Zeitschrift Flugsport

Heft Nr. 12 vom 18. August 1943

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Die Zeitschrift Flugsport war die illustrierte, flugtechnische Zeitschrift für das gesamte Flugwesen und wurde im Zeitraum von 1909 bis 1944 von Oskar Ursinus herausgegeben. Über einen Zeitraum von 36 Jahren hinweg wurde in dieser Zeitschrift sowohl über die zivile als auch über die militärische Luftfahrt berichtet. Jedes Heft widmete sich in besonderen Kapiteln u.a. den Themen Segelflug, Motorflug, Luftschiffahrt, Ballonfahren, Modellflug, Luftwaffe oder Luftsport. Ebenso wurden die Bereiche Flugzeuge, Flugzeugtechnik, Flughäfen, Landeplätze sowie Flugnavigation und Luftverkehr im Inland und Ausland behandelt. Alle Seiten aus den Jahrgängen von 1909 bis 1944 sind mit Fotos und Abbildungen als Volltext in der nachstehenden Form kostenlos verfügbar. Erscheint Ihnen jedoch diese Darstellungsform als unzureichend, insbesondere was die Fotos und Abbildungen betrifft, können Sie alle Jahrgänge als PDF Dokument mit Inhaltsverzeichnissen, Seitenzahlen, Fotos und technischen Zeichnungen für eine geringe Gebühr herunterladen. Um komfortabel nach Namen, Themen und Begriffen zu recherchieren, nutzen Sie bitte die verfügbaren PDF Dokumente. Nutzen Sie bitte die kostenfreie Leseproben von Heft 17/1933 sowie von Heft 8/1939, um die Qualität der angebotenen PDF Dokumente zu prüfen.



XXXV. lahrgang / Nr. 12

Mittwoch, 18. Aug. 1943

GEGRÜNDET 1908 U. HERAUSGEGEBEN VON OSKAR URSINUS. CIVIL-J NG.

Illustrierte flugtechnische Zeitschrift und Anzeiger für das gesamte Flugwesen

Brief-Adr.: Redaktion und Verlag „Flugsport", Frankfurt a. M., Hindenburg-Platz 8

Bezugspreis für In- und Ausland je Vierteljahr bei z. Z. monatl. Erscheinen 2,40 RM

Telefon: 34384 — Telegr.-Adresse: Ursinus — Postscheck-Konto Frankfurt (Main) 7701

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, Postanstalten und den Verlag Der Nachdruck unserer Artikel ist, soweit nicht mit „Nachdruck verboten" versehen, nur mit genauer Quellenangabe gestattet.

Nr. 12

18. August 1943

XXXV. Jahrgang

Die nächste Nummer des „Flugsport" erscheint am 15. Sept. 1943

Generaloberst Keller Korpsführer des NSFK.

Der Führer hat auf Vorschlag des Reichsmarschalls Hermann Gering Generaloberst Keller, zuletzt Chef einer Luftflotte, unter Belassung in seiner militärischen Dienststellung, zum Korpsführer des NS.-Fliegerkorps ernannt. Gleichzeitig hat der Führer den Wehrmachtsbefehlshaber in den Niederlanden, General der Flieger Fr. Christiansen, von der bisherigen Führung des NS.-Fliegerkorps entbunden, damit sich dieser ausschließlich seinen fliegerischen Aufgaben widmen kann.

Mit Generaloberst Keller trat am 1. 8. 1943 an die Spitze des NS.-Fliegerkorps eine seit drei Jahrzehnten der Fliegerei verschriebene Persönlichkeit. Als Flieger wie als Offizier hat sich Generaloberst Keller bereits im ersten Weltkrieg große Verdienste erworben, die 1917 mit Verleihung des Pour le mérite ihre äußere Anerkennung fanden, und auch im gegenwärtigen Freiheitskampf des deutschen Volkes war sein tapferer Einsatz von Erfolg gekrönt, wofür der Führer ihn mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes auszeichnete und am 19. 7. 1940 zum Generaloberst beförderte.

Generaloberst Alfred Keller wurde am 19. 9. 1882 in Bochum geboren. Sein milit. Werdegang begann beim Pionier-Bataillon 17. Im ersten Weltkrieg war er Flugzeugführer der Fliegerabteilungen 27 und 40 sowie Führer der Flugparks III und I. Fast zwei Jahre bewährte er sich dann als Kommandeur des Bombengeschwaders 1 der Obersten Heeresleitung, Nach dem ersten Weltkrieg und nach seinem Ausscheiden aus der Wehrmacht im Jahre 1920 machte sich Hauptin. Keller in Luftverkehrs- und Fliegerorganisationen um den Aufbau des Flugwesens verdient. 10 Jahre lang war er von 1925 bis 1934 Schulleiter der Deutschen Verkehrsfliegerschule in Staaken und in Braunschweig. Im Jahre 1934 trat er als Major wieder in den Dienst der Wehrmacht, wurde Kommandeur eines Kampfgeschwaders und höherer Fliegerkommandeur im Luftkreis Münster. Aus dem Westen des Reiches wurde er am 1. 2. 1938 nach dem Osten als Kommandeur, General und Befehlshaber I nach Königsberg versetzt. Am 1. 2. erhielt er als Kommandeur einer Flieger-Division den Rang eines Kommandierenden Generals. Seine Beförderung zum General der Flieger erfolgte am 1. 3. 1939.

Phot. Hoffmann

Generaloberst Keller.

Diese Nummer enthält Patentsammlung Nr. 7 und Merkblätter Nr. 9—12.

Segelflugzeug 108-74 „Rheinland".

Das Baumuster 108—74 „Rheinland" ist eine Weiterentwicklung der \on der Flugtechnischen Fachgruppe Aachen in den Jahren 1936/37 entwickelten Segelflugzeuge FVA 10a bzw. FVA 10b. (Siehe ...Flugsport" 1937 Seite 507 f.)

Segelflugzeug 108—74 „Rheinland'4.

Gegenüber dem Ursprungsmuster wurde die Fläche geringfügig verstärkt, entspricht aber diesem in ihrem Aufbau und ihrer Profilgebung, lediglich statt der Störklappen wurden Sturzflugbremsen eingebaut, die wie das Querruder über eine Torsionswelle und ein unmittelbar an den Klappen angeordnetes Getriebe betätigt werden. In eingefahrenem Zustand sperrt das Getriebe die Sturzflugbremsen, während in ausgefahrenem Zustand die Luftkräfte über das Getriebe so ausgeglichen werden, daß die

Klappen in jeder Lage stehen bleiben.

Wesentlich geändert wurde der Rumpf. Eine Dreipunkt-Landung war bei den geringen Einstellwinkeln und der Rumpfform der FVA 10 nicht möglich, so daß eine Landung im schwierigen Gelände einiges Geschick erforderte. Der hochgezogene Rumpf und der vergrößerte Einfallwinkel ermög-

Segelflugzeug „Rheinland". Instrumentenbrett.

Segelflugzeug 108—74 Rheinland.

Zeichnung Flugsport

PATENTSAMMLUNG

1943

des

Band X

I Nr- 7

Inhalt: 724 234; 733 168, 509, 729, 939; 734 675, 709, 808, 869, 935, 936, 937, 938, 939, 951; 735 149, 208, 459;

736 071, 109, 169, 170, 171, 172, 216, 331.

Flugwerk für Flugzeuge mit Kraftantrieb

(Gr. 3—24). U 0Q5 Pat. 734 935 v. 26. 3. 41, veröff. 3. 5.

43. Junkers Flugzeug- u. -Motorenwerke AG., Dessau*). Fahrzeug, insbesondere Luftfahrzeug.

Patentansprüche:

1. Fahrzeug, insbesondere Luftfahrzeug, mit elastischen, unter dem Einfluß der im Betriebe auftretenden Beanspruchung sich in ihre Sollform einstellenden Bauteilen, dadurch gekennzeichnet, daß

stärker nachgiebige Teile der Fahrzeugaußenwand, insbesondere aus nichtmetallischem Werkstoff in Form von Kunststoffdurchsichtscheiben, derart abweichend von ihrer Sollform gestaltet sind, daß sie sich durch den im Betrieb auftretenden Druckunterschied zwischen dem Fahrzeuginneren und dem Außendruck in die Strak-form der Außenwand ein-schmiegen.

2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffwandteile längs ihres Randes frei aufliegen, d. h. gegenüber Zug nachgiebig sind.

*) Erfinder: Dr.-Ing. Heinrich Hertel, Dessau.

1~ 0Q5 Pat. 736 109 v. 14. 2. 41, veröff. 8. 6.

43. Arado Flugzeugwerke G. m. b. H., Potsdam*) Verfahren zum Abdichten von undicht gewordenen aus Metall bestehenden Höhenkabinen für Flugzeuge.

Patentanspruch :

Yerfahren zum Abdichten von undicht gewordenen, unter Innendruck stehenden und aus Metall bestehenden Höhenkammern für Höhenflugzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenkabinen von außen an den undicht gewordenen Stellen mittels aufgespritzter Metallteilchen abgedichtet werden.

*) Erfinder: Curt Liedtke, Brandenburg (Havel).

U O Pat. 734 808 v. 30. 8. 39, veröff» 27. M ° u 4. 43. Junkers Flugzeug- und -Motorenwerke AG., Dessau*). Scheibenbefestigung, insbesondere für Flugzeugfenster.

Patentansprüche: 1. Scheibenbefestigung insbesondere für Flugzeugfenster, mit durch Scheibenhalter an vorzugsweise sprossengitter-förmige Auflagerrahmen gepreßten Scheiben, gekennzeichnet durch mit dem Sprossengitter bzw. Rahmen verschweißte, in der Scheibendicke liegende Scheibenhalter.

2. Scheibenbefestigung nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenhalter etwa hutprofilförmigen Querschnitt besitzen.

3. Scheibenbefestigung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß je Befestigungsstelle zwei die Durchsichtscheibe bzw. -Scheiben und das Scheibenauflager zwischen sich fassende, miteinander verschweißte Scheibenhalter angeordnet sind.

4. Scheibenbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenhalter näpfchenförmig gestaltet sind.

5. Scheibenbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch die an sich bekannte Zwischenfügung federnder Einlagen zwischen Scheibenhalter, Scheibe und Auflager.

") Erfinder: Friedrich Huep, Oranienbaum, Anh.

b4o2:

,Pat. 735 149 v. 23. 1. 41, veröff. 7. 5. 43. Messerschmitt AG., Augsburg*). Schwanzloses Flugzeug.

Bei schwanzlosen Flugzeugen sind die großen kopflastigen Momente, die bei Betätigung der in üblicher Form gebauten Landeklappen auftreten,

bekanntlich sehr unerwünscht. Zur Vermeidung dieser Trimmungsänderung wurden bereits verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen, wie besondere Klappenformen, die aber wieder andere Nachteile mit sich bringen, wie erhöhte Betätigungskräfte bei Klappen großer Tiefe und bauliche Schwierigkeiten bei Klappen mit nach den Flügelenden abnehmender Tiefe. Auch durch die Wahl eines bestimmten Pfeilwinkels läßt sich Abhilfe schaffen, jedoch nur dann, wenn nicht aus anderen Gründen ein anderer Winkel gewählt werden muß.

Die Erfindung umgeht die geschilderten Nachteile dadurch, daß der Flügel in an sich bekannter Weise doppelt gepfeilt wird, wobei der mittlere Knick nach hinten und die beiden seitlichen nach vorn zeigen, und die Landeklappen in den Bereichen beiderseits jeder der beiden seitlichen Knickstellen an der Flügelhinterkante untergebracht werden. Dadurch wird der Anteil der Spannweite, in dem die Klappen verhältnismäßig weit vorn zu liegen kommen und daher einen schwanzlastigen Momentenanteil erzeugen, gegenüber der Ausführung mit einfach gepfeilten Flügeln vergrößert. Es ist so möglich, die Klappenanordnung so zu treffen, daß eine Trimmungänderung bei Klappenanschlag nicht eintritt, ohne dabei andere Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

4 sind die Landeklappen.

5 sind Steuerklappen.

''') Erfinder: Dipl.-Ing. Josef Hubert, Augsburg.

Patentanspruch.: Schwanzloses Flugzeug mit Landeklappen, dadurch gekennzeichnet, daß der Flügel im Grundriß in an sich bekannter Weise doppelt gepfeilt ist und die Landeklappen beiderseits jeder der seitlichen Knickstellen angebracht sind.

Kzln4<Pat 734 67^ v. 26. 2. 37, veröff. 21. u^uq> 4. 43. Otto Dahlke, Hamburg-Fuhlsbüttel. Flugzeugtragflügel mit Einrichtung zur Beeinflussung der Grenzschicht.

Patentanspruch: Flugzeugtragflügel mit Beeinflussung der Grenzschicht auf der Oberseite des Tragflügels, wobei im hinteren Drittel der Flügeltiefe (Bereich geringen

Unterdruckes) Absaugeöffnungen angebracht sind, die mit Öffnungen in der Nähe der Nase (Zone großen Unterdruckes) in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugeöffnungen im Bereich der Flügelenden und die Öffnungen in der Nähe der Flügelnase am inneren Flügelteil angebracht sind.

b4

04

Pal 734 936 v. 1. 9. 39, veröff. 3. 5.

43. Ernst Heinkel Flugzeugwerke G. m. b. H., Seestadt Rostock*'). Vorrichtung mit Absauge- oder Ausblaseschlitz.

Patentansprüche : 1. Vorrichtung mit Absauge- oder Ausblaseschlitz vorzugsweise für Profilnasen, der eine etwa senkrecht zur Profilkontur verlaufende Öffnung freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden Außenhautteile, die an einer durch die Absaugung bestimmten Trennstelle in der Profiloberfläche zusam-

-) Erfinder: Eeutershagen.

den beweglichen Außenhautteil mit den Lande- oder Starthilfen oder deren Betätigungseinrichtung gekuppelt ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragarm veränderliche Wandstärke besitzt.

5. Vorrichtung mit Absaugeschlitz nach Anspruch i bis 5, bei dem der stromaufwärts liegende Außenhautteil beweglich ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der stromabwärts liegende unbewegliche Außenhautteil als in die Strömung hineinragende scharfkantige Leiste ausgebildet ist.

b4

08

Pat. 734 869 v. 12. 2. 41, veröff. 30.

4. 43. Società Italiana Ernesto Breda, Mailand, Italien. Betätigungsvorrichtung für an der Tragflächenhinterkante angeordnete Klappen.

Patentansprüche : 1. Betätigungsvorrichtung für an der Tragflächenhinterkante angeordnete Klappen, gekennzeichnet durch eine etwa in der Mitte des Flügelendteiles angeordnete, in einer festen Muffe gleitende Antriebsstange (11), die an ihrem Kopf mit dem vorderen Teil jeder Klappe gelenkig in Verbindung

 

j ^ "

   

steht, und Lenker, die an die Tragfläche und in der Nähe des Druckmittelpunktes an die Klappen angeschlossen sind.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen in bekannter Weise paarweise zusammengefügt sind und verschiedene Formen aufweisen.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Stange zur gleichzeitigen Betätigung zweier Klappen dient, von denen jede mit einem an der Tragfläche angeordneten Lenker in gelenkiger Verbindimg steht.

menstoßen, als Kragarm ausgebildet ist, der um seine Einspannstelle noch oben und unten biegbar ist und an seinem freien Ende durch ein Hutprofil o, dgl. versteift wird, dessen einer Rand mit einer Dichtung versehen ist und die Trennstelle in Schließstellung überdeckt, und daß das Hutprofil mit einer aus Kniehebeln o. dgl. bestehenden, willkürlich oder selbsttätig angetriebenen Betätigungseinrichtung verbunden ist, durch welche Profil und Kragarm nach innen oder nach außen gedrückt werden.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung für den als Kragarm ausgebildeten Außenhaiitteil mit dem Höhenruder gekuppelt ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung

b4os

Wilhelm Benz, Seestadt

für Rostock-

Pat. 734 937 v. 18. 11. 39, veröff. 3. 5. 43. Junkers Flugzeug- und -Motorenwerke AG., Dessau. Verfahren zur Laminar haitun g der Strömlings grenz Schicht an Flugzeugtragflügeln.

Patentansprüche:

i. Verfahren zur Laminarhaltung der Strömungsgrenzschicht an Tragflügeln von Luftfahrzeugen innerhalb eines gewissen Bereiches des Auftriebsbeiwertes, dadurch gekennzeichnet, daß an einem symmetrischen oder schwach gewölbten Flügelprofil mit Wölbungsklappe, dessen dickste Stelle mindestens 40% der Profiltiefe hinter der Vorderkante liegt, die Klappe und der vor der Klappe liegende Flügelteil zur Auftriebsänderung durch Winkelaus-schläge in entgegengesetztem Drehsinn gegenüber der Anströmrichtung so verstellt werden, daß der

*) Erfinder: Philipp von Doepp, Dessau.

Staupunkt an der Profilvorderkante liegenbleibt, wobei Vorkehrungen getroffen sind, um Abweichungen von dem gewollten Strönmngsverlauf festzustellen.

2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelklappe und das Höhenleitwerk zur Höhensteuerung von einem Betätigungsglied gemeinsam verstellbar sind.

3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Vorderkante des Flügelvorderteils in der Flügeloberfläche Öffnungen zur Druckentnahme gebracht wird und/oder zur Betätigung eines selbstgebracht wird und oder zur Betätigung eines selbsttätigen Gebergliedes für die gegenseitige Abstimmung von Höhenleitwerks- und Flügelklappenausschlag dient.

4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der Klappenbeginn an oder nahe hinter der Stelle größter Profildicke liegt, wobei Öffnungen zur Grenzschichtabsaugung oder -abhebung durch Ausblasen von Gas in dem Bereich zwischen der Stelle größter Dicke und dem Klappenbeginn oder an dieser selbst angeordnet sind.

Pat. 736 169 v. 2. 7. 40, veröff. 9. 6.

b4

08 43. Dr. Otto Reiter, Graz, und Dip.-Ing. Fritz Reya, Salzburg*). Flugzeugtragflügel mit stark gewölbtem Profil.

Patentansprüche:

1. Flugzeugtragflügel mit stark gewölbtem Profil, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl an der Vorder- wie an der Profilhinterkante auf der Unterseite Leitflügel zur A^erhinderung der Wirbelbildung so angeordnet sind, daß zwischen Haupt- und Leitflügel jeweils ein düsenförmiger Spalt entsteht, wobei die Wölbung der Leitflügel entgegen der des Hauptflügels verläuft.

2. Tragflügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine Dicke an seinem hinteren Teil zuerst zu- und dann wieder stromlinienförmig abnimmt.

*) Erfinder: Dr. Otto Reiter, Graz. Abb. 1

1)4,08 Pat- 736 216 y. 1. 7. 39, yeröff. 9. 6.

43. Ernst Heinkel Flugzeugwerke G. in. b. EL, Seestadt Rostock*). Einrichtung zur Erhöhung des Reibungsauftriebes von Flugzeugrümpfen.

Patentansprüche:

1. Einrichtung zur Erhöhung des Reibungsauftriebes und zur Änderung der Längsmomente von Flugzeugrümpfen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß seitlich am

Tj r f Abb. 1 f „ Abb. 2

Rumpf auf semer 11

ganzen Länge oder nur auf einem Teil derselben etwa parallel zur Rumpflängsachse verlaufende, willkürlich2 ... _

, ..... , , Abb. 3

zu betätigende bzw. ____ a ^

ein- und ausfahr- / N/^

bare ausgebildete / \

Strömungsstörer, I I ~y

wie Abreißklappen \ J y

u. dgl. angeordnet sind. ° ^

2. Einrichtung nach Anspruch 1 an Flugzeugen mit Tragflügelabsaugung, dadurch gekennzeichnet, daß als strömungsstörende Mittel Ausblaseeinrichtungen verwendet werden, die in an sich bekannter Weise mit den Absaugeeinrichtungen der Tragflügel verbunden sind.

Abb. 4

*) Erfinder: Dr.-Ing. Oskar Schrenk, Bad Doberan, Mecklenburg, und Dr. phil. Heinz Motzfeld, Seestadt Rostock.

b4

20

Pat. 734 709 v. 24. 9. 35, veröff. 22.

4. 43. Junkers Flugzeug- und -Motorenwerke AG., Dessau*) Einrichtung zur Dämpfung der Schwingungen von Flugzeugbauteilen.

Patentansprüche:

1. Einrichtung zur Dämpfung der Schwingungen von Flugzeugbauteilen mittels gegenüber dem schwingenden Bauteil beweglichen Massen, die durch Reibung Energie verzehren, dadurch gekennzeichnet, daß der infolge elastischer Verformung durch innere Reibung Energie verzehrende Dämpfungskörper (3) mit der Möglichkeit eines Räö. 4 Spiels gegenüber

dem zu dämpfen-_______^ ;tr ; _

den Bauteil (1), "/~ HiLil^" aber ohne feste Verbindung mit z

diesem, unmit bar auf diese oder auf zwischen Dämpfungskörper und Bauteil eingeschalteten Zwischenlagen aufliegend mit einer Spielraumumgrenzimg angeordenet ist.

2. Einrichtung zur Dämpfung von Schwingungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfungskörper ringförmig ausgebildet ist und den schwingenden Bauteil umschließt.

3. Einrichtung zur Dämpfung von Schwingungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfungskörper innerhalb des schwingenden Bauteils angeordnet ist.

U CT 04 Pat. 733 939 v. 22. 11. 38, veröff. 5. -° 4. 43. Fritz Faudi in Falkenstein über Königstein, Taunus*) Anordnung zum Zusammenklappen von Flugzeugtragflügeln.

Patentansprüche: 1. Anordnung zum Zusammenklappen Ton Flug-zeugtragflügeln, bei welcher die schwenk- und dreh-

baren Tragflügel mittels mehrerer teilweise an den Tragflügeln und dem Flugzeugrumpf bzw. Flügelmittelstüek vorgesehener Anlenkpunkte und zwischengeschalteter Verbindungs- und Zwangsführungsglieder verschwenkbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, da/3 die Anlenkpunkte für jedes zu bewegende Teil auf einem vier Achsen umfassenden räumlichen Achsensystem angeordnet sind, wobei die Achsverlängerungen sich in allen Lagen in einem Punkte (F) schneiden und die Achsen eine der gewollten Bewegung bzw. Endstellung der Tragflügel entsprechende Neigung gegeneinander aufweisen.

Hier folgen Ansprüche 2—5.

*) Erfinder: R. J. Harrington Hudson in Yenna-don, Dousland, South Devon, England.

11. Einrichtung nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, da/3 bei einem Fühler als Spreizklappe diese über einen ungleicharmigen, die elektrische VerStelleinrichtung für die Landeklappe (14) betätigenden Kontakthebel (19) mit flugzeugfestem Drehpunkt (20) mit einer Feder (23) in Verbindung steht, die über einen Hilfshebel (24) so mit einem Punkt der Landeklappe (26) verbunden ist, daß durch die Drehung des Hilfshebels als Folge der Drehung der Landeklappe der von der Feder erzeugte Hebelarm zum Drehpunkt des Kontakthebels in seiner wirksamen Länge und zugleich die Feder in ihrer Spannung verändert wird (Abb. 9, 10).

12. Einrichtung nach Anspruch 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizklappe (17) im Verhältnis zur Ausschlagsweite der Landeklappe (14) sich von dieser unter Voreilen ablöst.

b 13o2 Pat- 733 729 v. 13. 3.

41, veröff. 1. " 4. 43. Dornier-Werke G. in. b. H., Friedrichshafen*). Einrichtung zur Sicherung von Landeklappen gegen Überlast.

Patentansprüche:

1. Einrichtung zur Sicherung von Landeklappen gegen Überlast durch Luftkräfte nach Hauptpatent 731 545 mit Steuerung der einzelnen Klappenantriebe durch einen flächenförmigen, der Außenströmung ausgesetzten, staudruckempfindlichen Fühler, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler durch den Landeklappenausschlag eine derartige Änderung seiner Stellung im Raum erfährt, daß bei Verringerung des Klappenausschlages auch die auf den Fühler wirkenden Luftkräfte entsprechend kleiner werden, und umgekehrt.

Hier folgen Ansprüche 2—10.

*') Erfinder: Dr.-Ing. Franz Staufer, Friedrichs-hafen.

bl3

02

Pat. 735 208 y. 19. 3. 36, veröff. 8.

5. 43. Hans Mascow, Neiße. Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Geschwindigkeit von Flugzeugen.

Patentanspruch: Vorrichtung zur selbsttätigen Steuerung der Geschwindigkeit von Flugzeugen mit einem vom Fahrtwind entgegen der Fesselkraft einer Feder verstellbaren Höhensteuer, dadurch gekennzeichnet, daß

die Drehachse des Steuerruders außerhalb dessen Profils an einem am Steuerruder sitzenden Arm angeordnet ist, und zwar bei hinten liegendem Steuerruder über, bei vorn liegendem Steuerruder unter demselben.

bl4

03

Pat. 736170 v. 31. 1. 37, veröff. 9. 6. 43. Siemens Apparate und Maschinen G. in. b. H., Berlin-). Einrichtung zur Neigungsänderung eines nach einem Kreiselhorizont von Hand oder selbsttätig gesteuerten Flugzeuges.

Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Neigungsänderung eines nach einem Kreiselhorizont von Hand oder selbsttentig gesteuerten Flugzeuges, insbesondere für die Zwecke des geeigneten Kurvenfluges, bei der auf die Prä-zessionsachsen des Kreiselhorizontes durch schwer-kiaftempfindlicke Lagengeber, z. B. Pendel, gesteuerte Wiederaufrichtmomente ausgeübt werden, gekennzeichnet durch die Kombination von in bekannter Weise entsprechend der jeweiligen Sollneigung des Flugzeuges verstellbaren Basen der

vom Kreiselhorizont betätigten Steuerabgriffe und von am Flugzeug angeordneten Basen der die Wiederaufrichtmomente steuernden Abgriffe der Pendel o, dgl. in der Weise, daß bei Einstellung einer z. B. für den geneigten Kurvenflug erforderlichen Neigung der Abgriffbasen am Kreiselhorizont und damit des Flugzeuges die Kreiselhorizontachse im wahren Lot und die Pendel nebst deren Abgriffen im Scheinlot bleiben.

Hier folgen Ansprüche 2—5.

*) Erfinder: Dipl.-Ing. Paul Eduard Köster. Berlin-Frohnau.

b 1403 Pai 736 171 v> 20- n- 37' veröff. 9.

6. 43. Siemens Apparate und Maschinen G. in. b. H., Berlin*). Einrichtung zum Einstellen bzw. Ferneinstellen von zwei oder mehreren Nauigations- oder Steuergeräten für Luft- oder Wasserfahrzeuge.

Patentanspruch : Einrichtung zum Einstellen bzw. Ferneinstellen von zwei oder mehreren Navigations- oder Steuergeräten für Luft- oder Wasserflugzeugen auf einen bestimmten Wert durch ein Bedienungsorgan mit Hilfe mechanischer Übertragungsglieder, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer durch axiales Verschieben des Bedienungsorgans stufenweise einrückbaren Kupplungsvorrichtung das Bedienungsorgan

wahlweise sowohl mit den einzelnen Geräten allein als auch mit allen Geräten zugleich kuppelbar ist.

bl5

05

Pat. 736 331 v. 29. 3. 39, veröfL

12. 6. 43. ErnstHeinkel Flugzeugwerke G. in. b. H., Seestadt Rostock") Hilfruder Steuerung für Luftfahrzeuge.

Patentansprüche:

1. Hilfsrudersteuerung für Luftfahrzeuge, bei der das hinter dem Hauptruder schwenkbar angeordnete Hilfsruder bei Steuerausschlägen des Hauptruders einen Ausschlag in entgegengesetzter Drehrichtung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß die in Nullstellung des Rudersystems in der Hauptrudermittelebene (Hauptrudersymmetrieebene x-x) liegende Hilfsruderdrehachse (9) bei Ruderausschlägen aus dieser Ebene heraus gleichsinnig zum Hauptruderausschlag nach oben oder unten zwangsläufig verschiebbar angeordnet ist.

2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekenn-

zeichnet, daß das Hilfsruder (2) an einem im Hauptruder (1) gelenkig gelagerten Winkelhebel (4) drehbar und durch einen Lenker (5) mit einem Festpunkt verbunden ist und daß der Winkelhebel (4) ebenfalls durch einen Lenker (6) mit einem Festpunkt in Verbindung steht.

3. Steuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Festpunkt des Lenkers (6) für das Hilfsruder (2) mit dem Festpunkt des Lenkers (5) für den Winkelhebel (4) zusammenfällt.

4. Steuerung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Festpunkte der beiden Lenker (5, 6) einzeln oder zusammen verstellbar ausgebildet sind.

*) Erfinder: Dipl.-Ing. Pius Obermeier Wilmersdorf.

Berli]

*) Erfinder: Georg Polemann, Warnemünde.

K 1 fun Pat- 734 938 Y- 22- 4 39, veröff. 3. JJ_LU 5. 43. Focke-Wulf Flugzeugbau G. m. b. H., Bremen*). Fußhebelsteuerung mit Fußbremse für Flugzeuge.

*) Erfinder: Lübbo Tyedmers, Bremen.

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02

V 19 ti 12 $

Patentansprüche:

1. Fußhebelsteuerung für Flugzeuge mit zwei um eine zu ihrer Bewegungsrichtung senkrechte Achse verschwenkbaren, als Tragkörper ausgebildeten Fußhebeln, an denen jeweils der Bremszylinder und dessen Betätigungsglied für die Laufradbremsen mit verschwenkbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise als dop-pelarmiger Hebel ausgebildete Betätigungsglied (1) der Bremse als Fußauflage dient und durch einen flugzeugfesten Fübrungskörper (Ii) gegenüber dem Tragkörper (3) zwangsläufig verstellbar angeordnet ist.

2. Fußhebelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (i) einerseits mit der Kolbenstange (7) des Bremszylinders (8) und andererseits über ein Gelenk (2) mit dem Tragkörper (3) und der Tragkörper (3) seinerseits über ein durch eine Gleitbahn (11) geführtes Zwischenglied (9) mit dem Bremszylinder (8) verbunden ist.

b22

Ol

Pal 724 234 v. 19. 6. 37, veröff. 10.

~4. 43. Rheinmetall-Borsig AG.,

Berlin*). Schartenblende zum Abdecken von Schartenausschnitten in der Haube von Gefechtsständen in Flugzeugen.

Patentanspruch: Schartenblende zum Abdecken von Schartenausschnitten in der Haube von Flugzeuggefechts-sto'nden, bestehend aus einem entsprechend der Höhenrichtbewegung der Waffe verschiebbar geführten biegsamen Band mit einer beweglich gelagerten Muffe für den durchtretenden Waffenlauf, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Lauf über die Muffe

(aa) mitgenommene Blende aus einem vorzugsweise durch Leisten oder Sicken verstärkten einstückigen Metallband (b) besteht, das an seiner Außenseite unmittelbar auf am Schartenausschnitt befestigten Führungsschultern (c, ci), an der Innenseite durch Rollen (es, cg) geführt wird.

Pal 733 168 v. 20. 4. 37, veröff. 20. 3. 43. Dornier-Werke G. ni. b. H., Friedrichshafen*). Schußkanal im Flugzeugrumpf.

Patentanspruch: Im Flugzeugrumpf vorgesehener, durch in der Rumpfhaut liegende Klappen oder Schieber abdeek-barer Schußkanal für eine nach hinten und unten zu richtende Feuerwaffe, dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise parallel zur Rumpflängsachse

vorgesehene Schußkanal (4), der an seiner Stirnseite mit einer Öffnung (3) für die Waffe (2) versehen ist, in seiner Längserstreckung eine im Rumpfinnern angeordnete Decke aufweist, die bei geöffneten Klappen (5, 6, 7) als zweiter Rumpfboden wirkt.

Erfinder: Emil Walter, Manzell.

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02

Pal 735 459 v. 2. 11. 38, veröff. 15.

5. 43. Luftfahrt Apparatebau G. m. b. H., Berlin*). Waffenlagerung in der Wand eines Gefechtsstands, vorzugsweise von Luftfahrzeugen.

Patentanspruch: Einrichtung zum Einführen und Festhalten einer Waffe in einem in der Wand eines Gefechtsstands, vorzugsweise von Luftfahrzeugen, allseitig beweglich angeordneten kugeligen Lagerkörper mit Mittenbohrung zur Aufnahme der Waffe, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (5) mit einer Ringnut (7), in die zwei diametral gegenüberliegende Zapfenlager (9) eingebaut sind, und mit einer koaxial in ihr liegenden, Führungsschlitze aufweisenden Kiipplungshülse (14) versehen ist, so daß nach Einführen der AVaffe in den mit Schlitzen (8) versehenen

*) Erfinder: Johannes Linke, Berlin-Tegel, Arnold Schneider, Düsseldorf.

*) Erfinder: Dipl.-Ing. Helmut von Statzer, Be lin-Pankow.

Kugelkörper (1) durch Drehen der Kupplungshülse (j_4y die an der Waffe (6) vorgesehenen Schildzapfen (11) in den Zapfenlagern (9) zur Anlage gebracht werden, während gleichzeitig ein auf dem Bund (15) der Kupplungshülse (14) angeordneter, unter Federspannung stehender Sicherungshebel (18) mit einer Nase (19) in eine Rast (20) am Kugelkörper (1) eingreift.

iL 99n9 Pat 736 071 v. 8. 12. 35, veröff. 7. U ^^üj 6 43 Fritz Gabriel, Berlin-Wilmersdorf*). Kampfflugzeug mit Tragflügelendgondeln.

Patentansprüche : 1. Kampfflugzeug mit an den Enden der Tragflügel angeordneten, über ihre Flächen hinausragenden Gefechtsständen, die mit beweglichen, vorzugs-

Bolzens anzuschließendes Anschlußglied besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkbolzen (2) in einem kugelartigen Zwischenstück (-3) gelagert ist, das an einem an der tragenden Basis (8), z. B. am Rumpf, angeordneten Führungsgehäuse (6) entweder unmittelbar in einer kugelförmigen Ausnehmung oder mittels mindestens eines Kugelringes (4) und einer Gegenmutter (9, 12) beim Einpassen dreh- und allseitig schwenkbar gelagert und nach dem Einpassen feststellbar ist.

2. Gelenkverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelring (4) mittels eines mit konischer Innenfläche versehenen Sprengringes (5) im Gehäuse (6) spielfrei gelagert ist.

3. Gelenkverbindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das kugelartige Zwischenstück (3) an der der Gegenmutter (9 bzw. 12) gegenüberliegenden Seite mit einem Bund (11) zur Grobeinstellung versehen ist.

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weise quer zur Flugrichtung feuernden Waffen bestückt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefechtsstände als endscheibenartige, mit Geräten, evtl. auch mit Ruder- und gegebenenfalls mit Triebwerksteuereinrichtungen oder Triebwerkeinheiten ausgerüstete Gondeln ausgebildet sind, deren Bewaffnung so angeordnet ist, daß mit dieser je ein quer zur Längssymmetrieebene des Flugzeuges befindliches, keine toten Winkel enthaltendes, mindestens Halbkugelschußfeld bestreichbar ist.

2. Kampfflugzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den in den gleichzeitig als Flugzeugführer- und Schützenstände ausgebildeten Tragflügelendgondeln eingebauten Steuereinrichtungen wahlweise eine evtl. selbsttätig in an sich bekannter Weise unter gegenseitiger Anzeige ihres Betriebs- oder Ruhezustandes abschaltbar ist.

3. Kampfflugzeug nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Verwendung eines auf drei Fahrwerken landenden Nurflügelflugzeuges.

*) Erfinder: Fritz Gabriel in Oschersleben, Bode.

h 24.01 Pat 734 939 Y- 6- 7- 40- veröff. 3. U^** 5. 43. Arado Flugzeugwerke G. in. b. H., Potsdam*). Gelenkverbindung zweier Flugzeugbauteile.

Patentansprüche : 1. Gelenkverbindung zweier Flugzeugbauteile, von denen einer ein augenförmiges, mittels eines *) Erfinder: Martin Schmidt, Augsburg.

Pat. 736 172 v. 13. 9. 39, veröff. 9. 6. 43. Firma Eduard Wille, Wuppertal-Cronenberg*). Lagerauge, insbesondere Wälzlagerauge für Flugzeugsteuerungsteile.

Patentansprüche:

1. Lagerauge, insbesondere Wälzlagerauge für Flugzeugsteuerungsteile, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Hauptkraftrichtung liegenden Querjochteile (c, g) derartig biegungssteife Form und Abmessung besitzen, daß sie auch bei der Höchstbeanspruchung ein seitliches Anklemmen der zwischen den Querjochen liegenden Teile (b) des Lagerauges an die Achse bzw. an das Wälzlager verhindern.

2. Lagerauge nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Verstärkung der Querjochteile in Form einer gegenüber der Lagerbreite verschmälerten Rippe (ci gi).

3. Lagerauge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querjochteile mit Erleich-terungsbohrungen (d, di) versehen sind.

4. Lagerauge, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die üblicherweise vorgesehene Erleichterungsbohrung (h) im Träger des Lagerauges in Richtung auf dieses hin parabelförmig oder ähnlich gekrümmt ausläuft.

") Erfinder: Dipl.-Ing. Hugo Granacher, Berlin-Frohnau.

Vi 24o4 Pat' 734951 v- 13- 12- 38, veröff.

3. 5. 43. Junkers Flugzeug- und -Motorenwerke AG., Dessau*). Einrichtung zur Verhütung von Anfressungen an Metallflugzeugen. Patentansprüche:

1. Einrichtung zur Verhütung von Anfressungen an Metallflugzeugen, gekennzeichnet durch die Anordnung von mit feuchtigkeitsaufsaugenden und -abgebenden Stoffen, wie aktivierten Gelen, aktivierter

Tonerde oder Aktivkohle gefüllten durchlässigen Behältern in den Räumen, deren Bauteile von Anfres-sungen geschützt werden sollen.

2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter in der Nähe von Frisch-lufteintrittsöffnungen an den Flugzeugbauteilen derart angeordnet sind, daß die einströmende Frischluft den Behälter durchströmen muß, bevor sie in den Innenraum gelangt.

*) Erfinder: Hans Gerhard Rave, Dipl.-Ing. Kurt Scheinichen, Dessau.

Schraubenflugzeuge (Gr. 25—30).

h 2 ^01 Pai 733590 v- 13- 2- 38> veröff. O^d^pui 4 43 Aniüll Flettner, Berlin-Johannisthal. Doppelschrauber mit paarweise ineinander kämmenden Steilschrauben.

Patentansprüche : 1. Doppelschrauber mit paarweise ineinander-kämmenden Steilschrauben, deren Achsverlängerungen einen nach oben offenen Winkel bilden, deren Nabenabstand kleiner als der Schraubenhalbmesser ist und deren Flügel mit einer zur Umlaufebene rechtwinkligen Bewegungskomponenfe schwingen können, gekennzeichnet durch solche Anordnung der diese Flügelschwingung' erlaubenden Gelenke in bezug auf die zugehörige Umlaufachse in Yerbindung mit solcher Größe des von den Umlaufachsen miteinander gebildeten Winkels, daß die Schwingweite

dieser Flügelschwingung sich während des Fluges frei, d. h. ohne Begrenzung durch Anschläge einstellen kann.

2. Doppelschrauber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steilschraubennaben (5) biegesteif gelagerte, radial gerichtete Arme (6) tragen, an deren äußeren Enden die Flügel (7) an ihren Schlaggelenken (8) sitzen.

3. Doppelschrauber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaggelenke (8) der Flügel (7) einer Schraube in einem Abstand von etwa 0,8 oder 1,2 des Abstandes beider Nabenmittelpunkte von der zugehörigen Umlaufachse (10) entfernt liegen.

4. Doppelschrauber nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (6) auf dem Kegelmantel eines nach oben geöffneten Kegels liegen (Abb. 11).

5. Doppelschrauber nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Anwendung einer an sich bekannten Flügelsteuerung.

6. Doppelschrauber nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit Höhensteuerung durch Vor- oder Rückwärtskippen der Spitzenkreisebene, gekennzeichnet durch ein damit gekoppeltes seitliches Kippen beider Spitzenkreisebenen je nach dem Umlaufsinn aufeinander zu oder voneinander weg, zu dem Zweck, schädliche Kipplagen zu vermeiden.

7. Doppelschrauber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungen der Steil-schraubenachsen (10) sich bei A in der Nähe des Gesamtschwerpunktes (8) schneiden (Abb. 7).

S. Doppelschrauber nach Anspruch 1 oder 7, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte unterschiedliche Einstellbarkeit aller Flügelwinkel der einen Schraube gegenüber der anderen, für die Zwecke der Seitensteuerung.

9. Doppelschrauber nach Anspruch 1 mit Fliigcl-oder Kopfs teuerung, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsteuerung für das durch die winklige Anordnung der Schraubenachsen entstehende freie Rückdrehmoment der normalen Flügel- oder Kopfsteuerung von Hand oder selbsttätig überlagert ist.

10. Doppelschrauber nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an sich bekannte Steuermittel außerhalb der Kopf- und Flügelsteuerung als Mittel zur Einschränkung der Schwingweite der Doppelschraubenflügel (7).

11. Doppelschrauber mit einem die Umlaufachsen beider Steilschrauben umfassenden um die Querachse schwenkbaren Bauteil, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verschwen-kung des frei drehbaren Gehäuses (13) sich der Winkel des Richtungsweisers (18) zur Rumpfachse nicht ändert.

12. Doppelschrauber nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an sich bekannte Mittel (kbb. 18, 19 und 20), die bei Flügelaufschlag den Flügeleinstellwinkel verringern, bei Flügelniederschlag vergrößern.

13. Doppelschrauber nach Anspruch 1 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schlaggelenk (8) und der Umlaufachse (10) ein an sich bekanntes Schwenkgelenk (12) angeordnet ist.

14. Doppelschrauber nach Anspruch 1 oder 2 und 13, gekennzeichnet durch die Anordnung des an sich bekannten Dämpfers für das Schwenkgelenk (12) auf der Unterseite des Flügels (7) (Abb. 12 und 13).

15. Doppelschrauber nach Anspruch 1 mit einem die Umlaufachsen (10) beider Steilschrauben umfassenden, verschwenkbaren Gehäuse, gekennzeichnet durch allseitige Yerschwenkbarkeit des Gehäuses.

Pat.-Samml. Nr. 7 wurde im „Flugsport" XXXV, Heft 12, am 18.8. 1943 veröffentlicht.

Weißkopf Flugzeuge und Motoren ab 1895,

Gustav Weißkopf, am 11.1. 1874 in Leutershausen geboren, ging, nachdem er als 13jähriger bereits ein Gleitflugzeug gebaut hatte, um das Jahr 1888 zu Lilienthal, um als freiwilliger Helfer bei ihm tätig zu sein. 1895 kam er nach USA., wo er im Auftrag einer Zeitschrift in Boston Gleitflugzeuge nach dem Typ Lilienthal baute. Über diese Vorgänge haben wir im „Flugsport" 1941, Heft 11, S. 218, sowie über seine ersten Flüge insbesondere den ersten Motorflug vom 14. 8. 1901 ausführlich berichtet. Das von ans veröffentlichte Motorflugzeug, Typ 21, Spannweite 10,45 m, Länge 10,6 m, zeigte für die damalige Zeit eine auffallend gute Formgebung. In Europa ist über diese Flüge verhältnismäßig wenig bekannt geworden. Wir halten es für geboten, einige Photographien, die besten Zeugen dieser Pionierarbeit von W7eißkopf, nach dem Buch „Lost Flights of Gustave WhiteheacL von Stella Randolph zu veröffentlichen,

Weißkopf begann auch zunächst mit Gleitflugzeugen. Eines seiner ersten Gleitflugzeuge war ein Doppeldecker-Hängegleiter, gesteuert durch Gewichtsverschiebung (Abb. 2). Diesem Doppeldecker folgte ein Drei-decker mit pyramidenförmigem, zur Stabilisierung dienenden Höhen- und Seitenleitwerk (Abb. 3). Später ging er wieder zum Eindecker über, verspannte Flügel von größeren Abmessungen, Flügel zusam-menfaltbar (Abb. 4—6). Diese waren bereits mit einem Fahrwerk versehen. Flächen- und

Stabilisierungsorgane wurden vom Führer- I /

stand aus durch Hebel gesteuert (Abb. 6).

1906 baute er einen Doppeldecker in Tunxis Hill (Abb. 8 u. 9). Vom Motor wurden durch Riemen zwei zweiflügelige Schrauben angetrieben. Rumpf dreieckiger Querschnitt. Das V-förmige Höhen- und Seitenleitwerk wurde durch einen Steuerknüppel verstellt. Flügel verspannt, je zwei Holme, Bespannung japanische Seide. Fahrwerk 4 Räder.

Abb. 2. Weißkopf-Gleiter. Vorläufer des Albatros-Gleiters (ungefähr 1900).

Abb. 3. Weißkopf-Hängegleiter 1901 — 1904. Gesteuert Abb. 1. Gustav Weißkopf flog Weißkopf,

mit einem Motorflugzeug am 14. 8. 1901 800 m weit.

Flugmotoren gab es zu der Zeit nicht. Diese Motoren wurden von Weißkopf selbst gebaut. Er begann mit Dampfmaschinen, von denen er jedoch bald wieder abkam. Der erste Motor war ein 2-Zylincler, wobei die Laufbüchsen mit

Kupferlamellen zur Luftkühlung versehen waren (Abb. 10). Er ging jedoch sehr bald

zur Wasserkühlung über. Es entstand ein 4-Zylinder-2-Takt-Mo-tor (Abb. 11 u. 12).

Abb. 4. Weißkopf-Gleiter 1901—1904, Albatros-Typ, verspannt.

Abb. 5. Weißkopf-Eindecker, mit zusammenfaltbaren

Flügeln, während des Baues in den Werkstätten in Bridgeport, Conn.

Abb. 6.

Weißkopf-Albatros-Gleiter. Wird durch Haltemannschaften gehalten.

Abb. 7. Weißkopf-Albatros-Gleiter. Gustav Weiß-kopf neben der Maschine laufend. Johann Weiß-kopf in der Maschine steuernd.

Bilder aus dem Buch von Stella Randolph: „Lost Flights of Gustave Whitehead". Verlag Places, Inc., Barr BIdg., Washington, D. C.

Für alle Konstruktionen mit dünnwandigen Blechen ist die Kenntnis der Stabilitätsgrenze wichtig. Die Stabilitätsgrenze ist jene Spannung (Druck oder Schub), bei der das Blech vom ursprünglichen Bauzustand einer ebenen oder einfach gewölbten Form abweicht und Beulen (Falten) bildet. Dieser Punkt ist deshalb wichtig, weil durch das Entstehen der Falten beträchtliche Veränderungen der Spannungsverteilung im Blech selbst erfolgen und weil für die benachbarten Teile, wie Nachbarfelder, Stringer und Spante, Beanspruchungen entstehen, die den aus der äußeren Last schon ohnehin vorhandenen zu überlagern sind. Von diesen Folgeerscheinungen soll hier abgesehen werden. Es wird nur die Stabilitätsfrage behandelt, d. h. es werden Diagramme mitgeteilt, mit deren Hilfe man bei Schub- und bei Längsspannung den Beginn der Faltenbildung feststellen kann.

Wenn wir zum Vergleich kurz das Knicken von Stäben betrachten, dann sehen wir dort eine starke Abhängigkeit der Knicklast von den Einspannbedingungen an den Stabenden. Grundsätzlich haben wir hier analoge Verhältnisse, doch ist die Variationsmöglichkeit — oder anders ausgedrückt die Unsicherheit — hier größer, da die Güte der Verarbeitung beträchtlichen Einfluß hat.

Es ist möglich, daß ein Feld durch schlechte Verarbeitung bereits im unbelasteten Zustand wellig oder bewölbt wird, während ein gleiches Feld bei einer anderen Maschine der gleichen Serie einwandfrei sein kann. Deshalb soll hier von vornherein darauf hingewiesen werden, daß die Ergebnisse der Rechnung oder die Ablesung aus den unten folgenden Diagrammen eher einen größenordnungsmäßigen als einen exakten Wert darstellen.

Abb. 1. Bestimmung des Krümmungsradius R aus Feldbreite und Wölbungshöhe.

Beispiel: Folgende Abmessungen seien gegeben:

b = 200 mm h = 30 mm (3 = 1,2 mm

Aus dem Diagramm Abb. 1 erhalten wir aus b und h:

R = 175 mm

Die oben für x angegebene Formel kann also nun geschrieben werden:

T = 5,5 700 000 ■ (-^r V + 0.1 ■ 700 000 . 1J

= 138 + 480 1 = 618 kg « mm-2 Mit Hilfe der Abb. 7 kommen wir schnell zum gleichen Resultat:

T() = 610 kg mm-2 (vgl. Abb. 3). Unterschiede zwischen Rechnung und Ablesung werden immer vorkommen. Sie entstehen aus Ungenauigkeiten der verschiedenen Ablesungen und sind in Anbetracht der schon erwähnten Einspannungsverschiedenheiten unbedeutend.

Die Formeln für die Schub- und Längsspannungsknickwerte sind in ihrem Aufbau einander ganz ähnlich. Sie lauten:

für ebene Felder: T0 bzw. O0 — kej)(.u E

für gekrümmte Felder: tQ bzw. O0 = k^e^r E —

Darin bedeutet

() ... Blechdicke

b ... Feldbreite

R . , . Krümmungsradius

E ... Elastizitätsmodul

k . . . Faktoren, die die Einspannwirkung der Feldränder enthalten. Sie sind natürlich für Tu und öü, ebenso wie für ebene und gekrümmte Felder verschieden. Den folgenden Diagrammen sind nachstehende 'Werte zugrunde gelegt:

eben gekrümmt

T0 . . . 5,5 0.1

ö0 . . . 3,3 0.24

Die allgemeine Form der Knickspannungsformel muß naturgemäß beide Anteile enthalten: Die Feldbreite und den Krümmungsradius. Sie lautet also:

/ Ö \ 2 Ö

ro bzw. O0 = keben E l — \ + kgek]. E ■ -

Es ist noch zu bemerken, daß man mit ausreichender Genauigkeit die Umfangsstücke der Haut zwischen zwei Stringern immer als Kreisbogen ansetzen kann. Für diese enthält das erste Diagramm (Abb. 1) die Zusammenhänge /wischen R, b und h. In den Knickspannungsdiagrammen ist der Wert R allerdings schon durch die Wölbungshöhe h ausgedrückt. Man entnimmt also dem gezeichneten Spantumriß für jedes Feld nur die Stringerentfernung b, die Wölbungshöhe h (siehe Abb. 2) und führt dann den in nebenstehender Abb. 3 schematisch dargestellten Rechnungsgang durch.

In sehr vielen Fällen wird ein gleichzeitiges Auftreten von Schub- und Längsspannungen vorkommen. Es ist a erständlich, daß dabei das Vorzeichen der Längsspannung von wesentlichem Einfluß ist. Eine Zugbeanspruchung im Blech hat die Tendenz, die durch gleichzeitig auftretenden Schub erzeugte Faltenbildung zu verzögern, d. h. erst bei höheren Spannungen zuzulassen. Eine Druckspannung hat die entgegengesetzte Wirkung. Ein Diagramm, das diese Zusammenhänge darstellt, wird als Abschluß dieser Diagrammserie über Blechknicken mitgeteilt. Darin enthält die Abszisse das Verhältnis der aufgebrachten Längsspannung zur Druck-Knickspannung und die Ordinate das dadurch bedingte Verhältnis der Schubspannungen. Einige erläuternde Beispiele werden beigefügt.

*) Literatur: Heck, Ebner: Formeln und Berechnungsverfahren für die Festigkeit von Platten- und Schalenkon-sTruktionen im Flugzeugbau. Lufo Bd. 11 Nr. 8

Ballerstedt, Wagner: Versuche über die Festigkeit dünner unversteifter Zylinder unter Schub- und Laags-ktaften. Lufo Bd. 13 Nr. 9.

Ebner: Theorie und Versuche zur Festigkeit von Schalenrümpfen. Lufo Bd. 14 Nr. 3.

Seine Erfolge mit Drachenfliegern schienen Weißkopf nicht zu befriedigen. Er suchte deshalb, auch andere Wege einzuschlagen. So baute er im Jahre 1911 einen Hubschrauber mit 60 Propellern, die durch Seidenkor-tleln angetrieben wurden (Abb. 13).

Abb. 8. Weißkopf-Doppeldecker im Bau. Mit dem Steuerhebel wird das V-förmige Höhen-und Seitenleitwerk verstellt.

Abb. 9. Weißkopf-Doppeldecker. Baujahr 1906 in Tunxis Hill. Rumpfgerüst dreieckiger Querschnitt. V-förmiges Höhen- und Seitenleitwerk. Zwei durch Riemen angetriebene Luftschrauben. Tragdecks mit Japanseide bespannt.

Abb. 12. Weißkopf-Vierzylinder-Zweitaktmotor, Kurbelgehäuse zweiteilig.

Abb. 11. Flugmotor, Vierzylinder, von Weißkopf selbst gebaut, wie er in den Typen 21 und 22 verwendet wurde.

Abb. 10. Zweizylinder Weißkopf-Motor. Kupferlamellen dienen zur Luftkühlung.

Abb. 13. Weißkopf-Hnbsclirauber vom Jahr 1911 mit 60 Propellern, die durch

Seidenkordel angetrieben werden.

Allein diese Abbildungen vermitteln einen lebendigen Eindruck von dem vielseitigen Wirken dieses deutschen Flugpioniers. Seit seinem ersten Motorflug

am 14. 8. 1901, der vor den Flügen der Gebrüder Wright ausgeführt wurde, sind heute 42 Jahre vergangen. Das eine steht fest, auch Weißkopf wurde durch seine Tätigkeit bei Lilienthal zu Arbeiten auf diesem Gebiet beein-flußt. Er gilt als einer der Pioniere, der deutsches Wissen und deutsche Erfahrung nach dem Ausland trug, und damit zum Schrittmacher des Flugwesens in USA. wurde.

Auswerferpatrone für die spanlose Verformung haben die Arado Flugzeugwerke GmbH, entwickelt. Dieser Auswerfer (Ausheber) besteht aus 2 Rohrteilen, die verschiebbar ineinander gesteckt sind und in deren Inneren eine Druckfeder angeordnet ist. Die Feder wird an ihrem oberen Ende durch eine entsprechende

Links Abb. 1-3: Ans\\ erferpatmne für spanlose Verformung,

Hohrein riehtung mit Magnetspannplatte.

Umbördelung des oberen Rohrteiles und an ihrem unteren Ende durch einen eingelegten Boden abgestützt. Der Boden seinerseits ruht in einer entsprechenden Bördelung des unteren Rohrteiles, während die beiden Rohrteile an ihren zugekehrten durch Bördelung zusammengehalten werden (Abb. 1).

Diese Auswerferpatrone wird bei der spanlosen Verformung für die verschiedensten Zwecke mit besonderem Vorteil verwendet, so z. B. als Auswerfer für Formstanzen, als Druckaggregat bei Ziehwerkzeugen für flache Werkstücke u. a. m.

Eine bevorzugte Anwendung der Auswerferpatrone findet bei Großflächen-werkzeugen statt (Abb. 2 u. 3), die mit Auswerfern zu versehen sind, jedoch in Pressen eingespannt werden müssen, die keine Auswerf Vorrichtung besitzen. Ebenso ist die Anwendung der Auswerferpatrone auch dann von Vorteil, wenn solche Großflächenwerkzeuge in Pressen eingespannt werden müssen, die zwar eine Auswurf Vorrichtung besitzen, jedoch deren Wirkungsbereich kleiner ist als die Fläche des auszuwerfenden Werkstückes. In diesem Fall werden zusätzlich zur Auswerf Vorrichtung an den über die Auswerf Vorrichtung hinaustretenden Stellen des Werkzeuges die benötigte Anzahl von Auswerferpatronen als Ergänzung eingesetzt. Bei Verwendung der Auswerferpatrone für flache Zieharbeiten können niedrigere Halterringe verwendet werden. Diese flachen und starren Niederhalterringe werden dort angewendet, wo bei der Fertigung der Ziehteile innerhalb der Niederhalterfläche verschiedene Flächendrücke benötigt werden, d. h. wo zwecks Vermeidung von Faltenbildung eine Einschränkung des normalen Werkstoff-flusses stattfinden soll. W. Frey.

Bohreinrichtung mit Magnetspannplatte dient zum Bohren von Löchern bis zu 10 mm -0", wobei schiefes Bohren und das notwendige Andrücken vermieden wird. Die von den Junkers Flugzeug- und -Motorenwerke AG. entwickelte Einrichtung (vgl. nebenst. Abb.) ist auf Kugeln gelagert und kann — leicht und fein einstellbar — nach Teilung oder Körner verschoben werden. Eine besondere Schaltung sorgt dafür, daß im Augenblick des Bohrbeginnes bzw. beim Aufsetzen des Bohrers auf das Werkstück die in der Fußplatte angeordneten Topfmagnete Strom erhalten und die Bohreinrichtung gegen das Werkstück ziehen. Diese Spannung in Verbindung mit der Bohreinrichtung ist sicher, einfach und bequem und trägt wesentlich zur Leistungsteigerung bei.

Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Major Lent, Gruppenkommandeur i. e. Nachtjagdgeschw.; Obst. Peltz, Staffelkapt. i. e. Sturzkampfgeschw.

Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Hptm. Egmont zur Lippe-Weißenfeld, i. e. Nacht jagdgeschw.; Hptm. M. Meurer, i. e. Nacht jagdgeschw.; Hptm. II. Ehrler, Staffelkapt. i. e. Jagdgeschw.; Oblt. Th. Weißenberger, i. e. Jagdgeschw.; Oblt. J. Kirschner, Staffelkapt. i. e. Jagdgeschw.; Hptm. W. Schröer, Staffelkapt. i. e. Jagdgeschw.; Major H. Hermann, Kommandeur e. Jagdverbandes.

Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Hptm. Herget. Gruppenkommandeur i. e. Nacht jagdgeschw.; Ofw. Litjens, Flugzeugf. i. e. Jagdgeschw. ; Fw. Roewer, Flugzeugf. i. e. Kampf geschw.; Ofw. Brunner (f), Flugzeugf. i. e. Jagdgeschw.; Uffz. Peter, Flugzeugf. i. e. Sturzkampf geschw.; Ofw. Kocick, Flugzeugf. i. e. Nachtjagdstaffel.

Beförderungen in der Luftwaffe durch den Führer mit Wirkung vom 1. August 1943 zu Generalleutnanten die Generalmajore Baur de Betaz, Eibenstein, Sturm, von Rudioff, Schimpf; zu Generalniajoreil die Obersten Dommenget, Püschel, Krauß, von Weech, Longin, Kahl, Overdyck.

Herbert Brönnle, Lt., Ritterkreuzträger, Gruppenkommandeur i. e. Jagdgeschw., Heldentod.

Inland.

Paul Claß, Maj., Ritterkreuzträger, Gruppenkommandeur i. e. Kampf gesclrw., von einem Feindflug im Osten nicht zurückgekehrt.

Wolf Ettel, Oblt, Ritterkreuzträger, Staffelkapt. i. e. Sturzkampfgeschw., ist gefallen.

Karl Fitzner, Oblt., Ritterkreuzträger, Staffelf. i. e. Sturzkampf geschw., Ostfront Heldentod.

Willi Hörner, Oblt., Ritterkreuzträger, Staffelkapt. i. e. Sturzkampf geschw., Ostfront Heldentod.

Rudolf Miethig, Oblt., Ritterkreuzträger, Staffelkapt. i. e. Jagdgeschw^, von einem Feindflug an der Ostfront nicht zurückgekehrt.

Rudolf Resch, Major, Ritterkreuzträger, Gruppenkommandeur i. e. Jagdgeschw., an der Ostfront Heldentod.

Günther Schmid, Oblt., Ritterkreuzträger, Staffelkapt. i. e. Sturzkampf geschw., Ostfront Heldentod.

Thiede, Hptm, Ritterkreuzträger, Staffelkapt. i. e. Sturzkampf geschw., Fliegertod.

Bernhard Wutka, Hptm., Ritterkreuzträger, Staffelkapt. i. e. Sturzkampf geschw., Ostfront Heldentod.

6000. Luftsieg errang am 7. 7. 43 das unter Führung des Ritterkreuzträgers Obstlt. Hrabak stehende Jagdgeschw. 5500. Abschuß meldete am 10. 7. Jagdgeschw. Mölders unter Führung von Obstlt. Nordmann.

6000. Luftsieg des Jagdgeschw. Mölders unter Führung des Eichenlaubträgers Obstlt. Nordmann.

Deutscher Normenausschuß, Zweigstelle Generalgouvernement, Krakau 20, Außenring 31, ist, um die Einführung der Neutschen Normen im Generalgouvernement zielbewußt zu fördern, im Einvernehmen mit dem Reichswirtschaftsminister und mit Zustimmung der Regierung des Generalgouvernements in Krakau eingerichtet worden.

Neue Luftfahrtgerät-Normblätter. LgN 261 30. 11 bis 33 Elektrische Leitungen; Isolierte Drähte für Innenbeschaltung von Geräten; 380 V ~, 550 V — (Jan. 43). LgN 261 31. 11 bis 33 —; —; 1000 V ~, 1500 V — (Jan. 43). LgN 261 32. 11 bis 33 —; —; 2000 V ~, 3000 V — (Jan. 43).

LgN 261 33. 1 —; Isolierte Litzen für Innenbeschaltung von Geräten; 380 Y ~,

550 V — (Jan. 43). LgN 261 34. 1 bis 3 —; —; 1000 Y ~, 1500 Y — (Jan. 43). LgN 261 35, 1 bis 3 —; —; 2000 Y ~, 3000 Y — (Jan. 43).

Luftfahrt, Laufräder, Spornräder DIN 92 094 Druckluftfüller für Reifen (April 43).

Internationales luftfahrttechnisches Wortschatzarchiv bei der Forschungsabteilung an der Universität Heidelberg in Bearbeitung.

Wilhelm Eckenberg, Dr.-Ing., Wehrwirtschaftsführer, Direktor bei Daimler-Benz, nach schwerer Krankheit am 31. 7. 43 gestorben. Wilhelm Eckenberg, geb. 13. 11. 95 zu Hüllen bei Gelsenkirchen, nach techn. Studium ab 1923 Konstrukteur und Betriebschef bei den Vereinigten Stahlwerken. 1937 techn. Werkleiter bei Junkers Flugmotorenbau. 1942 trat er in den Vorstand von Daimler-Benz. — Bei Ausbruch des Weltkrieges 1914—18 Kriegsfreiwilliger, wurde Flugzeugführer. EK I und II, zuletzt Oblt. d. B. der Luftwaffe.

Ausland.

Bulgarische Organisation „Brannik", bisheriger Leiter Dr. Kletschkoff zurückgetreten. An seine Stelle trat der Direktor der staatlichen Hochschule für Leibesübungen in Sofia, Dr. Karaiwanoff. Dr. Kletschkoff behält sein Amt als Landeskreis dir ektor des ägäischen Küstengebietes.

Sprengstoff gefülltes Kinderspielzeug: Füllhalter, Notizbücher, Bonbonschachteln und andere Gegenstände wurden in einer Vorstadt von Sofia von feindlichen Flugzeugen abgeworfen.

Span, allgemeine Akademie für die Luftwaffe vom span. Luftfahrtministerium angekündigt.

Schweizerische Fliegerabwehr schoß am 13. 7. 1943 zwei brit. Flugzeuge über der Schweiz ab. — Bei Riggisberg im Kanton Bern sind nach einer Meldung des „Berner Tagblatt" 250 Brandbomben von den Engländern am 13. 7. abgeworfen worden.

Ritterkreuz des Mannerheimkreuzes erhielt der finn. Fliegerlt. H. W. Wind für seine 33 Luftsiege.

Vier neue türkische Fluglinien von der Generaldirektion für das türk. zivile Luftfahrtwesen nach einem Bericht der Zeitung „Vatan" geplant. Erste Richtung: Sowjetrußland über Siwas nach Erzerum, zweite in Richtung Bagdad, dritte in Richtung Iran über Adana nach Lida. Im Inneren soll die bestehende Linie Ankara—Istanbul verstärkt werden. Diese Strecke wird dann täglich zweimal beflogen werden.

Luftlinie Rom—Tirana—Sofia—Bukarest von der Ala Italiana, früher Ala Litto-ria, am 4. 8. 1943 wieder aufgenommen.

Japan. Marineluftstreitkräfte griffen am 15. 7. feindl. Stellungen auf der Insel Robiana der Salomonengruppe an und fügten ihnen erhebliche Schäden zu. In dem folgenden Luftkampf wurden 19 feindl. Flugzeuge von etwa 50 abgeschossen. 10 Japan. Flugzeuge gingen verloren.

Japan. Marineluftwaffe versenkte am 21. 7. 1943 im Hafen von Rendova einen großen Zerstörer, 2 mittl. Transporter sowie mehr als 10 Landungsboote. 2 große Transporter wurden schwer beschädigt. Die Japaner verloren 1 Flugzeug. —- Am nächsten Tage stieß eine Gruppe Japan. Kriegsschiffe, begleitet von Spezialbooten und Flugzeugen, mit ungefähr 90 feindl. Flugzeugen zusammen, wovon 9 abgeschossen wurden. Die Japaner verloren ein Spezialboot.

Japan. Marineluftwaffe versenkte nach einem dreimaligen Angriff auf den Hafen von Rendova (Salomon-Inseln) und auf milit. Anlagen in der Umgebung am 3. 8. 1943 einen großen Transporter, 4 mittl. und 6 kleine Transporter, ein Zerstörer und 6 Landungsboote. Ein Kreuzer und ein Landungsboot wurden beschädigt, 9 feindl. Flugzeuge abgeschossen. Ein Torpedoboothafen und eine Lade -anläge auf der Insel Bau innerhalb des Hafens wurden durch Bomben in Brand gesetzt.

Japaner schössen 44 USA.-Flugzeuge bei ihren Angriffen gegen Hengyang, Lingling, Chinkiang, Paoking, Kienou und Kweiling zwischen dem 23. und 30. 7. 1943 ab.

USA. stellvertr. Operationschef für die Luftwaffe im Marineniinisterium, von

Roosevelt neu geschaffenes Amt, Leiter Konteradmiral Mc Cain.

Generalmajor William P. Upshur kam bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe von Sitka (Alaska) am 21. 7. 1943, wie das USA.-Marineniinisterium bekanntgibt, ums Leben. W. P. Upshur ist Kommandierender General der Seesoldaten von der Pazifikabteilung. Mit ihm verunglückten der frühere Rennfahrer Charles Paddock und vier andere Personen tödlich.

Beschädigter brit. Flugzeugträger, vom Typ „lllustrions", lief im Hafen von Gibraltar ein, der steuerbords und am Bug schwere Beschädigungen aufwies, nach einer Meldung eines span. Korrespondenten aus Algeciras.

Panzerhemden für Bomber- und Jagdflugzeugbesatzungen, der in England stationierten USA.-Luftwaffe, werden ausprobiert, um den großen Verlusten durch Flaksplitterwirkung entgegenzutreten. Die Panzerhemden bestehen aus einem kräftig gewebten Kanevas, der mit dünnen Stahlplatten nach dem Muster der mittelalterlichen Kettenpanzer überzogen ist. Rücken- und Brustschutz. Gewicht: 8 kg.

Luftwaffe.

Führerhptqrt., 7. 7. 43. (DNB.) OK W.: Im Raum von Bjelgorod und südl. Orel scheiterten auch gestern schwere Angriffe, die die Sowjets mit stärksten, seit Wochen bereitgestellten Verbänden führten. Demgegenüber traten unsere Truppen, von der Luftwaffe wirksam unterstützt, selbst zum Angriff an. — Auch in der Luft kam es über diesem Kampfraum zu erbitterten Gefechten mit starken sowj. Fliegerverbänden. Am 5. und 6. 7. wurden in Luftkämpfen und durch Fiakabwehr bei 41 eigenen Verlusten 637 Sowjetflugzeuge abgeschossen, darunter eine große Zahl von Schlachtflug-zeugen. Starke Kampfverbände der Luftwaffe bombardierten Nachschubverbindungen, Flugplätze und Bahnhofsanlagen im rückwärtigen Gebiet des Feindes mit nachhaltiger Wirkung. — Im Mittelmeerraum setzten feindl. Fliegerverbände ihre Angriffe gegen das Küstengebiet von Sizilien fort. 17 brit.-nordamerikan. Flugzeuge wurden von deutschen und ital. Luftverteidigungskräften vernichtet. — In der vergangenen Nacht warfen wenige feindl. Störflugzeuge einige Sprengbomben aus großer Höhe planlos über Westdeutschland ab. Es entstand geringer Gebäudesehaden.

Führerhptqrt., 8. 7. 1943 (DNB.) OKW.: Im Raum von Bjelgorod und südl. Orel kam er gestern zu schweren Panzerschlachten, in deren Yerlauf durch Truppen des Heeres, durch Flakartillerie, Kampf- und Nahkampfgeschw. der Luftwaffe mehr als 400 sowj. Panzer vernichtet wurden. Das feindl. tiefgegliederte Stellungssystem wurde in zähen Wald- und Dorfkämpfen durchbrochen. Kampf- und Nahkampfgeschw. der Luftwaffe unterstützten die Angriffsoperationen des Heeres und fügten dem Gegner hohe Verluste an Menschen, schweren Waffen und rollendem Material zu. In

heftigen Luftkämpfen und durch Flakabwehr wurden über dem Kaumpfraum im mittl. Abschnitt der Ostfront 193 Sowjetflugzeuge vernichtet. Ofw. Straßl, Flugzeugf. i. e. Jagdgeschw., errang an 3 Tagen 25 Luftsiege. 13 eigene Flugzeuge werden vermißt. Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich gegen Truppenunterkünfte, Eisenbahnverbindungen und Nachschubstützpunkte des Feindes in der Tiefe des Raumes. — Im Küstenraum Siziliens vernichteten deutsche und italien. Luftverteidigungskräfte 16 brit.-nordamerikan., meist mehrmotor. Flugzeuge. Über dem Atlantik und an der Kanalküste wurden 4 weitere Flugzeuge abgeschossen. — Bei nächtl. Störangriffen weniger feindl. Flugzeuge wurden im westdeutschen Grenzgebiet vereinzelt Bomben, ohne nennenswerten Schaden zu verursachen, abgeworfen.

Führerhptqrt., 9. 7. 43. (DNB.) OKW.: Im Raum Bjelgorod—Orel griffen Kampf-, Sturzkampfund Schlachtgeschw. der Luftwaffe in die Erdkämpfe ein und bekämpften vor allem neu herangeführte Reserven des Feindes. In Luftkämpfen und durch Flakabwehr verloren die Sowjets am gestr. Tage 117 Flugzeuge. — Im Mittelmeer wurden bei Eintrügen brit.-nordamerikan. Fliegerverbände 26 Flugzeuge abgeschossen. — Brit. Bomber führten in der vergangenen Nacht wieder einen Terrorangriff gegen Köln und Umgebung. Es entstanden Verluste unter der Bevölkerung sowie Verwüstungen in den Wohnbezirken. Der Kölner Dom wurde erneut angegriffen nnd getroffen. Nach bisher vorliegenden Meldungen wurden 9 feindl. Bomber abgeschossen. 3 weitere Flugzeuge wurden am Tage am Kanal und über dem Atlantik vernichtet. — Sicherungsfahrzeuge der Kriegsmarine und Marineflak schössen 3 feindl. Flugzeuge ab. Die Gesamtverluste des Gegners im Westen und im Mittelmeerraum betragen somit 41 Flugzeuge.

Führerhptqrt., 10. 7. 43. (DNB.) OKW.: In der großen Schlacht von Bjelgorod und Orel griff die Luftwaffe mit starken Verbänden in die Kämpfe des Heeres ein. Jagdfliegerkräfte und Flakartillerie der Luftwaffe schössen gestern 119 Sowjetflugzeuge ab. — In der Nacht zum 10. 7. hat der Feind mit Unterstützung starker See- und Luftstreitkräfte den Angriff auf Sizilien begonnen. Er traf sofort auf heftige Abwehr auf der Erde und in der Luft. Die Kämpfe sind im Gange. — Brit. Bomber griffen in der vergangenen Nacht westdeutsches Gebiet an. In Wohnvierteln, besonders der Stadt Bochum, entstanden Gebäudeschäden und Brände. Bisher wurde der Abschuß von 11 feindl. Bombern festgestellt. 2 weitere feindl. Flugzeuge wurden über den besetzten Westgebieten und dem Atlantik vernichtet. — Von Seestreitkräften, der Bordflak von Handelsschiffen und der Marineflak wurden in der Zeit vom 1. bis 10. 7. 21 feindl. Flugzeuge abgeschossen.

Führerhptqrt., 11. 7. 43. (DNB.) OKW.: Im Osten unterstützte die Luftwaffe trotz schlechter Wetterbedingungen mit starken Kräften die Angriffe des Heeres. Panzer- und Truppenbereitstellungen des Feindes wurden zersprengt und 85 Sowjetflugzeuge abgeschossen. — Über Sizilien und im Seegebiet um die Insel wurden bisher 64 feindl. Flugzeuge abgeschossen. Italien. Torpedoflugzeuge versenkten 3 Schiffe, darunter/ 2 Transporter von 13 000 BRT. und beschädigten im gemeinsamen Angriff mit starken deutschen Fliegerkräften 3 Kreuzer und zahlreiche große und mittl. Transporter sowie viele Landungsboote so schwer, daß mehrere dieser Schiffe als vernichtet angesehen werden können.

Führerhptqrt., 12. 7. 43. (DNB.) OKW.: Zwischen Bjelgorod und Orel wurden gestern insgesamt 220 Panzer und 70 Flugzeuge vernichtet. — Auf Sizilien griffen deutsche und italieu. Luftstreitkräfle die feindl. Schiffsansammlungen an, versenkten mehrere größere Transporter und Landungsboote. Außerdem wurden 3 Kreuzer und 42 Transportschiffe beschädigt und von einem italien. Unterseeboot ein Kreuzer von 10 0000 BRT. versenkt. — Der Feind verlor über Sizilien und im Seegebiet über der Insel 38 Flugzeuge. 10 deutsche Flugzeuge werden vermißt. — Bei bewaffneter Aufklärung über dem Atlantik warfen deutsche Flugzeuge 2 feindl. Schiffe, darunter ein Fahrgastschiff von über 20 000 BRT. Größe, in Brand.

Führerhptqrt., 13. 7. 43. (DNB.) OKW.: Am gestr. Tage vernichteten Verbände des Heeres, der Waffen-jj und der Luftwaffe erneut über 400 Panzer, 103 feindl. Flugzeuge wurden in Luftkämpfen und durch Flakartillerie der Luftwaffe abgeschossen. — Auf Sizilien griffen deutsche und italien. Fliegerverbände laufend in die Erdkämpfe ein und bombardierten unaufhörlich die Landungsflotte vor der Küste der Insel und fügten dieser sehr schwere Verluste zu. 25 feindl. Flugzeuge wurden über Sizilien und Sardinien abgeschossen. — Im Westen bekämpfte ein Verband schwerer deutscher Kampfflugzeuge in der vergangenen Nacht mit gutem Erfolg Hafen- und Dockanlagen der Stadl Grimsby. Weitere Luftangriffe richteten sich gegen Einzelziele im Raum von London und an der Südostküste Englands. Ein deutsches Flugzeug kehrte von diesen Einsätzen nicht zurück. — Fernkampfflugzeuge wurden erneut gegen die am 11. 7. im Atlantik in Brand geworfenen großen feindl. Schiffe zum Angriff angesetzt. Einer der beiden Transporter war bereits gesunken, der zweite wurde durch Bombenwurf versenkt. Damit verlor der Feind wiederum 2 Schiffe mit zusammen 30 000 BRT.

Führerhptqrt., 14. 7. 43. (DNB.) OKW.: Die deutsche Luftwaffe griff mit starken Kräften in die Kämpfe an der Ostfront ein, vernichtete zahlreiche Panzer und schoß 212 feindl. Flugzeuge ab. — In Südsizilien setzten deutsche und italien. Fliegerverbände ihre unaufhörlichen Angriffe gegen die brit.-nordamerikan. Seestreitkräfte und Transportschiffe mit Erfolg fort. 43 feindl. Flugzeuge wurden im Mittelmeerraum abgeschossen. — Brit. Bomberverbände führten in der vergangenen Nacht einen schweren Terrorangriff gegen die Stadt Aachen. In den Wohnvierteln der Innen- und Altstadt entstanden große Zerstörungen. Viele öffentliche Gebäude und Kulturdenkmäler wrurden zerstört. Der Aachener Dom wurde getroffen. Die Bevölkerung erlitt schwere Verluste. Bei dem An- und Abflug sowie über der Stadt wurden 21 Bomber abgeschossen. — Wie nachträglich gemeldet wird,, sind aus den in der Nacht zum 13. 7. auf Turin vorgestoßenen Bomberverbänden auf dem Hin- und Rückflug von deutschen Luftverteidigungskräften 11 viermotor. Flugzeuge abgeschossen worden. — Deutsche Kampfflugzeuge griffen in der vergangenen Nacht Hafen und Stadt Hull sowie kriegswichtige Ziele an der Südküste Englands mit Bomben aller Kaliber an.

Führerhptqrt., 15. 7. 43. (DNB.) OKW.: Östl. und nördl. Orel setzte der Feind seine von Panzern und Schlachtfliegern unterstützten Angriffe auch gestern fort. — Im Gesamtabschnitt der großen Schlacht wurden gestern erneut 336 Sowjetpanzer vernichtet und von der Luftwaffe 70 feindl. Flugzeuge abgeschossen. — Die Kämpfe in Süd-Sizilien halten mit unverminderter Heftigkeit an. An mehreren Stellen wurden feindl., von Panzern unterstützte Angriffe zurückgeschlagen und hinter der deutsch-italien. Front gelandete feindl. Fallschirmjägereinheiten vernichtet. — Deutsch-italien. Luftstreitkräfte fügten dem Feinde weitere empfindliche Verluste an Schiffsraum zu. Eine größere Anzahl Kriegs- und Transportschiffe wurde versenkt oder beschädigt. — Starke feindl. Bomberverbände griffen gestern vormittag das Gebiet um Paris und einige Orte in Nordwestfrankreich an. Die Bevölkerung hatte Verluste. Im Verlaufe heftiger Luftkämpfe und durch Flakabwehr wurden 22 feindl. Flugzeuge, darunter 14 schwere nordamerikan. Bomber, abgeschossen. 5 deutsche Jagdflugzeuge gingen verloren. — In der vergangenen Nacht flogen einzelne feindl. Störflugzeuge ins nördl. P\eichs-gebiet ein und warfen wahllos einige Bomben.

Führerhptqrt., 16. 7. 43. (DNB.) OKW.: An der Ostfront unterstützte die Luftwaffe trotz des schlechten Wetters die Kämpfe der Erdtruppen und schoß 49 Plugzeuge ab. — Deutsch-italien. Luftstreitkräfte griffen bei Tag und bei Nacht die Schiffsansammlungen vor der sizilian. Küste mit gutem Erfolg an. Mehrere feindl. Transportschiffe wurden versenkt oder schwer beschädigt. — Bei einem Angriff auf ein deutsches Geleit im Mittelmeer schössen Sicherungsfahrzeuge der Kriegsmarine und Marine-Bordflak 7 feindl. Flugzeuge ab. — In der vergangenen Nacht griffen feindl. Fliegerkräfte wie immer unter Verletzung des Schv/eizer Hoheitsgebietes einige Orte in Ostfrankreich an. Dabei erlitt die Bevölkerung erhebliche Verluste. Einzelne Störflugzeuge überflogen das nördl. und südwestl. Reichsgebiet. Luftverteidigungskräfte brachten am gestr. Tage und in der vergangenen Nacht 14 brit.-nordamerikan. Flugzeuge zum Absturz. — Deutsche Kampfflugzeuge stießen in der Nacht zum 16. 7. in den Raum von London vor. — Unterseeboote versenkten im Angriff gegen Geleitzüge und Einzelfahrer, die durch Luft- und Seestreitkräfte stark gesichert waren, 8 Schiffe mit 51 000 BRT. und einen Transportsegler.

Führerhptqrt., 17. 7. 43. (DNB.) OKW.: Von der übrigen Ostfront wird die Abwehr mehrerer von Panzern und Schlachtfliegern unterstützter Angriffe gegen die Ostfront des Kubanbrücken-kopfes und mehrerer örtlicher Angriffe an der Mius-Front gemeldet. — Die Luftwaffe bekämpfte gestern mit besonderem Erfolg Bereitstellungen und Truppenbewegungen des Feindes. 80 Sowjetflugzeuge wurden in Luftkämpfen und durch Flakartillerie der Luftwaffe abgeschossen. — Deutsche Jagdflugzeuge und Zerstörerverbände fügten dem Feinde durch Tiefangriffe schwere Verluste zu und schössen über Sizilien 16 feindl. Flugzeuge ab. Insgesamt verlor der Feind gestern im Mittelmeerraum 34 Flugzeuge. — Deutsche und italien. Flieger setzten die Angriffe gegen die Landungsflotte vor Sizilien auch gestern erfolgreich fort. — Wenige feindl. Flugzeuge überflogen in der vergangenen

Ritterkreuzträger 1. Reihe v. 1. n. r.: Hptm. H. Luetje, Oblt. R. Trenn (f), Hptm H. Klein, Ofw. A. Brunner (f). 2. Reihe: Hptm. K. Häberlen, Ofw. A. Nitsch, Oblt.

I. Fritzsche, Oblt. M. Cordes. Weitbüb (8)

Nacht das nordwestl. und südL Reichsgebiet. Durch vereinzelte Angriffe entstanden unerhebliche Schäden.

Führerhptqrt, 18. 7. 43. (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe griff mit Kampf- und Nahkampfuieger-Geschwadern in die schweren Abwehrkämpfe des Heeres ein und fügte der Sowjetluftwaffe durch den Abschuß von 127 Flugzeugen hohe Verluste zu. In der Nacht wurde der feindl. Eisenbahnnachschub bekämpft. — Wirksame Angriffe der Luftwaffe richteten sich gegen feindl. Truppen- und Schiffsziele an der Ostküste Siziliens. — Nach einem von deutschen Jagdgeschwadern vereitelten Versuch nordamerikan. Bomberverbände in die Deutsche Bucht einzufliegen, griff der Feind holländ. Gebiet an. Durch Bombenwürfe auf Wohnviertel der Stadt Amsterdam hatte die Bevölkerung erhebliche Verluste. 10 viermotor. Bomber wTurden abgeschossen. 5 eigene Jagdflugzeuge werden vermißt. — Einzelne feindl. Flugzeuge flogen am gestr. Tage und in der vergangenen Nacht in das Reichsgebiet ein. 2 dieser Flugzeuge wurden vernichtet.

Führerhptqrt., 19. 7. 43. (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe griff mit starken Verbänden wiederholt in die Kämpfe an den Schwerpunkten der Abwehrschlacht ein und war in zahlreichen Luftkämpfen erfolgreich. Rumänische Jäger schössen hierbei 17 Flugzeuge ab. — Im Küstenabschnitt südl. Catania wurden von schwerer Schiffsartillerie und starken Fliegerkräften unterstützte Durchbruchsangriffe brit. Infanterie- und Panzerverbände abgewiesen. — Deutsche und italien. Fliegerverbände bekämpften bei Tag und Nacht die Transportflotte des Feindes in den Gewässern Siziliens mit großem Erfolg. — Bei der Abwehr von Angriffen gegen deutsche Geleite an der norweg. und holländ. Küste wurden ein feindl. Unterseeboot versenkt und durch Sicherungsfahrzeuge und deutsche Jäger 5 Flugzeuge abgeschossen. 4 weitere feindl. Flugzeuge, darunter ein Großflugboot, wurden über dem kaual sowie über dem Atlantik vernichtet. Ein eigenes Jagdflugzeug ging verloren. — In der vergangenen Nacht überflogen nur einzelne feindl. Störflugzeuge das Reichsgebiet.

Führerhptqrt., 20. 7. 43. (DNB.) OKW.: Der Ansturm der Sowjets gegen die Ostfront scheiterte auch gestern an der erfolgreichen Abwehr unserer von der Luftwaffe hervorragend unterstützten Truppen, die dabei erneut 562 Panzer abschössen. — Auf Sizilien wurden zahlreiche Angriffe starker feindl. Infanterie- und Panzerkräfte in harten Kämpfen und im Zusammenwirken mit deutschen Nahkampffliegerkräften abgeschlagen. Die deutsche und italien. Luftwaffe setzte ihre Angriffe gegen die Transportflotte des Feindes auch gestern mit gutem Erfolg fort. Bei diesen Angriffen wurde u. a. ein feindl. Frachter von über 10 000 BRT. durch Bombenwurf versenkt. In der vergangenen Nacht griffen deutsche Kampfflugzeuge Malta an.

Führerhptqrt., 21. 7. 43. ' (DNB.) OKW.: In der Zeit vom 5. bis 19. 7. wurden in den harten Angriffs- und Abwehrkämpfen an der Ostfront 45 5172 Gefangene eingebracht, 4827 Panzer durch Verbände des Heeres, der Waffen-ff und Flakartillerie der Luftwaffe abgeschossen und mehrere hundert weitere Sowjetpanzer durch fliegende Verbände der Luftwaffe vernichtet. Außerdem wurden 2201 Geschütze sowie 1080 Granatwerfer erbeutet oder vernichtet. In der gleichen Zeit wurden 2344 Sowjetflugzeuge abgeschossen. — Unter dem Schutz dichten Nebels unternahm der Feind in der Nacht zum 20. 7. mit stärkeren Kräften einen Landungsversuch an der nordnorweg. Küste bei Vardoe. Im sofort einsetzenden zusammengefaßten Feuer aller zur Verteidigung der Küste eingesetzten Einheiten des Heeres, der Kriegsmarine und der Luftwaffe brach das Landungsunternehmen zusammen. Der Gegner mußte sich unter Verlusten in dichtem Nebel zurückziehen. — Bei dem schon gemeldeten Angriff eines Verbandes schwerer deutscher Kampfflugzeuge auf Malta in der Nacht zum 20. 7. wurden Anlagen des Hafens La Valetta in Brand geworfen und Bombentreffer auf 7 großen feindl. Transportschiffen, von denen mindestens 2 als "vernichtet anzusehen sind, erzielt.

Führerhptqrt., 22. 7. 43. (DNB.) OKW.: In den Gewässern der Fischerhalbinsel vernichteten schnelle deutsche Kampfflugzeuge ein sowj. Schnellboot. — Beim Angriff auf Schiffsziele im Hafen von Augusta in der Nacht zum 21. 7. versenkte die deutsche Luftwaffe einen Tanker von 10 000 BRT. und beschädigte durch Bombentreffer 5 weitere Schiffe sowie ein Panzer-Landungsboot.

Führerhptqrt., 23. 7. 43. (DNB.) OKW.: Im engsten Zusammenwirken mit der Luftwaffe fügten die Armeen des deutschen Ostheeres dem Feind ungeheure blutige Verluste zu. So verloren die Sowjets gestern 566 Panzer und 105 Flugzeuge. Weitere Panzer wurden durch die "Luftwaffe zerstört. — Am Kubanbrückenkopf und südlich des Ladogasees begann der Feind die von der deutschen Führung erwarteten Angriffe nach starker Artillerievorbereitung mit Panzer- und Schlachtflieger-unterstützung. — Bei der Abwehr eines sowj. Bomberverbandes, der ein deutsches Geleit in unmittelbarer Nähe der nordnorweg. Küste anzugreifen versuchte, wurden durch Jäger und Marine-flak 15 feindl. Flugzeuge abgeschossen. — Im Nachtangriff gegen den Nachschub des Feindes zwischen Malta und Sizilien traf die Luftwaffe 4 Frachtschiffe mittl. Größe mit schweren Bomben.

Führerhptqrt., 24. 7. 43. (DNB.) OKW.: Im Angriff gegen feindl. Schiffsziele vor Augusta beschädigten schwere deutsche Kampfflugzeuge 6 Transportschiffe und einen Frachter von 2000 BRT. Fahrzeuge der deutschen Kriegsmarine schössen im Seegebiet nördl. Sizilien 8 feindl. Flugzeuge ab. — Bei einem erfolglosen Versuch feindl. Fliegerkräfte, die Insel Kreta anzugreifen, schössen Luftverteidigungskräfte aus den angreifenden Verbänden 10 Flugzeuge ab und beschädigten zahlreiche weitere.

Führerhptqrt., 25. 7. 43. (DNB.) OKW.: Auf Sizilien griffen Jagd- und Zerstörerverbände der Luftwaffe in die Erdkämpfe ein. — Flakartillerie schoß in der Straße von Messina ein feindl. Schnellboot in Brand. — In den Gewässern des hohen Nordens schlugen deutsche Jäger in den heutigen Vormittagstunden einen Angriff feindl. Fliegerkräfte auf ein eigenes Geleit ab. Von den anzugreifenden 35 feindl. Flugzeugen wurden 17, darunter 11 Bomber, abgeschossen. — Durch Tagesangriffe nordamerikan. Bomber auf norweg. Gebiet hatte die Bevölkerung erhebliche Verluste an Toten und Verwundeten. Besonders in Drontheim wurden starke Gebäudeschäden in Wohngebieten verursacht. — Ein starker Verband brit. Bomber führte in der vergangenen Nacht einen Terror-

angriff gegen die Stadt Hamburg, durch den schwere Verluste unter der Bevölkerung und starke Zerstörungen an "Wohnvierteln, Kulturstätten und öffentlichen Gebäuden entstanden. — Luftverteidigungskräfte schössen im nordwestdeutschen Küstengebiet und im norweg. Raum nach bisherigen Feststellungen 17 der angreifenden Bomber ab. — Bei den schon gestern gemeldeten erfolglosen Angriffsversuchen feindl. Fliegerkräfte auf Kreta wurden insgesamt 21 feindl. Flugzeuge über der Insel abgeschossen.

Führerhptqrt, 26. 7. 43. (DNB.) OKW.: Im einzelnen wird gemeldet: Am Kuban-Brückenkopf wurden örtliche, zum Teil mit starker Artillerie- und Schlachtfliegerunterstützung vorgetragene Angriffe durch Gegenstöße zum Stehen gebracht oder schon in der Bereitstellung zerschlagen. — Im Kampfgebiet um Orel erneuerten die Sowjets auch gestern wieder mit starken Infanterie- und Panzerkräften südl., südöstl. und nördl. der Stadt ihre vergeblichen Durchbruchsversuche. Sie wurden in schweren Kämpfen, zum Teil im Nahkampf, mit starker Unterstützung der Luftwaffe unter Vernichtung zahlreicher Panzer abgeschlagen. — In den Gewässern von Syrakus versenkten deutsche Kampfflugzeuge 3 feindl. Handelsschiffe mit zusammen 20 000 BRT. und beschädigten 14 weitere Transporter schwer. — Feindl. Fliegerverbände führten neue schwere Terrorangriffe gegen deutsche Städte. Am gestr. Tage wurden Hamburg und Kiel sowie einige Orte im norddeutschen Küstenraum und in den besetzten Westgebieten angegriffen und in der vergangenen Nacht die Stadt Essen erneut bombardiert. Dabei entstanden wieder schwere Verluste unter der Bevölkerung und starke Verwüstungen in den Wohngebieten der angegriffenen Städte. Luftverteidigungskräfte schössen aus den brit.-nordamerikan. Angriffsverbänden 61 Flugzeuge ab. 5 eigene Jagdflugzeuge gingen verloren. — Ein Verband schwerer deutscher Kampfflugzeuge bekämpfte in der Nacht zum 26. 7. Stadt und Hafen Hull mit Bomben aller Kaliber. 3 Flugzeuge kehrten nicht zurück.

Führerhptqrt., 27. 7. 43. (DNB.) OKW.: Der Schwerpunkt der Kämpfe im Osten lag auch gestern im Raum von Orel. Unsere Truppen, von starken Verbänden der Luftwaffe unterstützt, wiesen mehrere südl., östl. und nördl. von Orel geführte feindl. Durchbruchsversuche nach wechselvollen Kämpfen blutig ab und vernichteten zahlreiche Panzer. — Nordwest. Krymskaja und nord-westl. Kuibyschewo trat der Feind mit starken, von Panzern, Schlachtfliegern und Artillerie unterstützten Kräften zu neuen Angriffen an. Sie wurden in harten Kämpfen, zum Teil in erfolgreichen Gegenstößen abgeschlagen. — Auch südl. des Ladoga-Sees führte der Feind neue Kräfte zum Angriff vor, die mit starker Schlachtfliegerunterstützung gegen die deutschen Stellungen anrannten. Die Sowjets wurden in erbitterten Nahkämpfen und wiederholten sofortigen Gegenstößen unter schweren Verlusten zurückgeschlagen. — Auf Sizilien fügten Tiefangriffe deutscher Nahkampffiiegerverbände dem Feinde erhebliche Verluste zu. In den Gewässern nördl. der Insel erzielten Kampfflugzeuge 2 Bombenvolltreffer auf einen Schweren Kreuzer und trafen weitere 6 Einheiten. Das Hafengebiet von La Valetta auf Malta wurde in der Nacht von einem starken deutschen Kampffliege rverband erfolgreich bombardiert und dabei 5 Schiffe getroffen. — Im Mittelmeer wurde ein deutsches Geleit von 7 brit. Torpedoflugzeugen angegiiffen. Sicherungsfahrzeuge schössen 4 der angreifenden Flugzeuge ab. Das Geleit blieb unbeschädigt. — Norclamerikan. Bomberverbände griffen am gestr. Tage die Städte Hannover und Hamburg sowie einige Ort im nordwestdeutschen Küstengebiet an. Die Bevölkerung, besonders in Hannover, hatte Verluste. Durch Jagd- und Flakabwehr wurden über den angegriffenen Städten und auf dem An- und Abflug nach vorläufigen Feststellungen 30 schwere vier-motov. Bomber abgeschossen. Über den besetzten Westgebieten wurden weitere 4 Flugzeuge vernichtet. — In der vergangenen Nacht flog der Feind nur mit wenigen Flugzeugen in das Reichsgebiet ein, von denen eines abgeschossen wurde. — Schnelle deutsche Flugzeuge griffen in der Nacht zum 27. 7. Einzelziele im Raum von Londou an. — Im Atlantik versenkte die Luftwaffe aus einem stark gesicherten feindl. Geleitzug ein Frachtschiff von mindestens 8000 BRT. und beschädigte ein zweites großes Schiff schwer. Aufklärungsflugzeuge schössen in diesem Seegebiet einen brit. Bomber ab.

Führerhptqrt., 28. 7. 43. (DNB.) OKW.: In den Gewässern der Insel Sizilien vernichtete die Luftwaffe bei Tages- und Nachtangriffen einen Tankef von 7000 BRT. und eine Korvette, 6 große Transportschiffe wurden beschädigt. — Starke feindl. Bomberverbände setzten ihre Terrorangriffe in der vergangenen Nacht gegen die Stadt Hamburg fort. Es entstanden weitere Verwüstungen und zum Teil ausgebreitete Brände in mehreren Stadtteilen. Die Bevölkerung erlitt wieder Verluste. Von Nachtjägern und Flakartillerie wurden nach bisherigen Feststellungen 47 der angreifenden Bomber abgeschossen. Am gestr. Tage brachten Luftveiteidigungskräfte über den besetzten Westgebieten weitere 9 feindl. Flugzeuge zum Absturz. — Fernkampfflugzeuge griffen erneut den im Atlantik gesichteten feindl. Geleitzug an und versenkten 2 Handelsschiffe mit 12 000 BRT. — Ein Schiff von 5000 BRT. erhielt so schwere Bombentreffer, daß es Schlagseite zeigte, zwei weitere große Frachter wurden beschädigt.

Führerhptqrt., 29. 7. 43. (DNB.) OKW.: An mehreren Stellen des Orel-Bogens standen unsere Truppen, von starken Verbänden der Luftwaffe wirksam unterstützt, den ganzen Tag über in schweren AbweIirkämpfen. Alle feindl. Durchbruchsversuche wurden nach wechselvollem Ringen abgewiesen und den Sowjets dabei erneut erhebliche Verluste zugefügt. Sie verloren allein im Abschnitt nördl. Orel über 100 Panzer und 33 Flugzeuge. — Starke feindl. von Fliegerkräften unterstützte Durch-bruchsversuche gegen den Mittelabschnitt der sizilianischen Front scheiterten an der entschlossenen Abwehr unserer Truppen. — Vor der Südküste Siziliens beschädigten deutsche Kampfflugzeuge bei Nachtangriffen 6 Transportschiffe schwer. — Nordamerikan. Fliegerverbände flogen in den gestr. Vormittagsstunden in das Reichsggebiet ein. Von deutschen Jagdgeschw. zum Kampf gestellt, warfen sie planlos Bomben auf einige Orte, darunter Kassel, und mehrere offene Landgemeinden. Unsere Luftverteidigungskräfte schössen 35 schwere viermotor. Bombenflugzeuge ab. 7 eigene Jagdflugzeuge

gingen verloren. — In der vergangenen Nacht überflogen wenige feindl. Störflugzeuge das nordwestl. und westl. Reichsgebiet. — Deutsche Kampfflugzeuge griffen Ziele im Gebiet von London an.

Führerhptqrt, 30. 8. 43. (DNB.) OKW.: Wiederholte örtlich begrenzte Angriffe der Bolsche-wisten mit starker Panzer- und Schlachtfliegerunterstützung wurden blutig abgewiesen. — Yor der Südküste Siziliens erhielt ein feindl. Transporter von 8000 BRT. so schwere Bombentreffer, daß mit seiner Yernichtung gerechnet werden kann. — Im Atlantik versenkte die Luftwaffe ein Handelsschiff von 10 000 BRT. Zwei weitere große Schiffe wurden schwer getroffen. — Feindl. Boraberverbände griffen am gestr. Tage Helgoland sowie einige Orte im norddeutschen Küstengebiet, darunter Kiel, an und führten in der vergangenen Nacht erneut einen schweren Terrorangriff auf Hamburg durch den weitere Verwüstungen in der Stadt hervorggerufen wurden. Die Bevölkerung erlitt hohe Verluste. Luftverteidigungskräfte schössen 54 feindl. Flugezeuge ab. — Deutsche Kampfflugzeuge warfen in der Nacht zum 30. Juli Bomben auf Ziele in Südengland.

Führerhptqrt., 31. 7. 43. (DNB.) OKW.: Südl. des Ladogasees wurden die mit starker Artillerie-und Schlachtfliegerunterstützung angreifenden Sowjets abgeschlagen und feindl. Kräfte, die in die Front eingedrungen waren, vernichtet. — Über dem Mittelmeerraum wurden 16 feindl. Flugzeuge abgeschossen. — Im Kampf gegen den feindl. Nachschub nach Sizilien beschädigte die Luftwaffe einen großen Transporter schwer und erzielte Bombentreffer zwischen Landungsboote in Treibstofflagern und Anlagen des Hafens Avola an der Südostküste der Insel. — Feindl. Fliegerverbändc girffen am gestr. Tage die Stadt Kassel und einige Orte in den besetzten Westgebieten an. Sie bombardierten in der vergangenen Nacht die Stadt Remscheid. Die Bewohner der angegriffenen Städte hatten Verluste. Schwere Zerstörungen und Brandschäden entstanden vor allem in den Wohngebieten von Remscheid. Luftverteidigungskräfte vernichteten nach bisher vorliegenden Meldungen insgesamt 60 Flugzeuge, meist viermotor. Bomber. — Deutsche Unterseeboote schössen bei der Abwehr feindl. Luftangriffe im Atlantik ein nordamerikan. Luftschiff und ein Flugzeug ab.

Führerhptqrt., 1. 8. 43. (DNB.) OKW.: An de^ Miusfront gingen unsere Truppen nördl. Kuiby-schewo, durch starke Kampfverbände der Luftwaffe unterstützt, zum Gegenangriff über, schlossen eine starke Sowjet. Kampfgruppe ein und vernichteten sie. — Auf Sizilien zersprengte die Luftwaffe mit schnellen Kampfflugzeugen motor. feindl. Verbände und setzte Flakgeschütze des Gegners außer Gefecht. — Über dem Reichsgebiet fanden bei Tage und in der Nacht keine Kampfhandlungen statt. — Von Seestreitkräften der Kriegsmarine, der Bodenflak, von Handelsschiffen und der Marineflak wurden in der Zeit vom 21. bis 31. 7. ein nordamerikan. Luftschiff und 56 feindl. Flugzeuge abgeschossen. — Im Kampf gegen die brit.-nordamerikan. Seeverbindungen und die Landungsflotten im Mittelmeer wurden im Monat Juli 94 Schiffe mit zusammen 550 241 BRT. versenkt und weitere 53 Schiffe mit insgesamt 246 750 BRT. vernichtend getroffen. Darüber hinaus wurden mindestens 220 Schiffe mit etwa 780 000 BRT. durch Bomben und Torpedotreffer beschädigt. Auch von diesen letzten Schiffen kann ein Teil als verloren betrachtet werden. — Verbände der Luftwaffe versenkten: einen Zerstörer, 3 Schnellboote, ein Geleitboot, 2 Korvetten, eine große Anzahl von Landungsbooten. — Sie beschädigten ein Schlachtschiff, mehrere Kreuzer, 9 Zerstörer, eine Fähre und viele Landungsboote.

Führerhptqrt., 2. 8. 43 (DNB.) OKW.: Südwestl. von Orel sind die mit starkem Panzer- und Luftwaffeneinsatz geführten Angriffe der Bolschewisten unter Vernichtung von zahlreichen Panzern blutig abgewiesen worden. Die Luftwaffe griff an den Schwerpunkten der Kämpfe mit Kampf- und Nahkampffliegergeschwadern ein. 6 Transportzüge und ein Panzerzug wurden getroffen. — Schnelle deutsche Kampfflugzeuge versenkten im Hafen von Palermo eiuen Munitionsdampfer von 5000 BRT. 8 weitere große Transporter wurden schwer getroffen. Im Hafengebiet selbst entstanden Brände. — Deutsche Jäger und Flakartillerie der Luftwaffe vernichteten gestern über der italien. Küste 6, Bordflak der Kriegsmarine ein feindl. Flugzeug. — Am 1. 8. versuchte ein amerikan. Bomberverband von etwa 125 viermotor. Flugzeugen einen geschlossenen Angriff auf das rumän. ölgebiet durchzuführen, üeutsch-rumän. Luftverteidigungskräfte traten ihnen rechtzeitig entgegen und zersprengten den feindl. Verband so wirkungsvoll, daß nur 60 bis 70 Flugzeuge zu einem zersplitterten Angriff kamen. Von diesen wurden 36 viermot. Bomber abgeschossen. Viele weitere erhielten so schwere Beschädigungen, daß auch von ihnen ein Teil auf dem langen Rückflug über See mit Sicherheit verlorengegangen ist. Die verursachten Schäden in den Angriffszielen sind nicht bedeutend. — Über dem Reichsgebiet fanden keine Kampfhandlungen statt. — Über dem Atlantik wurde ein feindl. Großflug-boot im Luftkampf weit auf See zum Absturz gebracht.

Führerhptqrt, 3. 8. 43. (DNB.) OKW.: Im mittl. Frontabschnitt, vor allem südwestl. Orel, setzte der Feind seine Durchbruchsversuche unter Einsatz neuer starker Infanterie-, Panzer- und Fliegerkräfte fort. — Unsere heldenhaft kämpfenden Truppen wehrten alle feindl. Angriffe ab und gewannen, von der Luftwaffe unterstützt, vorübergehend verlorengegangenes Gelände im Gegenangriff zurück. — Auch südl. des Ladogasees traten die Sowjets nach heftiger Artillerievorbereitung mit starker Fliegerunterstützung erneut zum Angriff an. Sie wurden in harten Nahkämpfen und zum Teil im Gegenstoß unter schweren Verlusten abgewiesen. — An der Ostfront verloren die Sowjets am 1. und 2. 8. in Luftkämpfen und durch Flakabwehr 227 Flugzeuge. — Auch im südl. Abschnitt der Front hat die Kampftätigkeit wieder erheblich zugenommen. Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen in die Erdkämpfe ein und bombardierten\Panzer- und Kraftfahrzeugansammlungen des Feindes im Räume von Nicosia. — Der Feind verlor gestern im Mittelmeerraum 21 Flugzeuge. — Nach vereinzelten Tagesvorstößen feindl. Luftstreitkräfte in die besetzten Westgebiete und an die Nordwest-Küste bombardierten die Briten in der vergangenen Nacht erneut das Stadtgebiet vou Hamburg und die weitere Umgebung. Wieder entstanden Verluste unter der Bevölkerung und erhebliche Zerstörungen. Nach bisher vorliegenden Meldungen wurden bei diesen Angiiffen 27 feindl. Flugzeuge abgeschossen. — Bei einem Überfall brit. Torpedo- und Bombenflieger auf ein deutsches Geleit

schössen Sicherungsfahrzeuge und die Bordflak von Handelsschiffen 10 Flugzeuge ab. Weitere 4 feindl. Flugzeuge wurden von Einheiten der Kriegsmarine über dem westeuropäischen Küstengebiet vernichtet. — Der am 2. 8. gemeldete feindl. Luftangriff auf das rumänische ölgebiet erweist sich mehr und mehr als ein schwerer Mißerfolg. Die Verluste des Feindes haben sich bisher auf 52 gezählte Abschüsse erhöht. 15 feindl. Bomber sind nach Auslandsmeldungen auf neutralem Gebiet notgelandet. Damit ist nach unseren Feststellungen allein über die Hälfte des gestarteten Verbandes nicht zurückgekehrt. Der wirkliche Verlust des amerikan. Bombengeschw. wird aber noch weit darüber, liegen.

Führerhptqrt., 4. 8. 43. (DNB.) OKW.: In der Schlacht am Mius haben Infanterie- und Panzerverbände des Heeres und der Waffen-^ unter Führung des Generalfeldmarschalls von Manstein und des Generals der Infanterie Hollidt mit vorbildlicher Unterstützung der von General der Flieger Deßloch geführten Luftwaffenverbände wiederholte Durchbruchsversuche starker feindl. Kräfte vereitelt und im schwungvollen Gegenangriff den nördl. Kuibyschewo eingebrochenen Feind geschlagen. — An der Donezfront und im Raum von Bjelgorod versuchte der Feind mit mehreren Infanterie-Divisionen und Panzer-Verbänden bei starker Fliegerunterstützung die Front zu durchbrechen. — An der Ostfront griffen starke Verbände der Luftwaffe zusammen mit ungarischen Kampffliegern in die Kämpfe des Heeres ein und bombardierten Tag und Nacht Eisenbahnziele sowie Ausladungen im rückwärtigen Gebiet des Feindes. — Auch südl. des Ladogasees brachen- feindl. Angriffe mit Panzer- und Schlachtfliegerunterstützung vor unseren Stellungen zusammen. — Fliegende Verbände und Flakartillerie der Luftwaffe vernichteten gestern an der Ostfront eine große Anzahl Sowjet. Panzer und schössen 118 feindl. Flugzeuge ab. — Im Seegebiet von Murmansk versenkten schnelle deutsche Kampfflugzeuge 2 feindl. Küstenfrachter und ein Sowjet. Schnellboot. — Fliegende Verbände, Flakartillerie der Luftwaffe und Verbände des Heeres schössen im gleichen Zeitraum im Mittelmeerraum 199 Flugzeuge ab. Davon allein 132 über Sizilien. — Bei Tagesvorstößen schwächerer feindl. Fliegerverbände in die besetzten Westgebiete wurden 9 Flugzeuge zum Absturz gebracht.

Deutsche Modellflug-Höchstleistungen. Stand vom J. Juli 1943.

(Die seit der letzten Veröffentlichung neuanerkannten Modellflug-Höchstleistungen sind durch Fettdruck hervorgehoben.) I, Freiluitflugmodelle.

1. Segelflugmodelle:

Klasse: Rumpf Segelflugmodelle: Handstart-Strecke: W. Saerbeck, Borghorst, 43 000 m; Handstart-Dauer: H. Schubert, Metz-Montenich, 40 min 08 sec; Hochstart-Strecke: G. Stadler, Nürnberg, 19 050 m; Hochstart-Dauer: K. Schumacher, Karlsruhe, 1 h 35 min 07 sec.

Klasse: Nurflügel-Segelflugmodelle: Handstart-Strecke: A. Herrmann, Nordhausen, 2375 m; Handstart-Dauer: K. Schmidtberg, Frankfurt a. M., 37 min 41 sec; Hochstart-Strecke: H. Kolenda, Essen, 10 400 m; Hochstart-Dauer: noch offen.

2. Motorflugmodelle:

Klasse: Rumpfflugmodelle mit Gummimotor: Bodenstart-Strecke: H. Wenzel, Hannover. 11 125 ni; Bodenstart-Dauer: A. Militky, Gablonz a. N., 20 min 35 sec; Geschwindigkeit: noch offen.

Klasse: Nurflügel-Flugmodelle mit Gummimotor: Bodenstart-Strecke: noch offen; Bodenstart-Dauer: G. Sult, Königsberg (Pr.), 4 min 16 sec.

Klasse: Rumpfflugmodelle mit Verbrennungsmotor: Bodenstart-Strecke: G. Lipinski, Hannover, 33 900 m; Bodenstart-Dauer: J. Schmidt, Alienstein, 1 h 15 min 33 sec; Geschwindigkeit: noch offen.

Klasse: Nurflügel-Flugmodelle mit Verbrennungsmotor: Bodenstart-Strecke: K. DannenfcM, Ülzen, 5500 m; Bodenstart-Dauer: K. Dannenfeld, Ülzen, 22 min — sec.

Klasse: Wasserflugmodelle mit Gummimotor: Wasserstart-Strecke: E. Richter, Wiesbaden, 2650 in; Wasserstart-Dauer: H. Hebel, Hannover, 15 min 42 sec.

Klasse: Wasserflugmodelle mit Verbrennungsmotor: Wasserstart-Strecke: G. Lipinski, Hannover, 25 150 m; Wasserstart-Dauer: K. Berendt, Kothen, 41 min — sec.

Klasse: Schwingenflugmodelle mit Gummimotor: Handstart-Daucr: noch offen; Bodenstart-Dauer: A. Militky, Gablonz a. N., 50 sec.

Klasse: Schwingenflugmodelle mit Verbrennungsmotor: Handstart-Strecke :norh offen; Handstart-Dauer: A. Lippisch, Augsburg, 16 min 08 sec; Bodenstart-Strecke: noch offen; Bodenstart-Dauer: A. Lippisch, Augsburg, 4 min 15 sec.

Klasse: Drehflügel-Flugmodelle mit Gummimotor: Handstart-Dauer: noch offen; Bodenstart-Dauer: noch offen.

Klasse: Drehflügel-Flugmodelle mit Verbrennungsmotor: Handstart-Dauer: noch offen; Boden-start-Dauer: noch offen.

II. Hallenflugmodelle : Klasse: Filmbespannte Hallenflugmodelle: Handstart-Dauer: H. Kermeß, München-Pasing, 13 min 37 sec.

Klasse: Papierbespannte Hallenflugmodelle: Handstart-Dauer: II. Kermeß, München-Pasing, 9 min 28 sec.

Klasse: Filmbespannte Nurflügel-Hallenflugmodelle: Handstart-Dauer: R. Eppler, Schwäbisch Hall, 13 min 33 sec.

Klasse: Papierbespannte Nurflügel-Hallenflugmodelle: Handstart-Dauer: M. Budnowski. Königsberg (Pr.), 7 min 12 sec.

Klasse: Scliwingen-Hallenflugmodelle: Handstart-Dauer: A. Kugler, Augsburg, 5 min 47 sec. Klasse: Dreliflügel-Hallenflugmodelle: Handstart-Dauer: A. Militky, Gablonz a. N., 1 min 31 sec.

1 h 50 min flog Benzinmodell des NSFK.-Truppf. Zellmer, Litzmannstadt, auf dem Segelfluggelände Dombrowa, womit der bisherige Weltrekord um 45 min überboten ist.

3. Kroatische Flugzeugmodellschule in Agram für die Ustascha-Jugend am 11. 7. 1943 eröffnet.

Seilfallschirme für Segelflugzeuge sind seitlich am Rumpf bug in einer Fallschirmhülse aus Leichtmetall untergebracht. Zweck des Fallschirmes Schonung der Startwindenseile und möglichst Vermeidung von Schlingenbildung. Seilfallschirme sind nur bei Flügen über 30 m Höhe zu verwenden.

Höchst zulässige Schlagzahl bei Preßluftnietungen beträgt nach einer Faustformel in Sekunden = Nietdurchmesser, z. B. für einen 3-mm-Niet max. 3 Sek., für einen 4-mm-Niet max. 4 Sek. Schlagdauer.

Literatur.

Laplace-Transformationen, eine Einführung für Physiker, Elektro-, Maschinen-und Bauingenieure. Von Ernst Hameister. München und Berlin 1943. Verlag von R. Oldenbourg. Preis 9,— RM.

Wie der Untertitel dieses Buches sagt, will der Verfasser dem Physiker und Ingenieur eine Einführung in Theorie und Anwendung der Laplace-Transformation geben. Dieser Kalkül, eine Weiterentwicklung und Verallgemeinerung der in der Physik und Fernmeldetechnik oft benutzten Heavisideschen Operatorenrechnung, eignet sich hervorragend zur formalen Lösung linearer Differentialgleichungen, die ja wie bei allen physikalischen so auch bei flugtechnischen Problemen eine überragende Rolle spielen. Es sei nur an alle Aufgaben aus der Dynamik des Flugzeugs erinnert.

Nach einem kurzen Überblick über die Theorie der Laplace-Transformation wird die Lösung linearer Differentialgleichungen mit ihrer Hilfe eingehend behandelt. Die Entwicklungen sind mit Rücksicht auf den Zweck des Buches knapp gehalten, dafür wird reichlich auf Literatlirstellen verwiesen, die ein Eindringen in die Theorie ermöglichen. Der Ingenieur wird es dankbar begrüßen, daß in zahlreichen Beispielen der Gang der Rechnung bis ins einzelne entwickelt ist, so daß er einen recht guten Begriff davon bekommt, was diese Rechenmethode leisten kann, und was er aufwenden muß. Zum Schluß wird eine Zusammenstellung der wichtigsten Formeln und ein für die meisten Aufgaben ausreichendes Lexikon von Laplace-Integralen gegeben. In einem Literaturverzeichnis sind die wesentlichen Werke vor allem in deutscher Sprache zusammengestellt.

Der Mathematiker mag vieles in diesem Buche unschön finden, der Ingenieur wird dankbar sein, daß er in einer knappen Einführung einen Überblick über dieses Gebiet der modernen Mathematik bekommt. Prof. Scheubel.

Berichte der Luftfahrtabteilung der Technischen Hochschule CAROLO WILHELMINA, Braunschweig. Heft 1. Herausgegeben von der Abteilung für Luftfahrt. Verlag E. Appelhans & Co., Braunschweig. Preis 3,— RM.

Der vorliegende erste Bericht enthält: W. Grundmann: Über den Einfluß meteorologischer Faktoren auf die Fernwirkung von Zerknallvorgängen in der bodennahen Luftschicht. Die Untersuchungen ergaben große Abhängigkeit von der Windrichtung und -stärke, jedoch nicht von der Bewölkung. — H. Winter: Das einsitzige Langsamflugzeug LF 1 und seine Flugleistungen. Baubeschreibung des Langsamflugzeuges LF 1. Ziellandemessungen. Platzgröße von 100X20 m. Geringst-geschw. 46 km/h, Höchstgeschw. mit eingefahrener Landeklappe 165,7 km/h, Steigzeit 1000 m 6,70 min, 3000 m 28,15 min. — H. Koppe: Die Einführung und Anwendung von Kreiseln im Flugzeug. Unterschieden wird: der kräftefreie Kreisel, der schwere Kreisel als Pendelkreisel und Kreiselpendel und der gefesselte Kreisel. — K. Bußmann: Der Windkanal des Aerodynamischen Instituts. — Windkanal des Aerodynamischen Instituts in Braunschweig, 1938 in Betrieb genommen, hat 1,20 m Freistrahldurchmesser. Mit einem Normalflügel der Flügeltiefe 1 = 150 mm erhält man bei einer höchsten Windgeschw. von v = 60 m/s eine Reynoldssche Zahl v \lv = 6T05. Sechskomponentenwaage. Der Turbulenzzustand entspricht einer kritischen Kugelkennzahl Rekrit = ■ 3,2 105.

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