Zeitschrift Flugsport

Heft Nr. 23 vom 11. November 1942

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Die Zeitschrift Flugsport war die illustrierte, flugtechnische Zeitschrift für das gesamte Flugwesen und wurde im Zeitraum von 1909 bis 1944 von Oskar Ursinus herausgegeben. Über einen Zeitraum von 36 Jahren hinweg wurde in dieser Zeitschrift sowohl über die zivile als auch über die militärische Luftfahrt berichtet. Jedes Heft widmete sich in besonderen Kapiteln u.a. den Themen Segelflug, Motorflug, Luftschiffahrt, Ballonfahren, Modellflug, Luftwaffe oder Luftsport. Ebenso wurden die Bereiche Flugzeuge, Flugzeugtechnik, Flughäfen, Landeplätze sowie Flugnavigation und Luftverkehr im Inland und Ausland behandelt. Alle Seiten aus den Jahrgängen von 1909 bis 1944 sind mit Fotos und Abbildungen als Volltext in der nachstehenden Form kostenlos verfügbar. Erscheint Ihnen jedoch diese Darstellungsform als unzureichend, insbesondere was die Fotos und Abbildungen betrifft, können Sie alle Jahrgänge als PDF Dokument mit Inhaltsverzeichnissen, Seitenzahlen, Fotos und technischen Zeichnungen für eine geringe Gebühr herunterladen. Um komfortabel nach Namen, Themen und Begriffen zu recherchieren, nutzen Sie bitte die verfügbaren PDF Dokumente. Nutzen Sie bitte die kostenfreie Leseproben von Heft 17/1933 sowie von Heft 8/1939, um die Qualität der angebotenen PDF Dokumente zu prüfen.



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Illustrierte flugtechnische Zeitschrift -und Anzeiger für das gesamte Flugwesen

Brief-Adr.: Redaktion und Verlag „Flugsport", Frankfurt a. M., Hindenburg-Platz 8

Bezugspreis für In- und Ausland pro Vierteljahr bei 14täglichem Erscheinen RM 4.50

Telefon: 34384 — Telegr.-Adresse: Ursinus — Postscheck-Konto Frankfurt (Main) 7701

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, Postanstalten und den Verlag Der Nachdruck unserer Artikel ist, soweit nicht mit Nachdruck verboten" versehen, nur mit genauer Quellenangabe gestattet.

Nr, 23 11. November 1942 XXXIV. Jahrgang

Die nächste Nummer des „Flugsport" erscheint am 25. November 1942

Entwicklungsstand.

Wohl jeder, der sich seit langen Jahren mit der Fliegerei beschäftigt, ist schon einmal gefragt worden: „Warum hast du dich so ganz der Fliegerei verschrieben? Es gibt doch auch andere Berufe!" Nun, liebe Leser, ich sehe auf Eurem Gesicht ein mitleidiges Lächeln. Ihr überlegt die Antwort und denkt, was weiß denn schon der Außenstehende, welche innere Befriedigung das Wirken als Wissenschaftler, als Ingenieur, als Flieger dem einzelnen gibt. Früher sprach man schlechthin von Idealismus. Nein, Idealismus ist es nicht allein, sondern ein innerer Drang, an der Lösung fliegerischer Aufgaben mitzuwirken. Hier wirkt auch der Wissenschaftler für den Ingenieur, der Ingenieur für den Flieger: eine kameradschaftliche Gemeinschaft, die dem Deutschen zu großen Erfolgen auf dem Gebiet des Flugwesens verholten hat. Die Hoffnung auf klingenden Lohn war es nicht, vielmehr ein Muß, das dem inneren Drang entsprach, immer mehr helfen das Flugwesen zu erweitern, das fliegerische Können zu steigern und nicht zum letzten, das Fliegen in allen Phasen zu erleben und sich mit Leib und Seele der Fliegerei zu verschreiben. Alle diese Menschen, die in Kameradschaft vom Konstrukteur bis zum Arbeiter einer für den anderen schaffen und nicht zuletzt für die Luftwaffe wirken, zählen zu den edelsten Kräften. Nur dieses ermöglicht den hohen Entwicklungsstand des deutschen Flugwesens.

Nufflügel=Parabel=Horten.

Von Gebr. Llorten, Bonn. Die Entwicklung des Segelflugzeuges wurde hauptsächlich durch eine Steigerung des Gleitverhältnisses und durch eine Erhöhung der Geschwindigkeit, bei der das beste Gleitverhältnis ausgeflogen wird, betrieben. Hierbei wurden Leistungssteigerungen durch Vergrößerung der Spannweite bzw. des Seitenverhältnisses und durch Erhöhung der Flächenbelastung erreicht. Diese Entwicklungsrichtung ist für den Leistungssegelflug und speziell für den Strecken- u. Zielstreckenflug geeignet. Besonders bei Zielstreckenflüge gegen den Wind ist außer dem Gleitverhältnis auch die Geschwindigkeit, bei welcher dieses Gleitverhältnis ausgeflogen wird, als Leistungsfaktor maßgebend.

Diese Nummer enthält Patentsämmlung Nr. 41.

Einen Seitenweg in der Segelflugzeugentwicklung sehen wir in einem Spezialflugzeug, welches für den Höhenflug zu gestalten ist, und bei welchem das Gleitverhältnis und die Geschwindigkeitsspanne zu vernachlässigen sind; also Leistungssegelfiug unter Verzicht auf Streckenleistung. Diese Entwicklungsrichtung ließen die bisherigen Ausschreibungen der Rhön-Segelflugwettbewerbe zu, denn eine Höhenwertung ohne Streckenflug war vorgesehen bei Überhöhungen von über 2000 m. Es war also eine Möglichkeit gegeben, einen Rhön-Segelflugwettbewerb ohne Streckenflüge mit Erfolg zu bestreiten. Dieses Spezialflugzeug für Höhenflüge erscheint in der Punktwertung eines solchen Wettbewerbes deshalb aussichtsreich, da es denkbar ist, daß solche Höhenflüge bei entsprechender Wetterlage am gleichen Tage wiederholt werden können.

Es wird also von diesem Flugzeug gefordert, daß es schon bei Beginn der Thermik in der Lage ist, hierbei die Kerne der Aufwindfelder zu er fliegen. In bergigen Geländen, besonders bei Beginn der Thermik, ist allgemein das Aufwindfeld eng und zerrissen. Bei der Aufgabenstellung tritt folglich die Wendigkeit als wichtigster Faktor auf. Außer der eigentlichen Wendigkeit oder Ruder Wirksamkeit ist anzustreben, daß der Kreis durchmess er möglichst klein wird. Eine solche Aufgabenstellung ist aber mit den üblichen hohen Spannweiten der Segelflugzeuge nicht erfüllbar, da durch die Geschwindigkeitsabnahme am Innenflügel während der Kurve eine örtliche Anstellwinkelvergrößerung entsteht. Der kritische Anstellwinkel wird sinngemäß dann am Außenflügel vorzeitig erreicht, wodurch die Stabilität des Flugzeuges um die Längsachse gestört wird. Dieses „Abkippen" kann außerdem hervorgerufen werden, wenn durch einseitige Geschwindigkeitsabnähme das Rey-noldssche Ähnlichkeitsgesetz nicht mehr erfüllt wird. Diese Störungen sind durch eine Beschränkung der Spannweite zu vermeiden. Andererseits wird durch diese Maßnahme gleichzeitig die Flächenbelastung erhöht, wodurch der Kurvenradius verhältnisgleich zunimmt, wenn man gleiche Schräglage und gleichen Auftriebswert voraussetzt. Es gibt zwischen diesen beiden Extremen eine optimale Spannweite, die das Erfliegen des kleinsten Kreises ermöglicht. Unter Berücksichtigung der durch die geforderte Statik entstehenden Baugewichte errechnet sich diese Spannweite für ein Flugzeug auf 12 m.

Als weiterer Teil der Rechnung zur Ermittlung optimaler Ausmaße für diese Aufgabenstellung folgert sich die Bestimmung des Seitenverhältnisses. Dieses greift in der Weise ein, wie oben angeführt, daß bei schlanken Flügeln infolge der kleinen Flügelfläche die Flächenbelastung wächst und damit gleichfalls der Kurvenradius. Zur Verwirklichung des engen Kurvenfluges im kleinsten Aufwindgebiet ist ein extrem niedriges Seitenverhältnis vorzusehen. Die weitere Untersuchung der Auswirkung dieser Maßnahme auf die Flugleistung zeigt, daß die Sinkgeschwindigkeit wenig beeinflußt wird. Die-

Nurflügel-Parabel-Horten. Werkbild (5)

ses ergibt sich daraus, daß das Verhältnis von Steigzahl und Flächenbelastung nahezu konstant bleibt. Trotz der sich ergebenden geringen Flügelstreckung ist der Grundbedingung der niedrigen Sinkgeschwindigkeit nicht widersprochen.

Anders bilden sich die Verhältnisse für den Streckenflug aus. Der Gleitwinkel ist unmittelbar abhängig von dem Seitenverhältnis des Flügels. Außerdem wird die Geschwindigkeit, bei welcher er erflogen wird, von ihm beeinflußt. Die Aufgabenstelhing verzichtet aber ausdrücklich auf den Streckenflug, also auf das Durchstoßen großer Abwind gebiete mit hoher Geschwindigkeit. Die Verlagerung der Geschwindigkeitspolare infolge kleiner Flächenbelastung ist daher, unter Verzicht auf den Strecken fing, tragbar.

Die Konstruktion eines solchen Spezi alflug z euges muß auf eine vollendete aero d ynamische Durchbildung Wert legen. Da das Ausfliegen der Auftriebsbeiwerte, bei denen die geringste Sinkgeschwindigkeit vorhanden ist, einen großen induzierten Widerstandsantei 1 bedingt, muß für eine verlustarme Wiclerstandsverteilung gesorgt werden. Umfangreiche Vergleichs-rechnungen haben für den eigenstabilen Flügel als verlustärmste Kombination eine parabolische Tiefenverteilung mit parabolischer Nasenkante und parabolischer Schränkung ergeben. Mit den daraus festgelegten Konstruktionsdaten erhält man bei einem Seitenverhältnis von 4,3 ein Leergewicht von 90 kg und damit, 80 kg für den Führer eingerechnet, 5,1 kg/m2 Flächenbelastung. Diese Aufgabenstellung als Segelflugzeug hätte allein nicht ein solches Bauobjekt gerechtfertigt. Jedoch bedingte die Entwicklung des Nurflügelflugzeuges als Schnellverkehr- bzw. Schncllpostflugzeiiges die Erforschung des aerodynamischen Verhaltens von Flügeln bei beliebiger Schräg-anströmung. Diese Verhältnisse lassen sich bei einer gewölbten Flügelnase (mit der Spannweite veränderliche Flügelp feilform) sehr gut studieren. Speziell die Auftriebsverteilungen größerer Flügelpfeilstellungen können an einem Parabelflugzeug durch Woll fädenunter suchungen in einfacher Weise erforscht werden.

Mit diesen beiden Aufgabenstellungen wurde im Jahre 1935 die Aus-

Parabel-Horten.

Seitenruder Tiefenruder

Nurflügel-Parabel-Horten. Aufbau der Flügelnase auf einer gebogenen Schablone.

arbeitung dieses Parabelflugzeuges begonnen und im Jahre 1937 der Bau in Angriff genommen. Leider wurde aus werkstattechnischen Gründen, der Bau erforderte 25 000 Arbeitsstunden, das Flugzeug zum Rhönsegelflugwettbewerb 1938 nicht fertig, so daß die Erprobung in dem vorgesehenen Ausmaß unterblieb. Durch den Ausbruch des Krieges und durch die begleitenden Umstände war es nicht möglich, das Flugzeug auszuwerten und die Versuche abzuschließen.

Wie schon in der Aufgabenstellung angedeutet, mußte bei der Durchführung dieser Konstruktion auf geringstes Gewicht geachtet werden. So wurde ein Leergewicht von nur 90 kg erreicht bei einer Flügelfläche von 33 m2. Die Formgebung verlangte, daß der Holm auf einer gebogenen Helling verleimt wurde und auf einer entsprechenden Bauvorrichtung die Flügel-näsen hergestellt werden mußten (s. Abb.). Die Nasenbep 1 ankung wechselte von 1,0 bis 0,6 mm Sperrholzstärke mit Vio mm Stufung. Eine entsprechende Leichtausführuiig wiesen alle anderen Bauteile auf. Die Steuerung war eine solche, wie sie das Muster „Horten III" zeigt, mit der zusätzlichen Anordnung, daß die Außenklappen bei jedem ; Höhen- oder Querruderausschlag sich längs

|^ der Endleiste teilen ließen und als Seiten-

ruder (Widerstandsvermehrung einseitig) spreizten. Zum Ausgleich des Giermomentes bei Querruderausschlägen wurde das nach oben auschlagende Ruder selbsttätig mit kleinem Winkel geöffnet, wobei durch das Fußsteuer jeder weitere Spreiz winke] überlagert werden konnte. Bei Höhenruderausschlägen, bei denen die Außenklappen beide nach oben ausgeschlagen sind, fand diese selbsttätige Spreizung nicht statt. Die Innenruder wirkten hauptsächlich als Tiefenruder. Sämtliche kugelgelagerten Ruder wurden mit Stoßstangen angetrieben.

NHP MBp

Nurflügel-Parabel-Horten. Aufbau auf gebogen« Flügelschablonen.

Das Fahrwerk entsprach denjenigen der Muster „Horten II und III", wobei sich das Vorderrad einziehen ließ.

Der Aufbau des Flügels war dreiteilig. Das Mittelstück mit 2,4 m Breite bestand in den tragenden Teilen aus einer Stahlrohrkonstruktion, die Verkleidungen aus Sperrholz und Stoff. Die Außenflügel wurden ganz in Holzbauweise hergestellt.

Spannweite 12 m, Flügelinhalt 33,2 m2, Seitenverhältnis 4,34, Leergewicht 90 kg, Fluggewicht 170 kg, Flächenbelastung 5,12 kg/m2. Sinkgeschwindigkeit 0,64 m/sec, Gleitverhältnis 19, Schwerpunktkurvenradius bei ca =1,0 und 30° Schräglage 9,6 m, Personenzahl 1.

Schwanzloser Hochdecker „Go 147ue

„Go 147", Versuchsbau, der Gothaer Waggonfabrik ist ein schwanzloser Hochdecker mit 240-PS-Argus-Motor.

,,Go 147", Hochdecker, schwanzlos. Werkbild. (2»

Flügel starke Pfeilform, zweiteilig, mit starkem Knick nach der Rumpfoberseite, durch N-Strebe nach der Rumpfunterseite abgestrebt.

Quer- und Höhenruder an der Hinterkante. An den Flügelenden, Seitenflossen und -Ruder als Endscheiben.

Kurzer, hoher, schmaler Rumpf in Stromlinienform nach hinten in eine senkrechte Schneide auslaufend, zweisitzig.

Fahrwerk an der Unterseite angelenkte V - Strebe mit Stoß auf n ehme r-strebe nach dem unteren Strebenknotenpunkt für die Flügelaufhängung. Ein abgefedertes Spornrad.

Spannweite 12,25 m, Länge 5,92 m, Höhe 2,96 m, Leergew. 945 kg, Fluggew. 1145 kg, Höchstgeschw. 220 km/h, Steigzeit auf 1000 m 4,8 min, Dienstgipfelhöhe 5500 m.

„Go 147", Hochdecker, schwanzlos.

Zeichnung Flugsport

BreniikraftiTiaschine mit in Steriiform angeordneten Zylinderreihen.

Es lag die Aufgabe vor, einen Viertakt-Reihensternniotor zu schaffen mit vier in Reihe hintereinanderliegenclen Sternen zu je sechs Arbeitszylindern, bei welchem die Kurbelwelle eine möglichst einfache Form (Kröpfungen in nur einer Ebene) aufweisen sollte und bei welchem ferner die auf die Kurbelwellenlager einwirkenden Kräfte auf ein Kleinstmaß herabgesetzt sind. Zu diesem Zweck wurden nach dem Junkers-Pat. Nr. 711 137 je zwei hintereinanderliegende Zylindersterne zu einer Gruppe zusammengefaßt, so daß zwei Gruppen von in folgender Weise zusammenarbeitenden Zylindersternen entstanden:

Abb. 1 Ii. 2. Junkers Yiertakt-Reihensternmotor.

Auf zwei in der Drehrichtung aufeinanderfolgende Doppelzündungen von je zwei sich gegenüberliegenden Zylindern zweier Sterne einer Gruppe erfolgen in der gleichen Weise die Zündungen der in der Drehrichtung folgenden zwei Zylinderpaare der anderen Gruppe. Auf diese Weise konnte bei einer Maschine der erwähnten Art erreicht werden, daß die Kurbelwelle, wie aus den Abb. 1 und 2 ersichtlich ist, nur in einer Ebene liegende Kröpfungen, also eine Gestalt ähnlich der Kurbelwelle eines Vierzylinderreihenmotors, aufweist. Durch die gleichzeitig erfolgenden Zündungen einander gegenüberliegender Zylinder einer Gruppe von zwei Zylindersternen wird eine weitgehende Entlastung der Kurbelwellenlager erzielt.

Versandmontage des Doppelstern-Motors „BMW 801". Werkbiid

Crowell Trainingsgerät wurde entwickelt, um Studenten in die Handhabung der Flugzengsteuerung einzuführen. Das Gerät ist auf Grund seiner Flugzeuglehrertätigkeit von John Crowell entwickelt. Im Prinzip der alte Wackeltopf,

wie er in den früheren Jahren der Segelfliegerei im Gebrauch war (s. Abb.). — In der Nase des Gerätes ist ein kleiner Propeller, welcher mit der Steuerung in Verbindung steht, angeordnet. Im Geradeausflug steht der Propeller waagerecht, bei der Linkskurve wird z. B. für Treten des Seitenruders links der Propeller

schräg gestellt, so daß die Nase nach links geht. Darüber ist ein Scheinwerfer angeordnet, welcher auf eine Zieltafel fällt, auf der mehrere Flugwege eingezeichnet sind, wobei es für den Anfänger nicht leicht ist, den Scheinwerfer auf der Zieltafel zu halten. Der Schüler lernt, wenn er das Fluggerät besteigt, seinen Gurt zu ordnen, unverkrampft zu sitzen, zunächst das Seitenruder zu gebrauchen, den Knüppel für Querruder und Höhenruder zu betätigen, alle wichtigsten Steuerungsstellung, z. B. um aus dem Trudeln herauszukommen usw. Preis des Trainers 300 Dollar.

USA

Crowell Trainingsgerät.

Bild Aviation

USA Crowell Trainer.

FLUG

Inland.

Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Oblt. G. Rall, in einem Jagdgeschw., Ofw. M. Stotz, Flugzeugf. in einem Jagd-geschw., Hptm. H. Schweickhardt, Flugzeugf. in einem Kampfgeschw., Hptm. W. Schenck, Flugzeugf. in einem Zerstör er geschw., Ofw. J. Zwernemann, Flugzeugf. in einem Jagdgeschw.

Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Hptm. Riedesel Freiherr zu Eisenbach, Oblt. Putz, Flugzeugf. in einem Kampfgeschw., Ofw. Hammerl, Flugzeugf in einem Jagdgeschw., Fw. Kemethmüller, Flugzeugf. in einem Jagdgeschw., Hptm. Barth, Staffelkapt. in einem Kampfgeschw., Oblt. Meyer, Beobachter in einem Kampfgeschw., Lt. Stollnberger, Staffelf. in einem Schlachtgeschw., Obst. Kuehl, Kommodore eines Kampfgeschw., Lt. Burkhardt, Flugzeugf. in einem Jagdgeschw., Lt. Badum, Flugzeugf. in einem Jagdgeschw., Lt. Greve, Flugzeugf., in einem Kampfgeschw., Ofw. Müller, Flugzeugf. in einem Kampfgeschw., Lt. Schroer, Staffelf. in einem Jagdgeschw., Oblt. Ilk, Flugzeugf. in einem Kampfgeschw.

Hptm. Päpke, Ritterkreuzträger, Gruppenkommandeur in einem Kampfgeschw., vom Feindflug nicht zurückgekehrt.

Beförderungen in der Luftwaffe durch den Führer mit Wirkung vom 1. November 1942 zum General der Flieger den Generalleutnant Petersen; zu General-

leutnanten die Generalmajore Schubert, Wagner, Becker, Scheurlen; zu Generalmajoren die Obersten Schörgi, von Arnim.

Jagdgeschwader Mölders errang Ende Oktober an der Ostfront seinen 4000. Abschuß.

Ofw. Werner Stumpf, Flugzeugf. in einem Jagdgeschw., Ritterkreuzträger,

47 Luftsiege, in Nordafrika yom Feindflug nicht zurückgekehrt.

Vermittlung von Auskünften über Fachschriften gehört zu den Aufgaben der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation. Anfragen nach Veröffentlichungen über ein bestimmtes Fachgebiet oder einen bestimmten Gegenstand werden von der Gesellschaft an eine Schrifttumauskunftstelle weitergeleitet, die das Schrifttum nachweisen kann, oder es wird dem Anfragenden mitgeteilt, an wen er sich wenden kann.

In der Aufstellung eines möglichst vollständigen Verzeichnisses aller Schrifttumauskunftstellen wird ein wesentliches Hilfsmittel gesehen, den Zugang zum Schrifttum zu erleichtern und so Zeit und Arbeitskräfte zu sparen.

Die Deutsche Gesellschaft für Dokumentation beabsichtigt daher, das vom Deutschen Normenausschuß herausgegebene Verzeichnis von Schrifttumauskunftstellen der Technik und verwandter Gebiete, das vielen schon nützliche Dienste geleistet hat, auszubauen und neu herauszugeben. Insbesondere soll das Verzeichnis auf die Naturwissenschaften, die Wirtschaftswissenschaften, die Medizin, die Landwirtschaft usw. ausgedehnt werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Dokumentation wendet sich an alle, die über Einzelfragen auf einem der genannten Gebiete, sowie auf dem Gebiet der Technik Schrifttumauskünfte geben können, mit der Bitte, ihre Anschrift der Geschäftsführung, Berlin NW 7, Dorotheenstr. 40, mitzuteilen.

Matthäus Braun, Mitinhaber und Betriebsführer der Mitteldeutschen Kühlerfabrik Teves & Braun GmbH., am 15. 10. 1942, 60. Geburtstag.

Ausland.

Luftangriffe auf ital. Gebiet, Genua, in der Nacht vom 22. auf 23. 10. 39 Tote, 190 Verletzte. Am 24 Okt., spätnachmittags, und 25. Okt., nachts, erneute Angriffe auf Lombardei, Piemont und besonders Mailand, Monza und Novara. Mailand

48 Tote, 254 Verletzte, Novara 10 Verletzte, Savona 35 Tote, 67 Verletzte. Im Gebiet von Mailand wurden 3 Bomber, beim Angriff auf Genua 3 viermotorige Bomber abgeschossen.

Die Zahl der Opfer des engl. Terrorangriffs auf Genua hat sich auf 354 erhöht, zum größten Teil Frauen, Greise und Kinder.

Internat. Messen 1943: Mailand 12.—27. 4.; Plovdiv 26. 4.-4. 5.; Barcelona 5.-25. 6.

Engl. Ministerium für Flugproduktion zum Direktor ernannt der bisherige stellvertr. Stabschef der brit. Luftwaffe, Marschall Sir Wilfrid Freeman.

USA.-Hoheitsabzeichen jetzt weißer Stern auf blauem Untergrund mit gelbem Ring.

Drei japanische Bombenangriffe seit 25. Okt. auf Flugplätze an der burmesisch-indischen Grenze, dabei 53 feindl. Flugzeuge abgeschossen oder am Boden zerstört.

Luftwaffe.

Führerhptquari, 21. 10. 42. (DNB.) OKW.: Die anhaltende Schlechtwetterlage beeinträchtigte am gestr. Tage die Kampfhandlungen im westl. Kaukasus. Trotzdem erkämpften die deutschen Truppen mit Unterstützung der Luftwaffe weiteres Gelände für die Fortsetzung der Angriffe. — Die Luftwaffe griff bei Tag und Nacht Transportbewegungen, Bahnanlagen und Flugplätze der Sowjets ostwärts der Wolga an. — Über der ägyptischen Front fand eine heftige Luftschlacht mit starken feindl. Fliegerverbänden statt. Deutsche und italien. Jäger und Flakartillerie erzielten dabei unter geringen eigenen Verlusten einen großen Erfolg. Die genauen Ergebnisse liegen noch nicht vor. Deutsche Jagdbomber setzten ihre Angriffe gegen Flugplätze von Malta fort. — Im Golf von Suez versenkten deutsche Kampfflugzeuge in der Nacht zum 20. 10. einen feindl. Tanker von 5000 BRT. — Einige brit. Flugzeuge flogen gestern nach Norddeutschland ein. Vereinzelte Bomenabwürfe verursachten Verluste unter der Bevölkerung und Gebäudeschäden. Flakartillerie

schoß ein Flugzeug ab. — Nördlich der Shetlands wurde ein feindl. Handelsschiff durch Bombentreffer schwer beschädigt.

Führerhptquart., 22. 10. 42. (DNB.) OKW.: Im Kampf um Stalingrad lag das Schwergewicht der deutschen Luftangriffe auf den feindl. Stützpunkten im Nordteil der Stadt. — Fortgesetzte Entlastungsangriffe gegen die Front nördl. der Stadt wurden mit Unterstützung deutscher und rumänischer Luftstreitkräfte restlos zerschlagen. — Die Zerstörung der rückwärtigen Verbindungen der Sowjets ostwärts der Wolga wurde durch Kampfflugzeuge fortgesetzt. — Südl. Murmansk rief ein überrraschender Angriff der Luftwaffe gegen einen sowj. Flugstützpunkt Zerstörungen und Brände hervor. — In der gestern gemeldeten Luftschlacht vom 20. 10. an der ägyptischen Front schössen italien. Jäger 44 und deutsche Jäger 11, Flakartillerie außerdem 6 feindl. Flugzeuge ab. — Am 21. 10. wurden durch Jäger und Flakartillerie 12 weitere feindl. Flugzeuge abgeschossen. 12 Flugzeuge der verbündeten Luftstreitkräfte gingen verloren. — Angriffe der deutschen und ital. Luftwaffe richteten sich auch gestern und in der vergangenen Nacht gegen Flugstützpunkte und sonstige Anlagen der Inselfestung Malta. — Durch den Angriff eines gemischten feindl. Fliegerverbandes auf westfranz. Gebiet hatte die franz. Bevölkerung wiederum Verluste, während die Sachschäden gering waren. Jagdflieger schössen

3 viermotorige Bomber ab. Außerdem verlor der Feind bei Tage westl. Brest und über dem Südteil des besetzten franz. Gebietes je ein Flugzeug. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge griffen gestern kriegswichtige Anlagen in Südwestengland mit Bomben schweren Kalibers sowie Ansammlungen brit. Landungsboote mit guter Wirkung an. — In der vergangenen Nacht bombardierten Kampfflugzeuge milit. Ziele in Ostengland.

Führerhptquart., 23. 10. 42. (DNB.) OKW.: In dem Raum nordostwärts Tuapse warfen Gebirgs- und Jägerdivisionen den Feind aus tiefgestaffelten Widerstandsnestern. Sie wurden hierbei trotz ungünstiger Wetterlage laufend von Luftwaffenverbänden unterstützt. — Vor der Kaukasusküste wurde ein sowj. Handelsschiff durch Bomben schwer beschädigt und von der Besatzung auf Strand gesetzt. — Die Luftwaffe setzte die Bekämpfung der Bahnbewegungen des Feindes fort. — An der ägypt. Front belegten leichte deutsche Kampfflugzeuge brit. Stellungen sowie Panzer- und Kraftfahrzeugansammlungen mit Bomben schweren Kalibers. Begleitende Jäger brachten in heftigen Luftkämpfen 10 feindl. Flugzeuge bei 3 eigenen Verlusten zum Absturz. Weitere 3 wurden bei einem Angriffsversuch auf einen eigenen Feldflugplatz durch Flakartillerie der Luftwaffe abgeschossen. — Im Roten Meer versenkten deutsche Kampfflugzeuge in der Nacht zum 22. 10. ein Handelsschiff von 5000 BRT. — Flugplätze und Hafenanlagen der Insel Malta wurden erneut bombardiert. — Nordwestdeutschland wurde am Nachmittag des 22. 10. von einigen feindl. Flugzeugen im Schutz tiefliegender Wolken überflogen. Vereinzelte Bombenabwürfe richteten unwesentliche Gebäude- und Flurschäden an. Die Verluste der Bevölkerung waren gering. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge bekämpften am Tage Ziele an der Südost- und Südwestküste Englands.

Führerhptquart, 24. 10. 42. (DNB.) OKW.: 2 sowj. Handelsschiffe wurden vor der Kaukasusküste durch Bombenwurf schwer beschädigt. — In Stalingrad lagen die feindl. Stellungen unter dem Bombenhagel der laufend eingesetzten Kampfund Sturzkampfflugzeuge, die außerdem bei Tag und Nacht feindl. Artilleriestellungen auf den Wolga-Inseln und ostwärts des Stromes bekämpften. — Schwere Luftangriffe wurden im mittleren Frontabschnitt gegen feindl. Bereitstellungen, Transportbewegungen und Truppenausladungen der Sowjets geführt. — An der ägypt. Front weiterhin lebhafte Lufttätigkeit. Der Feind verlor 10 Flugzeuge. — Unter Ausnutzung der Wetterlage wiederholte die brit. Luftwaffe gestern mit einzelnen Flugzeugen ihre Störangriffe auf nordwestdeutsches Gebiet. Die Bevölkerung hatte Verluste. Der Sachschaden war gering. Bei Anflügen gegen die Küsten der besetzten Gebieten verlor der Feind am Tage und in der vergangenen Nacht

4 Flugzeuge. — Die deutsche Luftwaffe bekämpfte bei Tage milit. Ziele und kriegswichtige Anlagen in Südengland.

Führerhptquart., 25. 10. 42. (DNB.) OKW.: Im Westkaukasus erstürmten deutsche und rumänische Truppen, wirksam von der Luftwaffe unterstützt, weitere Höhenrücken. — Die schweren Luftangriffe auf die feindl. Stützpunkte in Stalingrad und die sowj. Nachschubverbindungen ostwärts der Wolga gingen mit unverminderter Kraft weiter. — An der Don-Front richteten rumänische Luftstreitkräfte ihre Angriffe gegen feindl. Stellungen und Bahnbewegungen. — Auf dem Ladoga-

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„ F L U G S F O R T " Nr. 23/1942, Bd. 34

see führte in der Nacht zum 22. 10. ein Verband deutscher und italien. Kriegsfahrzeuge unter Sicherung durch die deutsche und finnische Luftwaffe ein örtliches Unternehmen gegen einen Teil der von den Sowjets besetzten Küste durch. Eine Landungsabteilung zerstörte einen Leuchtturm und brachte Gefangene ein. Auf der Rückfahrt wurden unter ständigen Gefechten gegen feindl. Kanonenboote heftige Luftangriffe abgewehrt und durch Jäger und Flakartillerie 21 feindl. Flugzeuge abgeschossen. — In Ägypten trat der Feind in breiter Front nach heftiger Artillerievorbereitung mit starken Infanterie- und Panzerverbänden unter Einsatz zahlreicher Luftstreitkräfte zu dem erwarteten Großangriff an. Zur Zeit sind erbitterte Kämpfe im Gange. Der Feind verlor bisher 20 Flugzeuge und zahlreiche Panzer. — Auf Malta erzielten deutsche leichte Kampfflugzeuge wiederum zahlreiche Bombentreffer in den Flugplatzanlagen von Lucca und Venezia. — Bei Einflügen in die besetzten Westgebiete sowie beim An- und Abflug gegen Oberitalien verlor die brit. Luftwaffe durch die deutsche Abwehr 11 Flugzeuge, hiervon mehr als die Hälfte viermotorige Bomber. — In der Nacht zum 25. 10. führte die deutsche Luftwaffe Bombenangriffe gegen kriegswichtige Anlagen einiger Städte in Ostengland. Alle Flugzeuge kehrten zu ihren Einsatzhäfen zurück.

Führerhptquart., 26. 10. 42. (DNB.) OKW: Zerstörerstaffeln bekämpften im Tiefflug die feindlichen Stellungen. Kroatische Jäger schössen 5 bolschew. Flugzeuge ab. — In Stalingrad hielten Kampfflugzeuge die Artillerie des Feindes ostwärts der Stadt in rollenden Angriffen nieder. Deutsche Jäger schössen bei einem eigenen Verlust 27 feindl. Flugzeuge ab. — Deutsche und rumänische Kampfflugzeuge griffen bei Tag und Nacht den Nachschubverkehr des Feindes auf Bahnen und Straßen an. — In Ägypten richteten sich Angriffe der deutschen und italien. Luftwaffe bei Tag und Nacht gegen motorisierte Y erbände des Feindes. Messer-schmitt-Zerstörer schössen 4 Flugzeuge vom Muster „Beauhghter" ab. — Ein feindl. Landungsversuch in der Nacht vom 23. zum 24. 10. im Gebiet von Marsa Matruk wurde durch das rasche Eingreifen von Kampfflugzeugen schon auf See vereitelt. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge bekämpften mit guter Wirkung Flugplatzanlagen auf der Inselfestung Malta. — Auch an der engl. Südküste griffen leichte deutsche Kampfflugzeuge am gestr. Tage kriegswichtige Anlagen an verschiedenen Stellen erfolgreich an.

Führerhptquart., 27. 10. 42. (DNB.) OKW.: Im Terek-Abschnitt haben deutsche und rumänische Truppen, unterstützt durch starke Verbände der Luftwaffe, angegriffen und schon in den ersten beiden Tagen räumlich und taktisch bedeutende Erfolge erzielt. — Transportbewegungen der Sowjets auf Bahnen, Straßen und Wasserwegen wurden auch bei Nacht wirksam bombardiert. Mehrere Transportzüge wurden zerstört" und im Westteil des Kaspischen Meeres ein Tanker und 8 Handelschiffe in Brand geworfen bzw. schwer beschädigt. — Am 25. 10. verlor die Sowjetluftwaffe in heftigen Luftkämpfen und durch Flakartillerie der Luftwaffe 60 Flugzeuge; 4 eigene Flugzeuge werden vermißt. — Die Schlacht in Ägypten nimmt mit unverminderter Heftigkeit ihren Fortgang. Deutsch-italien. Luftstreitkräfte griffen in immer stärker wiederholenden Einsätzen die feindl. rückwärtigen Verbindungen an. In Luftkämpfen schössen deutsche und italien. Jäger über Nordafrika und über dem Mittelmeer 14 feindl. Flugzeuge ab. — Über Südengland führte die deutsche Luftwaffe am gestr. Tage ausgedehnte Angriffe gegen Industrie- und Werftanlagen.

Führerhptquart., 28. 10. 42. (DNB.) OKW.: Im Kampf östl. Tuapse bekämpfte die Luftwaffe Stellungen des Feindes sowie Stadt- und Hafengebiet von Tuapse. Ein Handelsschiff von 6000 BRT. wurde durch Bombentreffer beschädigt. — In Stalingrad stieß der deutsche Angriff östl. der Brotfabrik bis zur Wolga durch und brachte damit ein größeres, vom Feinde stark besetztes Häuser gebiet zu Fall. Verbände der Luftwaffe griffen mit guter Wirkung in diese Kämpfe ein. — Auf Bahnstrecken und im Kaspischen Meer erlitt der Feind durch die deutschen Luftangriffe hohe Verluste. 11 Transportzüge wurden vernichtet, 3 Handelsschiffe mit zusammen 3000 BRT. versenkt, ein Tanker, ein Handelsschiff und 2 Bewacher in Brand geworfen bzw. beschädigt. — An der Don-Front warfen rumänische Truppen, von ihren eigenen Kampfflugzeugen unterstützt, den Feind in die Don-Niederung zurück. — Die schweren, aber erfolgreichen Abwehrkämpfe in der El-Alamein-Stellung dauern an. In heftigen Luftkämpfen brachten deutsche und italien. Jagdflieger 21 brit. Flugzeuge zum Absturz, eines wurde von der Flakartillerie abgeschossen. — Bei Einflügen über der westfranz. Küste wurden gestern drei brit.

Flugzeuge in Luftkämpfen abgeschossen. Am Abend des 27. 10. flogen einige leichte Bomber unter Ausnutzung des stark diesigen Wetters in norddeutsches Küstengebiet ein und verursachten einige Verluste unter der Bevölkerung. Im übrigen entstanden nur geringe Gebäude- und Sachschäden.

Führerhptquart, 29. 10. 42. (DNB.) OKW.: Im Westkaukasus wiesen die deutschen Truppen feindl. Gegenangriffe gegen die in den letzten Tagen gewonnenen Bergstellungen ab, wobei sie von der Luftwaffe wirksam unterstützt wurden. — Kroatische Jäger schössen 6 sowj. Flugzeuge bei einem eigenen Verlust ab. — In Stalingrad bombardierte die Luftwaffe neben starkem Einsatz über der Stadt bei Tag und Nacht feindl. Flugplätze, Batteriestellungen und Transportbewegungen. — Im Nordwestteil des Kaspischen Meeres wurden 2 Frachtschiffe mit zusammen 3000 BRT. versenkt, 2 Tanker und 5 andere Frachtschiffe in Brand geworfen bzw. schwer beschädigt. — Der Feind verlor gestern 44 Flugzeuge, 2 eigene Flugzeuge werden vermißt. — Die Angriffe auf die Flugplätze von Malta wurden fortgesetzt. — In Südostengland führten deutsche Kampfflugzeuge am gestr. Tage Angriffe gegen Industrie-, Verkehrs- und Hafenanlagen.

Führerhptquart. 30. 10. 42 (DNB.) OKW.: In Stalingrad wurde der Angriff mit Unterstützung von Sturzkampfflugzeugen fortgesetzt und das in den letzten Kämpfen gewonnene Gelände gesäubert. — Südl. der Stadt brachen auch gestern von Panzern unterstützte Entlastungsangriffe vor den eigenen Linien im Abwehrfeuer aller Waffen und unter den Bombenangriffen der Luftwaffe zusammen. — Im Kaspischen Meer vernichtete die Luftwaffe in der vergangenen Nacht 9 feindl. Transportschiffe, darunter 7 Tanker. — Im Raum südl. Ostaschkow bekämpfte die Luftwaffe Truppenbereitstellungen und Transportbewegungen des Feindes. 12 mit Truppen und Material stark belegte Ortschaften wurden zum großen Teil zerstört. — Im hohen Norden richteten sich starke Luftangriffe gegen feindl. Truppenlager sowie gegen Stadt und Hafen von Murmansk. — Ein an zwei Stellen durchgeführter Landungsversuch im Raum von Marsa Matruk wurde durch Flakartillerie und Sturzkamp f flu gz eu ge vereitelt. — Bei Tages vor stoßen schwacher Kräfte der brit. Luftwaffe gegen die Küste der besetzten Westgebiete und in die Deutsche Bucht sowie bei nächtl. Störflügen über dem deutschen Küstengebiet wurden 4 feindl. Bomber zum Absturz gebracht.

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Weltbild (8)

Führerhptquart. 31. 10. 42 (DNB.) OKW.: Kampfflieger verbände griffen erneut die Bahnlinien nördl. Astrachan an. — Die Luftwaffe bekämpfte im Quellengebiet der Wolga Bereitstellungen, Transportbewegungen, Nachschublager sowie Industrieanlagen weit im Hinterland des Feindes. — Auf dem Ladogasee wurden 4 größere für die Versorgung von Leningrad bestimmte Schiffe durch Bombenwurf versenkt und 3 Lastkähne beschädigt. — Bombenangriffe auf Leningrad riefen Brände hervor. — Die Luftangriffe auf Murmansk wurden bei Tag und Nacht fortgesetzt. — Die Sowjets verloren am 29. und 30. 10. 134 Flugzeuge. An den Abschußerfolgen waren rumänische und ungarische Jagdflieger beteiligt. 8 eigene Flugzeuge kehrten nicht zurück. — In Ägypten bekämpfte die deutsche und italien. Luftwaffe motorisierte Kräfte und Nachschubkolonnen des Feindes. 8 brit. Flugzeuge wurden abgeschossen.

Führerhptquart. 1. 11. 42 (DNB.) OKW.: Vor Tuapse wurde ein Handelsschiff der Sowjets von 3000 BRT. durch Bombentreffer versenkt. — Westl. des Terek überrannten unsere Angriffstruppen, durch die Luftwaffe hervorragend unterstützt, die Stellungen des Feindes und warfen ihn unter Überwindung mehrerer Flußläufe weit zurück. 2 Panzerzüge wurden durch Heer und Luftwaffe vernichtet. — Im Kaspischen Meer wurden wieder 9 größere Transport- und Frachtschiffe, darunter 4 Tanker, in Brand geworfen oder versenkt. — Die Artilleriestellungen des Feindes am Ostufer der Wolga wurden mit Bomben und Bordwaffen bekämpft, nördl. Astrachan 13 Transportzüge durch Bomben getroffen. Ein ölzug brannte aus. — Ungarische Jagdflieger schössen bei Begleitschutz für eigene Kampfflugzeuge 4 Sowjetflugzeuge ab. — Südostwärts des Ilmensees brachen Gegenangriffe des Feindes unter der Wirkung des Einsatzes von Verbänden des Heeres und der Luftwaffe zusammen. — Auf dem Ladogasee verlor der Feind ein Frachtschiff und einen Schlepper durch Bombentreffer. Ein Schnellboot wurde beschädigt. — Murmansk wurde erneut bei Tag und Nacht angegriffen. — In Ägypten fügten deutsche und italien. Sturzkampfflugzeuge den Briten in rücksichtslosem Einsatz starke Verluste zu. — Eine geringe Zahl brit. Flugzeuge stieß im Wolkenschutz bei Tage in die be-stezten Westgebiete, in die Deutsche Bucht und zur nordwestl. Reichsgrenze vor. Durch Bombenwürfe entstanden an einigen Orten Sachschäden. 7 Flugzeuge wurden abgeschossen. — Im Kampf gegen Großbritannien führte die Luftwaffe am gestr. Tage und in der vergangenen Nacht in mehreren Wellen Vergeltungsangriffe gegen die Stadt Canterbury. Die zum Teil im Tiefflug geworfenen Bomben verursachten erhebliche Zerstörungen durch Spreng- und Brandwirkung. Jagdgeschwader des Begleitschutzes schössen 3 brit. Jagdflugzeuge ab. Andere Kampfflugzeuge bombardierten milit. Ziele an verschiedenen Orten im Südosten der Insel, darunter Dover. — Die Luftwaffe versenkte 2 Handelsschiffe mit zusammen 10 000 BRT. und beschädigte ein großes Handelsschiff und ein Schwimmdock. — Die engl. Kriegsflotte verlor im gleichen Zeitraum einen Zerstörer, 2 Bewacher, 7 Schnellboote und durch Luftangriffe 12 Landungsboote.

Führerhptquart. 2. 11. 42 (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe unterstützte die Kämpfe des Heeres und griff Truppenquartiere und Bahnanlagen der Stadt Ordschonikidse an. — Rumänische Kampfflieger bekämpften Bahnstrecken im Donabschnitt wirksam mit Bomben. — Der Gegenangriff der deutsch-italien. Truppen im Nordabschnitt der El Alamein-Front wurde gestern fortgesetzt und warf den eingebrochenen Feind unter schwersten Verlusten, besonders bei einer australischen Division, zurück. — Angriffe der deutschen und italienischen Luftwaffe richteten sich vor allem gegen Batteriestellungen des Feindes. — Durch Bombentreffer wurde eine größere Anzahl von Geschützen zum Schweigen gebracht. Zum Begleitschutz eingesetzte Jäger schössen ohne eigene Verluste 4 brit. Jagdflugzeuge ab. — In der Zeit vom 11. bis 31. Okt. verlor die brit. Luftwaffe 306 Flugzeuge, davon 187 über dem Mittelmeer und über Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 88 eigene Flugzeuge verloren.

Führerhptquart. 3. 11. 42 (DNB.) OKW.: Luftangriffe mit Bomben und Bordwaffen brachten dem Feinde hohe Verluste bei. Ein Panzerzug wurde vernichtet. — In Stalingrad geht der schwere Angriffskampf um Häuserblocks und Straßen weiter. Sturzkampfflugzeuge setzten ihre Angriffe gegen die hartumkämpften Widerstandsnester im nördl. Stadtgebiet fort. — Kampffliegerverbände unterbrachen nachhaltig die Bahnverbindungen ostwärts der Wolga und den Fährbetrieb über den Strom. — Italien. Jäger bekämpften im Tiefflug Feldstellungen der Sowjets. — Im Kampf gegen die sowj. Handels- und Kriegsflotte vernichtete die Luftwaffe im Monat

Oktober an der Schwarzmeerküste, auf dem Kaspischen Meer, dem Unterlauf der Wolga und auf dem Ladogasee insgesamt 33 Fracht- und Transportschiffe verschiedener Größe, darunter eine hohe Zahl von Tankern, außerdem einen Bewacher. Ferner wurden 32 Frachtschiffe aller Art und 4 Kriegsschiffseinheiten durch Angriffe aus der Luft beschädigt. — Die Schlacht in Ägypten geht mit gesteigerter Heftigkeit weiter. Deutsche und italien. Luftstreitkräfte führten an den Brennpunkten der Schlacht unermüdliche Angriffe gegen motorisierte brit. Kräfte, Artilleriestellungen und rückwärtige Verbindungen. Deutsche und italien. Jagdflieger schössen bei einem deutschen Verlust 15 Flugzeuge des Feindes ab. Außerdem wurden über dem Mittelmeer 5 brit. Flugzeuge zum Absturz gebracht, davon eines durch ein deutsches Unterseeboot. — An der Kanalküste verlor der Feind gestern 4 Flugzeuge.

Führerhptquait., 4. 11. 42. (DNB.) OKW.: Kampfflieger griffen den Hafen Tuapse mit guter Wirkung an. — Sturzkampfflieger bekämpften Truppenansamm-lungen westl. des Wolgaknies. — Auf dem Ladogasee versenkten deutsche Flugzeuge 2 Schleppzüge und einen Frachter. — Die Achte brit. Armee führte auch gestern in der El-Alamein-Front unablässig Angriffe mit überlegenen Infanterie-und Panzerkräften unter starkem Einsatz ihrer Artillerie und Luftwaffe. Die deutsch-italien. Panzer-Armee schlug in erbittertem Kampf wieder den Ansturm zurück. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge griffen die Flugplatzanlagen von Lucca und Halfar auf Malta an. — An der nordwestl. Reichsgrenze wurde bei Tage ein viermotoriger Bomber, an der Kanalküste ein Jagdflugzeug abgeschossen. — In Südwest- und - Südostengland bekämpften leichte Kampfflugzeuge kriegswichtige Ziele.

„Spitfire II", Höchstgeschw. mit Rolls-Royce Merlin III (max. 1045 PS), wurde bei Flugversuchen mit Beuteflugzeugen in 5 km Höhe mit 550 km/h festgestellt. Werte weit über 600 km/h dürften im waagerechten Flug mit dem stärkeren Motor Merlin XII nicht erreicht sein. Steigt in 14 Min. auf 8 km Höhe. Gipfelhöhe zwischen 11 und 12 km.

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Schriften, herausgegeben von der Zentrale für wissenschaftliches Berichtwesen der Luftfahrtforschimg des Generalluftzeugmeisters (ZWB) Berlin-Adlers-hof. Kommissionsverlag von R. Oldenbourg, München und Berlin.

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