Zeitschrift Flugsport

Heft Nr. 20 vom 30. September 1942

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Die Zeitschrift Flugsport war die illustrierte, flugtechnische Zeitschrift für das gesamte Flugwesen und wurde im Zeitraum von 1909 bis 1944 von Oskar Ursinus herausgegeben. Über einen Zeitraum von 36 Jahren hinweg wurde in dieser Zeitschrift sowohl über die zivile als auch über die militärische Luftfahrt berichtet. Jedes Heft widmete sich in besonderen Kapiteln u.a. den Themen Segelflug, Motorflug, Luftschiffahrt, Ballonfahren, Modellflug, Luftwaffe oder Luftsport. Ebenso wurden die Bereiche Flugzeuge, Flugzeugtechnik, Flughäfen, Landeplätze sowie Flugnavigation und Luftverkehr im Inland und Ausland behandelt. Alle Seiten aus den Jahrgängen von 1909 bis 1944 sind mit Fotos und Abbildungen als Volltext in der nachstehenden Form kostenlos verfügbar. Erscheint Ihnen jedoch diese Darstellungsform als unzureichend, insbesondere was die Fotos und Abbildungen betrifft, können Sie alle Jahrgänge als PDF Dokument mit Inhaltsverzeichnissen, Seitenzahlen, Fotos und technischen Zeichnungen für eine geringe Gebühr herunterladen. Um komfortabel nach Namen, Themen und Begriffen zu recherchieren, nutzen Sie bitte die verfügbaren PDF Dokumente. Nutzen Sie bitte die kostenfreie Leseproben von Heft 17/1933 sowie von Heft 8/1939, um die Qualität der angebotenen PDF Dokumente zu prüfen.



XXXiV. Jahrgang ' Nr. 20

Mittwoch, 30. Sept

GEGRÜNDET 1908 U. HERAUSGEGEBEN VON OSKAR URSINUS. CIVIL-JNG.

USA Hall XPT BH-2

Merkblatt Nr. 1—2

26 23. Dezember

Printed in Germany

-FLUGZEUGRÄDER aus Elektron-Guß mit mechanischen, hydraulischen und Luftdruck-Bremsen, Bremsbetätigungen.

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v Elektron-Co mbH. Bad Cannstatt - Berlin-Spandau - Wien

Illustrierte flugtechnische Zeitschrift und Anzeiger für das gesamte Flugwesen

Brief-Adr.: Redaktion und Verlag „Flugsport", Frankfurt a. M., Hindenburg-Platz 8 Bezugspreis für In- und Ausland pro Vierteljahr bei 14täglichem Erscheinen RM 4.50

Telefon: 34384 — Telegr.-Adresse: Ursinus — Postscheck-Konto Frankfurt (Main) 7701

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, Postanstalten und den Verlag Der Nachdruck unserer Artikel ist, soweit nicht mit „Nachdruck verboten" versehen, nur mit genauer Quellenangabe gestattet.

Nr, 20 30, September 1942 XXXIV- Jahrgang

Die nächste Nummer des „Flugsport" erscheint am 14. Oktober 1942

Europäische Jugendorganisationen.

Die europäische Jugend mit völkischer Eigenständigkeit ist in der Zeit vom 14. bis 18. September in Wien in einem Europäischen Jugendverband nach gemeinsamen Zielen gegründet worden. Unter den vertretenden Jugendverbänden in Wien hörte man bekannte Namen: Italien — GIL (Gioventù Italiana del Littorio), Finnland — Nueren Voimann lütte (Vereinigung der jungen Kräfte), Norwegen — NSUF (Nasjonal Sämlings Ungdoms FyIking), Dänemark — Hirde, Niederlande — Nationale Jeugdstorm, Flandern — NSJV (Nationalsocialistische Jeugd in Viaanderen), Wallonien Rex-Jugend, Frankreich — Jugend der französischen Legion, Spanien — Frente de Juventudes, Portugal — Mocidade (Grünhemden), Slowakei — Hlinka-Jugend, Kroatien — Ustascha-Jugend, Ungarn — Levente-Jugend, Rumänien — rumänische Staats-Jugend, Bulgarien — Brannik. Außerdem waren offiziell vertreten Japan und Vertreter der tschechischen, der estnischen und der lettischen Jugend.

Die flugfreudige Jugend wird sich auch im zunehmenden Maße mit der Fliegerei beschäftigen. Viele haben es bereits getan. Andererseits wird die Betätigung in der Fliegerei ganz besonders dazu beitragen, die Jugend der europäischen Völker kameradschaftlich zur gemeinsamen Arbeit näher zu bringen.

J 7 erster deutscher Jagdeinsitzer aus GanzmetalL

Vor 25 Jahren flog der erste deutsche Jagdeinsitzer aus Ganzmetall J 7. Die Entwicklung der J 7 erfolgte im Jahre 1917, in der gleichen Zeit als das Infanterie- und Panzerflugzeug J 4 zur Serienreife (227 Stück) gebracht wurde. Für die J 7 wurde nicht mehr wie bei der J 4 Stahl und Eisen, sondern ausschließlich Duralumin verwendet. Der Flügel wurde dreiteilig gebaut, wobei das Mittelstück zu einem sogenannten Mittelgerüst ausgebildet wurde. Die Befürchtung, daß durch die hohe Schwer-

Verehrte Leser des Flugsport! Bitte sparen Sie unnütze Nachnahmespesen und senden Sie uns die fällige Bezugsgebühr für das IV. Vierteljahr 1942, 4,50 RM, möglichst auf unser Postscheckkonto 7701 Frankfurt a. M. Nach dem 5. Okt. werden wir diese zuzüglich 30 Pf. Spesen durch Nachnahme einziehen.

Diese Nummer enthält Patentsammlung Nr. 38 Bd. IX und Merkblatt Nr. 1—2. Beul- und Bruchspannungen von Buchensperrholz.

J 7 erstes freitragendes Ganzmetall-Jagdflugzeug aus Leichtmetall.

Unten: J 9 aus der J 7 entwickelt. Bilder 3fm.

punktlage das Flugzeug unstabil werden würde, traf nicht ein. Die J 7 wurde von Flugzeugführer Schmidt am 17. Sept. 1917 vom Flugplatz Halle eingeflogen. Schmidt faßte seine Eindrücke über den Flug wie folgt zusammen:

„Meine Eindrücke, die ich von der J 7 gewonnen habe, sind gut. Große flugtechnische Fehler habe ich nicht beobachten können. In der Längsrichtung ist das Flugzeug im Flug mit wie ohne Gas recht empfindlich. In der Querrichtung dagegen stabiler. Im steilen wie im flachen

Gleitfluge fliegt die Maschine gut und braucht mit dem Höhenruder nicht gehalten zu werden. An Geschwindigkeit habe ich im Steigen, nach dem Morel! gemessen, 160 bis 200 km/h gehabt, im Gleiten 140 bis 220 km/h."

Wenn man bedenkt, daß zur damaligen Zeit keinerlei Erfahrung über Tiefdecker vorlagen und diese Konstruktion von Fliegern und Konstrukteuren abgelehnt wurde, ist der Bericht ganz hervorragend. Prof. Junkers war mit der Entwicklung dem Flugzeugbau um Jahrzehnte vorausgeeilt. — Die Erfahrungen mit der J 7 führten zu einer Weiterentwicklung mit der Typenbezeichnung J 9. Dieses Flugzeug besaß eine größere Spannweite und einen längeren Rumpf. Im Sept. 1918 wurden die ersten Flüge durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, daß das neue Baumuster nicht wendig genug war, so daß bei der zweiten Versuchsmaschine Spannweite und Rumpf wieder verkürzt wurden. Ein weiteres Versuchsflugzeug vom Typ J 9, das am 10. Okt. 1918 seine Probeflüge erledigte, erzielte mit einem BMW-Motor von 185 PS bei einem Leergewicht von 650 kg, einer Zuladung von 180 kg und einem Fluggewicht von 835 kg in 1000 m Höhe 200 km/h Geschwindigkeit. Junkers erhielt damals leider zu spät den ersten Großserienauftrag auf die J 9.

USA Hall XPT BH=2.

Das zweimotorige 2-Schwimnier Seeflugzeug der Hall Alum. Aircraft Corp., Bristol, Pa. ist für Fernaufklärung, Bomben- und Torpedo (4—6 Mann Besatzung) bestimmt.

Flügel freitragend, 3-teilig, Mitteldeckeranordnung, Ganzmetallbauweise, einholmig mit Landeklappen. Flügelprofil Clark Y.

Rumpf Ganzmetall, 6-eckiger Querschnitt mit abgerundeten Kanten. In Rumpfnase MG-Stand, dahinter Führerraum, 2 Sitze nebeneinander. Weiterer MG-Stand Flügelhinterkante im Rumpfboden.

Einfaches gegen Rumpfunterseite abgestrebtes Leitwerk. Seitenleitwerksflosse aus dem Rumpf herauswachsend; Glattblech-beplankt. Ruder Metallgerüst, Stoffbespannung. Trimmklappen.

2 Schwimmer in Ganzmetallbauweise in Schotten unterteilt, einstufig, Boden gekielt. Befestigung der Schwimmer mit den Flügeln hinter den Motoren durch Stahlrohrgerüst mit Stromlinienverkleidung.

2 luftgekühlte Sternmotoren Pratt & Whitney Twin Wasp von je 1050 PS. NACA-Haube. 3-Blatt-Curtiss-Verstelluftschraube.

Spannweite 24,18 m, Länge 16,88 m.

Hall XPTBH-2. Bild: Janes All the World's Aircraft

USA Northrop N-3PB Bomber.

Bild Aero Digest

USA Northrop N=3PB Bomber,

Der Northrop-N-3PB-Patrouillen-Bomber, ursprünglich für die norwegische Marine gebaut, ist ein Zweischwimmer-Tiefdecker mit Wright-Cyclone-Gr-1820-1200-PS-Motor.

Flügel freitragend, Steiliges Mittelstück, 2 Ansatzflügel mit abnehmbaren Flügelspitzen. Flügelschnitt NACA 2400. Hinterkanten-Spreizklappen und Querruder.

Rumpf aus zwei Hälften, horizontal geteilt. Unterteil des Rumpfes mit dem Flügelmittelstück aus einem Stück. Gezogene Blechhaut mit Quer- und Längsversteifungen. Drei Sitze hintereinander liegend. Schiebehaube. Hinterer Teil der Haube bis zu 45° nach oben aufklappbar für MG.

Freitragendes Höhen-und Seitenleitwerk in Metallbauweise.

Zwei Edo-Metallschwim-mer mit Wasserrudern am Rumpf mit einer kräftigen Stromlinienstrebe mit dem Flügelmittelstück verbunden. Spannweite 14,91 m, Länge 11,58 m, Höhe 3,44 m, Fläche 36 m2. Flächenbelastung 119,1 kg/m2, Leistungs-

belastung 2,86 kg/PS. Bombenaufhängung Flügelmittelstück, je nach Zweck bis 1000 kg. 4 MG.s im Flügel 2,7 mm und 2 bewegliche 7,6 mm hinten nach oben und unten.

Avro Manchester mit 24 Zylinder Rolls-Royce Vulture. jhe Aeroplane

Flugplatz und Werkstatt.

Nietsortiennaschine Junkers sortiert aus dem Abfall oder Kehricht Nieten nach Länge und Durchmesser. Der Abfall gelangt zunächst über einen vorgeschalteten Magnet-Abscheider, um Stahlteile, Blechteile, Schrauben und Muttern, die nicht in den Sortiervorgang gehören, auszuscheiden. Das Sortiergut gelangt dann auf eine sich drehende und schwach geneigte Trommel. Diese Trommel ist in mehrere Felder unterteilt, die dem auszusortierenden Nietdurchmesser entspricht. Die Niete fallen dann auf eine Ablaufschurre, von wo aus sie zu einer Einrichtung geführt werden, in der das Aufstellen und Auffädeln erfolgt. Dann werden sie zu einer mit Schlitzen versehenen Teilscheibe geleitet, in der das Aussortieren nach Längen vor sich geht. Von' hier aus fallen sie in einzelne Schubkästen, aus denen sie gebrauchsfertig entnommen werden können. Zum Antrieb der Niet-Sortiermaschine sind zwei Elektromotoren mit etwa XU PS erforderlich. Dornier-Versuchsgeräte.

Der neuzeitliche Flugzeugbau verlangt ein zuverlässiges, auf seine außergewöhnliche Entwicklung abgestimmtes Versuchswesen. Die Versuche müssen

Links: Magnetabscheider mit Sortierband; Mitte: Ansicht auf die Nietsortiermaschine: rechts: Sortiereinrichtung. Werkbild jfm.

rasch durchgeführt werden, eine möglichst große Eindringtiefe in technisches Neuland aufweisen und klare, eindeutige Ergebnisse liefern. Die Anzahl der Arbeitskräfte muß dabei klein und der Verbrauch an Arbeitsmitteln gering sein.

Dornier-Versnchsgeräte.

1) ü y n a m o in eter oder Kraftmesser, die im Versuch vielfach Verwendung finden und an dem der Fortschritt der Technik besonders deutlich wird. Materialverschwendung- und Plumpheit kennzeichnen die alte. Leichtigkeit und sparsamste Materialverwendung die neue Ausführung, mit der Zweckmäßigkeit angestrebt wurde.

2) T e ii s o m e t e r oder Dehnungsmesser, der die Dehnung des Materials während der Belastungs-versuche verzeichnet.

3) O p t i s c h e S i c h t b a r in a c h u n g d e s K r ä f t e v e r 1 a u f s in Konstruktionsteilen.

4) D a u e r p r ü f in a s c h i n e wird benutzt, um Flugzeug-Einzelteile einer stets wechselnden Dauer-Beanspruchung auszusetzen, wodurch die voraussichtliche Lebensdauer ermittelt wird.

5) Abi e s e g c r ä t , mit dessen Hilfe die mittels des Schwingungsschreibers erzielten Aufschriebe abgelesen und ausgewertet werden.

6) Der M o m e n t e n m e s s e r dient zur Messung der Anzugsinomente von Schrauben, deren Gewinde bei zu starkem Anziehen der Muttern beschädigt werden könnte, während bei zu schwachem Anziehen die Schraubverbindiing ihren Zweck, die gleichmäßige Überleitung der Kräfte, nicht erfüllen könnte. Werkbilder

Diese Forderungen sind nur zu erfüllen, wenn die Versuche jeweils nach dem höchsten Stand technischer Erkenntnisse angesetzt und nach einfachen Verfahren mit zweckmäßigen Meßgeräten vorgenommen werden. Die Flugtechnik ist noch zu jung, um heute schon einen wohlbestellten Markt geeigneter Meßgeräte für Industrie und Forschung aufzuweisen. Hieraus ergab sich im Laufe der langjährigen Versuchstätigkeit innerhalb der Dornier-Werke die Notwendigkeit, fehlende Meßgeräte selbst zu entwickeln. So sind auch die Dornier-Versuchsgeräte (vgl. Abb. 1—6) entstanden (s. S. 304).

Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: FIptm. J. Müncheberg, Stellv. Kommodore eines Jagdgeschw.

Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Lt. Fleinz Schmidt, Flügzeugf. in einem Jagdgeschw.

Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Ofw. Weßling, Flügzeugf. in einem Jagdgeschw., Lt. Zellot, Flügzeugf. in einem Jagdgeschw., Lt. Hennemann (f), Flügzeugf. in einem Kampfgeschw., Hptm. Wilcke, Kommodore eines Jagdgeschw., Hptm. Heise, Gruppenkommandeur in einem Kampfgeschw., Oblt. Rall, Flügzeugf. in einem Jagdgeschw., Oblt. Frank, Staffelkapt. in einem Schlachtgeschw., Lt. Nowotny, Flügzeugf. in einem Jagdgeschw., Ofw. Almert, Flügzeugf. in einem Kampfgeschw., Oblt. Schmitz, Flügzeugf. in einem Kampfgeschw., Oblt. Barkhorn, Staffelkapt. in einem Jagdgeschw., Lt. Weißmann, Flügzeugf. in einem Jagdgeschw., Fw. H. Dammers, Flügzeugf. in einem Jagdgeschw., Lt. Fuß, Flügzeugf. in einem Jagdgeschw., Ofw. Jochems, Flugzeug! in einem Sturzkampfgeschw., Hptm. Busen, Führer einer Fernaufklärer-Staffel, Oblt. Wehmeyer, Flügzeugf. in einem Zerstörergeschw., Oblt. Mader, Staffelkapt. in einem Kampfgeschw., Hptm. Belser, Staffelkapt. in einem Jagdgeschw.

Keller, Generaloberst, 19. 9. 60 Jahre alt, Chef einer Luftflotte, im Weltkrieg 1917 Kommandeur des Kampfgeschw. 1, Pour-le-merite-Träger. 1934 Schulleiter der deutschen Verkehrsfliegerschule in Staaken und in Braunschweig.

Karl F. M. Rösner, Dipl.-Ing., der im Weltkrieg bei der Gothaer Waggonfabrik erfolgreich tätige Chefkonstrukteur für Wasserflugzeuge, am 1. 9. im Alter von 62 Jahren gestorben. Sein Name und seine Arbeiten sind in der Geschichte verzeichnet (s. „Flugsport" S. 377, 1919).

Oberbefehlshaber der alliiert. Luftstreitkräfte im südwestl. Pazifik, bisher General Brett, Luf twaff engen eralstabschef u. Generalmajor Royce verlassen ihren Posten. Neuer Oberbefehlshaber der alliiert. Luftstreitkräfte im südwestl. Pazifik Generalmajor Kenney, 43 Jahre alt, geborener Kanadier, seit 1917 im Dienst der amerik. Luftwaffe.

Brit. Flugboot „Cleare", 23 t, auf Flug von Westafrika nach England mit 13 Passagieren und 6 Mann Besatzung \ erunglückt.

Hartmetall-Überzüge aus schwerschmelzbaren Metallen vermittels der Elek-tro-Pistole ist Dr. Schoop, Zürich, nach langen Versuchen in seinem Laboratorium gelungen. In erster Linie handelt es sich um Molybdän, Wolfram, Stellit und Wiclia. — Die Temperatur des elektrischen Lichtbogens liegt zwischen 4000 und 5000° und ist also mehr als hinreichend, die genannten Metalle zu verarbeiten. — Die Eigentemperatur der auftreffenden Metallteilchen ist außerordentlich hoch (zwischen 3000 und 4000°), so daß sich dieselben mit der Unterlage schweißähnlich verbinden. W^ie ersichtlich, ist also eine Lötung oder Schweißung (wie bisher) nicht mehr erforderlich.

Inland.

Ausland.

Sinclair Übungsflugzeug besteht aus einem Rumpf in einer Gabel im Automobilfahrgestell, 5 m über dem Boden gelagert. Vorn befindet sich ein Elektromotor, welcher eine Luftschraube in Bewegung setzt und das hinten liegende Seiten- und Höhenleitwerk beaufschlagt, wodurch der Rumpf mit dem darin sitzenden Führer verschiedene Fluglagen einnimmt. Dieses sogenannte Übungsflugzeug gehört der Sinclair Air Co. Praktisch ist es ohne jegliche Bedeutung und dient ausschließlich Reklamezwecken,

Sinclair Übungsflugzeug.

Archiv Flugsport

Luftwaffe.

Führerhptquart., 10. 9. 42. (DNB.) OKW.: Im Festungsgebiet von Stalingrad wurden mit Unterstützung der Luftwaffe weitere stark ausgebaute und zäh verteidigte Befestigungsanlagen genommen. — Kampfflugzeuge bombardierten Hafenanlagen und Versorgungslager von Astrachan. — Nachtangriffe richteten sich gegen Flugplätze ostwärts der Wolga. — Im Raum von Rschew nahm der Feind seine Angriffe mit starken Infanterie- und Panzerkräften wieder auf. Sie wurden im Zusammenwirken mit der Luftwaffe in harten Kämpfen abgeschlagen und dabei 77 feindl. Panzerkampfwagen vernichtet. — In der vergangenen Nacht führten die Sowjets Störflüge über ostdeutschem Gebiet durch. Die sowj. Luftwaffe verlor gestern 128 Flugzeuge, außerdem wurde ein Fesselballon durch Jagdflieger abgeschossen. 8 eigene Flugzeuge kehrten vom Flug gegen den Feind nicht zurück. — In den Mittags- und Abendstunden des 9. 9. überflogen einzelne brit. Flugzeuge Westdeutschland. Durch den Abwurf einiger Sprengbomben entstanden geringfügige Schäden. — Vorpostenboote schössen im Kanal 2 brit. Flugzeuge ab.

Führerhptquart., 11. 9. 42. (DNB.) OKW.: Kampffliegerkfäfte führten heftige Angriffe gegen Schwerpunkte des feindl. Widerstandes im Festungskampffeld von Stalingrad und bekämpften Truppenbereitstellungen der Sowjets. — Nach vereinzelten wirkungslosen Tagesstörflügen griffen Verbände der brit. Luftwaffe in der vergangenen Nacht mehrere Orte Westdeutschlands an. Vor allem in Wohnvierteln der Stadt Düsseldorf entstanden zahlreiche Brände sowie Sach- und Gebäudeschäden. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste. Nach bisherigen Meldungen schössen Nachtjäger und Flakartillerie 31 der angreifenden Flugzeuge ab. Außerdem wurden im Kanal, über der Nordsee und über der Deutschen Bucht durch leichte deutsche Seestreitkräfte und Marineartillerie 3 feindl. Flugzeuge zum Absturz gebracht. — An der engl. Südküste griffen leichte deutsche Kampfflugzeuge ein brit. Vorpostenboot an, das nach Bombentreffern schwer beschädigt liegen blieb. — Ein Nacht-Jagdkorps der deutschen Luftwaffe erzielte in der vergangenen Nacht seinen 1000. Abschuß.

Eichenlaubträger mit Schwertern und Brillanten: V. 1. n. r.: Major Gollob, Oblt. Marseille, Hptm. Graf. — Eichenlaubträger mit Schwertern: Hptm. Müncheberg.

Weltbild (4)

Führerhptquart., 12. 9. 42. (DNB.) OKW.: Der feindl. Nachschubverkehr war wieder das Ziel schwerer Luftangriffe. Außerdem wurden bei Nacht Stalingrad und Flugplatzanlagen nördl. der Stadt bombardiert. — Südl. des Ladoga-Sees und aus Leningrad führte der Feind vergebliche verlustreiche Angriffe. Deutsche und kroatische Kampfflieger fügten dem Feinde schon in der Bereitstellung hohe Verluste zu. — Im Hohen Norden bekämpfte die Luftwaffe feindl. Truppenlager und Flugstützpunkte. — Die Sowjetluftwaffe verlor am 10. und 11. 9. in Luftkämpfen, an denen auch italien., rumän., span. und ungarische Jäger beteiligt waren, und durch Flakartillerie 171 Flugzeuge. 14 eigene Flugzeuge werden vermißt. — An der engl. Südküste und im Südosten der Insel erzielten deutsche Flugzeuge am gestr. Tage Volltreffer mit Bomben schweren Kalibers in Industrie- und Verkehrsanlagen. — An der Küste der besetzten Westgebiete wurden 2 feindl. Flugzeuge abgeschossen.

Führerhptquart, 13. 9. 42. (DNB.) OKW.: Starke Kräfte der Luftwaffe unterstützten an den Brennpunkten der Schlacht die Kämpfe des Heeres, bombardierten bei Tag und Nacht die Stadt Stalingrad, wodurch ausgedehnte Brände hervorgerufen wurden.

Führerhptquart., 14. 9. 42. (DNB.) OKW.: Starke Kräfte der Luftwaffe griffen in Kämpfe um Stalingrad mit ein und bekämpften neu herangeführte sowj. Kräfte ostwärts der Wolga mit guter Wirkung. — In der Nacht wurden Flugplätze nördl. und ostwärts der Stadt bombardiert. — An der Don-Front wurde von deutschen und ungarischen Verbänden ein Angriffsunternehmen erfolgreich durchgeführt. Wiederholte Gegenangriffe des Feindes wurden in harten Kämpfen unter Mitwirkung der Luftwaffe abgewiesen und 13 Panzer vernichtet. — Südl. des Ladogasees scheiterten mehrere örtliche Angriffe des Feindes bei beiderseitiger lebhafter Artillerie- und Lufttätigkeit. — In der vergangenen Nacht flogen sowj. Flugzeuge in die Ostgebiete ein. Durch vereinzelte planlose Bombenabwürfe entstanden geringe Sachschäden. — Nach wirkungslosen Tagesstörflügen über Westdeutschland führten Verbände der brit. Luftwaffe in der Nacht zum 14. 9. einen Terrorangriff, vor allem gegen die Stadt Bremen. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste. In den Wohnvierteln der Stadt entstanden Brände, Sach- und Gebäudeschäden. U. a. wurden mehrere Kirchen, Krankenhäuser und Kulturdenkmäler getroffen. Nach bisherigen Meldungen wurden 14 der angreifenden Bomber zum Absturz gebracht. — Im Abschnitt Tobruk versuchte der Feind heute nacht unter Einsatz von See- und Luftstreitkräften an mehreren Stellen zu landen. Deutsche Jäger haben 2 Flugzeuge im Luftkampf abgeschossen, 4 weitere Flugzeuge wurden von der Flakabwehr von Tobruk vernichtet.

Führerhptquart., 15. 9. 42. (DNB.) OKW.: Der siegreiche Ansturm gegen Stalingrad durch die deutschen Truppen, von Verbänden der Luftwaffe hervorragend unterstützt, gewinnt weiter an Raum. — Nachschubverbindungen und Flugplatzanlagen des Feindes wurden bei Tag und Nacht bombardiert. — Auf der Wolga ist ein Schlepper durch Bombentreffer versenkt worden. — Ein Panzerzug der Sowjets wurde durch Bombenangriff vernichtet. — Auf dem Ladogasee versenkten Kampfflugzeuge einen Frachter und beschädigten 3 weitere Schiffe. — Tn der vergangenen Nacht belegten Kampfflugzeuge Murmansk und Flugplätze in der Umgebung der Stadt mit Bomben schweren Kalibers. — Vom 12. bis 14. 9.

Ritterkreuzträger: v. 1. n. r.: Generallt. v. Waldau, Obit Lion, Obit. Schrepfer,

Obit. Hackl. Weltbild (4)

wurden 227 Sowjetflugzeuge abgeschossen. In der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 23 eigene Flugzeuge verloren. — Einzelne brit. Bomber überflogen am gestr. Tage Norddeutschland. Einzelne Sprengbomben richteten nur geringen Gebäudeschaden an. In der vergangenen Nacht griff die brit. Luftwaffe norddeutsches Küstengebiet an. Die Bevölkerung hatte Verluste. Vor allem in Wohnvierteln der Stadt Wilhelmshaven entstanden Brände, Sach- und Gebäudeschäden. Nachtjäger und Flakartillerie schössen 4 der angreifenden Flugzeuge ab.

Führerhptquart., 16, 9. 42. (DNB.) OKW.: Verbände der Luftwaffe unterstützten den Kampf des Heeres und griffen den feindl. Nachschubverkehr auf Bahnen und Straßen im Mündungsgebiet der Wolga an. — Auf dem Ladogasee wurden ein Sowjetbewacher und ein Frachtschiff durch Bombenwurf beschädigt.

— In der Zeit vom 5. bis 15. 9. verlor die Sowjetluftwaffe 1215 Flugzeuge, davon wurden 936 in Luftkämpfen, 212 durch Flakartillerie und 43 durch Verbände des Heeres abgeschossen, die übrigen am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 87 eigene Flugzeuge verloren. — Einschließlich der schon früher gemeldeten feindl. Verluste vernichteten finnische und deutsche See- und Luftstreitkräfte im Laufe dieses Sommers 26 sowj. Unterseeboote. — Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben, wurden die in der Nacht zum 14. 9. bei Tobruk unter Einsatz von Luft- und Seestreitkräften gelandeten brit. Truppen im engen Zusammenwirken deutscher und italien. Kräfte nach hartem, schnellem Kampf vernichtet oder gefangengenommen. 9 feindl. Bombenflugzeuge wurden abgeschossen. — An der Front in Ägypten bekämpften leichte deutsche Kampfund Sturzkampfflugzeuge Kraftwagenansammlungen der Briten mit großer Wirkung. Deutsche Jäger schössen in Luftkämpfen über Nordafrika und Malta 25 brit. Flugzeuge bei einem eigenen Verlust ab. — Über dem Seegebiet westl. Brest sowie bei Einfiügen in die besetzten Westgebiete wurden 5 brit. Flugzeuge abgeschossen.

— Im Kampf gegen Großbritannien griffen Kampfflugzeuge in der letzten Nacht die Hafen- und Industriestadt Boston an. Es entstanden zahlreiche Brände. — An der ägypt. Front errang Oblt. Marseille seinen 145. bis 151. Luftsieg.

Führerhptquart., 17. 9. 42. (DNB.) OKW.: Bei Einflugversuchen in die besetzten West gebiete und über Norddeutschland verlor die brit. Luftwaffe gestern 4 Flugzeuge. Im Laufe der Nacht griffen brit. Bomberverbände rheinisch-westfäl. Gebiet an. Die BeA^ölkerung hatte Verluste. Vor allem in Wohnvierteln mehrerer Orte entstanden Brände, Sach- und Gebäudeschäden. 37 der angreifenden Bomber wurden abgeschossen. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge erzielten bei Tage Volltreffer in Industrie- und Verkehrsanlagen an der engl. Südküste sowie in einem brit. Truppenlager auf den Orkney-Inseln. In der Nacht wurden kriegswichtige Ziele in Ostengland mit Spreng- und Brandbomben belegt.

Führerhptqrt., 18. 9. (DNB.) OKW.: Am Terek vernichteten deutsche Panzerverbände, von Zerstörerflugzeugen unterstützt, durch umfassenden Angriff die Masse von 2 feindl. Bataillonen und erbeuteten 41 Geschütze. — Im Kampf um Stalingrad wurden in erbitterten Kämpfen in enger Zusammenarbeit von Heer und Luftwaffe weitere Erfolge erzielt. — Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich gegen Flugplätze im rückwärtigen Gebiet des Feindes. — Die Sowjetluftwaffe verlor am 16. und 17. 9. 146 Flugzeuge. 6 eigene Flugzeuge werden vermißt. — Tag-und Nachtangriffe deutscher Kampfflugzeuge richteten sich gegen kriegswichtige Anlagen in Süd- und Ostengland. — Im Kanal wurde ein brit. Vorpostenboot durch Bombentreffer versenkt. Marineartillerie schoß 2 brit. Flugzeuge ab.

Führerhptqrt., 19. 9. (DNB.) OKW.: In die eigenen Stellungen eingedrungene feindl. Kräfte wurden in hervorragender Zusammenarbeit von Verbänden des Heeres und der Luftwaffe aufgerieben. Es wurden zahlreiche Gefangene eingebracht und 120 Panzer vernichtet. — In Luftkämpfen über Stalingrad verlor der Feind am gestr. Tage 77 Flugzeuge. — Auf der unteren Wolga warfen Kampfflugzeuge 3 Ölschiffe in Brand und setzten die Zerstörung von wichtigen Eisenbahnknotenpunkten mit Erfolg fort. — Bei Woronesch wurden fortgesetzte Angriffe des Feindes gegen den Brückenkopf in erbitterten Kämpfen zum Teil im Gegenangriff abgeschlagen. Verbände der deutschen und italien. Luftwaffe brachten den Truppen des Heeres hierbei wirksame Entlastung. — In Nordafrika führte die deutsche und italien. Luftwaffe rollende Angriffe mit Bomben und Bordwaffen gegen brit. Panzerbereitstellungen und motorisierte Kolonnen. — Bei nächtlichen Störflügen brit. Bomber im Küstengebiet der Ostsee wurden 2 feindl. Flugzeuge abgeschossen. — Vor der engl. Südküste versenkten gestern leichte deutsche

Kampfflugzeuge ein Handelsschiff von 1500 BRT und beschädigten 4 weitere Schiffe durch Bombentreffer.

Führerhptqrt, 20. 9. (DNB.) OKW.: Einzelne brit. Flugzeuge führten am Tage wirkungslose Störflüge über dem Reichsgebiet durch. Ein Flugzeug wurde abgeschossen. — In der Nacht flogen brit. Bombenflugzeuge nach Südwest- und Süddeutschland ein. An einigen Orten, unter anderem in der Stadt München, entstanden Spreng- und Brandschäden vorwiegend in Wohnvierteln und an öffentlichen Gebäuden. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste. 12 der angreifenden Bomber wurden teils durch Flak, teils durch Nachtjäger zum Absturz gebracht. — Nach Tagesangriffen auf Industrieanlagen an der brit. Südostküste belegten deutsche Kampfflugzeuge in der Nacht zum 20. 9. das Industriegebiet von Sunderland mit Bomben schweren Kalibers. — Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, ist im Nordmeer eine große Geleitzugschlacht gewonnen worden. Deutsche Kampffliegerverbände und Unterseeboote griffen an und zerschlugen auch diesen aus rund 45 Handelsschiffen bestehenden Geleitzug in tagelangen aufopferungsvollen Kämpfen. Unter schweren Kampfbedingungen, auf weite Entfernungen, bei schlechtem Wetter und starker feindl. Flak- und Jagdabwehr versenkten unsere Kampfflieger aus dem Geleitzug insgesamt 25 Handelsschiffe mit zusammen 177 000 BRT. 8 weitere Dampfer wurden so schwer beschädigt, daß sie als verloren anzusehen sind. Außerdem vernichtete die Luftwaffe von den Sicherungsfahrzeu-gen einen Zerstörer sowie 2 Bewacher und warf einen zweiten Zerstörer in Brand.

Führerhptqrt., 21. 9. (DNB.) OKW.: Bei Saratow warf die Luftwaffe Tanklager an der Wolga in Brand. — Die Luftwaffe versenkte auf dem Ladogasee ein Frachtschiff, ein weiteres Schiff wurde beschädigt und ein Bewacher in Brand geworfen. — Deutsche Kampfflugzeuge bekämpften gestern in der Dwina-Bucht bei Archangelsk, trotz besonders schwieriger Wetterlage, die Reste des britisch-amerikanischen Großgeleits. 3 Handelsschiffe wurden mehrmals getroffen. — In Nordafrika griffen Verbände der deutschen Luftwaffe feincll. Kräfte an der El Alamein-Front und im südl. Wüstengebiet mit Bomben und Bordwaffen an. 4 brit. Jäger wurden in Luftkämpfen abgeschossen. — In der Zeit vom 9. bis 20. Sept. verlor die brit. Luftwaffe 189 Flugzeuge, davon 46 über dem Mittelmeer und in Nordafrika. Wäh-

Ritterkreuzträger: 1. Reihe, v. 1. n. r.: Oblt. Hinrichs, Hptm. Otto, Oblt. Möhle, Hptm. Mader. — 2. Reihe, v. 1. n. r.: Ofw. Zwerneman, Lt. Blume, Ofw. Stumpf,

Hptm. Kuhlmey. Weltbild (8)

rend der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 22 eigene Fingzeuge verloren.

Führerhptqrt, 22. 9. (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe bombardierte feindl. Stellungen um Gelendschik sowie Schiffsziele im Hafen von Tuapse. — Bei Anflügen einzelner brit. Flugzeuge über die Küste der besetzten Westgebiete und bei nächtlichen StörfTügen über den Gewässern um Dänemark verlor der Feind 6 Flugzeuge. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge bekämpften am Tage an der Südküste Englands militärische Ziele mit Bomben und Bordwaffen. — Hptm. Graf errang als Jagdflieger am 21. Sept. seinen 182. bis 185. Luftsieg.

Führerhptquart., 23. 9. 42. (DNB.) OKW.: Vor einem Kaukasushafen wurden ein Schwimmdock und ein Frachtschiff mittlerer Größe durch Bombentreffer beschädigt. — Starke Kampffliegerkräfte griffen bei Tag und Nacht Nachschublager und Eisenbahnverbindungen der Sowjets im Raum um Rschew mit vernichtender Wirkung an. — An der Küste der Fischerhalbinsel bombardierten Sturzkampfflieger einen wichtigen sowj. Stützpunkt. In Luftkämpfen schössen deutsche und finnische Jäger im hohen Norden ohne eigene Verluste 19 feindl. Flugzeuge ab. — An der Kanalküste wurden bei Einflügen schwacher brit. Kräfte 4 feindl. Flugzeuge abgeschossen. — In Südengland belegten leichte deutsche Kampfflugzeuge am Tage kriegswichtige Ziele mit Bomben schweren Kalibers. Bei Dover wurden 3 Sperrballone abgeschossen.

Führerhptquart., 24. 9. 42. (DNB.) OKW.: Im Nordwestteil des Kaukasus stürmte Infanterie, von Artillerie und Luftwaffe wirksam unterstützt, nach Überwinden zähen feindl. Widerstandes mehrere beherrschende Bergrücken. — Die Luftwaffe führte außerdem heftige Bombenangriffe gegen den Hafen von Tuapse. Hierbei wurde ein größeres Frachtschiff in Brand geworfen und in den Küstengewässern ein weiteres Handelsschiff sowie ein Bewacher beschädigt. — Der Nachschub des Feindes auf den Bahnlinien ostwärts und westl. der unteren Wolga sowie Betriebsstofflager bei Saratow wurden von der Luftwaffe erneut schwer bombardiert. — An der Ostfront wurden gestern 62 feindl. Flugzeuge abgeschossen. 2 eigene Flugzeuge werden vermißt. — Brit. Flugzeuge warfen in der vergangenen Nacht Spreng- und Brandbomben auf einige Orte im norddeutschen und dänischen Küstengebiet. Die Bevölkerung hatte Verluste. 10 der brit. Bomber wurden abgeschossen. — Deutsche Kampfflugzeuge bombardierten in der Nacht zum 24. 9. kriegswichtige Ziele der Grafschaft York in Mittelengland.

Segelflug

Segelflug in der Luftwaffe.

Es wird weiten Kreisen bekannt sein, daß dem Segelflug im Rahmen der vormilitärischen Ausbildung innerhalb des NSFK. und der Flg.-HJ. eine besondere Bedeutung zukommt.

Auch in der Luftwaffe erhält der Segelflug eine sich steigernde Förderung. Die Anfangsaufgabe war rein ideeller, sportlicher Natur. Dem Bodenpersonal sollte zum Ausgleich gegenüber technischem und allgemeinem Truppendienst fliegerisches Erleben nähergebracht werden. Bald aber verlagerte sich das Schwergewicht auf die Förderung und Heranbildung geeigneten Nachwuchses für das fliegende Personal unserer Fliegertruppe.

Zur Schulung wird in erster Linie das Bodenpersonal zugelassen: die Meldung dazu ist freiwillig. Fliegertauglichkeit ist Voraussetzung. Im Gegensatz aber zur Motorschulung erhält der Segelflugzeugführer die gesamte Ausbildung in seiner Freizeit, d. h. in den Abendstunden und an Sonn- u. Feiertagen, gelegentlich auch an Tagen, an denen der Motorflugbetrieb aus irgendwelchen Gründen ausfällt. Für die Segelfluggruppen ergibt sich die besondere Aufgabe, diese Soldaten nach schneller und gründlicher Ausbildung den Motorschulen zuzuführen.

Die Segelflugausbildung oder zumindest die Ausbildung der Anfänger beim NSFK. und bei der HJ. wird am Hang durchgeführt, also da, wo von Natur aus besondere Möglichkeiten dazu geschaffen sind. Diese Art der Schulung ist langsam und mühevoll, hat aber einen besonderen erzieherischen Wert.

In den seltensten Fällen bietet sich einem Fliegerhorst die Gelegenheit, auf diese Weise zu schulen, liegen doch oft Fliegerhorste viele Kilometer fern von einem Hang-Übungsgelände. Die Ausbildung wird also nach der Auto- und Win-denschleppmethode durchgeführt. Auch hier ist der Schüler vom ersten Sprung an auf sich selbst angewiesen.

Die Segelflugschüler der Luftwaffe durchlaufen den Ausbildungsgang, wie er im NSFK. vorgeschrieben ist. Sie legen also auch die A-, B- und C-Prüfung ab. Das Lehrpersonal muß vom Korpsführer des NSFK. anerkannt sein und die Lehrberechtigung für die durchzuführende Schulmethode besitzen.

Hat der Schüler die C-Prüfung abgelegt, erfolgt die Weiterschulung auf Leistungsflugzeugen und im Flugzeugschlepp. Nach einer Anzahl von Flügen am Doppelsteuer erhält er seinen ersten Alleinflug im Schlepp des Motorflugzeuges. Schleppvorgang, Landeeinteilung sowie Landung selbst müssen vom Schüler einwandfrei beherrscht werden.

Im Hinblick auf die spätere Ausbildung als Motorflugzeugführer wird die Landetechnik weitestgehend der der Motorlandung angepaßt. Dadurch werden Landeschwierigkeiten, die der Segelflieger auf den Motor schulen hatte, vermieden. Nach einer vorgeschriebenen Anzahl von Starts und Flugstunden sowie der Durchführung von Geschicklichkeitsflügen und Ziellandungen hat der Schüler den praktischen Teil der Prüfung zum Erwerb des Luftfahrerscheines bestanden. Es folgt die theoretische A2-Prüfung; sie ist die gleiche wie die der Motorflieger, mit Ausnahme der Motorkunde.

Nach Abschluß dieser Ausbildung meldet die Luftwaffensegelfluggruppe den fertigen Segelflieger zur Weiterschulung; als Motorflugzeugführer. Je nach Bedarf erfolgt die Einberufung. Die Wartezeit aber wird zur Weiterbildung ausgenützt; fällt sie in die Sommermonate, so ist sie besonders wertvoll. Der junge Flieger hat jetzt die Gelegenheit, sich im Leistungsflug zu üben. Jetzt ist sein Fliegen kein ewiges Auf und Ab mehr, er lernt die Thermik, den Wind und die Wolken ausnutzen. Seine Flüge werden Stundenflüge sein, und diese Stunden geben ihm das große fliegerische Erleben. Das aber ist der Lohn für die vielen Stunden Freizeit, die er in seiner Flugbegeisterung opferte.

Ein Soldat aber, welcher eine derartige Vorbildung zur Motorschulung mitbringt, hat gegenüber dem Fliegerrekruten einen bedeutenden Vorsprung. Seine fliegerische Veranlagung ist nachgewiesen. Bei Fliegerrekruten kann der Lehrer sie erst nach einer Vielzahl von Starts erkennen; ist der Schüler ungeeignet, so sind kostbare Zeit, wertvolles Material, Kraftstoff usw. unnütz verbraucht. Weiterhin kommt der Segelflieger mit einer geringeren Startzahl zum ersten Alleinflug. Auch hieraus ergeben sich erhebliche Vorteile. Selbstverständlich muß der Segelflieger die vorgeschriebene Mindeststartzahl am Doppelsteuer durchführen. Die Erfahrung hat aber gezeigt, daß sie fast immer mit dieser Mindeststartzahl auskommen. Bei anderen Schülern erreicht sie bisweilen das Doppelte. Ablösungen von Flugschülern mit segelfliegerischer Vorbildung aus rein fliegerischen Gründen sind daher selten.

Die Luftwaffensegelfluggruppe einer Jagdfliegerschule hat in dreijähriger Ausbildungszeit eine größere Anzahl Segelflieger an die Motor Schulung abgegeben. Von fast allen Schülern wurde bekannt, daß sie das Ausbildungsziel mit besonderem Erfolg erreichten. Zum Teil fanden sie als Lehrer ihre weitere Verwendung.

Die Tätigkeit einer Segelfluggruppe erschöpft sich aber nicht nur in der Ausübung des Flugdienstes. In einer gut eingerichteten Werkstatt werden sämtliche Reparaturen an beschädigten Flugzeugen und Geräten von den Schülern selbst durchgeführt. In den Wintermonaten, an denen der Flugdienst naturgemäß eingeschränkt ist, tritt der Bau- und Werkstattdienst in den Vordergrund. Brüche bis zu 60% und mehr werden wieder hergestellt. In der Regel reicht die Zeit für einen Neubau aus. So konnte unter anderem ein Segelflugzeug vom Muster „Kranich" in vielen tausend Arbeitsstunden erbaut werden. Die Summe der freizeitlich geleisteten Arbeitsstunden betrug im Jahre 1941 rund 11000. Diese Zahl verdeutlicht gleichzeitig den hohen erzieherischen Wert für die Vervollkommnung der Baukunde und der handwerklichen Fertigkeit bei den Segelflugschülern.

Vergleicht man die Gesamtleistung der Gruppe im Kriegsjahr 1941 mit den Leistungen im letzten Friedens jähr, so kann man eine Steigerung um das Dreifache feststellen.

Diese Leistungen konnten trotz Anspannung aller Kräfte ausschließlich in der Freizeit des Lehr- und Schülerpersonals erreicht werden.

Die gewaltige Steigerung, die der Segelflug bei allen Fliegerhorsten seit Kriegsbeginn erfahren hat, beweist die Bedeutung des motorlosen Fluges für den

Flugzeugpolare unterscheidet sich von der Flügelpolare um den Bei wert Cws des schädlichen Widerstandes, den man annäherungsweise als vom Anstellwinkel a abhängig ansehen kann. Selbstverständlich kommt dem Gleitflug noch der Schraubenwiderstand hinzu.

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(Nachsteh. Bücher können, soweit im Inland erschienen, von uns bezogen werden.)

Gottlob Espenlaub. Ein Fliegerleben. Von Friedrich Wilhelm Radenbach. 196 Seiten mit Textzeichnungen von Rolf Wilde und vielen Originalfotos. Verlag K Thienemann, Stuttgart. Preis 4,80 RM.

Als unser Flugwesen unter den sadistischen Bestimmungen des Versailler Vertrags zerschlagen, scheinbar endgültig erledigt am Boden lag, war es das hohe Verdienst der „Rhön" und der tatbewußten Männer, die sie schufen, neben den Kraftquellen des Luftmeeres die fliegerischen Kraftquellen der deutschen Jugend zu erschließen. Von einem der Jünglinge, die sich Ursinns für den ersten Wettbewerb 1920 mit unbändiger Fliegersehnsucht und unerschöpflicher Arbeitsfreude zur Verfügung stellten, als „Espe" mit seinem tiefbraunen Gesicht und seinem schwarzen Wuschelkopf jedem Rhönbesucher vertraut, erzählt das Buch, und damit zugleich von einem einzig dastehenden fliegerischen Werdegang aus eigner Kraft. Ein abenteuerliches Dasein, dessen humorige Seiten und dessen sprichwörtliches Glück — z. B. beim ersten Raketenflug der Welt — der Verfasser darzustellen verstand, spricht aus der Geschichte dieses Lebens, das über Wien, Grünau. Rossitten, die Krim, über Kassel, Paris, Düsseldorf usw. zum Fabrikanten führt, der dem Ausbau der Luftwaffe für den Krieg zu dienen berufen ist. Aber noch etwas ist nachzulesen, besonders von denen, die oft herablassend nach dem Zweck der Segelfliegerei fragten: Die Taten von Eben-Emael, von Rotterdam, vom Isthmus von Kreta — sie hatten ihren Keim in den Geschehnissen der zwanzig Jahre auf der Wasserkuppe, als der damalige Hauptmann und heutige General der Flieger Student uns die Anfänge der Knüppelführung beibrachte. „In schwierigsten Zeiten durchhalten, ein gestecktes Ziel zum Erfolg bringen und trotz aller Entbehrungen materieller Art nicht verzweifeln, sondern durch Kampf zum Sieg sich durcharbeiten, das erleben wir beim Lesen des vorliegenden Buches" — diese Worte gibt der Korpsführer des NSFK, General der Flieger Christiansen, dem interessanten Werk des alten Kriegsfliegers Radenbach mit auf den Weg. Go.

Kriegsflugzeuge, deutsche, Italien., brit, amerikan. und sowj. 1942, zusammengestellt unter Mitwirkung des RLM. Dr.-Spohr-Verlag II, DresdenN6, Preis 0,75RM.

Das Büchlein beginnt mit der Erläuterung der fliegerischen Begriffe: Flugzeugbewaffnung, Panzerung, Spreng- und Brandbomben, Minen und Torpedos. Weiter wird eine Anleitung gegeben über das Erkennen der einzelnen Flugzeugmuster und wie sie angesprochen werden. Den Hauptteil bildet eine Zusammenstellung der deutschen, Italien., brit., amerikan. und sowj. Flugzeuge, meistenteils mit je 3 Abb., wie sie an den Fronten vorkommen.

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