Zeitschrift Flugsport

Heft Nr. 22 vom 28. Oktober 1942

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Die Zeitschrift Flugsport war die illustrierte, flugtechnische Zeitschrift für das gesamte Flugwesen und wurde im Zeitraum von 1909 bis 1944 von Oskar Ursinus herausgegeben. Über einen Zeitraum von 36 Jahren hinweg wurde in dieser Zeitschrift sowohl über die zivile als auch über die militärische Luftfahrt berichtet. Jedes Heft widmete sich in besonderen Kapiteln u.a. den Themen Segelflug, Motorflug, Luftschiffahrt, Ballonfahren, Modellflug, Luftwaffe oder Luftsport. Ebenso wurden die Bereiche Flugzeuge, Flugzeugtechnik, Flughäfen, Landeplätze sowie Flugnavigation und Luftverkehr im Inland und Ausland behandelt. Alle Seiten aus den Jahrgängen von 1909 bis 1944 sind mit Fotos und Abbildungen als Volltext in der nachstehenden Form kostenlos verfügbar. Erscheint Ihnen jedoch diese Darstellungsform als unzureichend, insbesondere was die Fotos und Abbildungen betrifft, können Sie alle Jahrgänge als PDF Dokument mit Inhaltsverzeichnissen, Seitenzahlen, Fotos und technischen Zeichnungen für eine geringe Gebühr herunterladen. Um komfortabel nach Namen, Themen und Begriffen zu recherchieren, nutzen Sie bitte die verfügbaren PDF Dokumente. Nutzen Sie bitte die kostenfreie Leseproben von Heft 17/1933 sowie von Heft 8/1939, um die Qualität der angebotenen PDF Dokumente zu prüfen.



XXXIV. Jahrgang / Nr. 22

Mittwoch, 28. Okt. 1942

GEGRÜNDET 1908 U. HERAUSGEGEBEN VON OSKAR URSINUS.CIVIL-JNG.

USA Douglas DB-19 Sturzbomber

USA Douglas B-19 Viermotor

Mercedes Benz-Flugmotoren seit 1888

Flugrundschau

Patent-Sammlung Nr. 40

„FLUGSPORT"-Erscheinungstage 1942

IXXXIV. Jahrgang

Nr. Datum

23 11. November

24 25. November

25 9. Dezember

26 23 Dezember

Preis 80 Pf.

Printed in Germany

G-FLUGZEUGRÄDER aus Elektron-Guß mit mechanischen, hydraulischen und Luftdruck-Bremsen, Bremsbetätigungen.

(c- SPORNRÄDER aus Elektron-Preßguß, geteilt mit Flach* bettfeige.

G - FLUGZEUGBEINE mit Luft-Öl-Dämpfung, G-Schrauben-federbeine,(c-Ringfederbeine;(c.Einbeinfahrgestelle,G-Gabel-fahrwerke, G-Spornfederungen mit Rad oder Kufe und automatischer Rückführung.

G - FLUGMOTORKOLBEN (Bauart mRHLE], schmiedegepreßt und gegossen in den verschiedensten Bauarten, Größen und Legierungen.

G-SPRITZGUSS für Bordinstrumente und Zellenteile.

Illustrierte flugtechnische Zeitschrift und Anzeiger für das gesamte Flugwesen

Brief-Adr.: Redaktion und Verlag „Flugsport", Frankfurt a. M., Hindenburg-Platz 8

Bezugspreis für In- und Ausland pro Vierteljahr bei 14täglichem Erscheinen RM 4.50 Telefon: 34384 — Telegr.-Adresse: Ursinus — Postscheck-Konto Frankfurt (Main) 7701

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, Postanstalten und den Verlag Der Nachdruck unserer Artikel ist, soweit nicht mit „Nachdruck verboten" versehen, nur mit genauer Quellenangabe gestattet.

Nr. 22 28. Oktober 1942 XXXIV. Jahrgang

Die nächste Nummer des „Flugsport" erscheint am 11. November 1942

Wildwest!

Die völkerrechtswidrigen Verstöße britischer Flugzeuge scheinen eine neue Kampf gewohnheit zu werden. Sanitätsflugzeuge und sogar Wüstenlazarette werden in rücksichtsloser und grausamster Weise beschossen und die bedauernswerten hilflosen Insassen getötet. Die Genfer Konvention scheint für die Briten nicht mehr zu existieren. Mit Terrorangriffen auf die deutsche Zivilbevölkerung hat man das deutsche Volk nicht zermürben können, man hat das Gegenteil erzielt. Die Rücksichtslosigkeit, Brutalität und unritterliche Kampfesweise achsenfeindlicher Flieger macht sich überall bemerkbar. Das Maß ist zum Überlaufen voll!

Nach einer Äußerung der japanischen Regierung Hori am 21. 9. werden feindliche Flieger, die sich bei einem Angriff auf japanische Gebiete Grausamkeiten der Zivilbevölkerung gegenüber zuschulden haben kommen lassen, mit schweren Strafen belegt. Bei dem Angriff am 17. April, als Kinder auf einem Schulhof beschossen wurden, waren es USA-Flieger, die solche Heldentaten in Wildwestmanier vollbrachten.

Verstöße gegen die Abmachungen der Genfer Konvention sind unauslöschlich in der Geschichte verzeichnet. Vielleicht sind es Verzweiflungsakte infolge der vielen verlorenen Schlachten. Schandmale in der Kriegsgeschichte unserer Gegner.

USA Douglas DB=19 Sturzbomber.

Der DB-19 ist ein einmotoriger Tiefdecker, freitragend in Ganzmetallbauweise.

Flügel dreiteilig, Ansatzflügel starke V-Stellung. Flügelschnitt NACA 2412. Bremsklappen, hydraulisch betätigt.

Rumpf Formringe, Längsprofile mit Glattblechbelag. Sitze hintereinander.

Langer Sichtaufbau mit Schiebehaube.

Höhen- und Seitenleitwerk freitragend, metallbedeckt. Trimmklappen am Höhen- und Seitenruder.

Fahr werk in eine unter dem Mittelstück liegende Verkleidung hydraulisch hochziehbar, so daß noch ein Teil des Rades heraussteht.

Diese Nummer enthält Patent-Sammlung Nr. 40.

Motor Pratt & Whitney Twin Wasp Junior SD 4 — G 750 PS-Motor.

Spannweite 12,65 m, Länge 9,67 m, Höhe 3,02 m, Flügelfläche 29,3 m2, Flächenbelastung 100 kg/m2,

Leistungsbelastung 3,9 kg/PS, Höchstgeschwindigkeit 358 km/

h, Reise- 309 km/h, Landegeschw. mit Klappenbetätigung 9b

km/h, Gipfelhöhe 7620 m, Steigfähigkeit 6,5 m/sec, Reichweite 1575 km.

Douglas DB-19.

Zeichnung Flugsport

USA Douglas B=19 Viermotor,

Douglas B-19 hat am 8. 11. 1941 seine Flugversuche beendet. Spannweite 64 m, normales Fluggewicht 63,5 t, überbelastet 72 t (vgl.

„Flugsport" 1940,

S. 428). Höchst-geschw. 335 km/h, Reisegeschw. 300 km/h. Flight schrieb unter dem 11. 12. 1941 hierüber, daß die Leistungen nicht berühmt seien. Die Douglas-Konstrukteure haben jedenfalls schon

Führerstand des Douglas B-19. 10 Mann Besatzung.

Bild Flight

bei der Konstruktion damit gerechnet, daß an Stelle der Wright Duplex Cyclone Motoren mit 2000 PS Startleistung, die eine

Leistungsbelastung von ca. 7,65 kg/PS ergeben, durch größere Motoren ersetzt werden müssen. Betriebsstoff 4150 1. Dreiblattluftschrauben Durchmesser 4,8 m.

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USA Douglas B-19.

Hinterer Rumpfteil. ffiS^- 'f%% ' ~Ji.****^ *. "X,

Bild Flight *^m£M^.. T^^m^^SS . . ........^xÄ#-

Mercedes=Benz=Flugmotoren seit 1888*),

Der erste überhaupt zum Antrieb eines Luftfahrzeuges verwendete Benzin-Explosionsmotor war der in Abb. 1 gezeigte 2-PS-Daimler-Einzylin-dermotor, der in dem von dem Leipziger Buchhändler Dr. Wölfert konstruierten Lenkluftschiff eingebaut war (erster Aufstieg im August 1888).

Das erste Flugzeug mit Antrieb durch Verbrennungsmotor wurde 1900/01 von dem österT. Ingenieur Wilhelm Kreß erbaut, der schon mit Lilienthal in Verbindung stand; zum Antrieb diente ein etwas „frisierter" 30/35-PS-Daimler-Mercedes-4-Zyl.-Automobilmotor. Leider wurde das Kreß sehe Flugzeug (Abb. 2) bei einem mißglückten Start im Oktober 1901 restlos zerstört.

In den folgenden Jahren entwickelten sich aus den Automobilmotoren dann die ersten eigentlichen deutschen Flugmotoren. So brachten 1909/10 die Daimler-Werke einen für damalige Begriffe bemerkenswert fortschrittlichen 50/55-PS-4-Zyl.-Flugmotor heraus, mit dem der Flieger Sehende 1

*) Ausführliche Typenbeschreibung vergleiche „Flugsport": 1910 S. 711, Daimler 70 PS. — 1912 S. 250. Daimler-Mercedes 4 Zyl. 50 PS, 4 Zyl. 65 PS, 6 Zyl. 125 PS. - 1913 S. 81. Kaiserpreis Motor Benz, 4 Zyl. 100 PS. — 1918 S. 585. Benz-Motor, 6 Zyl. 230 PS. — 1928 S. 430. Auf der IIa, Berlin, Mercedes-Benz-Motoren. — 1935 S. 475. Diesel Mercedes-Benz „OF 2", 6 Zyl. 700 PS. — 1936 S. 584. Daimler-Benz-

Diesel-Motor „LÖF 6", 12 Zyl. hängend 800/ 1000 PS. — 1938 S. 233. Daimler „DB 600;'. S. 280. — 1939 S. 379 Daimler-Benz. „DB 601a" Einspritzmotor.

Abb. 1. 4-PS-Daimler-Motor, 1888 erstmalig als Liiftschiffniotor verwendet. (In der Gondel der Leipziger Buchhändler Dr. Wölfert.)

12 Zyl. 900/1200 PS. — 1937 S. 554. Mercedes-Benz „DB C00",

Abb. 2. Erstes Flugzeug der Welt mit Antrieb durch Verbrennungsmotor (1900/01). Das von dem Österreicher Wilh. Kreß konstruierte Wasser-Flugzeug mit 35/40-PS-Mercedes-4-Zyl.-Motor. Vor dem hinteren Tragdeck der Erbauer Wilh. Kreß (mit

weißem Spitzbart).

einen neuen deutschen Höhenrekord aufstellte. Mit dem im Jahre 1911 erschienenen 70-PS-Daimler-Mercedes-4-Zyl.-Flugmotor wurde der von der „Automobil- und Flugtechnischen Gesellschaft" ausgesetzte Preis für den besten deutschen Flugmotor errungen.

Im darauffolgenden Jahr (1912) entwickelten die Daimler-Werke eine Abart dieses Motors mit hängenden Zylindern und untersetzter hohler Propellerwelle. Dies war der erste Flugmotor, durch dessen Propellerwelle man mit einem Maschinengewehr schießen konnte. Trotz ihrer Vorzüge vermochte sich die hängende Zylinderanordnung jedoch zunächst nicht durchzusetzen. Die Schmierung ließ sich mit den damaligen Mitteln der Technik noch nicht sicher genug beherrschen.

Der am 27. 1. 1912 gestiftete Kaiserpreis, der für den besten deutschen Flugmotor 50 000 RM aussetzte, führte zu neuen Höchstleistungen. Die Benz-Werke wählten für den Wettbewerbsmotor, zugleich ihren ersten Flugmotor, die Vierzylinder-Bauart, da diese den Wertungsbestimmungen am besten zu entsprechen schien. Der 100-PS-Flugmotor (Abb. 3) zeigte sich allen Mitbewerbern überlegen und wurde mit dem „Kaiserpreis 1913" ausgezeichnet.

. Bereits während des Wettbewerbs hatte die Firma mit der Entwicklung von drei 6-Zyl.-Flugmotoren-Typen begonnen, die nach genau den gleichen Grundprinzipien wie der siegreiche „Kaiserpreis"-Motor konstruiert waren, Dank seines gleichförmigen Drehmoments und besseren Massenausgleichs arbeitet der Sechszylinder bekanntlich wesentlich ruhiger und erschütterungsfreier als der Vierzylinder. In der Tat bewährten sich die drei ersten 6-Zyl.-Flugmotorentypen mit den Musterbezeichnungen „BZ 1" (88/95 PS), „BZ 2" (110/125 PS) und „BZ 3" (150/165 PS) in der Praxis ausgezeichnet.

Zu Abb. 3 bis 10, S. 331: Abb. 3. 4-Zyl.-100-PS-Benz-Flugmotor errang im Flugmotoren-Wettbewerb im Jahre 1912 den Kaiserpreis. — Abb. 4. Mercedes-Flugmotor 1915, 6 ZyL, 160 PS. Auspuffseite. (Bohrung: 140 mm, Hub: 160 mm, Umdrehungen in der min: 1400.) — Abb. 5. 250-PS-Benz-12-Zyl.-Flugmotor 1914/15. — Abb. 6. 500-PS-Mercedes-18-ZyL-Flugmotor in W-Form. — Abb. 7. 800/1000-PS-Mercedes-Benz-12-Zyl.-Flugmotor „F 2" (1927/2S). — Abb. 8. 700/750-PS-„Mercedes-Benz-12-Zyl.-Diesel-Fiugmotor Typ „OF 2". — Abb. 9. Mercedes-Flugmotor F 7502, 1925, 20 PS. Boxer-Motor, luftgekühlte Zylinder, Bohrung: 75 mm, Hub: 100 mm, Gesamtvolumen: 0,9 1, n = 3000, Gewicht: 48 kg. Hängende Ventile (je 2 pro Zylinder) durch Stoßstangen und Kipphebel gesteuert, Bosch-Hochspannungsmagnetzündung, Mercedes-Bremsdüsen-Vergaser. — Abb. 10. Auf einem Feldflugplatz im Osten. Wartungsarbeiten an dem Mercedes-Benz-Flugmotor DB 601 eines vom erfolgreichen Feindflug zurückgekehrten Messerschmitt-Jägers Me 109.

Die Nachfolge des 70-PS-4-Zyl.-Daimler-Mercedes-Flugmotors traten 1912/13 die beiden zn Weltberühmtheit gelangten 6-Zyl.-Typen von 75/85 PS und 100/105 PS an. An Stelle der bis dahin verwendeten Gußzylinder besaßen diese beiden Baumuster Stahlzylinder, die fortan zum typischen Kennzeichen der Daimler-Mercedes-Flugmotoren wurden. An dem rapiden Aufschwung des deutschen Flugwesens in den beiden letzten Jahren vor Ausbruch des Weltkrieges haben die 75/85-PS- und 100/105-PS-Flugmotoren hervorragenden Anteil gehabt; sie errangen eine ganze Reihe von Weltrekorden, darunter den absoluten Höhen-, Dauer- und Streckenweltrekord.

Der Weltkrieg forderte gebieterisch immer höhere Leistungen von Flugzeugen und Motoren und trieb die technische Entwicklung in außergewöhnlichem Ausmaß voran. Auch auf fabrikatorischem Gebiet wurden an die wenigen deutschen Flugmotorenfabriken sehr große Anforderungen gestellt. Rund 45 000 Flugmotoren wurden während des Weltkrieges in Deutschland hergestellt, davon nicht weniger als 32 900 in den Daimler-und Benz-Werken.

Auf Grund der mit den Typen „BZ 1", .,BZ 2" und „BZ 3" gesammelten Erfahrungen entstand das Baumuster „BZ 4", ein Sechszylinder mit einer Leistung von 200'220 PS. Die Daimler-Werke entwickelten aus ihrem erfolgreichen 100-PS-Sechszy 1 indertyp („D L') zunächst ein etwas stärkeres Baumuster von 120/125 PS („D II") und hieraus wiederum ein noch stärkeres von 160/170 PS („DIU") (Abb. 4). Mit diesem Motor hat u. a. der „Rote Kampfflieger" Rittmeister Manfred von Richthofen viele Luftsiege errungen. Hauptsächlich zur Verwendung in Bombenflugzeugen wurde 1915 ferner der 260-PS~6-Zyl. „D IVa" geschaffen.

Auch der Weg, die Motorleistung durch Erhöhung der Zylinderzahl zu steigern, wurde damals erfolgreich beschritten. Um die Jahreswende 1914/15 lief der erste Benz-12-Zyl.-Flugmotor, der bei 1400 U/min eine Leistung von 250 PS besaß, auf dem Prüfst and (vgl. Abb. 5). Jedoch entschied der damalige Chefingenieur der Inspektion der Fliegertruppen, daß die Entwicklungsarbeiten an diesem Motor vorzeitig abgebrochen werden mußten. So kam es nicht zur Aufnahme der Serienfabrikation.

Erst drei Jahre später (1917) entstanden mit den Typen „BZ 5b" und „BZ 6" neue 12-Zyl.~Flugmotoren. Der „BZ 5b" leistete bei 2000 U/min bis 450 PS und wog trocken 430 kg, also noch nicht einmal 1 kg je PS. Die Luftschraubenwelle war durch ein Umlaufgetriebe zur Kurbelwelle im Verhältnis 19 : 29 untersetzt. Hierdurch paßte man die Drehzahl der Luftschraube einem besseren Wirkungsgradbereich an.

Der „BZ 6" war der stärkste während des Weltkrieges gebaute deutsche Flugmotor: bei 1600 U/min entwickelte er eine Llöchstleistung von 675 PS. Das Untersetzungsgetriebe für die Luftschraubenwelle war getrennt vom Kurbelgehäuse vor dem Motor angeordnet und federnd mit der Kurbelwelle gekuppelt. Da ausreichend betriebssichere Zwölfzylinder-Zünd-magnete damals nicht zur Verfügung standen, wurden 4 Sechszyl.-Magnete verwendet.

Bei den Daimler-Werken entstand 1915 ein 220-PS-Reihen-8-Zyl.-Flugmotor für Fernaufklärer und Bomber. Im gleichen Jahr wurde ferner mit der Entwicklung eines 500-PS-18-Zyl.-Flugmotors in W-Form (Abb. 6) begonnen, der seiner Zeit weit voraus war.

Für Jagdflugzeuge wurden besonders kurz und gedrängt gebaute 8 -Zvl.-Schnellaufer in V-Form entwickelt. Es waren dies der 185-PS-,JD lllb"- und der 195/260-PS-„BZ 3b"-Motor.

Schon im Weltkrieg kam der Ruf nach immer größeren Flughöhen auf. Dieser Forderung stand aber entgegen, daß mit zunehmender Höhe die Luftdichte abnimmt und damit die Motorleistung sinkt. Diesem Leistungsabfall versuchten die Benz-Werke durch „Überkomprimierung" und „Über-

dimensionierung" des Motors entgegenzuwirken, was sich freilich nur für verhältnismäßig geringe Flughöhen als ausreichend erwies. Die Daimler-Werke begannen als erste Flugmotorenfabrik der Welt 1916 mit systematischen Versuchen zur „Aufladung" ihrer Flugmotoren mit Hilfe eines Gebläses oder Kompressors. Im Herbst 1918 hätte mit der Serienfabrikation von Gebläseflugmotoren begonnen werden können. Der unglückliche Ausgang des Krieges machte jedoch alle dahin zielenden Absichten und Pläne zunichte.

Auf Grund des Versailler Friedensdiktats mußten die in der entmilitarisierten Zone gelegenen Benz-Werke die Flugmotorenfabrikation gänzlich einstellen.

Auch bei den Daimler-Werken lag der Flugmotorenbau in den ersten Nachkriegs Jahren völlig still. Erst nach Aufhebung des der deutschen Luftfahrtindustrie durch die ehemaligen Feindmächte auferlegten Bauverbots (Mai 1922) konnte mit der Entwicklung eines luftgekühlten 2-ZyL-Boxer-Motors für leichte Sportflugzeuge begonnen werden. Bei 3000 U/min leistete der in Abb. 9 gezeigte Motor 20 PS und wog 48 kg; die Propellerwelle war durch ein Planetengetriebe; im Verhältnis von 3 : 1 zur Kurbelwelle untersetzt. Im „Deutschen Rundflug 1925" entfielen in der Gruppe A die drei ersten Preise auf Flugzeuge mit diesen Motoren. Mit dem gleichen Motor führte Freiherr von König-Warthausen 1928 einen Flug um die Welt aus und wurde für diese Leistung mit dem „Hindenburg-Pokal" ausgezeichnet.

Nach langwierigen und mühseligen Verhandlungen gelang es im Frühjahr 1926 endlich, wenigstens die teilweise Aufhebung der über die deutsche Luftfahrt verhängten Beschränkungen durchzusetzen. Im Sommer des gleichen Jahres schlossen sichdie Daimler- und Benz-Werke durch Fusion zur Daimler-Benz Aktiengesellschaft zusammen.

Noch im Laufe des Jahres 1926 wurde der Bau des bereits im Weltkrieg bewährten 6-Zyl.-Flugmotors „D II" wieder aufgenommen, der sich wegen seiner robusten Bauart und unbedingten Zuverlässigkeit besonders für Schulflugzeuge hervorragend eignete. Durch konstruktive Verbesserungen gelang es, die Leistung von 125 auf 150 PS zu steigern.

Unter der Typenbezeichnung „F 2" entstand 1927/28 ein wassergekühlter 12-Zyl.-Flugmotor in stehender V-Form, der von vornherein als Ladermotor entworfen wurde (Abb. 7). Die Propellerwelle war durch ein Stirnradgetriebe im Verhältnis von etwa 2 : 1 zur Kurbelwelle untersetzt. Die Nennleistung des „F 2" betrug 800 PS bei 1600 U/min, die Höchstleistung mit eingeschaltetem Gebläse etwa 1000 PS bei 1700 U/min.

Parallel mit diesem wassergekühlten 800/1000-PS-12-Zyl.-Flugmotor wurde ein im wesentlichen nach den gleichen Grundsätzen konstruierter luftgekühlter 12-Zyl.-Flugmotor „F 3" von 700 PS Solleistung entwickelt. Die Kühlung der Zylinder erfolgte durch zwischen den Zylindern sitzende Gebläseräder. Der Motor besaß also Zwangsluftkühlung.

Die großen Fortschritte und Erfolge im Bau von leichten schnellaufenden Vorkammer-Dieselmotoren für Kraftfahrzeuge legten den Gedanken nahe, die gesammelten Erkenntnisse und Erfahrungen auch für den Flugmotorenbau nutzbar zu machen. Unter der Typenbezeichnung „OF 2" entstand 1929 ein wassergekühlter 12-Zyl.-Dieselmotor mit einer Dauerleistung von 720 PS bei 1720 U/min (Abb. 8) und einer Spitzenleistung von 800 PS bei 1790 U/min. Der Treibölverbrauch bei Dauerleistung betrug nur 180 g je PS u. h, war also im Vergleich zu den damals bei Benzinflugmotoren üblichen Verbrauchswerten außerordentlich gering. Auch das Gewicht des „OF 2" war mit 935 kg für einen Dieselmotor bemerkenswert niedrig; auf die Spitzenleistung von 800 PS bezogen, entspricht dies einem Einheitsgewicht von nur 1,17 kg je PS.

Trotz technisch weitschauender Entwicklungsarbeit hielten die schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse den Flugmotorenbau in Deutschland klein. Erst als der Führer Deutschland vom Versailler Diktat befreite, brach eine neue Epoche im Flugmotorenbau an. Die seit 1926 in aller Stille gesammelten Erfahrungen sollten sich bewähren. In verblüffend kurzer Zeit entstanden die 12-Zyl.-Hochleistungsmotoren „DB 600" und „DB 601", die beim IV. Züricher Flugwettbewerb im Juli 1937 zum erstenmal an die Öffentlichkeit traten. Sie verhalfen sowohl in der „Internationalen Steig-und Sturzflug-Konkurrenz" als auch im „Internationalen Alpenrundflug für Militärflugzeuge" zum Sieg für Deutschland.

Am 30. 3. 1939 eroberte Flgkp. Dieterle auf einem Heinkel-Jagdeinsitzer „He 112 U" mit Mercedes-Benz-12-Zyl.-Flugmotor „DB 601" den „Rekord der Rekorde", den absoluten Geschwindigkeitsweltrekord, erstmals für Deutschland, und zwar mit einer Leistung von 746,6 km/h. Knapp einen Monat später überbot Flkp, Wendel auf Messerschmitt-Jagdeinsitzer „Me 109 R", ebenfalls ausgerüstet mit „DB 601" (Abb. 10), den Rekord der „He 112 U" bereits wieder, indem er unter offizieller Kontrolle eine Geschwindigkeit von 755,11 km/h erreichte.

In ihrem konstruktiven Grundaufbau gleichen sich der „DB 600" und „DB 601" weitgehend. Beide sind flüssigkeitsgekühlte, hängende 12-Zyl.-V-Motoren mit kleinster Stirnfläche und so gedrängten äußeren Abmessungen, daß sie ohne weiteres innerhalb des zur Unterbringung des Flugzeugführers sowieso erforderlichen Rumpfquerschnitts Platz finden. Aber auch bei Mehrmotoren-Flugzeugen mit in den Flügeln eingebauten Motorgondeln bietet die hängende Zylinderanordnung in aerodynamischer Hinsicht große Vorteile; denn in den meisten Fällen ist für das einziehbare Fahrgestell unter den Flügeln ohnehin ein Ausbau vorhanden, der sich zur Unterbringung hängender Motoren ausgezeichnet verwerten läßt.

Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Major Hermann Graf, Staffelkapt. in einem Jagdgeschw.

Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Ofw. Broich, Flug-zeugf. in einem Kampfgeschw.; Oblt. Bornschein, Flugzeugf. in einem Kampf-geschw.; Hptm. Kindler, Staffelkapt. in einem Kampf geschw.; Oblt. Stry, Flugzeugf. in einem Sturzkampf geschw.; Lt. Kutscha, Flugzeugf. in einem Zerstörergeschw.; Fw. Schulte, Flugzeugf. in einem Jagdgeschw.; Hptm. Somrau, Staffelkapt. in einem Nacht jagdgeschw.; Hptm. Stricker (f), Gruppenkommandeur in einem Kampf -geschw.: Hptm. Breu, Gruppenkommandeur in einem Kampf geschw.; Ofw. Füllgrabe, Flugzeugf. in einem Jagdgeschw.; Hptm. Korthals, Staffelkapt. in einem Kampfgeschw., Fw. Engter, Flugzeugf. in einem Jagdgeschw.

Kollewe, Major, Eichenlaubträger, Gruppenkommandeur in einem Kampfgeschw., vom Feindflug nicht zurückgekehrt.

Joachim Wandel, Ritterkreuzträger, Hptm., Staffelkapt. in einem Jagdgeschw., vom Feindflug nicht zurückgekehrt.

Orthofer, Ritterkreuzträger, Major, Kommodore eines Sturzkampfgeschw., im Osten Heldentod.

Dr. Sebastian Finsterwalder, Geheimrat, Professor, vollendete am 4. 10. sein 80. Lebensjahr. Technische Hochschule München.

Inland.

Deutsch-finnischer Luftverkehr ist mit Wirkung vom 14. Sept. durch ein Abkommen über die Regelung des zivilen Luftverkehrs zwischen der deutschen und finnischen Regierung abgeschlossen.

Ausland.

Port. Flughafen in Portela Sacavem, einer Vorstadt von Lissabon, Landflughafen, am 16. 10. eröffnet. Der Flughafen ist noch nicht fertiggestellt und soll auch als Wasserflughafen ausgebaut werden.

Luftwaffendienstalter infolge der schweren Verluste an Offizieren der engl. Luftwaffe in.den letzten Monaten für aktiven Dienst von 32 auf 45 Jahre und das Alter des technischen Personals von 45 auf 60 Jahre heraufgesetzt.

W. F. Dickson, engl. Luftkommodore, zum Vizeluftmarschall ernannt. North American Mitchell, Bezeichnung für B—25 C Bomber (zwei 1700 PS Wright Double-Row Cyclone GR—2 600 — 5AB Motoren).

Lockheed Constellation, Verkehrsflugzeug bestellt von der Pan American Airways, Transcontinental und Western Air Inc., sollte im Juni d. J. fertig werden. Das Verkehrsflugzeug ist für 57 Fluggäste und Besatzung von 7 Mann bestimmt und mit vier 2500 PS 18 Zyl. Wright Cyclone Motoren ausgerüstet. Reichweite 6400 km, Höchstgeschw. 550 km/h und Reisegeschw. 455 km/h angegeben.

Luftwaffe.

Führerhptqart, 8. 10. 42. (DNB.) OKW.: Auch in Stalingrad mußte der Feind in schwerem Kampf weiteres Gelände aufgeben. Starke deutsche Luftstreitkräfte und rumänische Kampfflugzeuge sowie Flakartillerie der Luftwaffe griffen mit guter Wirkung in die Kämpfe des Heeres ein. — Andere Kampfflieger verbände bombardierten wiederum bei Tag und Nacht wichtige Verkehrsknotenpunkte und Nachschubverkehr an der unteren Wolga und am Kaspischen Meer. — Übersetzversuche des Feindes über die Newa wurden durch wirksames Artilleriefeuer vereitelt und die Luftangriffe auf wichtige sowj. Bahnstrecken im nördl. Frontabschnitt mit guter Trefferwirkung fortgesetzt. — An der Südküste Englands bekämpften leichte Kampfflugzeuge bei Tage milit. Ziele und kriegswichtige Anlagen.

Links: Vierlingsflak in Stellung. — Rechts: Gutgetarnte und mit starkem Splitterschutz versehene Abstellboxen auf den deutschen Flugstützpunkten am Finnischen

Meerbusen. Weltbild (2)

Führerhptquart, 9. 10. 42. (DNB.) OKW.: Südostwärts des Ilmensees haben Truppen des Heeres, der Waffen-|f und Luftwaffenfeldeinheiten, hervorragend unterstützt durch fliegende Verbände der Luftwaffe, in mehrtägigen harten Angriffskämpfen einen wichtigen Geländeabschnitt gewonnen und hierbei 5 sowj. Divisionen und 2 Schützenbrigaden zerschlagen bzw. vernichtet. — Nach einem wirkungslosen Tages-Störangriff eines brit. Flugzeuges auf saarpfälzisches Gebiet flogen in der vergangenen Nacht einzelne feindl. Flugzeuge in die Deutsche Bucht ein. Eines von ihnen wurde abgeschossen. Ein weiterer Bomber wurde bei einem Vorstoß gegen die westfranz. Küste zum Absturz gebracht. — In den Morgenstunden des heutigen Tages überflogen einige feindl. Flugzeuge westdeutsches Gebiet. In geringer Anzahl abgeworfene Sprengbomben verursachten keine Schäden.

Führerhptquart., 10. 10. 42. (DNB.) OKW.: Im Kampf um Stalingrad setzten Sturzkampfverbände die Zermürbungsangriffe auf feindl. Widerstandsnester und befestigte Häuserblocks, Kampffliegerkräfte die Zerschlagung der Nachschubstrecken und Hafenanlagen im Bereich der unteren Wolga fort. — Im hohen Norden bekämpften deutsche Kampfflugzeuge in der vergangenen Nacht feindl. Flugplätze an der Kolabucht. — In Nordafrika griff die Luftwaffe motorisierte Verbände, Batteriestellungen und Zeltlager der Briten an der mittleren Alamein-Front sowie die Hafen- und Dockanlagen von Alexandria mit guter Trefferwirkung an. Zum Begleitschutz eingesetzte deutsche Jäger schössen in Luftkämpfen 6 brit. Flugzeuge ohne eigene Verluste ab. — Bei Angriffen eines starken gemischten Fliegerverbandes auf eigene Feldflugplätze verloren die Briten durch die zusammengefaßte Abwehr deutscher und italien. Jäger sowie durch Flakartillerie 48 Bomben-und Jagdflugzeuge. In diesen Luftkämpfen ging nur ein eigenes Jagdflugzeug verloren, wobei sich der Jagdflieger durch Fallschirmabsprung retten konnte. — Bei Tagesangriffen gemischter feindl. Fliegerverbände auf nordfranz. und belg. Gebiet entwickelten sich heftige Luftkämpfe, in deren Verlauf eine größere Anzahl mehrmotoriger Bomber, darunter solche amerikan. Herkunft, bei nur einem eigenen Verlust abgeschossen wurden. Die franz. Zivilbevölkerung erlitt Verluste an Toten und Verletzten. Die durch Sprengbomben hervorgerufenen Sachschäden sind gering. — An der Südküste Englands versenkten leichte deutsche Kampfflugzeuge bei Tagesangriffen 6 brit. Landungsboote und beschädigten 2 weitere schwer.

Führerhptquart, 11. 10. 42. (DNB.) OKW.: Im Nordteil des Kaukasus warfen deutsche Gebirgstruppen, unterstützt durch Verbände der Luftwaffe, den Feind aus weiteren Höhenstellungen. — Zusammengefaßte und in der Nacht fortgesetzte Angriffe starker Luftwaffenkräfte gegen das für die sowj. Erdölgewinnung und -Verarbeitung bedeutsame Groszny riefen schwerste Zerstörungen und gewaltige Brände hervor. — In der Zeit vom 29. Sept. bis 9. Okt. wurden 356 Sowjetflugzeuge in Luftkämpfen, 66 durch Flakartillerie der Luftwaffe, 19 durch Verbände des Heeres abgeschossen, 18 weitere am Boden zerstört, so daß die Gesamtverluste 459 Flugzeuge betragen. In der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 36 eigene verloren. — In Südostengland wurden bei Tage milit. Anlagen und Versorgungsbetriebe mit Bomben schweren Kalibers angegriffen. Die brit. Luftwaffe verlor in der Zeit vom 1. bis 10. 10. 127 Flugzeuge, davon 54 über dem Mittelmeer und in Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 23 eigene Flugzeuge verloren.

Führerhptquart, 12. 10. 42. (DNB.) OKW.: Kampffliegerkräfte setzten die Zerstörungen wichtiger Bahnstrecken ostwärts der Wolga fort. — Deutsche Kampffliegerverbände setzten am gestr. Tage die Bombardierung der brit. Flugstützpunkte auf der Inselfestung Malta fort. Ausgedehnte Brände in Abstellplätzen und Flugzeugboxen wurden beobachtet. In Luftkämpfen über der Insel brachten deutsche läger 3 brit. Jagdflugzeuge zum Absturz, 2 weitere wurden durch Besatzungen von Kampfflugzeugen abgeschossen. — Aus brit. Flugzeugverbänden, die gestern bei Tage in großen Höhen gegen die nordfranz. und holländische Küste vorstießen, schössen deutsche Jäger ohne eigene Verluste 5 feindl. Flugzeuge heraus. — Bei Tagesstörffügen einzelner brit. Flugzeuge über nord- und nordwestdeutschem Gebiet hatte die Bevölkerung geringe Verluste. Über der Nord- und Ostsee wurden 3 brit. Flugzeuge bei Nacht abgeschossen. — Deutsche Kampfflugzeuge griffen in der letzten Nacht eine bedeutende Hafenstadt in Nordostengland mit guter Wirkung an.

Führerhptquart, 13. 10. 42. (DNB.) OKW.: Deutsche und rumänische Kampffliegerkräfte belegten feindl. Versorgungsstützpunkte und Transportbewegungen.

beiderseits der Wolga mit Bomben aller Kaliber. — Die in dem kaukasischen Erdölzentrum Grosny entstandenen Brände wurden durch nächtl. Luftangriffe erweitert. — Die Luftwaffe bekämpfte den feindl. Nachschub verkehr auf wichtigen Eisenbahnstrecken im Waldai-Gebiet und erzielte Volltreffer in Ausladestationen^ — Auf Malta bombardierten bei Tage und Nacht deutsche und italien. Kampffliegerverbände brit. Flugplätze mit starker Wirkung. In heftigen Luftkämpfen verlor der Feind 15 Flugzeuge bei 10 deutschen Verlusten. — Brit. Bomber führten in der letzten Nacht Störflüge über der Nord- und Ostsee durch, wobei einzelne Spreng- und Brandbomben ohne Wirkung abgeworfen wurden. 2 feindl. Flugzeuge wurden abgeschossen. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge griffen gestern im Tiefflug Industrieanlagen einer Stadt an der engl. Südküste an.

Führerhptquart, 14 10. 42. (DNB.) OKW.: Im Kaukasus an der Straße von Maikop nach Tuapse erstürmten Truppen des deutschen Heeres, unterstützt durch Sturzkampf- und Zerstörerverbände der Luftwaffe, weitere beherrschende Höhenrücken und Bergstellungen. — Ostwärts der Wolga bombardierten Kampfflugzeuge am Tage Truppen- und Materialtransporte und bei Nacht Flugplätze der Sowjets. Auf der Wolga wurde ein Handelsschiff mittlerer Größe versenkt. — An der Donfront schössen italien. Jäger ohne eigene Verluste 2 feindl. Flugzeuge ab. — Im Finnischen Meerbusen schössen Jagdflugzeuge bei Tiefangriffen ein sowj. Kanonenboot in Brand. — Bei der Bekämpfung von Flugstützpunkten auf der Insel Malta durch deutsche Kampfflugzeuge wurden auch gestern große Zerstörungen und Brände erzielt. In heftigen Luftkämpfen schössen begleitende deutsche Jäger ohne eigene Verluste 13 brit. Jagdflugzeuge ab. Ein eigenes Kampfflugzeug ging verloren. — In Nordafrika waren während des ganzen Tages motorisierte Kräftegruppen und Zeltlager der Briten an der mittleren und südl. Alamein-Front heftigen Angriffen deutscher Fliegerverbände ausgesetzt. Deutsche Jäger brachten 6 brit. Jagdflugzeuge bei 2 eigenen Verlusten zum Absturz. — Brit. Bomber griffen in der vergangenen Nacht das norddeutsche Küstengebiet an. Die Bevölkerung hatte Verluste. Durch Spreng- und Brandbomben entstanden vor allem in der Stadt Kiel Sach- und Gebäudeschäden. Nachtjäger und Flakartillerie der Luftwaffe und Marine schössen nach bisher vorliegenden Meldungen 10 feindl. Flugzeuge ab. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge erzielten gestern bei überraschen-

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den Vorstößen Volltreffer in kriegswichtigen Anlagen auf der engl. Kanalinsel Wight. Im Seegebiet ostwärts der Insel wurde ein großes Schwimmdock durch Bomben beschädigt.

Führerhptquart., 15. 10. 42. (DNB.) OKW.: In Stalingrad zerschlugen Kampfund Sturzkampfgeschw. in rollenden Einsätzen feindl. Bunker und Artilleriestellungen. — Wirkungsvolle Luftangriffe richteten sich auch gegen Transportbewegungen und Umschlagplätze der Bolschewisten am Unterlauf der Wolga. Ein Tanker und 2 Lastkähne wurden durch Brand vernichtet. — Kampfflugzeuge bombardierten wichtige Bahnstrecken, wobei der Feind beträchtliche Verluste an rollendem Material erlitt. Im Tiefangriff schössen Jagdflieger ein sowj. Schnellboot im Finnischen Meerbusen in Brand. — Im hohen Norden richteten sich Angriffe von Zerstörerflugzeugen gegen Truppenlager ostwärts der Kola-Bucht. — Die brit. Flugstützpunkte auf der Inselfestung Malta wurden von Kampfflugzeugen bei Tag und Nacht mit Bomben schweren Kalibers belegt. Die zum Begleitschutz eingesetzten deutschen und italien. Jäger schössen zusammen 25 brit. Jagdflugzeuge ab, davon 18 allein durch deutsche Jäger. 2 eigene Kampfflugzeuge kehrten nicht zurück. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge bombardierten gestern kriegswichtige Anlagen und milit. Ziele an der engl. Südküste.

Führerhptquart, 16. 10. 42. (DNB.) OKW.: Starke Luftstreitkräfte führten Zermürbungsschläge gegen den verbissen kämpfenden Feind, während Jagdverbände jede Gegenwirkung der feindl. Luftwaffe verhinderten. — Im mittleren und nördl. Frontabschnitt bekämpfte die Luftwaffe die rückwärtigen Verbindungen der Sowjets. — Die Flugplätze auf Malta wurden bei Tag und Nacht durch deutsche und ital. Luftstreitkräfte angegriffen. 8 feindl. Flugzeuge wurden abgeschossen, davon 2 im Kampf mit deutschen Kampfflugzeugen. — Die brit. Luftwaffe führte in der vergangenen Nacht Störangriffe auf rheinisches Gebiet durch. Die Bevölkerung hatte Verluste. An mehreren Orten entstanden Brände und Ge-bäudeschäden. Nachtjäger und Flakartillerie schössen 22 feindl. Bomber ab. Darüber hinaus wurden am Tage bei Angriffsversuchen auf norddeutsches und franz. Küstengebiet 3 brit. Flugzeuge vernichtet.

Führerhptquart, 17. 10. 42. (DNB.) OKW.: Im Westkaukasus erzielte gestern der Angriff deutscher und slowakischer Truppen trotz heftigen feindl. Widerstandes abermals bedeutenden Raumgewinn. Kampf- und Zerstörerflugzeuge griffen wirksam in die Erdkämpfe ein. — In Stalingrad setzten Infanterie- und Panzerverbände in engem Zusammenwirken mit pausenlos angreifenden Fliegerkräften und der Flakartillerie der Luftwaffe ihren schwungvollen Angriff trotz erbitterter feindl. Gegenwehr fort, überrannten zahlreiche Stützpunkte und eingegrabene Panzer und drangen in die Geschützfabrik „Rote Barrikade" ein. — Schwerste Angriffe der Luftwaffe richteten sich außerdem gegen Batteriestellungen ostwärts der Wolga. Eigene Jagdverbände schalteten die sowj. Luftwaffe bei Tage vollkommen aus und schössen 18 feindl. Flugzeuge ohne eigene Verluste ab. — Eine seit 14 Tagen erkannte Aufmarschbewegung der Sowjets auf allen Bahnen und Straßen im Abschnitt Kalinin—Toropez wurde durch die Luftwaffe laufend und mit großem Erfolg bekämpft. Die für die Bahnbewegungen wichtigen Bahnhöfe Bolo-goje, Ostaschkow, Toropez, Selisharewo und Soblago wurden mehrfach mit stärkster Wirkung angegriffen, die Bahnlinien selbst häufig unterbrochen und zahlreiche Züge mit Truppen und Material vernichtet. — Durch diesen trotz schwieriger Wetterlage fortlaufend geführten Einsatz der Luftwaffe ist es gelungen, den Aufmarsch der Sowjets nicht nur zu stören, sondern ihn teilweise zu unterbinden oder erheblich zu verzögern. — Die Bombardierung milit. Anlagen auf der Inselfestung Malta wurde bei Tag und Nacht durch deutsche und italien. Fliegerverbände fortgesetzt. In Luftkämpfen verlor der Feind durch die verbündeten Jagdflieger 15 Flugzeuge. 2 deutsche Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt. — In Südengland bekämpften leichte deutsche Kampfflugzeuge bei Tage milit. Anlagen und Ansammlungen von Landungsbooten an der brit. Südküste. 6 Landungsboote wurden versenkt, eine Anzahl beschädigt. In der vergangenen Nacht griffen Kampfflugzeuge Hafen- und Dockanlagen in Nordostengland an. — Über dem Seegebiet westl. Brest wurden bei Tage 2 brit. Bomber durch deutsche Kampfflugzeuge abgeschossen. Außerdem brachte Flak-Artillerie der Luftwaffe und der Kriegsmarine 4 brit. Bomber bei nächtl. Vorstößen in die Deutsche Bucht und gegen westfranz. Küstengebiet zum Absturz.

Führerhptquart, 18. 10. 42. (DNB.) OKW.: Im Frontabschnitt Noworossijsk— Tuapse richteten sich Bombenangriffe der Luftwaffe gegen den Kolonnenverkehr

der Sowjets auf den Gebügs- und Küstenstraßen. — Schwere Angriffe starker Luftwaffenverbände unterstützten diesen Kampf und vernichteten auf dem Ostufer der Wolga zahlreiche Geschütze. — Kampffliegerkräfte setzten trotz der ungünstigen Wetterlage die Bekämpfung der sowj. Transportbewegungen fort. — Bei Luftangriffen auf Flugstützpunkte und sonstige milit. Anlagen der Insel Malta durch deutsche und Italien. Luftstreitkräfte wurden/ neue Zerstörungen erzielt. In heftigen Luftkämpfen wurden 12 brit. Flugzeuge abgeschossen. — Ein Tagesvorstoß der brit. Luftwaffe gegen den Südteil des besetzten franz. Gebietes verursachte Verluste unter der franz. Bevölkerung sowie geringe Sach- und Gebäudeschäden, vor allem in den Wohnvierteln der angegriffenen Orte. Flu Bomber wurde abgeschossen. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge belegten gestern kriegswichtige Anlagen in Südostengland im Tiefflug mit Bomben schweren Kalibers. ; - -

Führerhptquart., 19. 10. 42 (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe griff Ziele in und um Stalingrad sowie Transportbewegungen und Bahnanlagen der Sowjets östl. der Wolga an. 11 Transportzüge, darunter 2 ölzüge, wurden vernichtet. — Im mittleren Abschnitt bekämpften Kampf- und Sturzkampfverbände abermals feincll. Bahn-Bewegungen mit sichtbarem Erfolg. Ein großes Versorgungslager der Sowjets wurde im zusammengefaßten Luftangriff schwer getroffen. — Malta wurde durch deutsche und italien. Kampfflugzeuge bei Tag und Nacht angegriffen.

Führerhptquart., 20. 10. 42. (DNB.) OKW.: In Luftkämpfen wurden 10 Sowjet-tlugzeuge abgeschossen. — Nahkampfflieger bombardierten hauptsächlich die stark ausgebauten Stützpunkte des Werkes „Roter Oktober". Kampffliegerverbände vernichteten im Bereich der unteren Wolga mehrere Transportzüge, einen Schleppdampfer und sechs abgestellte Flugzeuge. — An der El-Alamein-Front griffen leichte deutsche und italien. Kampfflugzeuge brit. Panzer- und Kraftfahrzeugansammlungen an. Begleitende Jäger und Zerstörer schössen 4 brit. Flugzeuge ab. Die Bekämpfung brit. Flugplätze auf Malta wurde durch deutsche und italien. Luftstreitkräfte fortgesetzt. — In Ostengland führte die deutsche Luftwaffe am gestr. Tage ausgedehnte Angriffe gegen milit. Ziele und kriegswichtige Anlagen.

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