Zeitschrift Flugsport

Heft Nr. 10 vom 16. Juni 1943

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Die Zeitschrift Flugsport war die illustrierte, flugtechnische Zeitschrift für das gesamte Flugwesen und wurde im Zeitraum von 1909 bis 1944 von Oskar Ursinus herausgegeben. Über einen Zeitraum von 36 Jahren hinweg wurde in dieser Zeitschrift sowohl über die zivile als auch über die militärische Luftfahrt berichtet. Jedes Heft widmete sich in besonderen Kapiteln u.a. den Themen Segelflug, Motorflug, Luftschiffahrt, Ballonfahren, Modellflug, Luftwaffe oder Luftsport. Ebenso wurden die Bereiche Flugzeuge, Flugzeugtechnik, Flughäfen, Landeplätze sowie Flugnavigation und Luftverkehr im Inland und Ausland behandelt. Alle Seiten aus den Jahrgängen von 1909 bis 1944 sind mit Fotos und Abbildungen als Volltext in der nachstehenden Form kostenlos verfügbar. Erscheint Ihnen jedoch diese Darstellungsform als unzureichend, insbesondere was die Fotos und Abbildungen betrifft, können Sie alle Jahrgänge als PDF Dokument mit Inhaltsverzeichnissen, Seitenzahlen, Fotos und technischen Zeichnungen für eine geringe Gebühr herunterladen. Um komfortabel nach Namen, Themen und Begriffen zu recherchieren, nutzen Sie bitte die verfügbaren PDF Dokumente. Nutzen Sie bitte die kostenfreie Leseproben von Heft 17/1933 sowie von Heft 8/1939, um die Qualität der angebotenen PDF Dokumente zu prüfen.



XXXV. lahrgang / Nr. 10

Mittwoch, 16. Juni 1943

GEGRÜNDET 1908 U. HERAUSGEGEBEN VON OSKAR URSINUS. CIVIL-JNG.

Schuldbewußt

| Franz. Segelflugzeuge Castel-Mauboussin 1942

I Franz. Segelflugzeuge Castel-Mauboussin

I Sehwed.Sportf lugzeug I Friesau mit Holzgasgenerotor

Republik „Thunderbolt" P-47

Klein-Zerspanungs-

gerät für Hinterdreharbeiten

Drahtseilverbindung

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HENSCHEL FLUGZEUGWERKE M

DÜRENER METALLWERKE A. G.

Hauptverwaltung: Berlin

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GEGRÜNDET 1908 UTHERAUSGEGEBEN VON OSfUlFL URSINUS CIVIL-ING.

illustrierte flugtechnische Zeitschrift und Anzeiger für das gesamte Flugwesen

Bnef-Adr.: Redaktion und Verlag „Flugsport", Frankfurt a, M., Hindenburg-Platz 8

Bezugspreis für In- und Ausland je Vierteljahr bei z. Z. monatl. Erscheinen 2,40 RM Telefon: 34384 — Telegr.-Adresse: Ursinus — Postscheck-Konto Frankfurt (Main) 7701

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, Postanstalten und den Verlag Der Nachdruck unserer Artikel ist, soweit nicht mit ,,Nachdruck verboten" versehen, nur mit genauer Quellenangabe gestattet.

Nr, 10 16, Juni 1943 ~~ XXXV, Jahrgang

Die nächste Nummer des „Flugsport" erscheint am 14. Juli 1943

Schuldbewußt.

Die Engländer wissen ganz genau, daß sie den Luftkrieg begonnen haben. Jetzt plagt sie das Gewissen. England versucht krampfhaft die Schuld am Beginn des Luftkrieges gegen unschuldige Zivilisten abzuleugnen. Der Innenminister Morrison hat in einer Erklärung die Behauptung aufgestellt, daß die ersten Bomben, die Verluste unter der Zivilbevölkerung in diesem Kriege zur Folge gehabt hätten, am 16. März 1940 auf den Orkney-Inseln abgeworfen worden seien. Nach Morrisons Erklärung seien dann 2 Tage später als Antwort Bomben auf militärische Ziele der Insel Sylt abgeworfen worden. Das ist eine unerhörte geschichtliche Fälschung. Man braucht nur in der Geschichte nachzulesen (vgl. „Flugsport", S. 31/1940, wo in dem Wehrmachtbericht der Angriff am 12. Jan. 1940, also 2 Monate früher, stattgefunden hat). Dieser Luftangriff der Engländer gegen zivile Ziele von Sylt wird übrigens durch folgenden Artikel der „Times" vom 13. Jan. 1940 unter der Überschrift „Lichter von Sylt" bestätigt. Das Luftfahrtministerium veröffentlichte gestern folgendes: Während der letzten Nacht führten Flugzeuge der RAF. erfolgreiche Erkundungsflüge über Nord- und Nordwestdeutschland aus sowie Flüge über der Helgoländer Bucht. Einzelheiten über die ausgedehnten Unternehmungen mit Flugzeugen des Bomberkommandos Donnerstag nachts wurden in London gestern bekannt. Während der gewöhnlichen Patrouillenflüge beobachtete einer unserer Flieger eine Reihe von Lichtern in der Rantum-Bay, 6 Bomben wurden gelöst, und die Lichter verloschen. Die Bay liegt an der Küste von Sylt. Diese Veröffentlichungen in den Zeitungen sind Dokumente, welche nicht wegzuwischen sind.

Alle diese Verdrehungen nützen nichts. Die ersten Bombenwürfe, über die fast alle Zeitungen der Welt berichteten, beweisen, daß England den Luftkrieg gegen unschuldige Zivilisten begonnen hat.

Franz. Segelflugzeuge CasieWVlauboussin 1942.

C. M. „Ailette" C. 301 S.

Mauboussin baute 1941/42 Schuleinsitzer C. 30 S. mit 11,08 in Spannweite, („Flugsport" S. 40/1943) und den „Ailette" Typenbezeichnung C. 301 C. mit 12,80 m Spannweite. Die Bezeichnung des im „Flugsport" be-

Diese Nummer enthält Patent-Sammlung Nr. 5, Bd. X, und Profil-Sammlung Nr. 37.

„Ailette" C. 301 S. zeigt die ähnliche Ausführung. Flügel zweiteilig mit einer Strebe abgefangen.

Spannweite 12,28 m, Länge 6,20 m, Höhe 1,78 m, Flügelinhalt 14,66 m2, Seitenverhältnis 10,5, Lastvielfaches 9. Leergew. 130 kg, Gesamtgew. 217 kg, Sinkgeschw. 0,90 m/sec, Gleitgeschw. 59 km/h.

C. M. „Aigrette" C. 31 P.

Baujahr 1942, ist eine Weiterentwicklung des Übungssegelflugzeuges C. 302 S. (vgl. „Flugsport" S. 54/1943). Der Führersitz ist verkleidet, in den Flügeln Sturzflugbremsen.

Spannweite 14 m, Länge 6,20 m, Höhe 1,78 m, Flügelinhalt 13,63 m2, Seitenverhältnis 14,35, Lastvielfaches 9, Leergew. 140 kg, Gesamtgew. 227 kg. Sinkgeschw. 0,76 m/sec, Gleitgeschw. 59 km/h.

Segelflugzeuge Castel=Mauboussin 1943.

Für die Ausbildung in den Segelflugzeugzentren der Sportgeneralkommission waren folgende Typen vorbereitet: Der Zweisitzer C. 25 S., M. C. Jalon, C. M. 7 und der Kunstflugeinsitzer C. M. 8.

C. M. „Aire" C. 25 S.

Zweisitzer, Holzbauweise, ist ein freitragender Schulterdecker mit nebeneinanderliegenden Sitzen. Flügel zweiteilig mit Sturzflugbremsen.

Höhen- und Seitenruder aerodynamisch ausgeglichen.

Rumpf hinten, sechseckiger Querschnitt, hinter der Stoßkufe Laufrad.

Spanweite 16 m, Länge 7,30 m, Höhe 2,30 m, Flügelinhalt 20 m2, Seitenverhältnis 12,9, Lastvielfaches 9. Leergew. 210 kg, Gesamtgew. 384 kg. Sinkgeschw. 0,8 m/sec, Gleitgeschw. 68 km/h.

Profilsammlung

1943

Nr. 37

Methoden der Grenzschichtforschuiig des Auslandes.

(Fortsetzung von P. S. 36)

Mit den folgenden beiden Profilsammlungen bringen wir die in P. S. 34, Heft 25/1941 begonnene und in den P. S. 35, Heft 1/1942 und P. S. 36, Heft 5/1942 fortgeführte Reihe zum Abschluß.

Der nach dem früher beschriebenen Verfahren ermittelte Umschlagpunkt wird in der Abb. 10 durch die Unstetigkeit der Kurven erkennbar, ebenso die Ausdehnung der gestörten Zone. Unter diesen Umständen kann übrigens die Defination eines „Umschlagpunktes" nur eine rein willkürliche sein: seine Lage wird bestimmt durch den Tangierungspunkt einer Horizontalen mit der Kurve <3/t über x/t (Gebiet eines Druckminimums). Als Parameter dient der Quotient n/t, d. i. der Abstand der Druckmeßröhrchen \on der Profiloberfläche. Die mit eingezeichnete Kurve der Grenzschicht dicke wurde ebenfalls nach dem in PS 35 angegebenen Verfahren ermittelt. Die Tatsache, daß g bei der Druckmessung unterhalb Null sinkt, ist ohne Belang und darauf zurückzuführen, daß an Stelle des lokalen statischen Druckes in der Umgebung des Meßpunktes der statische Bezugsdruck der freien Strömung genommen wurde. Druckverteilungskurven der untersuchten Profile wurden nicht veröffentlicht. (Über die Bedeutung von g, 11 siehe PS 36.)

Der Gesamt druck wurde für einen Anstellwinkelbereich von 0° bis 6° gemessen und die Ergebnisse in Abb, 11 dargestellt. Ursprünglich sollte bis 10° gemessen werden, jedoch zeigte es sich, daß der U. P. noch vor der vordersten Meßstelle zu liegen kam. Die gestrichelten Geraden entsprechen konstanten Lagen des U. P. längs der Spannweite. Bei steigender ReZahl wandert der U. P. nach vorn, bis die Kurve mit einer gestrichelten Geraden tangiert, d. h. ein Grenzwert erreicht ist. Dieser Grenzwert ist vermutlich mit der Stelle kleinsten Druckes identisch. Wenn weiter Re fällt, wird bald

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10. Grenzschicht- und Gesamtdruckmessungen auf der Saugseite eines GALCIT-Flügelmodells.

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Abb. 11. Messungen des Grenzschichtumschlages auf der Saugseite eines GALCIT-Fliigels.

1 2 3 4 5 6 Re«10-6

Abb. 12. Messungen des Grenzschichtumschlages auf der Saugseite eines NACA-0012-Profils.

ein gleichbleibender Wert von Rex erreicht, der seinerseits wieder vom Anstellwinkel oder dem Drnckgradienten über dem Profil abhängt.

In Abb. 12 sind noch einmal ähnliche Meßergebnisse ans dem Groß wind-kanal aufgetragen worden (5). Ein Vergleich mit der Abb. 11 zeigt, daß eine weitgehende Übereinstimmung in der Änderung von Rex mit dem Anstellwinkel besteht. Dagegen ist das Gesetz der Änderung von Re.c und Re ein anderes.

In Abb. 13 ist der Widerstands verlauf über die Spannweite aufgetragen, wie er nach der Impulsmethode im Windkanal erhalten wurde; Flügeltiefe J ,5 m. Die Wider stands Verteilung scheint mit Ausnahme des Spitzenbereiches konstant zu sein. Diese Erscheinung ist nicht neu und bereits Gegenstand früherer Veröffentlichungen des NACA gewesen. (6) Unter Außerachtlassung des beidseitigen Drahtwiderstandes ergab sich für ca = 0 und Re = 5,94 XI06 ein c,vp von 0,0073.

Inwieweit Waagen- und Nachstrommessungen in bezug auf Widerstandswerte übereinstimmen, ergibt sich aus den Auftragungen der Abb. 14. Die Waagenmessungen wurden nur für kleine ca~Werte eingetragen, weil sich das kleine Seitenverhältnis und der dadurch bedingte hohe induzierte Widerstand ungünstig ausgewirkt hätten. Die Abweichung der beiden Meß-reihen ist wohl zu einem Teil auf Ungenauigkeiten bei der Bestimmung des Drahtwiderstandes zurückzuführen. Ein nennenswerter Einfluß von Re auf cwp für den hier untersuchten Bereich konnte nicht beobachtet werden. Diese Tatsache sei in Verbindung mit Abb. 15 noch einmal besprochen.

Die Kurven der Abb. 15 lassen eine gewisse Beziehung zwischen den Widerstandsmessungen und den Messungen zur Bestimmung des Umschlagpunktes erkennen. Die Werte für cwp entstammen einer früheren Veröffentlichung des NA CA. (7) Die gestrichelte Kurve stellt den Profilwiderstand dar, wie er durch Interpolation der verschiedenen Umschlagpunkte des großen Flügels erhalten wurde, während die kurze Gerade den im Nachstrom gemessenen Widerstand darstellt. Eine kritische Betrachtung der Kurven vermittelt den Eindruck, daß nicht jede Änderung des Widerstandes durch eine Änderung von Re erklärt werden kann. Die Verlagerung des U. P. mit Re gleicht gerade die normale durch Re bedingte Widerstandsabnahme aus, und zwar für einen festen Wert des U. P.

Ergebnisse d erFlugversuche. Da für die eigentlichen Flugversuche weder ausreichende Zeit 0,010 noch genügend Hilfsmittel zur cwp

Verfügung standen, konnten keine langen Vorversuche durchgeführt werden; die Ergebnisse sind daher auch nicht besonders fruchtbar ausgefallen. Ein Beispiel für die Auswertung der Flugversuche ist die Abb. 16, und zwar für die Lockheed 14 und die Douglas DC 4. Es sei nochmals ciarauf hingewiesen, daß diese Kurven nur

   

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Abb. 13. SpaiiIiweitenverteilung des Widerstandes. Anstellwinkel 0°, Re = 5,94 X 10G.

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Ru.M 1S3S) --cwp (nach GALCIT-Nachstrommesiungeh

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Abb. 15. Gemessene und geschätzte Profihviclerstandswortt1 Anstellwinkel 0°.

Inhalt: 730 606; 731 379, 811, 905; 732 203, 324, 485. 486. 538, 734, 735, 922, 923, 924; 733 011, 061, 131, 132, 169,

329. 446. 661. 683, 731, 801.

Flugwerk für Flugzeuge mit Kraftantrieb (Gr. 3—24).

h 22oiPai 732 734 v- 10- 6- 37> veröff. jj^jÄ 10 3 43 Henschel Flugzeug-Werke AG., Schönefeld, Kreis Teltow*).

Waffenlagerung in Flugzeugtragflügeln mit oor zu gsmeise flachem Profil.

Patentansprüche : t. Warenlagerung in Flugzeugtragflügcln mit vorzugsweise flachem Profil, bei der die allseitig verstell- , ^ ^ ^ ^ /.^ t?i i + ~ ! wj ff t , ^ , , , baren Nabenhaube 15 in Flugrichtung gelegene, bare Waffe in zwei Lagern gehalten wird und das . T c± ± , , „. , T «--urvK l -r , , , dem Luftstrom ausgesetzte Rippen oder Leitflachen vordere Lager in der Fliigelnase angeordnet ist. da- , . ,

angeordnet sind.

4. Waffenanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichsgewicht (13) nach Art eines Kiels oder eines unter Einfluß der Fliehkräfte aus der Nabenhaube (15) hcraus-schwingbaren Schwertes ausgebildet ist.

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Ol

Pat. 732922 v. 19. 3. 38, veröff.

durch gekennzeichnet, daß im vorderen Lager (3) ein flugzeugfester Lagerring (6) mit ballig ausgebildeter Innenfläche (4) zur Aufnahme des Waffenlaufs (2) angeordnet ist.

2. Waffenlagerung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß in dem Lagerring (6) Luftdurch-trittsöffnungen (5) vorgesehen sind.

*) Erfinder: F. Borchert, Berlin-Britz. Hans-Joachim König, Berlin-Charlottcnburg.

Pat. 733 329 v. 4. 4. 39, veröff. 24.

b22

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3. 43. Junkers Flugzeug- und -Motorenwerke AG., Dessau*). Anordnung von fernauslösbaren, automatischen Feuerwaffen innerhalb der Nabenhaube von Luftschrauben an Luftfahrzeugen.

Patentansprüche:

1. Anordnung von fernauslösbaren, automatischen Feuerwaffen innerhalb der Nabenhaube von Luft- *^ schrauben an Luftfahrzeugen, dadurch gekennzeich net. daß die vor dem Luftschraubenkreis gelagerte Waffe (1) von der umlaufenden Luftschraubennabe (5) oder der Luftschraubenwelle (11) getragen wird.

2. Waffenanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß an dem drehbar angeordneten Lagerkörper (9) für die Waffe (1) ein Ausgleichsgewicht (13) vorgesehen ist.

3. Waffenanordnung nach Anspruch 1 und 2. da- ^ durch gekennzeichnet, daß am Lagerkörper (9) für ^ die Waffe oder an der mit ihm gemeinsam dreh- ^

*) Erfinder: Boris v. Schlippe, Kurt Ulbricht, Dessau.

15. 3. 43. Dynamit-Act.-Ges. vor. mals Alfred Nobel & Co., Troisdorf*). Verfahren zum Verbinden von Teilen eines Trag- oder Versteifungsgerüstes unter Anwendung eines Bindemittels und Wärme, insbesondere für den Flugzeugbau.

Der Heizkörper zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung besteht aus einem elektrischen Strom leitenden Widerstandsband 9, das zwischen Glimmer-, Heizmikanit- o. dgl. Platten 10 angeordnet ist und, wie aus den Abb. 3 und 4 ersichtlich, in mehreren Lagen nebeneinander angeordnet sein kann. Auf den Platten 10 ruht je eine Asbest- o. dgl. Schicht 11.

Patentanspruch e :

1. "Verfahren zum Verbinden von vornehmlich aus ausgehärteten Kunststoffen bestehenden Teilen eines Trag- oder Versteifungsgerüstes mit die Abstände zwischen diesen Teilen überbrückenden Platten oder plattenförmigen Bauteilen unter Anwendung eines Bindemittels und Wärme, insbesondere für den Flugzeugbau, dadurch gekennzeichnet, daß an den Verbindungsstellen der Bauteile (1, 2, 3, 4) Heizkörper (6, 7, 8) unter Druck aufgebracht werden, jedoch nicht unmittelbar, sondern auf einen zwischengelegten Wärmeverteiler (5), der die von den

*) Erfinder: Michael Arndt, Hamburg-Blankenese.

Heizkörpern eingeschlossene Fläche der Platten bzw. plattenförmigen Bauteile (4) vollständig bedeckt.

2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizkörper (6, 7, 8) mit einem sich über ihre ganze Außenfläche erstreckenden, die Ableitung überschüssiger Wärme von den Verbindungsstellen der Bauteile ermöglichenden Mantel (12, 13) umgeben sind.

b24

04

Pat. 732 923 v. 31. 3. 39, veröff.

15. 3. 43. Focke-Wulf Flugzeugbau G. in. b. H., Bremen*). Verfahren zur Herstellung von Bauteilen aus Kunststoff.

Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von Bauteilen, insbesondere Großwerkstücken für den Flugzeugbau, aus nur warm verformbarer Masse, z. B. Kunstharz, unter Verwendung von in eine den Umrissen des herzustellenden Werkstückes entsprechende Form einlegbaren plattenförmigen Teilstücken und eines in die Form hineinragenden, gegen die Innenseite der Teilstücke anlegbaren, ein erhitztes Medium, z. B. warme Luft oder Flüssigkeit, aufnehmenden Druckschlauclies aus elastischem oder nachgiebig

") Erfinder: Al. Hüner Jäger, Bremen, E. Nipp, Huchting b. Bremen.

h 9Zinc; Pat. 733 661 v. 14 2. 41, veröff. ^^^31. 3. 43. Firma Carl Sievers, Heiligeiihaus, Bez. Düsseldorf")» Federloser Verschluß für Handlochdeckel an Flugzeugen.

Patentansprüche: 1. Federloser Verschluß für Handlochdeckel an Flugzeugen mit mehreren in der Nähe des Deckelrandes gelagerten Schwenkriegeln, welche mittels

verformbarem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die plattenförmigen, vorzugsweise rohrförmigen Teilstücke als Rohrstücke mit ihren Stirnseiten aneinander oder sich dachziegelartig überdeckend in die Form eingelegt und mittels des Druckschlauclies ohne Anwendung eines zusätzlichen Bindemittels derart erwärmt und verformt werden, daß durch Ineinanderfließen der Ränder der benachbarten Teilrohstücke ein Körper von einheitlichem nahtlosem Gefüge gebildet wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder je zweier benachbarter Teilrohstücke nach dem Einlegen in die Form durch Halteglieder, z. B. Spanten, aus gleichem oder ähnlichem Werkstoff wie die Teilrohstücke in- oder aneinandergehalten und gegen die Wand der Form gedrückt werden, wobei die Halteglieder nach dem Preßvorgang entweder aus der Form herausgenommen oder als Versteifungsglieder mit dem Werkstück innig verbunden werden.

Schubstangen durch senkrechtes Aufundabbewegen eines zentral angeordneten Teiles gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstangen (6) an ortsfest gelagerte zweiarmige Hebel (7) angelenkt sind, welche mit ihren freien Armen in eine Ringnut (10) eines das Steuerungsorgan für die Riegel (5) bildenden, mit der Außenfläche des Deckels (I) bündig einliegenden Druckknopfes (11) eingreifen, derart, daß bei einer Einrückung des Druckknopfes die Riegel (5) in die Schließlage und die Drehpunkte (12) der Schubstangen (3) in die Ubertotpunktlage gebracht werden.

2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Druckknopf (11) ein Winkelhebel (13) angelenkt ist, welcher mit einem Arm in dem Deckel (1) mit dessen Außenfläche bündig ein-lingt, und am anderen, kürzeren Arm unter Zwischenschaltung einer Schubstange (14) ein in der Druckknopffuhrungsbuch.se (8) schwenkbar gelagerter zweiarmiger Hebel (16) angelenkt ist, der beim Ausschwenken des Winkelhebels (13) mit seinem anderen, freien Arm den Druckknopf (11) aus dem Deckel (1) herausrückt, wodurch die Hebel (7) aus ihrer Übertotlage und die Riegel (5) in die Offenlage geschwenkt werden.

3. Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurcii gekennzeichnet, daß die Hebel (7) und der Hebel (16) in der geschlitzten Wand der Druckknopfführuiigs-büchse (8) gelagert sind.

Schraubenflugzeuge (Gr. 25—30).

U 9 Pat. 732 735 v. 18. 3. 39, veröff.

10. 3. 43. Dr.-Ing. e. Ii. Henrich Focke, Bremen. Höhen- und Seitenleitwerk für Hubschrauber mit zwei in V-Si eilung zueinander stehenden V erstell -schrauben.

Patentanspruch: Höhen- und Seitenleitwerk für Hubschrauber mit zwei beiderseits der senkrechten Rumpflängsebene in V-Stellung zueinander stehenden Verstell-schrauben nach Patent 695 917, gekennzeichnet durch eine solche Verbindung der Leitwerkschrauben mit

*) Erfinder: P. Brüggert, Velbert, Rheinland, O. Beckershoff, Heiligenhaus, Bez. Düsseldorf.

dem an sich bekannten Fuß- und Knüppelsteuer, daß das Fußsteuer eine gegensinnige, der Knüppel eine gleichsinnige Einstellwinkeländerung beider Leitwerkschraubenblätter nach Maßgabe des Ausschlages herbeiführt.

UOCr Pat. 732 924 v. 12. 5. 39, veröff. M^dtßVö 15 3 43 Dr Ing Fritz Werten.

son, Dessau. Steilschrauber mit Steuerpendel.

Bei Steilschraubern mit starren oder anstelländerbaren Blättern liegt die Schwierigkeit aber

nicht wie beim Drachenflugzeug darin, daß das tragende Teil im allgemeinen an sich statisch unstabil ist und sich bei einer Störung aus der Gleichgewichtslage nicht von selbst wieder aufrichtet, sondern

im Gegenteil darin, daß solche

Steilschrauber schon an sich statisch äußerst stabil sind. Bei einer einseitigen Anblasung entsteht bekanntlich ein starkes Moment, das den Rotor gegen die Anblasrichtung aufbäumt; die hierdurch entstehende Schräglage führt zum Abrutschen nach der entgegengesetzten Seite; nun entsteht von dieser Seite her einseitige Anblasung; daraufhin bäumt sich der Steilschrauber wieder auf usf. mit wachsender Heftigkeit von Schwingung zu Schwingung.

Patentanspruch: Statisch stabiler Steilschrauber mit einem auf eine Steuerfläche wirkenden Pendel, gekennzeichnet durch eine Verbindung zwischen der Steuerfläche und dem Pendel solcher Art, daß die von einer Störung hervorgerufene Neigung des Steilschraubers durch die Wirkung der Steuerfläche vergrößert wird.

LOrn„ Pat. 733 011 v. 30. 4. 36, veröff. U<£«JU3 l? 3 43 Oscar von Asbotli,

Berlin. St eil Schraubenflügel.

Patentansprüche: 1. Steilschraubenflügel, dessen nach der Nabe zu liegender Teil einen negativen oder von 0° wenig verschiedenen positiven Einstellwinkel und dessen nach der Spitze zu liegender Teil einen Einstellwinkel besitzt, der von einem stärker positiven Wert nach außen hin abnimmt, gekennzeichnet durch ein

   

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die beiden Teile verbindendes Übergangsstück mit von innen nach außen stetig zunehmendem Einstellwinkel.

2. Steilschraubenflügel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte Einrichtung zur Flügelverstellung.

h^Sßni Pat. 733169 v. 1. 4. 39, veröff.

20. 3. 43. Hermann Honnef, Berlin. Hubschrauber mit durch einander zugeordnete, elektromotor. Wicklungssysteme gegenläufig antreibbaren, gleichachsigen Flügelsternen.

Bei Hubschraubern pflegt man meist zwei gleich-achsig übereinander angeordnete gegenläufige Hubschrauben zu einem geschlossenen System zu vereinigen, um zu verhindern, daß die Schrauben ein Drehmoment auf den getragenen Körper ausüben. In diesem Zusammenhang ist es auch schon vorgeschlagen worden, jede dieser beiden Schrauben unmittelbar mit einem der beiden Wicklungssysteme (Feld, Anker) eines Elektromotors zu verbinden und diese beiden Wicklungssysteme dann drehbar gegen eine feste Lagerung anzubringen. Denn hierdurch wird eine volle Kompensierung der von den einzelnen Schrauben auf den getragenen Körper ausgeübten Drehmomente erreicht.

Patentansprüche :

1. Hubschrauber mit zwei übereinander angeordneten, frei umlauffähigen Flügelsternen, die durch einander zugeordnete gleichachsige elektromotorische Wicklungssysteme gegenläufig antreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen (11, 12) von Versteifungsringen (9, 10) getragen werden, welche die Flügel (7, 8) in lichtem Radialabstand von den in an sich bekannter Weise auf einer feststehenden Achse (4) frei umlaufenden Naben (5, 6) unterteilen.

2. Hubschrauber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb der Versteifungsringe (9, 10) liegenden Flügelteile (7, 8) der Hubschrauben hohl ausgebildet und derart gestaltet sind, daß sie den elektromotorischen Wicklungsringen (11, 12) Kühlluft zuführen.

3. Hubschrauber nach Anspruch 1 mit in der Flügelebene geknickten Flügeln, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb der Versteifungsringc (9, 10) liegenden Flügelteile (7, 8) zu den Naben (5, 6) hin nach oben bzw. nach unten schräg auseinanderlaufen.

4. Hubschrauber nach Anspruch 1 und 3 mit in unterschiedlichen radialen Abständen angelenkten Flügelenden, insbesondere Fesselhubschrauber, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappgelenke (13, 14) auf der Außenseite der Versteifungsringe (9, 10) in deren unmittelbarer Nähe liegen.

5. Hubschrauber nach Anspruch 1, insbesondere zum Einbau in frei tragende Flugzeuge,

gekennzeichnet durch die Zwischenschaltung einer von der feststehenden Achse (4) getragenen, als Feld ausgebildeten Ringwicklung (19) zwischen die beiden den Flügelsternen zugeordneten

Ringwicklungen (20. 21).

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Pat. 733 801 v. 25. 10. 39, veröff.

3. 4. 43. Allgemeine Elektrici-täts-Gesellschaft in Berlin*). Bodenfessel für St eil schraub er.

Patentansprüche: 1. Aus Auslegern gebildete bewegliche Bodenfessel für Steilschrauber mit an Auslegern angreifenden Fesselseilen, dadurch gekennzeichnet, daß die

Bodenausleger auf einem Fahrzeug verankert sind.

2. Bodenfessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenausleger am Fahrzeug so angelenkt sind, daß sie sich im Ruhezustande an den Fahrzeugkörper heranklappen lassen.

3. Bodenfessel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenausleger

durch Ineinanderschieben oder Auseinanderklappen von Gliedern in der Länge verkürzbar sind.

*) Erfinder: Dr.-Ing. Nino Hilger, Dr.-Ing. Georg Kirchberg, Bln.-Zehlendorf.

Schwingen- und Schlagflugzeuge (Gr. 31—34). U Q] 01 Pat. 733 446 v. 26. 2. 35, veröff. 1JtJJ- 26. 3. 43. Heinrich Schieferstein, Finowfurt. Steuerung für Flugzeuge.

Patentansprüche: 1. Steuerung der Flugzeuge durch Schwerpunktsverlagerung und Abbiegung des Rumpfendes, dadurch gekennzeichnet, daß das Rumpfende, insbesondere von Schwingenflugzeugen, zwecks Steuerung in beliebiger Richtung unter Zuhilfenahme von allseitige Bewegbarkeit des Rumpfes zulassenden Ge-

lenken allseitig unter Schwerpunktsverlagerung willkürlich abbiegbar ausgebildet ist.

2. Steuerung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbiegung des Rumpfendes durch an vier über den Umfang der Rumpfhaut verteilten Punkten angeordnete Seilzüge geschieht.

3. Steuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flugzeugkörper durch elastische Organe in seiner Mittellage gehalten wird.

Pat. 733 731 v. 25. 6. 39, veröff. 1. 4. 43. Bruno Warnemünde, Zoppoi Achterb ahn getriebe für Flugzeug-schwingen.

Patentansprüche: 1. Achterbahngetriebe für Flugzeugschwingen mit von paarweise gegenläufigen Kurbeln gesteuerten, gelenkig verbundenen Parallelogrammschenkeln nach

b 34

Patent 683 608, gekennzeichnet dadurch, daß ein sieh der Achterbahn anpassender Einstellwinkel der Flügel in Abhängigkeit von den jeweiligen Scheitelwinkeln der Parallelogrammschenkel gebildet wird.

2. Flügelsteuerung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die die Flügelstangen (s) steuernden Lenkerscheitelachsen (d) mittels Kolben (ui, in Gleitbahnen (Lenkschenkelführung A) geführt sind, die in der durch die Lenkerscheitel gehenden Symmetrieachse liegen.

3. Flügelsteuerung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Gleitbahnen, die mit den Kurbel-zapfengelenken des Parallelogramms verbundene Kolben (U2) führen und die die Lenkerscheitelachsen führenden Gleitbahnen stützen.

Fahr werk (Gr. 40—41).

hdLOm Pat 732324 v- 29. 8. 40, veröff. JJ^^/ui 2? 2 43 Messel Schmitt AG.,

Augsburg"). Laufrad für einziehbare Flugzeugfahr werke.

Patentansprüche:

1. Laufrad für einziehbare Flugzeugfahrwerke, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die zur Verkleinerung des Unterbringungsraumes für das Laufrad in der Flugzeugzelle durch ein Ventil den Reifen des Laufrades während des Einschwenkens des Fahrwerkes oder kurz vorher entlüftet und ihn während des Ausschwenkens des Fahrwerkes oder kurz nachher über dasselbe oder ein anderes Ventil aus einem mitgeführten Preßluftbehälter wieder aufbläst.

2. Laufrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Radkörper selbst als Preßluftbehälter ausgebildet ist.

*) Erfinder: Dipl.-Ing. A. Weißflog, Augsburg.

3. Laufrad nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile in Abhängigkeit von der Relativbewegung des einschwenkbaren Fahrwerkes gegenüber festen Punkten des Flugzeuges oder zwischen beim Einschwenkvorgang gegeneinander beweglichen Teilen des Fahrwerkes gesteuert werden.

b40<)2 Pat 732538 v- 27 L 38> veröff.

5. 3. 43. Henschel Flugzeug-Werke AG., Schönefeld, Kreis Teltow*).

Schneekufe für Flugzeuge.

Patentansprüche: 1. Schneekufe für Flugzeuge, welche, vorzugsweise als windschnittiger Hohlkörper ausgebildet, auf einer Querachse des Flugzeuges um diese schwenkbar gelagert und gegen diese durch eine zur Aufnahme des Bodendruckes vorgesehene Federung abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Federung (8, 9, 10) in dr Nähe des Kufenbodens mit annähernd parallel zu diesem in Kufenlängsrichtung verlaufendem Federweg angeordnet ist und die An-

Einriditung zur Verriegelung eines seitlich ausschwenkbaren Flugzeugspornes oder -spornrades in der Mittellage.

Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Verriegelung eines seitlich ausschwenkbaren Flugzeugspornes oder -spornrades in der Mittellage, bei der das Verriegelungsglied einerseits mittels einer Handbedienungseinrichtung in eine Entriegelungsstellung bewegbar und andererseits mit dem Gashebel derart gekuppelt ist, daß der Gashebel nicht bei seiner Bewegung von der Motorausschaltstellung in eine Zwischenstellung, sondern erst bei seiner Bewegung von einer Zwischenstellung in die Vollgasstellung ein Schaltglied betätigt und dadurch eine selbsttätige Bewegung des Spornverriegelungsgliedes in die Verriegelungsstellung auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehrmotorigen Flugzeugen eine der Anzahl der Gashebel (18, 19)

10 6 5

griffspunkte (7, 7) der Federung mit der Querachse (2) kinematisch verbunden sind.

2. Schneekufe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffspunkte (7, 7) der Federung (8, 9, 10) mit der Querachse (2) unmittelbar durch starre Streben (3, 3) gelenkig verbunden sind.

3. Schneekufe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Träger (1) der Querachse (2) ein starr angeordneter Führungskör-per (11) mit zwei zu einer mittleren Rast (12) geneigten Gleitbahnen (13, 13) für einen an der Kufe (4) befestigten Führungszapfen (14) vorgesehen ist, der durch die Federung (8, 9, 10) im Sinne einer Gleitbewegung zur Rast hin und somit zur Einstellung der Kufe in die günstigste Fluglage beeinflußt wird.

*) Erfinder: G. Schwarz. Berlin-Tempelhof.

hdOoq Pat 732 485 Y- 4 4- 39> veröff. MJ^bXßv* 5 3 43 Henschel Flugzeug-Werke AG., Schönefeld, Kreis Teltow*).

*) Erfinder: E. Schalk, Berlin-Johannisthal.

entsprechende Anzahl von Zwischenschaltgliedern (12, 13) vorgesehen ist, welche derart zueinander und zu einem gemeinsamen Schaltglied (11) für die Verriegelung des Spornes angeordnet sind, daß sie nur bei Bewegung sämtlicher Gashebel aus Zwischen-stellungen in die Vollgasstellung das gemeinsame Schaltglied betätigen.

2. Einrichtung nach Anspruch 1, bei der auf das Verriegelungsglied ständig eine Federkraft im Verriegelungssinne wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenschaltglieder die Gashebel (18, 19) mit Leergangsspiel umfassende Riegel (12, 13) vorgesehen sind, welche bei entriegeltem Sporn und nicht in Vollgasstellung befindlichen Gashebeln unter Federwirkung in eine Rast des zu den Riegeln quer verschiebbaren gemeinsamen Schaltgliedes (11) eingreifen, das mit dem Spornverriegelungsglied (5) in Verbindung steht.

3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame Schaltglied (11) unmittelbar oder über die Zwischenschaltglieder (12, 13) auch mittels einer Handbedienungseinrichtung (21, 22, 15) zur Auslösung der Bewegung des Sporn-verriegelungsgliedes (5) in die Verriegelungsstellung betätigt werden kann.

b40

03

Pat. 733131 v. 28. 9. 37, veröff.

19. 3. 43. Gothaer Waggonfabrik AG., Gotha*). Spornab federnng für Flugzeuge.

Patentansprüche:

1. Spornabfederung für Flugzeuge, bei welcher der Bodendruck auf den als Schwinghebel ausgebildeten Spornträger durch zwischen gleichachsig angeordneten, gegeneinander verdrehbaren ringförmigen Metallscheiben eingefügte und mit diesen z. B. durch Vulkanisieren haftend verbundene, im wesentlichen auf Torsion beanspruchte ringförmige

*) Erfinder: W. Wundes, G. Freitag. Gotha.

b40

10

Pat. 733 132 v. 30. 9. 36, veröff.

Gummikörper aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Führung der gegeneinander verdrehbaren Metallscheiben (3, 4) ohne gemeinsame starre körperliche Drehachse für diese nur durch die ringförmigen Gummikörper (2) erfolgt und die Höhe der Gummikörper je von Haftfläche zu Haftfläche so groß ist, daß die Gummikörper nicht nur in, sondern auch quer zu der Flugzeugsymmetrieebene auf den Sporn wirkende Kräfte elastisch aufnehmen und gegebenenfalls den seitlich aus der Flugzeugsymmetrieebene herausgeschwenkten Sporn in diese zurückführen können.

2. Spornabfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer Gummikörpervorspannung bei entlastetem Sporn der Spornträger (1) mittels eines gummiarmierten Ansatzes (11) gegen einen einstellbaren rumpffesten Anschlag (12) abgestützt ist.

b40

03

Pat. 733 683 v. 29. 3. 36, veröff.

1. 4. 43. Gerhard Fieseier Werke G. m. b. H., Kassel, und Gerhard Fieseier, Kassel-Wilhelmshöhe. Vorrichtung zur Feststellung eines schwenkbaren Spornrades.

Patentansprüche:

1. Vorrichtung zur Feststellung eines schwenkbaren Spornrades in der Längsmittelebene des Flugzeuges mit einem auf die Spornschwenkachse einwirkenden Yerriegelungsmittel, das durch Kupplung mit der Seitensteuerung des Flugzeuges bei einem aus der Nullage heraus in der einen oder anderen Richtung erfolgenden Ausschlag des Seitenruders selbsttätig ausgerückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Seitenruder gekuppelten Antriebsmittel kraftschlüssig auf den Riegel (6) einwirken und vor dem Auftreffen auf die Anschläge des Riegels einen Leergangsbereich (18, 19: 18', 19') durchlaufen.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leergangskupplung durch auf beiden Seiten des Verriegelungsmittels (6) auf je einer flugzeugfesten Achse (12, 12') gelagerte Hebelpaare (11, 20; 11', 200 gebildet ist, von denen jeweils der eine Hebel (11, 11') einarmig gestaltet und als Mitnehnierhebel mit der zugehörigen Seite des Seitenruders (1) verbunden ist, der andere Hebel (20,

20') jedoch zwei Arme besitzt, von denen der eine (18; 18') mit der Mitnehmerfläche (19; 190 des Mitnehmerhebels (11; 11') zusammenarbeitet und der andere (15; 150 in einen Schlitz (17) des

Verriegelungsmittels (6) eingreift.

19. 3. 43. Fritz Faudi, Falkenstein über Königstein, Taunus*). Teleskop-rohrartiger Flüssigkeitsstoßdämpfer für Flugzeuge.

Patentansprüche: 1. Teleskoprohrartiger Flüssigkeitsstoßdämpfer für Flugzeuge mit je einem Druckraum für den Hin-nnd Rückhub des Dämpfungskolbens sowie einem mit beiden Druckräumen in Verbindung stehenden Ausgleichsraum, wobei für jeden Druckraum Durch-

lässe mit terschieden großen Querschnitten vorgesehen sind, die durch einen zwischen Anschlägen axial bewegbaren Ventilkörper entsprechend der Bewegungsrichtung des Dämpfungskolbens selbsttätig so gesteuert werden, daß die Flüssigkeit bei Belastung des Druckraumes durch einen engen Durchlaß austritt, jedoch bei Entlastung des Druckraumes durch einen weiten Durchlaß eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß der weite Durchlaß jedes Druckraumes (5, 6) durch in einem ringförmigen Bund des Dämpfungskolbens parallel zu und in gleichem Abstand von der Kolbenachse vorgesehene Bohrungen (9, 11) oder durch einen zwischen der zylindrischen Wandung des Druckraumes (5, 6) und einem Bund des Dämpfungskolbens vorgesehenen Ringspalt (23, 39, 42) und der zur Steuerung des weiten Durchlasses dienende Ventilkörper lediglich durch einen ebenen Ring (13, 21, 22) mit rechteckigem Querschnitt gebildet ist, dessen Axialbewegung nach oben und unten durch je einen Bund am Dämpfung>-kolben begrenzt ist.

2. Teleskoprohrartiger Fliissigkeitsstoßdämpfer nach Anspruch 1, bei dem der weite Durchlaß durch einen zwischen der zylindrischen Wandung des Druckraumes und einem Bund des Dämpfungskolbens vorgesehenen Ringspalt gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Steuerung des Ringspaltes (23, 39, 42) dienende Ventilkörper nach Art der bekannten Kolbenringe als geteilter, nach außen federnder Ring (21, 22) ausgebildet ist, der an der zylindrischen Wandung des Druckraumes (5, 6) mit Vorspannung anliegt.

*) Erfinder: Dipl.-Ing. P. Krekel, Brandenburg. Havel.

b41oi Pai 732486 v- 24- 4- 40, veröff.

5. 3. 43. Arado Flugzeugwerke G. m. b. H., Potsdam*). Landeeinrichtung für Flugzeuge.

Ein Nachteil der üblichen Landeeinrichtungeii *) Erfinder: F. Meyer, Dipl.-Ing. van Nes, Brandenburg, Havel.

cm

mit Spornkufe bzw. Spornrad besteht darin, daß das Flugzeug, wenn es beim Landen zuerst nur mit den vorderen Fahrwerksrädern auf die Landefläche auftrifft, die Neigung hat, zu springen, so daß das Flugzeug eine verhältnismäßig große Strecke benötigt, bevor es auf der Landefläche rollt. Das Springen des landenden Flugzeuges kommt dadurch zustande, daß sich das Flugzeug nach dem Auftreffen der vorderen Fahrwerksräder auf den Boden mit seinem Heck senkt, wodurch der Anstellwinkel der Tragflächen vergrößert wird und das Flugzeug Auftriebszuwachs erhält, so daß es sich noch einmal vom Boden abhebt. Auch besteht bei einem Flugzeug, das mit einer solchen üblichen Landeeinrichtung ausgerüstet ist, infolge des geringen Abstandes der vorderen Fahrwerksräder vom Schwerpunkt des Flugzeuges die Gefahr, daß es sich beim Landen überschlägt. Patentansprüche:

1. Landeeinrichtung für Flugzeuge, bei welcher der eine vorzugsweise aus einem Rad oder mehreren nebeneinanderliegenden Rädern bestehende Teil vor und der andere aus einer Kufe bzw. Kufen bestehende Teil hinter dem Schwerpunkt des Flugzeuges angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teile der Landeeinrichtung von dem Schwerpunkt des Flugzeuges ungefähr den gleichen Abstand haben und die Verbindungslinie ihrer Bodenberührungspunkte zur Längsachse des Flugzeuges ungefähr parallel verläuft.

2. Landeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Heck des Flugzeuges eine zusätzliche Kufe oder kufenartige Verstärkung des Hecks vorgesehen ist, deren Bodenberührungspunkt einen wesentlich kleineren Abstand von der Flugzeuglängsachse hat als die Bodenberührungspunkte der übrigen Teile der Landeeinrichtung.

3. Landeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurweite der vor dem Schwerpunkt des Flugzeuges angeordneten Räder kleiner als der Durchmesser des Rumpfes ist.

4. Landeeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder auf einer gemeinsamen, parallel verschiebbaren Achse sitzen.

fl4nl 09 Pat 732203 2. 2. 40, veröff. JJ^JL 24. 2. 43. Einst Heinkel Flugzeugwerke G. m. h. H., Seestadt Rostock*).

Einschivenkbares Flugzeugfahrwerk.

Patentansprüche:

1. Einschwenkbares Flugzeugfahrwerk mit beim Einschwenken der hohlen Fahrwerksstrebe in die Flugzeugzelle axial in die Fahrwerksstrebe als Ganzes einziehbarem Stoßdämpfer, dadurch gekennzeichnet, daß zur Axialverschiebung des Stoßdämpfers (4) innerhalb der Fahrwerksstrebe (1) ein Kurbeltrieb (5, 8, 9) vorgesehen ist, der durch eine

') Erfinder: G. Kuschnerus, Seestadt Rostock.

außerhalb der Fahrwerksstrebe an ihr gelagerte, vorzugsweise hydraulische Verstellstrebe (7, 15) über eine äußere Kurbel (11) verstellbar ist.

2. Einschwenkbares Flugzeugfahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Kurbelarm (9) und der ihn mit dem Stoßdämpfer verbindende Lenker (8) in Betriebslage des Stoßdämpfers in einer Geraden liegen.

Hier folgen Ansprüche 3—6.

L^l Pat 733 061 v. 24. 9. 38, veröff. JJ^tJ- 18. 3. 43. Olaer Patent Company, Société Anonyme, Luxemburg*). Einziehbares Fahrmerk für Flugzeuge.

Patentanspruch : Einziehbares Fahrwerk für Flugzeuge, bei welchem die um eine flugzeugfeste Achse einschwenkbare Radstrebe in der Landestellung durch eine dabei in der Strecklage befindliche Knickstrebe am Flugzeugkörper abgestützt ist und an der Knickstrebe eine mit dem oberen Ende an einem flugzeugfesten Punkt angelenkte Einziehstrebe angreift, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende (8) der in verhältnismäßig geringer Entfernung annähernd parallel zur Radstrebe um einen oberhalb der Rad-

strebensch wenkachse (9) liegenden Gelenkpunkt (6) schwenkbar angeordneten Einziehstrebe (4) mittels je eines Lenkers sowohl mit dem unteren Schenkel (la) der Knickstrebe (1—-la) als auch mit der Radstrebe (7) gelenkig verbunden ist, wobei die unteren Anlenkpunkte (5, 7a) der scherenartig angeordneten Lenker nahe dem Anlenkpunkt (2) des unteren Knickstrebenschenkels an der Radstrebe liegen. *) Erfinder: Jean Mercier in Paris.

Bremsmittel (Gr. 47). n9 Pat. 731 379 v. 29. 1. 41, veröff. 9. 2. 43. Elektron-Co. m. b. H., Stutt-

b47

gart-Bad Cannstatt*)- Druckmitielbremse für Flugzeug fahrwerke.

Patentansprüche : 1. Druckmittelbremse für Flugzeugf ahrwerke mit durch Stoßdämpfer abgefederten Laufrädern, bei der mit den Stoßdämpfern Kolben gekuppelt sind, die zur Erzeugung des erforderlichen Bremsdruckes dienen, dadurch gekennzeichnet, daß das Brcms-mittel beim Ausfederiingshub der Stoßdämpfer von

den Kolben (6, 23) in Druckspeicher (12, 24) gefördert wird, die unter Zwischenschaltung von Ventilen (13. 30) mit den Bremszylinderräumen (18, 32) verbunden sind.

2. Druckmittelbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsdruck von einem an der axial beweglichen Stoßdämpferstange (20 angeordneten, in einem Flüssigkeitsbehälter (21) verschiebbaren, die Ein- und Ausfederung dämpfenden Drosselring (23) erzeugt wird und daß der Raum (21) beim Einfcdcrungshub des Kolbens mit einem Vorratsbehälter (25) verbunden ist.

werke Heinrich Koppenberg Komm.-Ges., Karlsruhe, Baden*). Schneekufenbremse für Fahrzeuge, insbesondere Luftfahrzeuge.

Patentansprüche:

1. Schneekufenbremse für Fahrzeuge, insbesondere Luftfahrzeuge, mit mehreren an einer Kufe schwenkbar aufgehängten Bremsschuhen, die nacheinander zur Wirkung kommen, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Bremsen entgegen der Fahrtrichtung schwenkbare erste Bremsschuh beim Verschwenken einen oder mehrere weitere Bremsschuhe in Brems Stellung schwenkt.

2. Schneekufenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Bremsschuh (19) durch einen in einem Zylinder (3) mit Hilfe eines Druckmittels bewegten Kolben in Bremsstellung bewegbar ist, während der Zylinder (3) den anderen Bremsschuh (32) in Bremsstellung bringt.

3. Schneekufenbremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Fahrzeuggestell (2) schwenkbar gelagerte Welle (5) des Zylinders (3) einen Hebel (25) trägt, welcher durch einen Nocken Bremsschuhes (32) drückt.

4. Schneekufenbremse nach Anspruch 3, dadurch (26) gegen eine Anschlagfläche (37) des zweiten gekennzeichnet, daß der mit der Anschlagfläche (26) versehene zweite Bremsschuh (32) als im Scheitel (45) am Gestell (2) drehbar gelagerter Winkelliebel ausgebildet ist.

*) Erfinder: E. Scheihing, Stuttgart-Urrlcrtürk-

he

b47

03

Pat. 730 606 v. 1. 2. 38, veröff. 14

1. 43. Dornier-Werke G. m. b. H. und Dr.-Ing. e. h. Claude Dornier, Friedrichshafen*). Bremsvorrichtung für Flugzeuge. Patentanspruch:

Bremsvorrichtung für Flugzeuge mit doppeltem Seitenleitwerk mit am Rumpf angeordneten Körpern

hohen Luftwiderstandes, welche vorn Flugzeuginnern aus willkürlich bewegt werden können, so daß sie wahlweise der äußeren Luftströmung

ausgesetzt oder ihrem Einfluß entzogen werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremskörper zwischen den Seitenleitwerken oben und unten am Rumpf angebracht sind.

*) Erfinder: Dr.-Ing. e. lr. Claude Dornier, Friedrichshafen.

b47o4 Pat 731811 v- 16- 12- 38> veröff.

15. 2. 43. Süddeutsche Argus-

*) Erfinder: Dr.-Ing. H. Klaue, Berlin-Frohnau.

Sonstige Einrichtungen an Flugzeugen. (Gr. 48—50). KAQ Pat. 731 905 v. 9. 3. 35, veröff. 17. 2.

43 Deutsches Reich, vertreten durch den Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Berlin. Eiswarngerät für Luftfahrzeuge.

Patentansprüche:

1. Eiswarngerät für Luftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Eisbildung an Luftfahrzeugen und deren Teilen auf lichtelektrischem Wege direkt gemessen werden kann, dadurch, daß eine Empfangszelle im Maß der stattgefundenen Eisbildung verschieden stark erregbar ist.

2. Eiswarngerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die lichtelektrische Wirkung auch unsichtbare Strahlen verwendet werden können.

3. Eiswarngerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Dicke der Eisschicht an einem örtlich von der Meßsteile unabhängigen, geeigneten Anzeigegerät gegebenenfalls zugleich mit Luftfeuchtigkeit und Temperatur abgelesen und registriert werden kann.

4. Eiswarngerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe nur aus ortsfesten Teilen besteht.

Pat.-Sammlg. Nr. 5 wurde im „Flugsport" XXXV., Heft 10, am 16.6. 1943 veröffentlicht.

mit allem Vorbehalt verwertet werden können. Ans der Grenz -schichtdicke ergibt sich nämlich überhaupt kein Umschlag in dem gemessenen Bereich der Flügeltiefe. Die bei der L 14 im Bereich von 0,12 t vorhandene scheinbare Grenzschichtumwaiidlung wird wohl in Wirklichkeit auf Störungen durch Niete, Blechstöße oder eine andere Art von Rauhigkeit zurückzuführen sein. Unvorteilhaft für beide Versuchsreihen wirkte sich ferner der Umstand aus, daß die Druckmeß röhre im Propeller-strah] zu liegen kamen. Vermutlich wird dadurch eine turbulente Grenzschicht schon im Staupunkt oder doch in dessen unmittelbarer Nähe erzeugt. Demnach geben diese Kurven nur den Charakter der Grenzschicht im Schraubenstrahl und von Flügeln wieder, deren Oberflächengüte einer gewöhnlichen Reihenfertigung entspricht.

Die Ergebnisse der Nachsir om-messungen haben etwas mehr befriedigt. Einige Ergebnisse in Abb. 17, in der die von Jones entwickelten Funktionen aufgetragen wurden; die Fläche unterhalb der Kurve gibt den Widerstand für eine gegebene Bedingung. Tn Abb. 18 werden die Ergebnisse aus Flugversuchen und aus Messungen im 10-Fuß-GALCIT-Kanal gegenübergestellt. Die geringe Streuung der Meßwerte war ermutigend. Es muß noch darauf hingewiesen werden, daß im Fluge nur ein Flügelschnitt vermessen wurde, während im Windkanal die Mittelwerte des ganzen Flügels genommen wurden.

Günstig für die Flugversuche ist der Umstand, daß die Messungen an Stellen des Flügels erfolgten, die annähernd im Bereich der mittleren Profildicke lagen. Der 71

1,0 9 0,5

-0,5

       

0,00476 0,00103

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Abb. 16. Grenzschichtmessiingen im Fluge.

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---Flugversuche. I

1 1 1 1

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Abb. 18. Widerstandsmessungen im Windkanal im Finge.

-002 -Q01

0.01 0,02

'A

Abb. 17. Die Widerstandsfnnktion von Jones, nach Flngmessungen.

Re * 10'

Abb. 19. Maßstab- und Rauhigkeitseinflüsse von zwei Flugzeugflügeln.

Vergleich der beiden Meß reihen ist also gerechtfertigt. Bei den Flugversuchen wurde das Hauptaugenmerk auf die folgenden beiden Punkte gelegt: 1. Änderung des Profilwiderstandes mit dem Auftrieb. 2. Änderung des Profilwiderstandes mit der Re-Zahl. Diese beiden Abhängigkeiten sind in der Abb. 19 dargestellt. Die Extrapolation wurde unter der Annahme gemacht, daß sich der Profilwiderstand mit der Re-Zahl nach dem Karmanschen Hautreibungsgesetz für glatte ebene Platten bei turbulenter Strömung ändert. (8) Es wurde weiter die Annahme gemacht, daß der Widerstandsbeiwert bei einer gegebenen Re-Zahl definiert ist durch das Verhältnis des bei einer bestimmten Re-Zahl gemessenen cw zum Hautreibungsbeiwert bei der ReZahl multipliziert mit dem Hautreibungsbeiwert bei der gewählten Re-Zahl. Die Werte der

Flugversuche liegen erheblich außerhalb der Windkanalkurven, obwohl für beide Messungen der gleiche Auftriebswert gewählt wurde. Wahrscheinliche Ursache für diese Abweichungen ist die größere Oberflächenrauhigkeit des großen Flügels. Auffallend ist der Unterschied zwischen der versenkt genieteten DC 4 und der in Rundkopfnietung gefertigten L 14. Die Wider Standszunahme durch Rauhigkeit ist Acwp = 0,0009 bzw. 0,0052, bei der DC 4 im wesentlichen auf den in der Flügelnase eingebauten Enteiser zurückzuführen.

Zusammenfassung. Die mit dem eingangs beschriebenen Wasserkanal erhaltenen Ergebnisse sind in gewisser Hinsicht geeignet, einige Probleme des Grenzschichtumschlages in anschaulicher Weise zu lösen. Daß in der Behandlung des ganzen damit verbundenen Fragenkomplexes noch eine gewisse Unsicherheit vorherrscht, geht aus den mitgeteilten Ergebnissen von Windkanal- und Flugversuchen hervor. Dessen ungeachtet lassen sich mit den beschriebenen Vorrichtungen zur Messung des Profilwiderstandes praktische Erfolge erzielen, wie auch darauf hingearbeitet wurde, die zeitlichen und materiellen Aufwendungen für Flugversuche herabzusetzen. Der wirkliche Wert derartiger Versuche ließe sich noch steigern, wenn zusätzliche Messungen mit glatteren Flügeln im Fluge und rauheren Flügeln im Windkanal ausgeführt würden. Die Windkanalversuche bestätigen ferner die in anderen Veröffentlichungen gemachte Annahme, daß der Grenzschichtumschlag nicht bei einer bestimmten Re-Zahl (Rx) erfolgt. Die Übereinstimmung zwischen Umwandlungs- und Widerstandsmessungen im Windkanal ist hervorragend. Der schädliche Einfluß von Nieten wurde besonders deutlich bei den Nachstrommessungen.

Schrifttum.

(1) Reynolds: An Experimental Investigation ... of the Law of Resistance in Parallel Channels. Phil. Transactions Roy. Soc, Vol. 174, 1883. (2) Jones: Flight Experiments on the Boundary Layer, Journal of the Aeron. Sc., Vol. 5, Nr. 3, January 1938. (3) Dryden : Turbulence and the Boundary Layer, Journal of the Aeron. Sc., Vol. 6, Nr. 3, January 1939. (4) The Measurement of Profile Drag by the Pitot-Traverse Method, A. R. C. R. & M. Nr. 1688, 1936. (5) Becker: Determination of Boundary Layer Transition on Three Symmetrical Airfoils in the NACA Full-Seale-Wind Tunnel, NACA Rep. 637, 1939. (6) Goett : Tests of NACA 0009, 0012 and 0018 Airfoils in the Full-Scale Tunnel, NACA Rep. 647, 1938. (7) S q i r e : The Calculation of the Profile Drag of Airfoils A. R. C. R. & M. Nr. 1838, 1938. (8) K a r m a n : Turbulence and Skin Friction, Journal of the Aeron. Sc., Vol. 1, Nr. 1, January 1934.

Veröffentlicht in „Flugsport" Heft 10/1943, Bd. 35.

„M. C. Jalon".

Zweisitzer, Holzbauweise, Versuchsflugzeug für wissenschaftliche Flüge bestimmt.

Flügel in Mitteldeckeranorclnung, freitragend.

Rumpf oval, hinter dem Führersitz Raum für den Meteorologen.

Stoßkufe mit Rollrad.

Spannweite 14,10 m, Länge 7,78 m, Höhe 2,335 m, Flügelinhalt 18,45 m2, Seitenverhältnis 10,82, Lastvielfaches 9. Leergew. 266 kg, Gesamtgew. 460 kg, Sinkgeschw. 1,10 m/sec, Gleitgeschw. 94 km/h.

C. M. 7 „Adour"

ist ein zweisitziges Hochleistungssegelflugzeug, kunstflugtauglich. Führerraum verkleidet. Knickflügel mit aufgebogenen Flügelenden. Um den Führ er räum vor dem Vorderholm unterzubringen, sind die Flügel nach vorn gezogen (umgekehrte Pfeilform).

Lange schmale Querruder, Sturzflugbremsen, Kufe mit Rollrad.

Höhenleitwerk V-Stellung, Seitenleitwerk ausgeglichen.

Spannweite 18 m, Länge 8,39 m, Höhe 2,24 m, Flügelinhalt 22,27m2, Seitenverhältnis 14,35, Lastvielfaches 12. Leergew. 272,2 kg, Gesamtgew. 452,3 kg, Sinkgeschw. errechnet 0,7 m/sec, Gleitgeschw. 69,5 km/h.

C. M. 8 „Acro"

ist ein kunstflugtauglicher Schulterdecker mit leichtem Knick, Enden hochgezogen, Flügelvorderkante nach dem Rumpf zu zurückgezogen. Lange Querruder, Sturzflugbremsen.

Rumpf eiförmiger Querschnitt. Führersitz hinter dem Kopf des Führers

Castel-Mauboussin C. M. 7 „Adour".

Zeichnung Flugsporl

Castel-Mauboussin C. M. 8 „Acro".

Zeichnung Flugsport

Spannweite 13,5 m, Länge 6,275 m, Höhe 2,23 m, Flügelinhalt 15,718 m2, Seitenverhältnis 11,8, Lastvielfaches 12, Leergew. einschließlich Instrumente 193 kg. Gesamtgewicht 288 kg, Sinkgeschw. errechnet 0,8 m/sec, Gleitgeschw. 74 km/h.

Schwed. Sportflugzeug Ericson mit Holzgas-Generator.

Hugo Ericson, der durch seinen kleinen Sporteinsitzer, Tiefdecker mit Schneekufe „Kolibri" (vgl. „Flugsport", S. 217/1941) bekannt geworden ist, hat jetzt einen neuen Sporteinsitzer, Hochdecker, fertiggestellt.

Flügel zweiteilig, Trapezform mit abgerundeten an den Enden etwas

Schwed. Sportflugzeug Ericson mit Holzgas-Generator. Bild Archiv Sve-sk Flygtidning

Schwed. Flugzeug Ericson.

Zeichnung Flugsport

aufgewölbten Flächen. Mit zwei Streben gegen die Unterseite des Rumpfes abgefangen. Holzbauweise mit Sperrholzbecleckung.

Rumpf rechteckiger Querschnitt, nach hinten in eine senkrechte Schneide auslaufend. Rumpf aus geschweißtem Stahlrohr, Stoff bespannt.

Leitwerk Stahlrohr, Höhenflosse am Boden verstellbar.

Fahrwerk Stahlrohr, zwei V-Streben und Diagonal Verstrebung nach der Unterseite des Rumpfes ähnlich wie bei der Klemm Kl 25. Räder können mit Schneekufen ausgewechselt werden.

Der Motor ist ein Scott „Flying Squirrel" von etwa 28 PS. Als Triebstoff wird unter normalen Bedingungen Benzin verwendet, aber auch Generatorgas kann als Triebstoff dienen. Das kleine Holzkohlen-Aggregat wiegt etwa 16 kg und enthält Kohlen für einen 15- bis 20-min-Flug.

Spannweite 6 m, Länge 4,2 m, Höhe 1,5 m, Fläche 5,6, m2, Leergew. 135 kg, Tragflächenbelastung 39 kg/m2, Höchstgeschw. 130 km/h, Reise-gesclrw. 115 km/h.

Republic „Thunderbolt" P=47.

Der neue Langstreckenjäger „Thunderbolt" ist eine Weiterentwicklung von der Republic Aviation in Farmingdale, vgl. „Flugsport", S. 379/40, Seversky P-35, Jagdflugzeug. Der Republic „Thunderbolt" ist mit einem Pratt & Whitney-Double-Wasp-Motor von 2000 PS ausgerüstet.

Am 13. Mai trat der „Thunderbolt" bei einem Tagesangriff brit.-amerikan. Bomber gegen Nordwestdeutschland in Erscheinung. Der Nimbus, mit dem er in den letzten Wochen von der brit. Agitation umgeben wrorden war, ging jedoch schon bei seinem ersten Einsatz verloren. In den Luftkämpfen mit Focke-Wulf-Jägern waren die „Thunderbolt" weder schneller noch an Feuerkraft überlegen. Eine von ihnen zerplatzte bereits nach dem ersten Feuerstoß eines Focke-Wulf-Jägers in der Luft. Bei einem zweiten Zusammentreffen am 14. 5. trat die Überlegenheit der Focke-Wulf- und Messerschmitt-Jäger erneut klar zutage, denn 4 Maschinen dieses neuesten nordamerik. Baumusters konnten in Luftkämpfen vernichtet werden.

Bauweise Ganzmetall, freitragender Tiefdecker, Fahrwerk seitlich nach innen in die Flügel hochziehbar, ähnlich wie beim Republic P-43 „Lancer". 4-Blatt-Verstelluftschraube. Bewaffnung 6 schwere MGs.

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Republic P-47, „Thunderbolt", 2000 PS, mit 4-Blatt-Luftschraube. Archiv Flugsport

Höehstgeschw. wird angegeben in 9000 m 640 km/h, in 4500 m nur noch 560 km/h. Bemerkenswert ist der gedrungene Rumpf mit doppelwandigen Druckkabinen. Spannweite 13,4 m, Länge 9,6 m, Höhe 3,4 m.

Klein-Zerspanungsgerät für Hinterdreharbeiten. Bei Hinterdreharbeiten, insbesondere beim Herstellen von Kugellagersitzen, an sperrigen Leichtbanteilen, wie z. B. an Hebeln und Auslegern von sehr großer Länge (Abb. 1), seheint die Verwendung einer hierzu passenden Drehbank mit tiefem Bettdurchgang in keinem rechten Verhältnis zu der kurzzeitigen und einfachen Zerspanungsarbeit zu stehen. In diesem Falle wird die Bearbeitung mit umlaufenden Spezialwerk-zeugen auf Bohr- und Fräsmaschinen vorgezogen.

Um diesem Nachteil abzuhelfen, entwickelten die Junkers Flugzeug- und -Motorenwerke zur Herstellung von Kugelsitzen, die in die Kugellager mit balligem Außenring oder Kugelbuchsen eingeführt werden sollen, ein Kugelsitz-Schneidewerkzeug (Abb. 2) mit feststehendem Schneidstahl zum Einspannen in den Schraubstock an der Werkbank.

Die im Werkstück vorhandene Einfüllöffnung c zum Kugelsitz (Abb. 3 B) wird bei der Herstellung für den Durchgang des Formstahles benutzt, während der Schaft des Formstahles in der zylindrischen Vorbohrung des zu schaffenden Kugelsitzes d zentriert. Die Mittellage des Werkstückes ist durch eine besondere Festspannung gesichert.

Durch Drehen des Gewindebolzens e mit Knebelgriff im Muttergewinde des Gehäuses f wird die Spannkraft hervorgerufen. Ausnehmungen des Bolzen- und Muttergewindes in den gegenüberliegenden Kreisquadranten ermöglichen eine Schnellösung. Um den tragenden Gewindeteil möglichst vollständig für die Spannbewegung auszunutzen, kann mit einem zweiten inneren Gewindebolzen (Teleskopwirkung) eine genaue Höheneinstellung vorgenommen werden. Die gleichmäßige Einleitung der Spannkraft an das Werkstück gewährleistet ein Kugeldruckstück g, gesichert durch einen Sprengring h.

Der Formstahlschaft hat vor der Formschneide eine tiefe Spannute, in die der mit einer Umdrehung abgenommene Span Platz hat. Die Zerspanung beginnt und endigt in der Einfüllöffnung des Werkstückes.

Das Werkzeug kann mit seiner vierkantigen Einspannstelle des Grundkörpers in den Schraubstock eingespannt werden. Das Werkstück kommt über den Formstahl mit der Einfüllöffnung über die Schneide zu liegen und wird dann festgespannt. Mit der Hand führt man nun Gehäuse und Werkstück einmal um den feststehenden Formschneidstahl, wozu ein besonderer Handgriff angeordnet ist. Nach dem Lösen der Schnellspannnung und der Entnahme des Werkstückes ist der Kugelsitz-Drehapparat zur Neuaufnahme bereit.

mit hochwertigen Arbeitern

1. Trennen

Dicke Seile auf Schnelltrenn scheibe

vorher Verlöten oder Abbinden

Dünne Seile abzwicken

2. Spleißen

mit ungelernten Arbeitern

1. Trennen:

Alle Seile auf der elektrischen Trennvorrichtung

kein Verlöten kein Abbinden

Durch gleichzeitiges Drehen der beweglichen Spannbacke -verjüngt sich das Seil an der Trennstelle und ergibt ein sauberes Ende.

Anwendung der neuen Verbindung für Drahtseile aller Durchmesser [erprobt bis 2Qf)

Vorteile:

Arbeitszeitverbrauch

früher

Ersparnis 90%

Einsatz von ungelernten Arbeitskräften Festigkeit: Seilrisse nur außerhalb der Verbindung. Keine Zerreißproben notwendig gegenüber anderen, splißlosen Verfahren. Schnelle Reparaturmöglichkeit. Ersparnis an Arbeitsaufwand 90% und an Seilverbrauch 50 % pro Spliß. Durch das verjüngte Seilende ist ein leichtes Einführen in die Rohrhülse gewährleistet.

Nachteil: Zusätzliches Gewicht des Rohres.

MESSERSCHMITT

A.G. AUGSBURG

Seilverbrauch pro Spliß

Ersparnis

50%

Drahtseil-Verbindungen-Merkblatt, aufgestellt von Messerschraitt AG., Augsburg, zeigt obenst. Abb. Diese neuen Verbindungen erfordern keine hochwertigen Arbeitskräfte. Weiterhin beträgt die Ersparnis an Arbeitsaufwand 90%. Arbeitsweise und Vorteile sind in dem Merkblatt in sehr anschaulicher Weise dargestellt.

Biegeeinrichtung für Leichtnietallrohre, entwickelt von den Junkers Flugzeug-und -Motorenwerken, ermöglicht einwandfreies, faltenloses und schnelles Biegen der Rohre bis zu 20 mm Durchmesser ohne Sandfüllung und im kalten Zustand.

Leichtmetallrohr-Biegeeinrichtung.

Bild JFM

Diese Einrichtung besteht aus einer drehbaren Biegerolle ,die auf einer Säule befestigt ist und je nach dem Biegeradius ausgewechselt werden kann. In Höhe der Biegerolle ist ein bewegliches Druckstück angebracht, das an einer Rolle entlanggleitet und von einem Leitstück bügeiförmig umschlossen wird. Das Eingreifen der Rolle in einen Ausschnitt des Bügels verhindert ein Herausfallen des Druckstückes. Druck- und Leitstück sind auf einem Hebel angeordnet, der an dem oberen drehbaren Oberteil der Säule befestigt ist. Beide werden durch eine Gewindespindel in die richtige Stellung zur Biegerolle gebracht. Am Ende des Hebels ist eine Bajonettkupplung mit Handgriff eingebaut, die eine Schnellverstellung des Druckstückes beim Einlegen und Herausnehmen der Rohre ermöglicht.

An dem feststehenden Unterteil der Säule kann mit Hilfe einer Skala und eines verstellbaren Anschlages jeder gewünschte Biegewinkel eingestellt werden. Die ganze Einrichtung steht auf einer Grundplatte und kann an jeder Werkbank schnell befestigt werden.

FLUG

UMD5CHÄ1

Inland,

Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Hptm. Dr. Patuschka, Gruppenkommandeur i. e. Nacht jagdgeschw.; Maj. Lau, Kommodore e. Kampf-geschw.; Lt. Hörner, Staffelf. i. e. Sturzkampfgeschw.; Oblt. Birnkraut, Flugzeugf. i. e. Fernauf klär er Staffel; Oblt. Küster (f), Flugzeugf. i.e. Wetter erkundungsstaf fei; Hptm. Petzold, Gruppenkommandant i. e. Kampf geschw.; Fw. Will, Flugzeugf. i. e. Kampf geschw.; Oblt. Mayr, Staffelkapt. i. e. Kampf geschw.; Ofw. Schubert, Flugzeugf. i. e. Sturzkampfgeschw.

Horst Hannig, Lt., Ritterkreuzträger, Staffelkapt. i. e. Jagdgeschw., an der Kanalküste Heldentod.

Günter Hannak, Oblt., Ritterkreuzträger, Flugzeugf. i. e. Jagdgeschw., kehrte von einem Feindflug nicht zurück.

Helmut Meckel, Oblt., Ritterkreuzträger, beim Stabe eines Jagdgeschw., starb den Fliegertod.

Erich Thiel, Major, Ritterkreuzträger, Griippenkommancleur i. e. Kampf-geschw., kehrte von einem Feindflug nicht zurück.

General Hoffmann von Waldau, Befehlshaber eines Luftwaffenkommandos, auf einem Dienstflug in seinem Frontbereich Fliegertod. — Am 1. 3. 33 persönlicher

Adjutant beim Reicksminister der Luftfahrt, später Luftattache in Rom, Kommandeur einer Kampfgruppe und Fliegerhorstkommandant in Merseburg; 1938 Chef des Ausbildungsstabes im Generalstab der Luftwaffe, Polenfeldzug Spangen zum EK. I und II ausgezeichnet, Westfeldzug zum Generalmajor befördert, als Generalleutnant zum Fliegerführer in Afrika ernannt, Ritterkreuz für seinen schonungslosen persönlichen Einsatz. Kaum 45jährig Fliegertod.

5500. Luftsieg des Jagdgeschw. Mölders am 27. Mai 1943. Am gleichen Tage konnte die 8. Staffel des Geschw. ihren 750. Abschuß verzeichnen.

Beförderungen in der Luftwaffe durch den Führer mit Wirkung vom 1. Mai 1943: zum Generali! den Generalmajor Cabanis; mit Wirkung vom 1. Juni 1943: zu Generalleutnanten die Generalmajore Kettenbeil, Hofmann, Kräger, Grosch, Franz, von Rantzau; zu Generalmajoren die Obersten Gnamm, Find; zum Generalarzt den Oberstabsarzt Dr. Kritzler-Kosch.

Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes verlieh der Führer an: Direktor Dr. Werner, Stellvertr. Vors. des Industrierates des Reichsmarschalls und Leiters des Sonderreferates Maschinen und Werkzeuge beim Reichsminister für Bewaffnung und Munition, für entscheidende fabrikatorische Fortschritte und die Einführung neuer Fertigungsmethoden und den dadurch erhöhten Ausstoß im Flugmotorenbau auf dem Gebiete der deutschen Luftwaffe. — Karl Schmid, für Verdienste in der Entwicklung der besten deutschen Jäger und Zerstörer, welcher in der deutschen Flugzeugfertigung sich an verantwortlicher Stelle hervorragend bewährte.

Kriegs-Patentrecht. Nach der Zweiten Verordnung über außerordentliche Maßnahmen im Patent- und Gebrauchsmuster-Recht vom 12. 5. 43, abgedruckt im Reichsgesetzblatt Teil II, S. 150/152, laufen die wichtigsten, in das Verfahren nach dem Patentgesetz vom 5. 5. 36 erheblich einschneidenden Änderungen auf Vereinfachung und Kürzung des Verfahrens und damit Ersparnis an Bearbeitungskräften auf Seiten des Reichspatentamtes wie der Anmelder (Industrie) hinaus.

1. Das Verfahren vor der Prüfungsstelle ist innerhalb von zwei Jahren durchzuführen. Der Bescheid der Prst. soll alle nach dem Stande des Verfahrens gebotenen Einwendungen gegen die Anmeldung erschöpfen. Ist der Erteilungsantrag nicht in vollem Umfang gerechtfertigt, so schlägt die Prst. bestimmte einschränkende Patentansprüche vor. Die Prüfung älteren Rechts gem. § 4 PG. (d. h. Einschränkung gegenüber nicht vorveröffentlichten Vorpatenten) unterbleibt bei den Anmeldungen, soweit diese nicht von Reichs wegen für Zwecke der Landesverteidigung nachgesucht sind. Nach Beendigung der Prüfung (also spätestens nach 2 Jahren) hat die Prst. Zurückweisung oder Erteilung zu beschließen. Die mit Auslegung verbundene Bekanntmachung der Anmeldung findet nicht mehr statt; Einspruchsmöglichkeit gibt es nicht mehr. Nach Zustellung des Erteilungsbeschlusses wird eine Patentschrift ausgegeben. Diese enthält, wenn vom Präsidenten des RPA. angeordnet, eine Angabe der zur Abgrenzung gegen den Stand der Technik herangezogenen Druckschriften. Mit der Veröffentlichung der Patentschrift tritt die Wirkung des Patents ein.

2. Gegen den Beschluß der Zurückweisung oder einer vom Antrage abweichenden Patenterteilung ist binnen zwei Monaten nach Zustellung in derselben Frist zu begründende Beschwerde einlegbar, sofern nicht der Präsident des RPA. mit Rücksicht auf allgemeine Belange das Beschwerdeverfahren während der Kriegsdauer aussetzt. Kann nicht die Prst. selbst der begründeten Beschwerde abhelfen, so hat sie sie nach Ablauf von zwei Wochen nach dem Ende vorgenannter Frist ohne sachliche Stellungnahme dem Beschwerdesenat vorzulegen, dessen Vorsitzender auf Antrag die Aussetzung des Beschwerdeverfahrens bis zur Dauer von zwei Jahren anordnen kann. Die Beschwerde gegen den (einschränkenden) Erteilungsbeschluß kann auch zu weiterer Einschränkung oder Aufhebung des Erteilungsbeschlusses führen. Erteilt der Beschwerdesenat ein erweitertes Patent, so tritt dieses mit der Ausgabe einer zweiten Patentschrift an die Stelle des zuerst erteilten Patents. Bei Zurückweisung gilt das Patent als nicht erteilt.

3. Das Nichtigkeitsverfahren wird nur auf Antrag oder mit Zustimmung einer obersten Reichsbehörde eingeleitet oder wenn der Antragsteller eine gegen ihn durchgeführte Verletzungsklage glaubhaft macht. Über die Berufung im Nichtigkeitsverfahren entscheidet das Reichsgericht in der Besetzung mit drei rechtskundigen und zwei technischen Mitgliedern, welch letztere aus einer vom Reichsjustizministerium aufzustellenden Liste bestimmt werden.

4. Die Verordnung ist am siebenten Tage nach ibrer Verkündung, nämlich

am 21. 5. 43, in Kraft getreten. Vorher eingegangene Patentanmeldungen, die noch nicht bekannt gemacht sind, werden nach den Vorschriften behandelt, wie sie oben zu 1. und 2. gekürzt wiedergegeben sind. Sind vorher eingegangene Anmeldungen bereits bekannt gemacht, so können Einsprüche gegen sie nicht erhoben werden; sind sie bereits erhoben, so scheiden die Einsprechenden als Beteiligte aus dem Verfahren aus. Gegen den Erteilungsbeschluß steht dem Einsprechenden keine Beschwerde zu; vor dem 21. 5. 43 eingelegte Beschwerden von Einsprechenden gelten als nicht erhoben. Der Vorsitzende des Nichtigkeitssenats kann vor dem 21. 5. 43 eingeleitete, nicht beendete Nichtigkeitsverfahren einstellen lassen.

5. Nach Inkrafttreten der Verordnung angemeldete Gebrauchsmuster werden bis auf weiteres nicht in die Rolle eingetragen. Das Löschungsverfahren wird nur auf Antrag oder mit Zustimmung einer obersten Reichsbehörde eingeleitet oder bei Verletzungsklagen.

Deutsche Lufthansa, Fluglinie Berlin über Danzig, Königsberg, Riga, Reval bis nach Helsinki, ab sofort Zwischenlandung in Kauen.

Ausland.

Erste eigene slowakische Flugverkehrslinie Preschau—Preßburg—Wien, von der slowakischen Flugverkehrsgesellschaft eröffnet.

Schwed. Flugzeugtypen werden nach Mitteilung im schwed. Reichstag in Serienproduktion hergestellt. Es handelt sich um ein einsitziges Jagdflugzeug und einen 2motor. schnellen Bomber von mittelschwerem Typ mit 3 Mann Besatzung.

Ital. Langstreckenbomber griffen Port Sudan am Roten Meer und in der Zone von Asmara in Eritra am 24. Mai an. Anflug UV2 Std. Der Angriff wurde aus 300 m Höhe ausgeführt. Spreng- und Brandbomben trafen Depots und Lagerhäuser. Die zweite Angriffsaktion richtete sich gegen milit. Ziele in der Zone von Asmara in Ostafrika. Bomben wurden aus einer Höhe von 1000 m auf den Lufthafen Goura abgeworfen. Flugplatzeinrichtungen und eine danebenliegende Fabrik wurden getroffen, Sämtliche Flugzeuge kehrten am 24. Mai wieder zu ihren Ausgangspunkten zurück. Flugdauer 23 bzw. 24 Std.

Finnische Luftwaffe hat im Jahre 1941 in Luftkämpfen 364, durch die Bodenabwehr 376 feindl. Maschinen, im Jahre 1942 358 in Luftkämpfen und durch die Bodenabwehr 106, in diesem Jahr bisher 162 in Luftkämpfen und durch die Bodenabwehr 10 Maschinen abgeschossen. Insgesamt hat der Feind in Luftkämpfen 884, durch die Bodenabwehr 492, zusammen also 1376 Maschinen verloren.

Japan. Marineluftwaffe griff, wie das Kaiserl. Japan. Hptqrt. bekanntgibt, am 11. 5. Merauke auf Neuguinea, ferner am 14. 5. Guadalcanar. eine der Salomon-Inseln an. Diese Angriffe fügten den milit. Anlagen des Feindes schwerste Schäden zu. Bei Luftkämpfen über den Russel-Inseln schoß die Japan. Marine-Luftwaffe am 13. 5. bei 2 eigenen Verlusten 38 feindl. Jagdflugzeuge ab. — Ferner fand, nachdem am 22. 5. Tsehittagong von der Japan. Luftwaffe bereits schwer und erfolgreich angegriffen worden war, über dem dortigen Flügplatz am 29. Mai abermals ein für die Japaner siegreicher Luftkampf statt. In seinem Verlauf wurden von 25 sich stellenden feindl. Jägern 14 abgeschossen. 6 Flugzeuge wurden am Boden zerstört. 6 große beim Flugplatz gelegene Gebäude wurden vernichtet oder in Brand geworfen. Die Japaner verloren nur ein Flugzeug. Am 22. 5. (dem Tag, an dem in diesem Gebiet vor Jahresfrist der Japan. Fliegerheld Generalmajor Kato den Tod fand) waren hier ohne einen einzigen Japan. Verlust 34 Flugzeuge vernichtet worden.

Japan. Marineflugzeuge schössen am 5. Juni, wie das Kaiserl. Japan. Hptqrt. bekanntgibt, in schweren Luftkämpfen mit feindl. Flugzeugen, die versuchten, einen Angriff auf die Shortinseln (südl. von der Insel Bougainville, der nördlichsten und größten der Salomon-Inseln) auszuführen, 20 feindl. Flugzeuge ab und beschädigten 5 weitere schwer. 3 der Japan. Flugzeuge sind nicht zu ihrem Stützpunkt zurückgekehrt.

Admiral Isoroku Yamamoto, Oberbefehlshaber der Japan. Seeflotte, welcher die Operationen von einem Flugzeug aus leitete, erlitt dabei den Heldentod. Zu seinem Nachfolger wurde Admiral Mineichi Koga ernannt.

Luftverkehr England—Portugal am 2. 6. ohne vorherige Ankündigung eingestellt. Nach einer Meldung aus London wurde dann amtlich bekanntgegeben, daß ein Transportflugzeug, welches am 1. 6. von Lissabon nach England abgeflogen, von einem feindl. Flugzeug angegriffen worden sei und als verloren betrachtet werden müßte.

Brit. Verluste im Luftkrieg haben gezeigt, daß Deutschland durch Luftangriffe allein nicht besiegt werden kann. Die Erfahrungen in Tunesien seien eine Warnung. Zu diesem Ergebnis kommen zwei luftmilit. Mitarbeiter der brit. Presse, wie der Londoner Korrespondent von „Dagens Nyheter" berichtet. Der Luftsachverständige des „Evening Standard" schätze die Verluste der brit. Luftwaffe in diesem Zusammenhang während des ganzen Krieges auf bisher 46—47 000 Mann. Er erklärte, daß Deutschland nicht so leicht zu bombardieren sei wie England, was sich durch die größere Oberfläche Deutschlands erkläre. Der deutsche Luftschutz sei gut entwickelt. Die engl. Bombenflugzeuge träfen über Deutschland auf eine starke Abwehr. Der Gedanke, daß die augenblickliche Luftoffensive Deutschland besiegen könne, müsse als unrichtig betrachtet werden.

„Centaurus", ein 18zylindriger Doppelsternmotor der Bristol-Aeroplane Co., soll nach englischen Angaben über 2000 PS leisten. Fedden, der Chef-Konstrukteur des Motors, der bekanntlich in Aufsehen erregender Weise aus der Bristol-Gesellschaft ausgetreten (worden?) ist, hat einen Sonderauftrag für die USA. erhalten.

„Sabre", ein flüssigkeitsgekühlter Napier-Motor mit 24 Zylindern in 4 Reihen H-Anordnung, 2400 PS, wird in dem kürzlich erst eingesetzten Hawker „Typhoon", einem brit. Jagdeinsitzer, eingebaut.

„Merlin 61", eine Weiterentwicklung des „Merlin III" wird in den neuen in Afrika eingesetzten „Spitfire IX", den Jagdeinsitzer der Vickers Supermarine eingebaut. Er hat ein zweistufiges Ladegebläse mit Flüssigkeitskühlung.

USA. Flugzeugstützpunkt Liangschang in der Provinz Setschuan (China) von Japan. Bomberverbänden am 20. 5. angegriffen. Rollfelder, milit. Einrichtungen und die Innenstadt wurden zerstört sowie mehrere Maschinen, die auf dem Flugfeld abgestellt waren. Alle Japan. Flugzeuge kehrten unbeschädigt zurück.

USA. Luftwaffenflugplatz in England in Andrewsfield, von USA-Pionieren in den letzten Monaten gebaut, jetzt fertiggestellt.

Hubschrauber zur U-Boot-Bekämpfung werden seit mehreren Jahren in amerikanischen Zeitschriften propagiert. Anscheinend ist der Vought-Sikorsky VS-300 (s. „Flugsport", S. 405/1940) für diesen Zweck weiter ausgebaut worden, nämlich zweisitzig und mit 2 Motoren versehen. Dieser soll im vorigen Jahr eine Strecke von 761 miles (also etwa 1250 km) durchgeflogen haben, jedoch in 5 Tagen. Andrerseits werden Versuchstypen von der Curtiss-Wright Corporation, von der Platt — Le Page Aircraft und der Ford-Motor Co. genannt, die sich aber alle noch im ersten Entwicklungsstadium befinden. Auch der englische Marineminister Alexander hat von der Bestellung amerikanischer Hubschrauber für die Marine gesprochen. Man sucht also wie bei den von der Goodyear Corp. gebauten Küsten-Pralluftschiffen („blimps") nach Luftfahrzeugen, die längere Zeit über einem Punkt verweilen und bequem von Schiffen aufsteigen und wieder niedergehen können. Die immer noch geringe Tragfähigkeit dieser Gut-Wetter-Maschinen,

Rumänisches Kampfflugzeug vor dem Feindflug. Weltbild

ihre leichte Abschießbarkeit und geringe Reichweite wird noch erheblich zu verbessern sein, wenn aus ihnen eine Waffe werden soll.

Luftwaffe.

Führerhptqrt., 13. 5. 43 (DNB.) OKW.: An der Ostfront griff die Luftwaffe vor der Front und im rückwärtigen Gebiet des Feindes zahlreiche Truppenziele und wichtige Eisenbahnverbindungen an. — Im Nordmeer versenkten deutsche Jäger ein Frachtschiff von 3000 BRT und schössen ein feindl. Schnellboot in Brand. — Brit. Bomber führten in der Nacht zum 13. 5. einen schweren Angriff auf westdeutsches Gebiet. Die Bevölkerung hatte Verluste. An einigen Orten, besonders im Stadtgebiet von Duisburg, entstanden erhebliche Schäden durch Spreng- und Brandbomben. Nach bisher vorliegenden Meldungen wurden 33 der angreifenden Flugzeuge, vorwiegend 4motor. Bomber, durch Nachtjäger und Flakartillerie der Luftwaffe abgeschossen. — Starke Verbände schneller deutscher Kampfflugzeuge stießen am gestr. Tage 2mal zur Ostküste Englands vor und bombardierten Anlagen der Stadt Lowestoft und Vorpostenboote vor der Küste. Alle Flugzeuge kehrten zu ihren Stützpunkten zurück.

Führerhptqrt., 14. 5. 43 (DNB.) OKW.: Bei Tagesvorstößen brit.-nordamerikan. Fliegerverbände gegen die besetzten Westgebiete und in Luftkämpfen über dem Atlantik wurden 14 feindl. Flugzeuge abgeschossen. — In der vergangenen Nacht drangen brit. Flugzeuge in breiter Front in das Reichsgebiet ein und griffen einige Orte in West- und Mitteldeutschland, vielfach auch kleine Landgemeinden, mit Spreng- und Brandbomben an. Die Bevölkerung hatte Verluste. Bisher wurde der Abschuß von 34 feindl. Bombern gemeldet. Hptm. Lütje erzielte als Nachtjäger gestern 6 Luftsiege. — Im Kampf gegen Großbritannien führte die Luftwaffe in der Nacht zum 14. 5. einen starken Angriff gegen die Industriestadt Chelmsford. Bombentreffer in Rüstungsbetrieben verursachten ausgedehnte Brände. 4 Flugzeuge kehrten von diesem Einsatz nicht zurück.

Führerhptqrt., 15. 5. 43 (DNB.) OKW.: Das Hafengebiet von Bone wurde in der vergangenen Nacht von deutschen Kampfflugzeugen angegriffen. Dabei wurde ein Tanker versenkt und ein Handelsschiff mittlerer Größe durch Bombentreffer beschädigt. — Feindl. Fliegerverbände stießen am gestr. Tage in die besetzten Westgebiete und zur norddeutschen Küste vor. Durch Bombenwürfe auf die Stadt Kiel und einige belg. Orte, darunter die Stadt Antwerpen, hatte die Bevölkerung Verluste. Bei diesen Angriffen wurden 30 feindl. Flugzeuge vernichtet, unter denen sich 14 viermotor. USA-Bomber befanden. 7 deutsche Jagdflugzeuge gingen verloren.

Führerhptqrt., 16. 5. 43 (DNB.) OKW.: Der Angriff an der Ostfront des Kuban-Brückenkopfes wurde fortgesetzt und brachte weitere Erfolge. In den 2tägigen Kämpfen wurden in Zusammenarbeit mit der Luftwaffe die Masse der Infanterie von 3 Sowjetdivisionen zerschlagen und dem Feinde hohe blutige Verluste zugefügt. — Bei der Fischer-Halbinsel versenkten schnelle deutsche, Kampfflugzeuge ein feindl. Frachtschiff von 3000 BRt. — Das Hafengebiet von Bone wurde in der vergangenen Nacht erneut bombardiert und mehrere Schiffe im Hafen getroffen. — Der Angriff zweier starker nord-amerikan. Bomberverbände am gestr. Tage gegen nordwestdeutsche Hafenstädte wurde von der Jagd- und Flakabwehr abgeschlagen. Unsere Jäger warfen den Feind über See zurück und schössen zusammen mit Einheiten der Kriegsmarine 9 viermotor. Bomber ab. 4 eigene Jagdflugzeuge gingen verloren. — Über den besetzten Westgebieten und auf dem Atlantik wurden 8 feindl. Flugzeuge, darunter ein Großflugboot, vernichtet. — Einzelne,brit. Flugzeuge unternahmen in der vergangenen Nacht Störflüge über Nord- und Mitteldeutschland. — Schnelle deutsche Kampfflugzeuge stießen am Tage gegen die Südostküste Englands vor und griffen milit. Ziele an. — In der vergangenen Nacht bombardierte die Luftwaffe mit starken Kräften bei guter Sicht den Schiffbauplatz Sunderland. Spreng- und Brandbomben verursachten vor allem in den Werften erhebliche Schäden. 3 deutsche Flugzeuge kehrten von den Angriffen gegen die brit. Insel nicht zurück.

4motor. Lancaster-Bomber von einem deutschen Nachtjäger abgeschossen. Durch den Beschuß explodierte die an Bord befindliche Luftmine und zerriß den Bomber

in der Luft. Weltbild

Führerhptqrt., 17. 5. 43 (DNB.) OKW.: Einzelne Angriffe der Sowjets wurden teilweise im Zusammenwirken mit der Luftwaffe abgewiesen. — Bei der planmäßigen Bekämpfung des feindl Nachschubs im südl. und mittl. Abschnitt der Ostfront wurden auch gestern wieder wichtige Bahnhöfe und eine große Zahl von Transportzügen aller Art durch deutsche Kampfflugzeuge mit vernichtender Wirkung bekämpft. — Schwache brit. Fliegerkräfte drangen in der vergangenen Nacht in das Reichsgebiet ein und warfen an einigen Orten eine geringe Zahl von Sprengbomben. Es wurden 2 Talsperren beschädigt und durch den eintretenden Wassersturz schwere Verluste unter der Zivilbevölkerung hervorgerufen. 8 der angreifenden Flugzeuge wurden abgeschossen,, 9 weitere feindl. Flugzeuge über den besetzten Westgebieten vernichtet, darunter eines durch Truppen des Heeres. — Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen in der Nacht zum 17. Mai mehrere Stunden hindurch milit. wichtige Einsatzziele im Raum von London mit Bomben schweren Kalibers an. 2 eigene Flugzeuge kehrten von diesen Einsätzen nicht zurück. — Ofw. Kociok schoß in einer Nacht 4 sowj. Bombenflugzeuge ab.

Führerhptqrt., 18. 5. 43 (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe bombardierte mit sichtbarem Erfolg kriegswichtige Anlagen in Leningrad. — Tages-Luf tan griffe des Feindes auf einige Orte in den besetzten Westgebieten verursachten unter der Bevölkerung hohe Verluste, vor allem in der Stadt Bordeaux. Hierbei wurden in Luftkämpfen und durch Flakabwehr 17 vorwiegend mehrmotor. feindl. Flugzeuge vernichtet. — Bei Abwehr brit. Luftangriffe auf deutsche Geleitzüge und über den Niederlanden schössen Sicherungsfahrzeuge 4 und Flakartillerie der Kriegsmarine 6 feindl. Flugzeuge ab. — Über dem Atlantik vernichteten deutsche Kampfflugzeuge 2 brit. Bomber, darunter ein Groß-Flugboot. 4 eigene Jäger gingen verloren. — Einzelne brit. Flugzeuge, von denen eins abgeschossen wurde, flogen in der letzten Nacht in das westl. und südl. Reichsgebiet ein. — Die Luftwaffe setzte die Bekämpfung wichtiger Einzelziele im Raum von London auch in der Nacht zum 18. 5. mehrere Stunden hindurch fort und griff mit einem starken "Verband schwerer Kampfflugzeuge den wichtigen Versorgungshafen Cardiff am Bristol-Kanal an.

Führerhptqrt., 19. 5. 43 (DNB.) OKW.: An der Ostfront des Kuban-Brückenkopfes und im Raum von Isjum griffen die Sowjets mit Panzer- und Schlachtfliegerunterstützung nach starker Artillerievorbereitung die deutschen Stellungen an. Sie wurden im Gegenstoß zurückgeschlagen. — Im Küstengebiet Sizilien, im Kanal und an der Atlantikküste schössen gestern deutsche Jäger, Flakartillerie der Luftwaffe und Sicherungsfahrzeuge der Kriegsmarine insgesamt 25 feindl. Flugzeuge, darunter eine Anzahl schwerer Bomber, ab. — Auch in der vergangenen Nacht wurden milit. Ziele im Raum von London mit Bomben schweren Kalibers belegt. Ein Flugzeug kehrte nicht zurück. — Die Flakartillerie der Luftwaffe meldet den Abschuß des 10 000. feindl. Flugzeuges seit Kriegsbeginn.

Führerhptqrt., 20. 5. 43 (DNB.) OKW.: In den Küstengebieten Siziliens und Sardiniens vernichtete die Luftwaffe zusammen mit italien. Jägern 14 feindl. Flugzeuge. — Deutsche Kampfflugzeuge griffen in der vergangenen Nacht Oran an. Durch Bombentreffer in den Hafenanlagen entstanden große Brände. — In den Mittagsstunden des gestr. Tages warfen USA-Bomber aus großer Höhe Bomben auf Orte im norddeutschen Küstengebiet. Es entstanden Verluste unter der Bevölkerung und zum Teil erhebliche Gebäudeschäden, besonders in Flensburg. Durch Jäger und Marineflak wurden 14 vier-motor. Bombenflugzeuge abgeschossen. — 5 brit. Flugzeuge überflogen in der letzten Nacht das nördl. Reichsgebiet. — Die Luftwaffe bombardierte in der Nacht zum 20. 5. erneut milit. Einzelziele in London und an der brit. Kanalküste. Ein Flugzeug wird vermißt. — In der Zeit vom 11. bis 20. 5. schössen leichte deutsche Seestreitkräfte 13 feindl. Flugzeuge ab.

Führerhptqrt., 21. 5. 43 (DNB.) OKW.: An der Ostfront bekämpfte die Luftwaffe Truppenziele, Transportzüge und Versorgungsbetriebe des Feindes. — Leichte deutsche Seestreitkräfte versenkten vor der Kaukasusküste 2 Nachschubfahrzeuge der Sowjets und schössen hier sowie über der östl. Ostsee 6 sowj. Bomber ab. — Deutsche Kampfflugzeuge belegten in der Nacht zum 21. 5. das Hafengebiet von Djidjelli an der alg. Küste erneut mit Bomben schweren Kalibers. — Im Mittelmeerraum schössen deutsche Jäger und Flakartillerie der Luftwaffe 8 feindl. Flugzeuge ab. Ein eigenes Jagdflugzeug

I

Startposten vor der Gruppenfahne einer Stukagruppe auf einem Flugplatz

an der Ostfront. Weltbild

ging verloren. — Einzelne brit. Bomber unternahmen in der vergangenen Nacht wirkungslose Störangriffe auf das nördl. Reichsgebiet.

Führerhptqrt., 22. 5. 43 (DNB.) OKW.: Im Raum nördl. Lissitschansk und südwestl. Suchinitschy unterstützte die Luftwaffe die Abwehrkämpfe des Heeres durch laufende Angriffe von Sturzkampfund Schlachtflugzeugen. — In den Gewässern der Fischer-Halbinsel wurde ein feindl. Frachtschiff von 4000 BRT durch Bombenwurf versenkt. — Im Mittelmeerraum vernichtete die Luftwaffe gestern 18 feindl. Flugzeuge. — Unter Jagdschutz angreifende schnelle deutsche Kampfflugzeuge bekämpften bei Tage mit guter Wirkung Flugstützpunkte auf der Insel Malta. — Bei einem Tagesluftangriff des Feindes auf die Deutsche Bucht hatte die Bevölkerung Verluste. In den Stadtgebieten von Wilhelmshaven und Emden entstanden größere Schäden. Durch Jäger sowie durch Flakartillerie der Kriegsmarine und der Luftwaffe wurden 17 der angreifenden 4motor. Bomber abgeschossen. 2 deutsche Jagdflugzeuge gingen hierbei in Luftkämpfen verloren. — Bei Einflügen in die besetzten Westgebiete wurden 4 feindl. Flugzeuge vernichtet. — In der Nacht zum 22. Mai bekämpften schnelle Bombenflugzeuge erneut milit. Einzelziele im Gebiet von London und an der Südküste Englands. Ein Flugzeug ging verloren. — Einzelne feindl. Störflugzeuge überflogen nachts das westL und nördl. Reichsgebiet.

Führerhptqrt., 23. 5. 43 (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe vernichtete mehrere sowj. Nachschubschiffe vor der Kaukasusküste und führte schwere Bombenangriffe gegen Eisenbahntransporte und wichtige Ausladebahnhöfe der Sowjets. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge versenkten in den Gewässern des hohen Nordens ein feindl. Handelsschiff von 3000 BRT. — Im Mittelmeerraum wurden durch deutsche Jäger und Flakartillerie der Luftwaffe am 22. Mai 20 feindl. Flugzeuge abgeschossen.

Führerhptqrt., 24. 5. 43. (DNB.) OKW.: Im Mittelmeerraum griffen deutsche Kampfflugzeuge in der vergangenen Nacht Schiffsziele und milit. Anlagen des Hafens Djidjelli an. — Ein Kampfflugzeug beschädigte ein feindl. Handelsschiff im Atlantik durch Bombentreffer schwer. — Ein Unterseeboot schoß über der Biskaya einen feindl. Bomber ab. — Feindl. Bomberverbände warfen in der vergangenen Nacht zahlreiche Spreng- und Brandbomben auf Dortmund. Es entstanden Verluste unter der Bevölkerung und erhebliche Sachschäden. Nach bisher vorliegenden Meldungen wurden 33 der angreifenden Flugzeuge, hauptsächlich viermotor. Bomber abgeschossen. — Schnelle deutsche Kampfflugzeuge führten gestern einen überraschenden Tagestiefangriff gegen die südengl. Hafenstädte Bournemouth und Hastings. — In der Nacht zum 24. Mai griff die Luftwaffe wieder den Schiffsbauplatz Sunderland mit starken Kräften an. Im Stadt- und Hafengebiet entstanden nach Bombentreffern große Brände.

Fjihrerhptqrt., 25. 5. 43. (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe führte schwere Angriffe gegen stark belegte $aisladebahnhöfe des Feindes und bombardierte an der initiieren Wolga ein großes Werk der Flugrüstungsindustrie. — Bei einem Angriffsversuch eines Verbandes feindl. Schlachtflugzeuge auf einen deutschen Froktflügplatz wurden von den 11 angreifenden Sowjetflugzeugen 10 noch vor Erreichen des Zieles abgeschossen. — Bei einem erfolglosen Angriff eines starken Verbandes brit. Kampfflugzeuge gegen ein deutsches Geleit vor der niederländischen Küste brachten Sicherungsfahrzeuge der Kriegsmarine 7 mehrmotor. brit.' Flugzeuge zum Absturz und beschädigten 4 weitere schwer. — Schwere deutsche Kampfflugzeuge bombardierten in der vergangenen Nacht die Häfen Bone und Djidjelli. Ein Handelsschiff erhielt so schwöre Treffer, daß mit seiner Vernichtung gerechnet werden kann. Flakartillerie der Luftwaffe schoß im Mittelmeerraum' 9 feindl. Flugzeuge ab. — Nach abschließenden Feststellungen verlor die brit. Luftwaffe bei dem Angriff auf westdeutsches Gebiet in der Nacht zum 24. Mai 44 Bomber. — Rumänische Jagdverbände an der Ostfront zeichneten sich in letzter Zeit besonders aus. Sie schössen in kurzem Zeitraum 31 sowj. Flugzeuge im Luftkampf ab und zerstörten 5 weitere Flugzeuge am Boden.

Führerhptqrt., 26. 5. 43. (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe setzte die Bekämpfung der sowj. Verkehrsverbindungen fort und bombardierte außerdem Flugzeugstützpunkte und Industrieziele. — In der Nacht zum 26. 5. griffen brit. Flugzeuge westdeutsches Gebiet an. Es entstanden Verluste unter der Bevölkerung und Gebäudeschäden. 24 der angreifenden Bomber wurden abgeschossen. — Im Mittelmeerraum

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Abgeschossener brit. Halifax-Bomber. Die siebenköpfige Besatzung fand den Tod

unter den Trümmern. Weltbild

und an der Atlantikküste vernichtete die Luftwaffe gestern 15 feindl. Flugzeuge. Der Hafen von Bizerta wurde bombardiert. — Schnelle deutsche Kampfflugzeuge bekämpften am gestrigen Tage Industrieanlagen und Versorgungsbetriebe des Hafens Brighton mit Bomben schweren Kalibers. Zwei Flugzeuge kehrten nicht zurück.

Führerhptqrt., 27. 5. 43. (DNB.) OKW.: Unsere Truppen, von Kampf- und Nahkampffliegergeschw. der Luftwaffe unterstützt, schlugen den Feind im Gegenangriff an der Ostfront des Kuban-Brückenkopfes zurück und brachten die immer wiederholten Durchbruchsversuche des Gegners zum Scheitern. — In den Gewässern der Fischerhalbinsel versenkten schnelle deutsche Kampfflugzeuge ein feindl. Frachtschiff von 1500 BRT und warfen ein Küstenfahrzeug in Brand. — An der Ostfront wurden gestern 63 Sowjetflugzeuge bei 5 eigenen Yerlusten abgeschossen. — Im Mittelmeerraum vernichtete die Luftwaffe am 25. und 26. Mai 29 brit. und nordamerikan. Flugzeuge, darunter 13 viermotor. Bomber. — Vor der nordafrikan. Küste wurde ein feindl. Zerstörer in der Nacht vom 25. auf 26. Mai durch Bomben schwer getroffen.

Führerhptqrt., 28. 5. 43. (DNB.) OKW.: An der Ostfront des Kuban-Brückenkopfes setzte der Feind gestern die von Panzern und Fliegerverbänden unterstützten Angriffe den ganzen Tag über fort. Nach schweren, wechselvollen Kämpfen, in die unsere Luftwaffe mit starken Kräften entscheidend eingriff, wurden die Sowjets blutig zurückgeschlagen. — Einige leichte brit. Bombenflugzeuge flogen am gestr. Abend unter dem Schutz der Wolkendecke in das Reichsgebiet ein und warfen auf einige Orte Sprengbomben. 3 Flugzeuge wurden abgeschossen. — In der vergangenen Nacht griff die brit. Luftwaffe westdeutsches Gebiet an. Besonders in Essen entstand in Wohnvierteln und an zwei Krankenhäusern durch Spreng- und Brandbomben größerer Schaden. Die Bevölkerung hatte Verluste. Nacht-jäger und Flakartillerie der Luftwaffe vernichteten nach vorläufigen Meldungen 24 feindl. Bomber. — Schwere Kampfflugzeuge bombardierten die Häfen von Bizerta und Sousse und erzielten Treffer auf Schiffen und Kaianlagen.

Führerhptqrt., 29. 5. 43. (DNB.) OKW.: An der Ostfront des Kuban-Brückenkopfes scheiterten auch gestern mehrere mit Panzern und starkem Fliegereinsatz geführte Angriffe der Sowjets an dem unerschütterlichen Widerstand unserer Truppen, die von starken Verbänden der Luftwaffe in ihrem Abwehrkampf hervorragend unterstützt wurden. — Jagdfliegerverbände schössen allein im Süden der Ostfront bei drei eigenen Verlusten 45 Sowjetflugzeuge ab. — An diesen Erfolgen waren slowakische Jäger mit 10 Luftsiegen beteiligt. — Kampfflugzeuge belegten in der vergangenen Nacht das Hafengebiet von Bone mit Bomben.

Führerhptqrt., 30. 5. 43. (DNB.) OKW.: Brit. Fliegerverbände griffen am gestr. Tage die,bretonische Stadt Rennes sowie einige Stützpunkte an der Atlantikküste an und bombardierten in der vergangenen Nacht mehrere westdeutsche Orte. Es entstanden zum Teil größere Gebäudeschäden. Die Bevölkerung, besonders in Wuppertal, hatte Verluste. Nach bisher vorliegenden Meldungen wurden 57 meist 4motor. feindliche Flugzeuge abgeschossen, 4 eigene Jagdflugzeuge gingen verloren. — Schwere deutsche Kampfflugzeuge bekämpften in der Nacht zum 30. 5. erneut das Hafengebiet von Bizerta.

Ritterkreuzträger. 1. Reihe v. 1. n. r.: Oblt. von Wangelin (f), Lt. Bromen, Lt. Burkhardt, Hptm. Knabe. 2. Reihe: Oblt. Brosgitter, Oblt. Puehinger,

Lt. Ademeit, Ofw. Tritsch. Weltbild (8)

Führerhptqrt., 31. 5. 43. (DNB.) OKW.: Bei einem Angriff eines sowj. Bomberverbandes gegen ein deutsches Geleit im Schwarzen Meer wurden durch Jagdflieger und Fahrzeuge der Kriegsmarine sämtliche 9 angreifenden Bombenflugzeuge abgeschossen. — Insgesamt verloren die Sowjets gestern 74 Flugzeuge, 7 eigene werden vermißt. — Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen Hafenstädte an der engl. Süd- und Südostküste an und warfen Bomben großen Kalibers auf kriegswichtige Anlagen. — Im Mittelmeergebiet vernichtete die Luftwaffe am 29. und 30. Mai 13 Flugzeuge, darunter mehrere schwere Bomber. — Bei bewaffneter Fernaufklärung über dem Atlantik wurde ein feindl. Frachtschiff von 4900 BRT durch Luftangriff versenkt und ein viermotor. brit. Flugzeug im Luftkampf abgeschossen.

Führerhptqrt., 1. 6. 43. (DNB.) OKW.: Starke Verbände der Luftwaffe griffen sowj. Panzer- und Infanterieverbände im Raum westl. Krymskaja an und bekämpften mit gutem Erfolg Batteriestellungen und Nachschubstützpunkte des Feindes im mittleren und nördl. Abschnitt der Ostfront. Die Sowjets verloren gestern 51 Flugzeuge, 2 eigene werden vermißt. — Im Mittelmeerraum vernichtete die Luftwaffe gestern 8 mehrmotor. feindl. Flugzeuge. — Ein Verband schwerer deutscher Kampfflugzeuge bombardierte in der vergangenen Nacht das Hafengebiet von Sousse.

Führerhptqrt., 2. 6. 43. (DNB.) OKW.: An der Ostfront des Kuban-Brückenkopfes und bei Welish griffen die Sowjets gestern mit starken, von Panzern und Schlachtfliegern unterstützten Kräften an. In schweren Kämpfen wurden alle Durchbruchsversuche unter hohen feindl. Verlusten zum Scheitern gebracht. — Schnelle deutsche Kampfflugzeuge stießen gegen die engl. Südost- und Südküste vor und bekämpften im Tiefflug Anlagen der Hafenstadt Margate und auf der Insel Wight. Ein Flugzeug wird vermißt. Über dem Atlantik schössen deutsche Aufklärungsflugzeuge 3 feindl. Bomber und ein Transportflugzeug ab. — Im Kampf gegen die brit. und nordamerikan. Seeverbindungen versenkten Kriegsmarine und Luftwaffe im Monat Mai 76 feindl. Handelsschiffe mit 430 000 BRT. 24 weitere Schiffe wurden beschädigt. — Ferner wurden von der Kriegsmarine und Luftwaffe eine Korvette, ein Unterseeboot, ein Vorpostenboot und 7 Schnellboote versenkt. — 3 Zerstörer, ein Unterseeboot, 7 Schnellboote und 2 Vorpostenboote wurden darüber hinaus beschädigt.

Führerhptqrt., 3. 6. 43. (DNB.) OKW.: An der Ostfront des Kuban-Brückenkopfes trug das Eingreifen starker deutscher Nahkampf fliegerverbände zu diesem Abwehrerfolg bei. — Die Luftwaffe griff mit starken Kräften wichtige Nachschubstützpunkte des Feindes im mittleren Abschnitt der Oftfront an und bombardierte besonders heftig die Bahnanlagen von Kursk. — Jagd- und Zerstörer-geschw. sowie Flakartillerie der Luftwaffe schössen gestern 83 Sowjetflugzeuge ab. — Bei Einzel-einflügen brit. Flugzeuge in das Küstengebiet der besetzten Westgebiete wurden 5 Flugzeuge abgeschossen. — Schnelle deutsche Kampffliegerstaffeln griffen gestern im Tiefflug einige Orte in Südostengland, darunter Ipswich, mit gutem Erfolg an. Ein Flugzeug kehrte nicht zurück.

Führerhptqrt., 4. 6. 43. (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe bekämpfte in Kaukasien und an der Donez-front fortlaufend feindl. Truppenansammlungen sowie Flug- und Versorgungsstützpunkte. Besonders heftig wurde im Zusammenwirken mit ungarischen Kampffliegern der Nachschubverkehr des Feindes angegriffen. — Im Nördlichen Eismeer wurden 2 Bewacher durch Bombenwurf versenkt und ein Zerstörer beschädigt. — Im Monat Mai wurden an der Ostfront 1257 feindl. Flugzeuge vernichtet. Im gleichen Zeitraum gingen 143 eigene Flugzeuge verloren. — Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen einen feindl. Geleitzug im Seegebiet vor Cap Bon an. Sie versenkten ein Handelsschiff und warfen ein zweites in Brand.

Führerhptqrt., 5. 6. 43. (DNB.) OKW.: Ein starker Verband schwerer deutscher Kampfflugzeuge griff in der vergangenen Nacht ein bedeutendes sowj. Rüstungswerk an der mittleren Wolga an. Zahlreiche Bombentreffer in den großen Werkhallen und nachfolgende Flächenbrände wurden beobachtet. — Heute früh versenkten schnelle Kampfflugzeuge im Nördl. Eismeer 2 Handelsschiffe mit zusammen 6000 BRT. Begleitende Jäger schössen nach bisher vorliegenden Meldungen 22 Sowjetflugzeuge ab. Ein eigenes Flugzeug ging verloren. — Die Hafenanlagen von Algier wurden in der Nacht zum 5. Juni bombardiert. — Bei einem Angriff feindl. Jagdflieger gegen Sicherungsfahrzeuge der Kriegsmarine vor der niederländ. Küste schössen diese 2 feindl. Flugzeuge ab. — Ein Verband schneller deutscher Kampfflugzeuge bekämpfte gestern die Hafen- und Fabrikanlagen der südengl. Küstenstadt Eastbourne. In der letzten Nacht griffen schwere Kampfflugzeuge kriegswichtige Einzelziele in West-, Mittel- und Südengland an. Von diesen Unternehmungen kehrten 2 deutsche Flugzeuge nicht zurück.

Führerhptqrt., 6. 6. 43. (DNB.) OKW.: In der vergangenen Nacht griff ein starker Verband schwerer deutscher Kampfflugzeuge erneut Rüstungswerke der Stadt Gorki an der mittl. Wolga an. Es entstanden Großbrände in den Industrieanlagen und Treibstofflagern. 2 Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt.

Führerhptqrt., 7. 6. 43. (DNB.) OKW.: In der vergangenen Nacht griffen starke Kampffiieger-verbände erneut die Industriewerke der Stadt Gorki an. Bei guten Sichtverhältnissen wurden zahlreiche Bombenvolltreffer in den Werkanlagen des bedeutenden Rüstungszentrums erzielt. Ein Flugzeug wird vermißt. — Die Luftwaffe versenkte vor der Kaukasusküste 2 feindl. Schnellboote und einen Unterseebootjäger. — Am 5. und 6. Juni wurden an der Ostfront 83 Sowjetflugzeuge vernichtet. — Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen gestern im Tiefflug kriegswichtige Ziele der südengL Hafenstadt Eastbourne mit sichtbarem Erfolg an.

Führerhptqrt., 8. 6. 43. (DNB.) OKW.: An der Ostfront belegte die Luftwaffe in der vergangenen Nacht ein Industriewerk wirksam mit Bomben. — Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen einen feindl. Stützpunkt in Tunesien mit gutem Erfolg an.

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