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Zeitschrift Flugsport, Heft 25/1933

Auf dieser Seite finden Sie das komplette Heft 25/1933 der Zeitschrift „Flugsport“ in Textform (vgl. Übersicht). In der von Oskar Ursinus herausgegebenen illustrierten, flugtechnischen Zeitschrift für das gesamte Flugwesen wurde über die Luftfahrt sowie den Luftsport zur damaligen Zeit berichtet. Der gesamte Inhalt steht Ihnen nachstehend kostenlos und barrierefrei zur Verfügung. Beachten Sie bitte, dass es bei der Digitalisierung und Texterkennung zu Textfehlern gekommen ist. Diese Fehler sind in den verfügbaren PDF Dokumenten (Abbild der Originalzeitschrift) natürlich nicht vorhanden.

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Illustrierte technische Zeitschrift und Anzeiger für das gesamte Flugwesen

Brief-Adr.: Redaktion u. Verlag „F 1 u g s p o r t", Frankfurt a. M., Bahnhofsplatz 8 Bezugspreis f. In- u. Ausland pro K Jahr bei 14täg. Erscheinen RM 4.50 frei Haus.

Telef.: Senckenberg 34384 — Telegr.-Adresse: Ursinus — Postscheck-Konto Frankfurt (Main) 7701 Zu beziehen durch alle Buchhandlungen. Postanstalten und Verlag. Der Nachdruck unserer Artikel ist, soweit nicht mit „Nachdruck verboten" versehen,

nur mit genauer Quellenangabe gestattet._

Nr. 25__6. Dezember 1933_XXV. Jahrgaxig

Die nächste Nummer des „Flugsport" erscheint am 20. Dez. 1933

Zeitschrift „Flugsport".

Am 1. Dez. 1908 erschien die erste Nummer des „Flugsport". Seit der Zeit ist ein Vierteljahrhundert vergangen. In guten und schweren Zeiten hat der „Flugsport" unentwegt durchgehalten. Dazumal stellten wir uns die Aufgabe, nicht nur in Flugwissenschaft und Technik belehrend, sondern auch richtunggebend zu wirken. Inwieweit wir diese Aufgabe erfüllt haben, überlassen wir unseren langjährigen Lesern zu urteilen.

Während der „Flugsport" den Marsch zum 26. Jahrgang antritt, wird eine Gleichschaltung der Flugzeitschriften erfolgen. Es war höchste Zeit, daß auf diesem Gebiete Ordnung geschaffen wurde. Zu erwarten war, daß bisher untätige oder auf anderen erträgnisreicheren Gebieten tätige, geschäftstüchtige Zeitungsverleger in der Fliegerei Morgenröte witterten, um jetzt plötzlich mit neuen Unernehmen auf den Plan zu treten. Diesmal werden diese eigennützigen Unternehmen nicht auf ihre Kosten kommen. Es bedeutet einen Gewinn für die deutsche Fliegerei, daß nunmehr mit der Zersplitterung, den vielen nutzlosen Erscheinungen, Eigenbrödeleien, die nur die Industrie und nicht zuletzt die Leser nutzlos belasten, aufgeräumt wird.

Programmäßig gleichlaufend hierzu werden auch gleichzeitig die Auswüchse im Anzeigenwesen beseitigt.

Im 26. Jahrgang 1934 wird der „Flugsport" als älteste und führende Zeitschrift in dem bewährten bisherigen Lexikonformat erscheinen, nur mit der vorgeschriebenen Veränderung der Spaltenbreite auf 46 mm «und statt 2 Spalten drei, so daß der Satzspiegel auf 138 mm Breite und 200 mm Höhe zu stehen kommt. Die sich daraus ergebenden Einzelheiten werden wir an anderer Stelle bekannt machen.

Die Leser des „Flugsport" können daher fest damit rechnen, den „Flugsport" im kommenden Jahre nicht nur in der bisherigen bewährten Aufmachung, sondern noch mit verschiedenen neuen Erweiterungen in Wissenschaft, Technik, Luftverkehr und Sport zu empfangen.

Rhönbussard 33.

Zur Ergänzung unseres Berichtes in Nr. 16 bringen wir die Ueber-sichtszeichnungen des „Rhönadler" und „Rhönbussard". Der „Rhönbussard" ist ein für Vereinsbau von Jacobs konstruiertes Segelflug-

zeug mit überraschend guten Flugleistungen. Wenn Wiegmeyer die Maschine im Rhönwettbewerb noch etwas schnell flog, so konnte er beim Wettbewerb in Hirzenhain größere Höhen erfliegen als Fischer auf der „Darmstadt". Auch in der Gesamtflugdauer erreichte er fast die Leistungen der „Darmstadt". Beim thermischen Segeln erwies sich der „Bussard" als sehr wendig, und Wiegmeyer zeigte recht saubere Loopings. Der „Bussard" entspricht in seinen Abmessungen, Gewicht und Preis etwa dem Grünau Baby. Seine Segeleigenschaften entsprechen etwa älteren Hochleistungssegelflugzeugen, wie z. B. „Würzburg" oder „Württemberg". Die Maschine ist für Flugzeugschlepp zugelassen und für C-Piloten als Uebungsmaschine für Schleppen, Thermik und

Hangsegeln sowie kleinere Ueberland-flüge zu empfehlen.

Der Flügel ist zweiteilig und mit wenigen Bolzen am Rumpf angeschlossen, so daß die Montage in kürzester Zeit von drei Mann ausgeführt werden kann. Innenprofil 535, vom Querruder ab auf symmetrisches Außenprofil gestraakt. Sichere

Sturzfluggeschwindigkeit 250 km/h. Querruder sind sehr lang und schmal mit Differentialsteuerung und Stoßstangenantrieb.

Der ovale Rumpf mit kurzem Turm wurde am Führersitz genügend hoch ausgeführt, um ohne

Führerverkleidung auszukommen und bequemen Instrumenteneinbau zu ermöglichen. Der Gesamtaufbau des Rumpfes ist besonders am Führersitz sehr kräftig dimensioniert. Höhenleitwerk gedämpft, auf dem Rumpf gelagert. Seitenleitwerk durch langen Schleif-

Rhönadler 32 J-P 2

sporn gegen Beschädigung Seim Start oder Landung in schwierigem Gelände

ausreichend ge-schützt. /^i—'

Spannweite 14,30 m, Länge 5,80 m, Rüstgewicht 130 kg, Fluggewicht 210 kg, Flächenb elas tung 15 kg/m2, Klafterbelastung G/b21,03 kg/m2, rechnerische Flugleistungen: Vybest — 70 cm/Sek., shest — 1:22,8, Reiseflug bei ebest — 64 km/h, VLande — 46 km/h, Preis: 1225.— RM, Erbauer: Schleicher, Poppenhausen.

Abmessungen „Rhönadler":

Spannweite 17,4 m, Fläche 18 m, Länge 7,2 m, Höhe 1,27 m, Rüstgewicht 165 kg, Fluegewicht 245 kg,

Flächenbelastung 13,6 m\

Rhön-Bussard 33

Comper-Mouse-Dreisitzer 130 PS Gipsy.

Die Comper Aircraft Co., Heston Airport, welche bisher Hochdecker baute, hat nun einen dreisitzigen Tiefdecker entwickelt. Durch den Tiefdecker mit seinem nahe am Boden liegenden Flügel hofft man durch die Luftkissen Wirkung eine geringere Landegeschwindigkeit zu erreichen.

Die geräumige Kabine enthält vorn zwei Sitze mit Doppelsteuerung, hinten eine Sitzbank, auf der noch ein Kind untergebracht werden kann. Zu beiden Seiten in dem Flügelmittelstück Raum für Werkzeuge und das nötige Zubehör. Hinter den hinteren Sitzen ein Qe-päckraum.

Die Kabinenverkleidung kann von vorn nach hinten beliebig weit zurückgeschoben werden, so daß der Führer schon bei einem geringen Zurückschieben den Kopf herausstrecken kann.

Der Rumpf ist aus drei Stücken gebaut, Motorvorbau, Mittelstück mit Flügelaussparung und Rumpfende. Die Steuerknüppel und sonstigen Haupthebel sind auf dem Vorderholm befestigt. Die vorderen Sitze sind auf Schienen nach hinten verschiebbar. Die Betriebstoffbehälter liegen zu beiden Seiten der Sitze in dem Flügel. Daran

schließt sich der Raum, der das hochgezogene Fahrwerk aufnimmt.

Flügel zweiholmig, Holzkonstruktion, Befestigung durch vier Augen mittels zwei Steckbolzen. Zwischen den beiden Holmen ist in den Rippen ein Rohr von großem Durchmesser fest gelagert, dessen Ende als Kniegelenk ausgeführt ist, so daß eine feste Lagerung beim Zurücklassen gewährleistet wird. Die nebenstehende Abbildung erläutert diese Einrichtung. Die Nase des Flügels ist bis zum Vorderholm mit Sperrholz beplankt. Höhen- und Seitenruder Stahlrohr. Schwanzrad steuerbar, ist in einer Gabel von Blattfedern gelagert.

Betätigung der Querruder durch in der Vorderkante des Flügels geführte Stoßstangen, die an den Anschlußstellen des Flügels entkuppelt werden, ohne daß sie verwechselt werden können.

Sehr einfach ist das hochziehbare Fahrwerk, bestehend aus einem Rahmenwerk, an dessen Schenkeln das Rad unter Gummipuffern ge-

Rumpfmittelstück. Kabine mit zurückschiebbarer Verkleidung. Sitze verschiebbar.

Oben: Flügelbefestigung und Einrichtung zum Zurückklappen. Unten links: Flügel mit Sperrholznase Diagonalversteifung. Querruderanlenkung. Rechts: Flügelende

mit Pitotröhren.

„The Aeroplane" „Flight"

Vom Comper Mouse. Links: Hochziehbares Fahrwerk. Man beachte die Arretiervorrichtung mit Bow-denzug. Rechts: Die Anfügung des Schwanzendes am Rumpfmittelstück.

lagert ist. Das Einschwenken in den Flügel wird durch Hebel vom Führersitz aus bewirkt.

„Flight"

Quer- und Seitenruder vom Comper Mouse.

Spannweite 11,43 m, mit zusammengelegten Flügeln 3,60 m, Länge 7,54 m, Höhe 1,67 m, Flügelinhalt 16 m2, Spurweite des Fahrwerks 1,83 m, Leergewicht 589,7 kg, Betriebstoff 133,8 kg, bezahlte Last und Flugzeugführer 281,2 kg, Gesamtgewicht 1004,7 kg, mittlere Geschwindigkeit 200 km/h, Aktionsradius 950 km, Flügelbelastung 62,98 kg/m2, Leistungsbelastung 7,7 kg/PS.

Savoia-Marchet1i»Amphibien-Flugboot S. 80.

Dieses von Savoia Marchetti entwickelte Flugboot mit hochziehbarem Fahrwerk mit zwei seitlichen Stützschwimmern ist ein Zweisitzer mit über dem Flügel angeordnetem Colombo-Motor 130 PS mit Zugschraube.

Das Boot ist einstufig, ganz in Holzkonstruktion. Vorderer Boden doppelt. Hinter den durch Wellenbrecher verkleideten Sitzen befindet sich großer Raum für Lasten.

Flügel, freitragend in Holzkonstruktion, liegt direkt auf dem Boot. Der Flügel ist in wasserdichte Schotten unterteilt, so daß bei Motorausfall selbst bei Seegang die Maschine sich noch über Wasser halten kann. Querruder Stahlrohr mit Leinewand bedeckt.

Führerraum Doppelsteuerung, Sitze in der Höhe verstellbar.

Savoia-Marchetti-Amphibienflugboot S 80. Colombo-Motor 130 PS.

Man beachte die leichte V-Stellung des Flügels. Motor sehr weit nach vorn verlagert, Führersitze hinter Schraubenebene.

Kielflossen aus Holzkonstruktion. Höhenleitwerksflosse im Fluge verstellbar.

Fahr werk mit Ballonrädern, sehr einfach gelagert und verkleidet, kann nach oben in den Flügel verschwindbar geschwenkt werden, wo es gleichzeitig durch die mitgenommene Verkleidung verdeckt wird.

Motorbock Stahlrohr, Verkleidung des Motors aus seewasserbeständigem Duranalio.

Spannweite lim, Länge 7,80 m, Höhe 2,60 m, Flügelinhalt 18 m2, Leergewicht 700 kg, Gesamtgewicht 1000 kg, Flügelbelastung 55,6 kg/m2, Leistungsbelastung 7,7 kg/PS, Höchstgeschwindigkeit 227 km/h, Minimalgeschwindigkeit 88 km/h. Auf 1000 m in 4 Min. 22 Sek.; auf 2000 m in 11 Min. 36 Sek.; auf 3000 m in 20 Min. 19 Sek.; auf 4000 m in 33 Min. 8 Sek., Gipfelhöhe 5200 m, Abwassern 24 Sek., Landstart 16 Sek., Aktionsradius mit 2 Fluggästen, 20 kg Gepäck und 300 kg Nutzlast 1000 km.

Savoia-Marchetti-Flugboot S 80. — Links: Niedergelassenes Fahrwerk. Rechts: flochgezogenes Fahrwerk, im Flügel verschwindend. Man beachte den Kotflügel A, welcher gleichzeitig zur Abdeckung des im Flügel verschwundenen

Rades dient.

Ugo Antoni-FIügel mit veränderlicher Wölbung.

Ugo Antoni, ein ital. Ingenieur, experimentierte mit einem solchen Flügel seit 1907 in Italien. Die Bedeutung eines Flügels mit veränderbarer Wölbung ist auch in Deutschland bereits vor 10 Jahren erkannt und experimentiert worden. Es sei nur an das Segelflugzeug „Hessen" 1924, der Akaflieg Darmstadt erinnert.

Antoni hat nun in England eine Gesellschaft gegründet und bei Gloster Aircraft Co. einen solchen Flügel bauen und auf einem Breda Eindecker versuchen lassen. Die Wölbungsverstellimg erstreckt sich nur bis zu dem Querruder. Weiter befindet sich an der Flügelwurzel ein besonderes Wölbungsverstellstück, welches gestattet, die Hinterkante nach oben zu verstellen, um einen Stabilitätsausgleich herbeizuführen.

In nebenstehender Abbildung 1 ist die Wirkungsweise der Wölbungsveränderung schematisch dargestellt. Abbildung 2 zeigt die Anordnung des vorderen und hinteren Rückenstückes, welche bei A und

Flight

Konstruktionsemzelheiten des Ugo-Antoni-Flügels.

B gelagert sind. Die Verdrehung bezw. Verstellung der Rippenstücke wird durch ein Torsionsrohr mit Hebel und Zugstange bewirkt. Der Abstand der Zugstange vom Drehpunkt A des vorderen Stücks ist größer wie der Abstand zum hinteren Stück bis zum Drehpunkt B. Dadurch wird der Ausschlag des hinteren Profilstückes größer als der des vorderen. Holme aus Holz, Rippen aus Metall. Schwierigkeiten machte die Bespannung, da diese auf der Oberseite im Verhältnis bedeutend mehr gestreckt wurde als auf der Unterseite, wo diese vielmehr etwas zusammengedrückt wurde. Aus diesem Grunde hat man den Drehpunkt des Flügels A des vorderen Profilstücks etwas nach oben gerückt. Vergleiche die Einzelabbildung 1 in Abbildung 3.

Den Ausgleich der Bespannungsverlängerung auf der Oberseite erläutert die Einzelskizze (3) in Abbildung 3. Die Bespannung des hinteren schwenkbaren Flügelendstückes ist für sich durchgeführt und bleibt unverändert. Auf dem verbiegbaren Obersteg a der Oberrippe ist ein Böckchen aufgesetzt, durch welches parallel zur Holmhinterkante ein Stahldraht geführt ist. An diesem Stahldraht ist die Leinewandbespannung der Oberseite befestigt. Dadurch wird in jeder Lage die entsprechende Verkürzung der Bespannung herbeigeführt und gleichzeitig gewährleistet, daß die hintere Kante der oberen Bespannung dicht an der Bespannung des hinteren beweglichen Stückes anliegt.

In Abbildung 3 sind noch Einzelausführungen wiedergegeben; Skizze (2) zeigt die Verstellübertragung vom Torsionsrohr auf den Obersteg a und Untersteg b der Rippe, Skizze (4) Flügelnase, (5) Rippenversteifung, (6) Hinterkante.

Bristol Perseus-Schieber-Motor.

Die Bristol Aeroplane Co. Ltd. hat mit Unterstützung des englischen Air Ministry einen luftgekühlten 9 Zylinder Stern-Motor mit Schiebersteuerung entwickelt. Die ersten Versuche vor acht Jahren begannen zunächst mit einem Einzy-linder-Motor, der 1000 Std. auf der Versuchsbank gelaufen ist.

Nach Abschluß dieser Versuche begann man 1932 mit dem Neunzylinder Stern, der jetzt auch schon 100 Stunden-Läufe hinter sich hat.

Der Per-seus-Motor

hat ein Gesamtvolumen ^ ^\^J

von 25 1. Be-

Bristol-Perseus-Schieber-Motor

triebsstoff- und Oelverbrauch sind bedeutend geringer als bei anderen luftgekühlten Sternmotoren.

Der Schiebermotorenbau wurde bekanntlich 1905 durch die Konstruktion von Knight modern. Bekannt geworden sind noch die Konstruktionen von Burt, welcher während des Krieges einen Flugmotor mit Schieber-Steuerung baute, der jedoch nicht zufrieden stellte. 1927 baute die Continental in USA nach diesem Patent einen Versuchsmotor, dessen Versuche gleichfalls nicht befriedigten.

Segelflugschule am Hornberg.

Mitten im Schwabenland, am Rande der Schwäbischen Alb, liegt die Flugschule Hornberg, die unter der bewährten Leitung von Wolf Hirth steht. Um Mißverständnissen vorzubeugen, sei bemerkt, daß der Hornberg nur ein Berg ist und zwischen den drei Städten Gmünd, Göppingen und Geislingen liegt und nicht mit der Stadt gleichen Namens in Baden (Schwarzwald) identisch ist.

Wenn man von Gmünd, der alten Gold- und Silberwarenstadt, zum Hornberg hinauf kommt, dann ist man erstaunt, ein so modern eingerichtetes Fliegerlager vorzufinden. Zuerst kommt man an der großen Halle vorbei, in der 30 Segelflugzeuge Platz haben, und die mit großzügig eingerichteten Werkstätten versehen ist, in denen moderne Werkzeug- und Holzbearbeitungsmaschinen stehen, u. a. zwei Drehbänke, Bohr- und Fräsmaschine, Hobelmaschine sowie Band- und Kreissäge. Die Werkstätten sind jetzt im Winter gut geheizt und können, da sie elektrisches Licht haben, taghell beleuchtet werden. Jede Werkstatt hat ein gut eingerichtetes Werkzeug-Magazin, das reichlich mit Material-Vorräten versehen ist. Ein großes Verwaltungsgebäude vervollständigt die Anlage, die mit fließendem Wasser, elektrischem Licht und Dampfheizung ganz neuzeitlich eingerichtet ist. Schon im nächsten Frühjahr soll eine zweite Halle gebaut werden sowie später ein Unterkunftsgebäude mit Schwimmbad für Flugschüler. Auch wird in nächster Zeit das ganze Gelände planiert, um Motor-Flugschülern, die mit ihrer Kiste dem Hornberg einen Besuch abstatten wollen, das Landen zu erleichtern. Geplant ist außerdem für den Auto- und Flugzeugschlepp eine völlig eben im Gelände liegende Rennstraße (Startbahn).

Pander S-4, Typ „Postjäger", mit 3 450 PS Wright Whirlwind, hochziehbarem Fahrwerk, Flügel freitragend, bestimmt für die Postlinie Holland nach Niederlän-disch-Indien. Die Maschine besitzt Zap-Spreizklappe u. hochliegende Querruder.

Da es in Deutschland genug Schulen und Gruppen gibt, die die Anfängerschulung betreiben, will der Hornberg etwas besonderes darstellen, er will, ähnlich der Wasserkuppe, eine Hochschule des Segelfluges sein. Anfängerschulung wird natürlich nebenbei weiter betrieben. Auf dem Hornberg sollen die zukünftigen Fluglehrer sowie auch Einzelschüler neben den verschiedenen Schulungsarten — Auto-, Flugzeug- und Windenschlepp — in der Hauptsache eine gründliche theoretische Ausbildung im Hochleistungs-Segelflug erhalten. Gerade die Technik des thermischen, des Wolken- und Gewitter-Segelfluges erfordert ein gründliches vorheriges Studium, das man nicht jedem einfachen Segelflieger zumuten kann. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die richtige technische Ueberwachung der empfindlichen Fluggeräte. Gerade in dieser Hinsicht wird im Vereinsbetrieb viel gesündigt, und viele Unfälle sind leider hierauf zurückzuführen. Deshalb werden auch alle auf dem Hornberg fliegenden Segler einer besonders scharfen Kontrolle durch Wolf Hirth oder seine Assistenten unterzogen, um einen möglichst hohen Sicherheitsgrad zu erreichen.

Trotzdem in diesem Jahre nur drei Kurse abgehalten werden konnten, die Schule wurde im Juli eingeweiht und danach tüchtig ausgebaut, ist bereits ein tüchtiges Stück Arbeit auf dem Hornberg geleistet worden. In den drei Kursen wurden insgesamt 86 Schüler ausgebildet, darunter 4 Ausländer. In der verhältnismäßig kurzen Flugzeit wurden 102 Flugzeugschlepps, 473 Autoschlepps, 562 Windenschlepps und 446 Hangstarts gemacht, eine beachtliche Leistung. Gleichfalls beachtlich ist auch die Zahl der abgelegten Prüfungen. Insgesamt wurden 24 A-Prüfungen, 22 B-Prüfungen, 25 C-Prüfungen und 23 amtliche C-Prüfungen abgelegt.

Da auch der Kunstflug auf dem Hornberg gelehrt wird, haben im letzten Trainingskursus 18 Schüler Kunstflüge mit Segelflugzeugen gemacht, u. a. Loopings, Turns und Männchen. Der Kunstflugunterricht soll im nächsten Jahr noch weiter ausgedehnt werden. Die Anzahl der in diesem Jahre geflogenen Loopings betrug 137, ein Zeichen, mit welcher Begeisterung die Schüler den Kunstflug ausgeübt haben. Ueberhaupt herrscht hier oben auf dem Hornberg ein mustergültiger Betrieb, einfach zackig. Das mußte auch Rhönvater Ursinus erfahren,

Blick auf das Segelfluggelände am Hornberg.

als er vor kurzem dem Hornberg seinen Besuch abstattete. Der Empfang, der ihm von Seiten Wolf Hirths und den Hornberg-Indianern zuteil wurde, zeigte ihm, daß hier oben zünftige Segelflieger hausen. Er wird sich hoffentlich oft gern des Hornbergs erinnern!

Geländeskizze um den Hornberg — Kaltes Feld. Schwarz eingezeichnet ist die neue Autostraße vom Furtlepaß zum Fliegerlager.

BÜCHER

vom Fliegen,

Flug-Technik

u. -Wissenschaft

Bei Bestellung genügt Angabe der Nummer. Lieferung erfolgt nur durch den Verlag direkt gegen Voreinsendung (Postscheckkonto 7701 Verlag „Flugsport* Frankfurtmain). Porto ist inbegriffen. Nachnahme 30 Pf. mehr.

10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 27. 28. 30. 31. 34. 35. 36. 37.

40. 41. 46. 47. 49. 50. 56. 59. 61. 62.

65. 66. 67, 68. 72. 75. 76. 77. 78. 79. 80.

III

je brosch. M.

geb.

Patentsammlung des Flugsport Bd. I, II, und Motorlos in den Lüften v. Martens

Ergebnisse der aerodynamischen Versuchsanstalt zu Göttingen.

I. Lieferung

II. Lieferung

III. Lieferung

Flugmodellbau-Unterricht, eine praktische Anleitung für den Flugmodellbau v. Ursinus, 2. verbesserte Auflage „T. 1000", Roman eines Riesenflugzeuges. 238 S. Einführung in die theoretische Aerodynamik. 144 S., 118 Abb. Flugzeug-Navigation u. Luftverkehr. 232 S., v. Ing. Röder Der Jungflieger, Roman v. Sofie Kloerss. 180 S. Afrikaflug v. Mittelholzer. 235 S., 215 Abb., 4 Karten Der Bau des Flugzeuges, allgemeiner Aufbau u. Tragfl. Der Bau des Flugzeuges, Tragwerkverspannung — Leitwerk Der Bau des Flugzeuges, Rumpf und Fahrwerk Grundlagen der Fluglehre. Teil I. Luftkräfte Der Flugmotor, Teil 1, Grundlagen, v. Dipl.-Ing. Möller Der 19-PS-Flug über die Alpen, v. Dr.-Ing. v. Langsdorff Theorie des Segelfluges, v. Dr.-Ing. Klemperer Der Bau von Flugmodellen, v. Stamer u. Lippisch Unsere Flieger erzählen, v. Matthias Fliegerhandbuch von Rob. Eyb, 4. Aufl. Leitfaden der Flugzeugnavigation von Prof. Immler Taschenbuch für Flugzeugführer von Gymnich. 204 S. Leinen „ Handbuch für Flugzeugführer von Dr.-Ing. Bader. 193 S. 91 Abb. Thea Rasche, Start in Amerika Der Flieger-Roman von Gustav Renker LZ 127 „Graf Zeppelin44 von Dr.-Ing. v. Langsdorff Die Rakete für Fahrt und Flug von Scherschervsky

geb. geh. brosch.

kart. brosch.

kart.

Leinen geb.

geb. brosch.

Das Problem der Befahrung des Weltraums von Noordung Ins Reich der Lüfte

Gleitflug- und Segelflugzeuge, Teil II, von Stamer-Lippisch Luftfahrtforschung, 2. Band, Heft 2

Neuzeitliche Flugmotoren von Dr.-Ing. Katz Ganzleinen

Der Flugmotor, Teil II, von Dipl.-Ing Möller Grundlagen des Flugzeugbaues von Fuchs Praktische Fliegerausbildung von Leonhardy Raketenfahrt von Max Valier

Der praktische Modellflieger, das Bastelbuch für den Modellflugzeugbau von Hanns Günther und Dr. Hirsch Ganzleinen Die Auto-Klempnerei geb. Grundlagen der Fluglehre Teil II (Tragflügeltheorie) Gleitflug und Gleitflugzeuge Teil I v. Stamer-Lippisch

Die Möglichkeit der Weltraumfahrt von Ley Segelfliegerlied für Gesar.g mit Klavierbegleitung Feldflieger, von Hptm. Heydemarck Deutsche Luftfahrtgesetzgebung, von Wegerdt Luftverkehrsrecht, von Rechtsanw. Gottschow Handbuch für den Jungsegelflieger, Teil I u. II Kilimandjaro-Flug, von Mittelholzer Wie berechnet, konstruiert und baut man ein Ing. Skopik

geh. Striedinger

kart.

je

6.30

2.30

10.30 8.30 16.90

2.40 5.80 9.50

10.— 4.50

12.— 2.15 2.15 2.15 2.65 2.65 4.50 6.90 2.15 4.30

16.40

12.90 9.30

12.40 1.65 6.80 2.15 6.30 4.80 7.80 3.30 2.65 6.—

25.40 2.65 9.30 2.15 8.80

8.40 4.80 2.65 2.65 13.40 1.25 5.30 9.80 6.80 2.80 6.40

Flugzeug von Dipl.-Ganzleinen

81. Vom Gleitflug zum Segelflug von G. Lilienthal

82. Börnsteins Leitfaden für Wetterkunde geh. M 15.40, geb. M. 17.40

83. Do. X — das größte Flugschiff der Welt „ 2.55 84c Das Hochleistungs-Segelflugmodell von Winkler „ 2.15

94. Handbuch f. d. Flugzeugbau, 168 perspektiv. Schema- u. Schnittzeichnungen Fachausdrücke in 6 Sprachen von ing. Hohm M/30.—

95. Segelflugzeug, Anleitung zum Selbstbau, von Jacobs „ 3.45

96. Werkstattpraxis für den Bau von Gleit- und Segelflugzeugen „ 3.05

97. Schwanzlose Segel- und Raketenmodelle, von Jacobs „ 2.40

98. Leistungs-Segelflugmodell, von Jacobs „ 1.65 99« Hochleistungs-Motormodell und Entenmodell, von Jacobs „ 2.40 100. Die Praxis des Leistungs-Segelfliegers, von Bachem „ 2.95 10L Auto, Schiff, Flugzeug, von Fuhlberg-Horst „ 4.80

102. 150 Fallschirmabsprünge, Lola erzählt Selbsterlebtes „ 2.65

103. Deutscher Luftfahrt-Kalender 1934 „ 2.50

104. Luftkrieg 1936, die Zertrümmerung von Paris, von Helders geb. „ 5.10

105. Pour le merite-Flieger im Feuer, von Schäffer geb. „ 7.20

106. Kiek in die Welt, von Marga v. Etzdorf „ 7.20

107. So lernte ich Segelfliegen, von Italiaander geb. „ 4.10

108. Verkehrsflieger berichten, von Willy Meyer „ 2J0

109. Frauen fliegen, 16 deutsche Pilotinnen in ihren Leistungen und Abenteuern „ 3.30

110. Großflugzeuge, mit 53 Abb., von Dipl.-lng. Bock „ 2.65

111. Der Fallschirm, mit 57 Abb., von Steiner „ 4.65

112. Rhönzauber, Segelflieger-Erinnerungen „ 1.20

113. Luftgefahr und Luftschutz, von Hunke „ 8.90

114. Hugo Junkers, Ein Leben als Erfinder geb. „ 6.80

115. Wetterkunde für Flieger, von Dr. Noth „ 2.55

116. Konstruktion und Berechnung des Flugzeuges, Teil II: Hochdecker-Tragwerk „ 2.65

117. Das neue Welterlebnis, ein Buch vom Fliegen, von Peter Supf „ 5.10

118. Experimentelle Untersuchungen über den Segelflug mitten im Fluggebiet großer segelnder Vögel „ 3.15

119. Jahrbuch 1932 der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt,

639 Abb., 518 S., 136 Zahlentafeln „ 35.40

120. Fokker, der fliegende Holländer „ 5.10

121. Die Kapitäne Christiansen „ 4.10

122. Hermann Köhl, Bremsklötze weg „ 3.80

123. Die amtliche Segelfliegerprüfung, von Fluglehrer Stamer „ 1.65

124. Jagdstaffel 356 „ 4.10

125. Sportflieger-Ausbildung, von Dipl.-lng. Thomsen „ 2.65

126. Raketenflugtechnik, von Dr. Saenger geb. „ 10.20

127. Balbo: Fliegerschwärme über dem Ozean kart. „ 5.80

128. Fluglehre, Vorträge über Theorie und Berechnung d. Flugzeuge „ 15.80

129. Wie baue ich mir selbst ein Segelflugzeug? Von Dr.-Ing. Schmidt „ 2.70

130. Die Grundlagen der Flugsicherung, 27 Abb., von Dr.-Ing. Pirat „ 7.40

131. General Balbo, ein heroisches eLben kart. „ 2.30

132. 12 Jahre Wasserkuppe, von Stamer, m. 64 Kupfertiefdruckb. geb. „ 6.40

133. Eroica, ein Roman eines abenteuerlichen Ozeanfluges geb. „ 4.80

134. Wir Flieger, Kriegserinnerungen eines Unbekannten geb. „ 5.10

135. Flugkunde in volkstümlicher Darstellung, Heft 1 „Motorflugzeug" „ 1.40

136. Elly Beinhorn, „180 Stunden über Afrika" „ 3.05

137. Wolf Hirth, „Die Hohe Schule des Segelfluges" „ 2.95

138. Wettflug der Nationen geb. „ 5.10

139. Flugmotorenkunde, Teil I: Grundsätzlicher Aufbau d. Motoren „ 2.65

140. Günther Plüschow, deutscher Seemann und Flieger geb. - „ 6.10

141. Flugzeug-Instrumente, von Dipl.-lng. Rehder „ 3.35

142. Mit 20 PS und Leuchtpistole, Abenteuer d. Hindenburgfliegers „ 5.10

143. Luftfahrt voran, das deutsche Fliegerbuch von Malina „ 5.20

144. Boelcke, der Mensch, der Flieger, der Führer der deutschen Jagdfliegerei geb. „ 4.80

145. Das Segelflugzeug, von Dr.-Ing. Langsdorff, 2. Aufl. geb. „ 9.30

146. Richthofen, „Der rote Kampfflieger" „ 3.15

147. Segler durch Wind und Wolken, von Karlson geb. „ 3.15

148. Die Führung des Flugzeuges, von Mar.-Flugmeister Toepffer „ 1.65

149. Philosophie der Technik, von Prof. Dr. Zschimmer „ 3.10

Verlag Flugsport, Frankfurt a. M., Bahnhofsplatz 8

Außer den bereits zur Verfügung stehenden 15 Gleit- und Segelflugzeugen werden in diesem Winter noch weitere 10 hinzugebaut, darunter Falken, Grünau 9 und 5 Babies, die zum Teil für Kunstflug verstärkt werden.

Bei der Errichtung des Lagers hat man den Hornberg dem etwa 100 m höher gelegenen „Kalten Feld" vorgezogen, da man sich hierbei die Erfahrungen anderer Segelfliegerlager zunutze gemacht hat, die infolge allzugroßer Höhenlage unter tiefer Wolkenbildung zu-leiden haben. Ausschlaggebend war auch der Westhang, der dicht an der Lagerstelle liegt und durch seine Düsenbildung besonders gut für den Segelflug geeignet ist. Hier kann sowohl bei West- wie auch bei Südwest- und Nordwestwind geflogen werden. Desgleichen ist der Nordost-Hang gut zum Segeln geeignet. Durch Forschungsflüge im Flugzeugschlepp sollen auch die andern Hänge auf ihre Eignung für den Segelflug erprobt werden. Nach den bereits gemachten Erfahrungen wird man im nächsten Jahre hier oben bei jedem Wind fliegen können. Deshalb kann man bereits heute sagen, daß der Flugschule Hornberg eine große Zukunft bevorsteht und daß, neben der Wasserkuppe, es dem Hornberg vorbehalten bleiben wird, die Elite der Segelflieger heranzuziehen und die Hochleistungen im Segelflug zu verallgemeinern. Ein großes Stück Arbeit, das dem Hornberg im nächsten Jahr noch bevorsteht. Manfred Wiese.

FLUG

ums™

Inland.

Die Bekleidung für Angehörige der deutschen Luftfahrt ist vom Reichsminister der Luftfahrt genehmigt worden. Diese Bekleidung lehnt sich im Schnitt und in den Abzeichen an die Uniformen der SA und SS an.

Sie wird durch den Herrn Reichsminister Qöring in seiner Eigenschaft als Ehrenpräsident des Deutschen Luftsportverbandes verliehen und zwar —■ worauf besonders hinzuweisen ist — nur auf Widerruf als eine Auszeichnung an Einzelpersonen, die Mitglieder der Fliegerstürme des Deutschen Luftfahrt-Verbandes sein müssen; sie muß aus eigenen Mitteln beschafft werden.

Ueber die Verleihung und über die Art der Grad- und Tätigkeitsbezeichnung werden durch den Präsidenten des Deutschen Luftsport-Verbandes Ausweise ausgestellt, die bei Anlegung dieser Bekleidung stets mitgeführt werden müssen.

jDie neueingeführte Bekleidung des Deutschen Luftsport-Verbandes genießt den gleichen Rechtsschutz wie die Uniformen der SA, SS und des Stahlhelms, wie überhaupt die Fliegerstürme des Deutschen Luftfahrt-Verbandes diesen Verbänden gleichgestellt sind. Sie soll für die hiermit beliehenen Angehörigen der deutschen Luftfahrt keinen Ersatz der im allgemeinen zu tragenden bürgerlichen Kleidung darstellen und deshalb auch nicht bei allen Gelegenheiten, z. B. nicht in öffentlichen Vergnügungsstätten, getragen werden. Vielmehr soll sie, zumal ihre Verleihung eine ganz besondere Auszeichnung bedeutet, vor allem bei Ausübung der Sport- und Verkehrsfliegerei von fliegerischem und fliegertechnischem Personal und bei solchen Gelegenheiten getragen werden, wo es gilt, die deutsche Luftfahrt öffentlich zu vertreten und die Zusammengehörigkeit der in der Luftfahrt aktiv tätigen Personen zum Ausdruck zu bringen. Hindenbürg-Pokale für den deutschen Luftsport.

Der Deutsche Luftfport-Verband hat mit Genehmigung der Obersten Luftsportkommission, die Richtlinien für die Verleihung des

Hindenburg-Pokals 1933 für Motorflug bekannt' gegeben*." •

Der Herr Reichspräsident stiftete für die beste im Jahre 1933 erzielte flug-

sportliche Leistung wiederum einen Pokal, verbunden mit einem Geldpreis. Der Pokal wird dem Flugzeugführer mit der besten Flugleistung zugesprochen. Der ausgesetzte Geldpreis kann dem Gewinner des Pokals in voller Höhe zuerkannt werden, bei mehreren bedeutenden Leistungen ist dem Preisgericht die Möglichkeit einer entsprechenden Unterteilung des Betrages gegeben.

Für die Verleihung des Pokals und der Prämie kommen nur Flugzeugführer in Frage, die deutsche Staatsangehörige sind oder der deutschen Kulturgemeinschaft angehören, außerdem müssen sie die Mitgliedschaft des Deutschen Luftsport-Verbandes besitzen.

Flugzeuge und Motoren der Bewerber um den Hindenburg-Pokal .müssen deutschen Ursprungs und amtlich für die Klassen A 1 foezw. A 2 zugelassen sein.

Zur Wertung gelangt nicht nur eine einzelne Flugleistung, sondern es können beliebig viele und verschiedene Arten von Flügen (Fernflüge u. dergl.) desselben Sportfliegers Berücksichtigung finden. Hierbei können auch Leistungen der letzten Jahre in Betracht gezogen werden, sofern sie nicht bereits durch den Hindenburg-Pokal oder auf Wettbewerben ausgezeichnet wurden.

Das Preisgericht, bestehend aus einem Vertreter des Reichspräsidenten, dem Präsidenten des DLV Loerzer und Fl.-Landesgruppenführer v. Bülow fällt seine Entscheidung, die endgültig ist, nach Anhören eines aus sechs Herren bestehenden Beirates.

Die für die Zuerkennung des Pokals in engere Wahl gezogenen Sportflieger haben amtlich beglaubigte Unterlagen über ihre Leistungen beizubringen.

Gleichzeitig hat der Deutsche Luftsport-Verband die Richtlinien für die Verleihung des

Hindenburg-Preises 1933 für Segelflug

bekannt gegeben.

Bewerber um den Hindenburg-Preis können ebenfalls nur Segelflieger sein, die deutsche Staatsangehörige sind oder der deutschen Kulturgemeinschaft angehören und die Mitgliedschaft des Deutschen Luftsport-Verbandes besitzen.

Flugzeuge der Bewerber müssen deutschen Ursprungs sein.

Zur Wertung gelangt auch hier nicht nur eine einzelne Flugleistung, sondern es kann die Gesamtleistung aus beliebig vielen Segelflügen des gleichen Bewerbers gewertet werden. Die Flüge sollen als Strecken-, Dauer- oder Hö~ henflüge eine fliegerische Leistung darstellen und dem sportlichen und wissenschaftlichen Fortschritt des Segelfluges dienen. Hierbei können bei gleichzubewertenden Leistungen mehrerer Bewerber auch Leistungen der letzten Jahre mit in Betracht gezogen werden, sofern sie nicht bereits durch den Hindenburg-Preis ausgezeichnet wurden.

Die Durchführung der Flüge ist örtlich nicht gebunden, außer Hangstart ist jede andere Startart (Auto-, Winden- oder Flugzeugschlepp) zulässig.

Das Preisgericht, 'bestehend aus einem Vertreter des Reichspräsidenten und 6 Preisrichtern, fällt eine endgültige Entscheidung. Das Preisgericht kann vor der Entscheidung weitere Sachverständige hören.

Die für Zuerkennung des Preises in engere Wahl gestellten Segelflieger haben von amtlicher oder wissenschaftlicher Stelle beglaubigte Unterlagen über ihre Leistungen beizubringen.

Was gibt es sonst Neues?

Zeichnungen vom Hochleistungs-Segelflugzeug „Condor" sind demnächst erhältlich.

Verstellbare Chauviere Dreiblatt-Schraube wird z. Zeit auf einem 700 PS-Motor und auf einem 420 PS-Motor versucht.

Motor-Segler, richtiger Motorgleiter, ist eine neue Kategorie von Flugzeugen mit Motoren bis zu etwa 20 PS, deren Musterprüfung nicht mehr die DVL, sondern das DFS übernehmen wird.

Paul Krekel-Sörn, Kassel, vermählt.

Ausland.

Europa-Flug 1934. Techn. Prüfung 28. August bis 7. September. Rundflug 8.—16. Sept. Die Strecke führt von Warschau über Königsberg, Berlin, Köln, Paris, Bordeaux, Pau, Madrid, Sevilla, Casablanca, Sidi bei Abbes, Algier, Bis-kra, Tunis, Palermo, Neapel, Rom, Rimini, Agram, Wien, Brünn, Prag, Katto-#%v:'£^m.berg, Wilna zurück nach Warschau. Insgesamt 9&0'0 km, 2ÖO0 km. mehf alssbeim letzten Europa-Flug.

Amerik. Volksflugzeug soll auf Vorschlag von Mr. Vidal, dem aeronautischen Direktor der amerik. Handelskammer, entwickelt werden. Eine Rundfrage ergab, daß von 34 000 amerik. Fliegern nur 7000 Flugzeuge besitzen. Das Volksflugzeug soll ein zweisitziger Hochdecker sein und nicht mehr als 700 Dollar kosten. Motor 8 Zylinder, Schraube untersetzt, Landegeschwindigkeit 40 km/h.

Engl. Segelflugmeeting in Sutton Bank fand am 7. und 8. X. statt. Entfernungspreis gewann Wills auf Scud mit 20,4 km; Höhenpreis Wills auf Scud II mit 270 m Höhe. Dauerpreis Buxton auf Scud II mit 2 Std. 39 Min. Zum ersten Mal waren in England 6 Maschinen gleichzeitig in der Luft.

Engl. Dauer-Segelflugrekord von Laver mit 7 Std. 22 Min. wurde am 9. X. von Dorsling aufgestellt.

Französ.-belg. Flugtag in Brüssel, am 3. 6. 1934; der französ. Luftminister hat 1 Geschwader von 6 Jagdflugzeugen, 1 Geschwader von 6 mehrsitzigen und 1 Geschwader von 6 zweisitzigen Kampfflugzeugen kommandiert.

Swissair hat ein Clark Metall-Hochgeschwindigkeitsflugzeug mit hochziehbarem Fahrwerk und Schlitzflügel von der amerik. „General Aviation Co." bezogen. Man hat versucht, die hohe Landeschwindigkeit mit halb heruntergelassenem Fahrwerk zu vermindern.

Wibault-Penhoet für 40 Fluggäste mit drei Gnome-Rhone K-14-Motoren, 265 km/h Geschwindigkeit, ist im Bau.

Farman-Schlachtflugzeug mit zwei Gnome-Rhone 'K-14-Motoren über 300 km/h Geschwindigkeit, 7 t * Vollast, Holzkonstruktion und Verschwindfahrgestell, ist im Bau.

Sovjet K-7 (M. K. A. Kalinin) gebaut in 5 Jahren in der Charkow-Flugwerft für 128 Fluggäste ist am 21. XI. bei Charkow abgestürzt, wobei 14 Insassen ums Leben kamen. Darunter befanden sich Oberflugzexigführer Sneghi-reff, Ing. Germkin, Vertreter des Zivil-Zentralflugamtes, Lippa, der Leiter der Sektion techn. Kontrolle, Popchinsky sowie zwei Flugzeugkonstrukteure und einige Mitglieder des technischen Personals. K-7 ist ein großer Eindecker von 60 m Spannweite im Ganzmetallbau aus Sovjetmaterial hergestellt. Der Fluggastraum war in 16 Abteile unterteilt, Gesamtgewicht 40 t. 6 Motore,

Wright-Cyclone-Motoren-Lizenz haben die Sowjets erworben. Man spricht von einem Jahresertragswert von 100 000 Dollars für U. S. A.

Hanriot soll sich infolge finanzieller Schwierigkeiten von der Societe General gelöst haben.

Couzinet hat 6 Eindecker mit drei 40-PS-Salmsonmotoren in Auftrag erhalten, welche als Schulmaschinen zur Ausbildung von Führern für Mehrmotormaschinen benutzt werden sollen.

8411 m Höhe erreichte Furio Nicolot am 8. XI. auf Wasserflugzeug der Kategorie 2 der Compagnia Nazionale Aeronautica.

Bruno Gumpert segelte über Wr. Neustadt am 23. XI. mit „Grünau Baby" 5 Std. 38 Min.

Bruno Gruber segelte am Pöplingberg bei Linz am 21. XI. auf „Linz II" 4 Std. . ;

Lieber Rhöngeist!

Ihr wollt gerne wissen, was der Ruf „Hau Boi!" heißt? Wahrscheinlich werden Euch heute noch die Ohren davon klingen. Unsere Kehlen sind auch noch ganz heiser. Die Gmünder Polizei fragte einige Tage später an, ob wir auf dem Hornberg Generälprobe zu der „Schlacht im Teutoburger Wald" gehabt hätten. Wir sagten bloß: „Viel schlimmer!" Aber nun will ich Euch berichten, wie der Ruf „Hau Boi" entstanden ist. Ihr wißt ja, daß man uns Motor- und Segelfliegern versucht hat, den Gruß' der Freiballon-Fahrer aufzuhalsen, einen Gruß, der uns nicht lag. Wir versuchten es dann auf eine andere Art und brüllten fortan nur noch „Gut Holz", da das ein christliches Wort aus der Kegler-Vereinsmeierei ist, das manchmal auch bei Segelfliegern vorkommt. Mit :.der :Ze.it "wurde uns das aber zu dumm". Wozu sind wir Segelflieger. Also nehmen wir lieber den uns besonders sympathischen Gruß: .,,Hals und Beinbruch!'' —

Nun sagt der Schwabe aber nicht Bein, sondern B o i n, darum haben wir „Hals und" zu „Hau" abgekürzt, und aus dem Boinbruch wurde Boi, ergo: Hau Boi! Und weil es so ist, darum lieber Rhöngeist vergeßt den traditionellen Gruß der zünftigen Hornberg-Indianer nicht, wo immer Ihr auch seid, denn Hau Boi! macht Euch „Tabu"! Darum zum Schluß — Hau Boi Ursinus!

Ein Homberg-Indianer.

Von den Landesgruppen des Dtsch. Luftsport-Verbandes (DLV E.V.)

Deutscher Luftsport-Verband E. V., Flieger-Landesgruppe II (Pommern), Stettin, Kaiser-Wilhelm-Straße 4. Fernruf: Stettin 21766. Flieger-Unter- und Ortsgruppen Flieger-Landesgruppe II (Pommern). A. Fl.-Untergruppe 1 (Stolp).

Führer: Bankvorsteher Franz Betkierowitz, Stolp, Markt 11 Tel. 3248. Fl.-O.-G. Belgard i. Pom.: Stadtbaurat Dr. Nohse, Bahnhofstr. 15, durch Tel. 421; Fl.-O.-G. Bütow i. Pom.: Karl Friedr. Domke, Ritterstr. 6, Tel. 312; Fi.-O.-G. Falkenburg i. Pom. (mit Segelfluggr. auch in Dramburg und Kallies):

Hilfschullehrer R. Prochnow, Büddowstr. 9; Fl.-O.-G. Köslin: Oberstudienrat Bailiche, Stabila Fl.-O.-G. Kolberg: Richard Michel, Wallstr. 53, Tel. 328; Fl.-O.-G. Lauenburg i. Pom.: Joh. Casper, Paradestr. 8, Tel. 217;. Fl.-O.-G. Leba (Ostseebad): Kurhausbesitzer M.Nitschke, OstseebadLeba,Tel. 14; Fl.-O.-G. Neustettin: Studienrat Dr. Völker, Friedrichstr. 44, durch Tel. 335; Fl.-O.-G. Rügenwalde; Gewerbeoberl. Jeske, Münderstr. 78; Fl.-O.-G. Rummelsbürg i. Pom.: Ständartenführer Heydebreck; Fl.-O.-G. Schwarz-Damerkow: Dentist W. Kuschel, Schwarz-Damerkow; Fl.-O.-G. Stolp i. Pom. (mit Segelfluggr. auch in Schlawe): Bankvorsteher F.

Betkierowitz, Markt 11, Tel. 3248; Fl.-O.-G. Tempelburg i. Pom.: Referendar R. Lüder, Forsthaus, Tel. 39; Fl.-O.-G. Ratzebuhr: Oberlt. a. D. Toepper, Ferdinandshöhe bei Ratzebuhr; B. Flieger-Untergruppe 2 (Stettin) Führer: Pol.-Oberleutnant Kupschus, Stettin, Flughafen, Tel. 2 45 74. Fl.-O.-G. Gartz a. d. Oder: Referendar W. Piltz;

Fl.-O.-G. Greifenhagen: Obersekretär Schumacher, Hünefeldstr. 1, Tel. 491 • Fl.-O.-G. Labes i. Pom. (mit Segelfluggr. auch in Regenwalde): Gewerbelehrer

Glashagen, Parpensteinstr. 5, durch Tel. 80; Fl.-O.-G. Naugard i. Pom.: Rechtsanwalt Toewe;

Fl.-O.-G. Nörenberg (mit Segelfluggr. auch in Freienwalde, Wangerin und Jakobshagen): Pol.-Oberwachtmeister Peitsch;

Fl.-O.-G. Pasewalk: Dipl.-Ing. W. Becker, üeckerstr.'62, Tel. 357: ""'

Fl.-O.-G. Pyritz i. Pom.: Gustav Backhaus, Knipstrostr. 35;

Fl.-O.-G. Stargard i. Pom.: Mühlengutsbesitzer Ernst Mahlkuch (Geschäftsstelle bei Schmidt, Holzmarktstr. :35)\ Greifenmühle, Post Klützow i. Pom., Tel. Stargard 2396/9; < '■

Fl.-O.-G. Stettin: Pol.-Oberltn. Kupschus, Flughafen, Tel. 2 45 74-

Fl.-O.-G. Swinemünde: Lehrer E. Jerschkewitz, Lotsenstr. 51, Tel. 2070 (Wochentags bis 1 Uhr);

Fl.-O.-G. Treptow af Rega: Kreisleiter Ohm;

C. Flieger-Untergruppe 3 (Stralsund) Führer: Dipl.-Hahdelslehrer W. Henschel, Stralsund, Wulflamufer 13, Tel. durch 2441 (Vorm. von 9 bis 12 Uhr).

Fl.-O.-G. Anklam: Ing E. Becker, Gr. Wall 5, (oder Postschließfach 1.16;:

Fl.-O.-G. Barth: Kaufm. W. Pagel, Gärtnergang 16, durch Tel. 206, 207 (Voranm.);

Fl.-O.-G. Demmin. (mit Segelfluggr. auch in Treptow a. TolL: Ing. H. Kretschmer, .Schuhhagen. 5, Tel. 51;'- .:i - \

Fl.-O.-G..' Franzhurg: Bürgermeister Sepke;'....* - ' " ' . " :,;-\;;.

Fl.-O.-G. Greifewald: Turn- und" Sportlehrer Fritz Lewin; St.. Georgsfeld -62. oder

-16": Salinens'tr. 51, Tel. 201-6/17;' • /

Fi.rO.-G." "Rühren:;:Gtttsbesit'zer -von-Ha$so-w,- Jä-tnitz bei Bef-gerl-'.axif-.".R4igen\• FLnO..-G.: Stralsund :-DlptHandelslehr^ TeL^äurch

Rotationsschwingenflieger-Modell 2, Piskorsch.

Wie in USA für den Modellbau geworben wird.

Die Anstrengungen der amerik. Firmen für den Bau von Flugmodellen und Zubehör sind beachtenswert. Für den deutschen hochentwickelten, langjährigen Flugmodellbauer erscheinen dieses Modelle im ersten Moment etwas anfängerhaft. Und doch, wenn man sich

Wie man der amerik. Jugend ein Flugzeug erläutert. . Adjustable nose shutter: Verstellbare Motor Jalousie;, cowling: Verkleidung; Windshield: Windschutzscheibe; Wheel pants: Radverkleidungen; shock absor-•ber: Stoßdämpfer; landing gear strut: Fahrgestellstreb-e; :fuselage: Rumr^flying wires: Trag-Hauptkabel; Landing wires: Gegenkabel; leading edge: Vorderkante; trailing edge: Hinterkante; head rest: Kopfschütz;~wing tip: FTügelspitze; wing struts: .Flügelstreben; aileron: Querruder; aileron pushr.od: Querruderstoßstarige; vertical fin: Dampiungsflosse; rudder: Seitenruder; brace wire: Spanndraht; . parit ove'r tail wheel: Spornradverkleidung.- '

LENGTH 12"

mehr in die Sache vertieft, liegt in diesen Bestrebungen, das Verständnis des Flugwesens in der Jugend zu wecken, die Hauptaufgabe. Wir glauben daher den Lesern des „Flugsport" in Nachstehendem eine Kostprobe geben zu sollen.

Da ist z. B. die.Comet Model Airplane & Supply Co., Chicago, die an die Modell-Interessenten bunte Kataloge mit Flugmodellen in allen denkbaren Ausführungen sowie ein Buch „Model Airplanes" versendet. Wir haben in den Abbildungen, die wir diesem Prospekt entnehmen, absichtlich die englischen Bezeichnungen stehen lassen, damit sich unsere jungen Modellbauer auch etwas die Fachausdrücke einprägen.

Bei der amerik. Jugend ist eine besondere Vorliebe, Modelle von Flugzeugen berühmter deutscher Kriegsflieger nachzubauen. Wir erhalten fast wöchentlich Gesuche um Uebersendung von Photos von Immelmann, Bölcke, Richthofen u. a. m.

Im vorliegenden „Book of Model Airplanes" befindet sich eine Anleitung über den Bau von

VON RICHTHOVEN'S FOKKER D-Vll >^

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A Aying scale model of the Fokker D-7 (ein Flugmodell des Fokker D-7). Wörtlich übersetzt, ist in der Einleitung dieses Buches folgendes gesagt: „Baron Manfred von Richthofen, der wohlbekannte deutsche Fliegerheld, brachte den kleinen Fokker D-7 zu hohem Ansehen. Dieser Typ ist infolge seiner Einfachheit leicht als Flugmodell zu bauen. Man studiere die beifolgende Bauzeichnung sehr sorgfältig." (Die engl. Maße haben wir auch absichtlich in der Zeichnung stehen lassen. Ein Zoll = 25,3 mm. Ein Fuß = 12 Zoll = 304 mm. Uebrigens wenn man sich einen zusammenlegbaren Taschenmaßstab mit Zolleinteilung kauft, ist es noch leichter, ohne Umrechnung zu arbeiten.)

Literatur.

(Die hier besprochenen Bücher können von uns bezogen werden.)

Falkenflug von Sinclair Lewis. Verlag Rowohlt, Berlin W 50. Preis RM 4.80.

Der vorliegende Roman ist eine Uebersetzung der amerik. Ausgabe „The Trail of the Hawk". Nach einem abenteuerlichen Leben als Tramp, Gelegenheitsarbeiter und Mineningenieur wird der Held des Buches Pilot, einer der ersten in U. S. A. Eine meisterhafte Schilderung aus den Kindheitstagen der Fliegerei, aus den Zeiten der Bleriots, Wright und Farmans.

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Bekanntmachung

Der Deutsche Modell- und Segelflugverband

soll im Vereinsregister gelöscht werden. Etwaige Ansprüche sind bis zum .15. XII. 1933 an den hiermit beauftragten Ing. Oskar Ur-sinus, Frankfurt a. M., Bahnhofsplatz 8, zu richten.

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REVISTA

DE AERO^AÜTICiL^

Herausgegeben von den Luftfahrtbehörden der spanischen Republik Illustrierte Monatsschrift

Enthält Originalabhandlungen über die Fragen des Luftkrieges, der Luftfahrt im allgemeinen und der Flugtechnik, ferner zahlreiche Nachrichten über das Fluggerät und die Tätigkeit der militärischen und zivilen Luftfahrt aller Länder

Jährlich er Bezugspreis 17 Reichsmark

Probehefte werden auf Wunsch kostenlos geliefert Postanschrift: Apartadö 1047, Madri'd (Span.)

„R1VISTA AERONAUTICA"

Illustrierte monatliche Zeitschrift Herausgegeben durch ital, Luf+fahrtministerium