Zeitschrift Flugsport

Heft Nr. 18 vom 2. September 1942

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Die Zeitschrift Flugsport war die illustrierte, flugtechnische Zeitschrift für das gesamte Flugwesen und wurde im Zeitraum von 1909 bis 1944 von Oskar Ursinus herausgegeben. Über einen Zeitraum von 36 Jahren hinweg wurde in dieser Zeitschrift sowohl über die zivile als auch über die militärische Luftfahrt berichtet. Jedes Heft widmete sich in besonderen Kapiteln u.a. den Themen Segelflug, Motorflug, Luftschiffahrt, Ballonfahren, Modellflug, Luftwaffe oder Luftsport. Ebenso wurden die Bereiche Flugzeuge, Flugzeugtechnik, Flughäfen, Landeplätze sowie Flugnavigation und Luftverkehr im Inland und Ausland behandelt. Alle Seiten aus den Jahrgängen von 1909 bis 1944 sind mit Fotos und Abbildungen als Volltext in der nachstehenden Form kostenlos verfügbar. Erscheint Ihnen jedoch diese Darstellungsform als unzureichend, insbesondere was die Fotos und Abbildungen betrifft, können Sie alle Jahrgänge als PDF Dokument mit Inhaltsverzeichnissen, Seitenzahlen, Fotos und technischen Zeichnungen für eine geringe Gebühr herunterladen. Um komfortabel nach Namen, Themen und Begriffen zu recherchieren, nutzen Sie bitte die verfügbaren PDF Dokumente. Nutzen Sie bitte die kostenfreie Leseproben von Heft 17/1933 sowie von Heft 8/1939, um die Qualität der angebotenen PDF Dokumente zu prüfen.



IV. Jahrgang / Hr. 18

Mittwoch, 2. Sept. 1942

Patent-Sammlung Nr. 36

I*„FLUGSPORT"-Erscheinungstage

1942 | XXXIV. Jahrgang

Nr. Datum

19 16. Septembei

20 50. September

21 14. Oktober

22 28. Oktober 25 11. November

24 25. November

25 9. Dezember

26 25. Dezember

I Preis 80 Pf.

Printed in Germany

(c-FLUGZEUGRÄDER aus Elektron-Guß mit mechanischen, hydraulischen und Luftdruck-Bremsen, Bremsbetätigungen.

(c - SPORNRÄDER aus Elektron-Preßguß, geteilt mit Flach» bettfeige.

£ - FLUGZEUGBEINE mit Luft-Ol-Dämpfung, £-Schrauben-

federbeine,£-Ringfederbeine,G-Einbeinfahrgestelle,|c-Gabelfahrwerke, £-Spornfederungen mit Rad oder Kufe und automatischer Rückführung.

6 - FLUGMOTORKOLBEN (Bauart TT1RHLE), schmiedegepreßt und gegossen in den verschiedensten Bauarten, Größen und Legierungen.

G-SPRITZGUSS für Bordinstrumente und Zellenteile.

Illustrierte flugtechnische Zeitschrift und Anzeiger für das gesamte Flugwesen

Brief-Adr.: Redaktion und Verlag „Flugsport", Frankfurt a. M., Hindenburg-Platz 8

Bezugspreis für In- und Ausland pro Vierteljahr bei 14täglichem Erscheinen RM 4.50

Telefon: 34384 — Telegr.-Adresse: Ursinus — Postscheck-Konto Frankfurt (Main) 7701

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, Postanstalten und den Verlag Der Nachdruck unserer Artikel ist, soweit nicht mit „Nachdruck verboten" versehen, n u r mit genauer Quellenangabe gestattet.

Nr. 18 2. September 1942 XXXIV. Jahrgang

Die nächste Nummer des „Flugsport" erscheint am 16. September 1942

Schulungsarbeit.

Die andauernde Luftüberlegenheit ist von einem unerschöpflichen Fliegernachwuchs abhängig. Dazu gehört eine langjährige Schulungsarbeit. Für unsere Gegner ist es, selbst wenn sie mit einer solchen Ausbildung beginnen würden, reichlich spät.

So hat die Flieger-HJ. in den Reichs wettkämpfen wieder einmal den Stand ihres hohen Ausbildunggrades und ihrer Leistungsfähigkeit bewiesen. In dem vom NS.-Fliegerkorps durchgeführten fliegerischen Teil waren die Leistungen in der vormilitärischen und fliegerischen Ausbildung hervorragend.

Die Entwicklung der fliegerischen Ausbildung wird nicht stillstehen. Der Korpsführer hat durch seine Preisausschreiben 1942 zur Förderung des Modellfluges neue Aufgaben gestellt.

Auch in technischer und wissenschaftlicher Ausbildung wird der Nachwuchs systematisch gefördert. Die Preisausschreiben des Reichserziehungsministeriums und der Lilienthal-Gesellschaft bewirken fortgesetzte Leistungssteigerungen. Es ist auch in diesem Jahr gelungen, einige über den Durchschnitt Begabte für das Gebiet der Luftwissenschaft und -Technik herauszusieben und ihnen den Weg für das Studium zu ebnen.

Curtiss=Wright Jagdflugzeug 21-B.

Das Baumuster Curtiss-Wright 21-B unterscheidet sich gegenüber dem Baumuster 21 (siehe „Flugsport" 1939, Seite 118) hauptsächlich durch das nicht mehr nach hinten, sondern seitlich nach innen im Flügel hochziehbare Ve rschwi ndf ahrwerk.

Flügel dreiteilig. Mittelstück mit Rumpf fest verbunden. Ansatzilügel mit abnehmbaren Flügelspitzen. Ein Duralhauptholm mit Hilfsholm für die Anlenkung von Landeklappen und Querruder. Betriebsstoffbehälter im Flügelmittelstück zu beiden Seiten des Rumpfes.

Rumpf-Änderung gegenüber dem Typ 21 Motorhaube mit Kühlluftaustritt nach unten gezogen. Ebenso Rumpfheck, um das Spornrad zu verkleiden.

Das Verschwindfahrwerk liegt im hochgezogenen Zustand vor dem

Diese Nummer enthält Patent-Sammlung Nr. 36.

Vorderholm. Ein Teil der Abdeckbleche am Federbein befestigt. Die Abdeckung für die untere Radhälfte an der Flügelunterseite anscharniert. Bewaffnung vier MGs gesteuert im Rumpf, je eins im Ansatz-

A = Ringvisier, B = Öltank 43 1, C = Gurtzu-fübrung, D = Munitionskasten, E = Hochzieh-zylinderfahrwerk, F = Kurbel für Verschiebe-dach, G = Funkeinrichtung, H = hydraulische Handpumpe, ] = Handgriff zum Durchladen, K = Steuersäule mit elektr. MG.-Betätigung, = Gashebel, N = Trimmhebel-Seiten-Umstellventil, Hydraulik, R = Hand-= Zusatzpanzerplatte, U = Sauerstoff-Leuchtmunition. —

L = Betriebsstoffbehälterumstellventil, M rüder, O = Trimmhebel-Höhenruder, P = betriebsstoffpumpe, S = Panzerschotte, T behälter, V = Funkempfänger und -sender, W = Batterie, Y a = Vergaserluftzuführung, b = MG. 2,30 Kaliber, 1000 Schuß, c = MG. 2,50 Kaliber, 400 Schuß, d = Ölbehälter für Drucköl, e = Antenne, f = Druck -ölflasche, g = elektr. Knopfschalter, h = Flügelbetriebsstoffbehälter je 245 1, i = Zusatzbehälter je 63 1, k = einziehbare Landelichter, I = Kühlluftaustritt.

Curtiss Wright 21-B-Jagdflugzeug.

Curtiss Wright 21-B-Jagdflugzeug'.

Bild Aviation

{Iiigel außerhalb des

Schraubenkreises.

Spannweite 10,7 m,

Länge 7,92 m, Höhe

2,62 m, Fläche 16,2 m2,

Flächenbelastung 126 kg/m2, Leistungsbelastung 2 kg/PS, Höchstgeschwindigkeit 505km/h in 3700m

Höhe, Reise- 454 km/h

in 3700 m, Lande- 129 km/h. Dienst-Gipfelhöhe 10 470 m, absolute Gipfelhöhe 10 680 m. Reichweite 1010 km.

Motor Wright Cyclone R—1820—G 5 1000 PS bei 2200 U.

USA North American B=25*

Dieser 2-motorige Bomber der North American Aviation Inc. of Texas, Dallas (Texas) ist aus dem NA-40 Schnellbomber (Typenbeschreibung Flugsport 1940 S. 332) bzw. aus dem NA-40 A entwickelt und unterscheidet sich gegenüber dem früheren Typ NA-40 hauptsächlich durch die Mitteldecker-Bauart. Die Führerraum-Verkleidung steht bei dem B-25 nicht

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North American B-25.

Bild Aero Digest

mehr nach oben vor, sondern verläuft nach hinten mit der Rumpfoberkante. Der vorstehende Sichtaufbau mit Schiebedach ist weggefallen. Ferner ist der stark zusammengedrückte Heckstand als Vollsichtkanzel ausgebildet.

Flügel freitragend, Ganzmetall, starke V-Form in Mitteldecker-Anordnung, dreiteilig. Mittelstück mit Rumpf fest verbunden. Betriebsstoff be-hälter im Mittelstück. Lande-schlitzklappen.

Rumpf rechteckiger Querschnitt mit abgerundeten Ecken, Glattblechschalenbau-weise, 5 Sitze, Halb-Bug-Yoll-sichtkanzel.

   

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North American B-25. Zeichnung Flugsport

North American B-25. Bild Aviation

Doppeltes Seitenleitwerk. Höhenleitwerk freitragend. Dreiraclfahrw. hochziehb.

In früheren Modellen 2 Wright Cyclone GR-2600-A5B von je 1350 PS in 1500 m.

Spannweite 20,57 m, Länge 15,67 in, Höhe 4,43 m, Fläche 56,67 m2, Höchstgeschwindigkeit 496 km/h in 3962 m, Reise- 392 km/h, Lande-135,2 km/h, Gipfelhöhe 7750 m, Steigfähigkeit 570 m/min, Reichweite 4264,9 km.

Engl. Rolls-Royce Vulture 1845 PS.

Der Vnltnre 24 Zylinder 90°, X-Type, flüssigkeitsgekühlte Motor von 1845 PS ist der stärkste Motor, der bisher von Rolls-Royce gebaut worden ist. Im Prinzip sind zwei 12-Zyl. Peregrine Zylinderblocks in einem Kurbelgehäuse vereinigt. Der Motor wurde zum erstenmal 1935 in einen vom Air Ministry in Auftrag gegebenen Versnchsbomber eingebaut und im

Engl. Rolls-Royce Viilture 1845 PS. Bild: The Aeroplane

Jahr 1936 in den Avro Manchester Bomber. Weiter war er vorgesehen für Bomberprojekte von Handley Page und Hawker, die jedoch nicht zur Ausführung kamen. Das Hawker Tornado Jagdflugzeug wurde um den Motor herum gebaut, Manchester und Tornado flogen zum erstenmal 1939.

In der ersten Zeit betrug die Leistung des Motors 1760 PS, die nach längerer Versuchs- und Entwicklungsarbeit auf 1845 PS gebracht wurde.

Bohrung 127 mm, Hub 139 mm. Zylinderinhalt 42,5 1. Leistung 1845 PS bei 3000 LI. in 1500 m und. 1710 PS in 4500 m mit Komp ressor.

Sturzflugbremse der „Do 217". Links oben: Das Sturzfingzeug setzt zum Sturz an. Die Sturzflugbremse beginnt sich zu öffnen. — Darunter: Mit zunehmender Neigung öffnet sich die Bremse immer mehr. — Rechts: Mit 7—800 km Geschwindigkeit stürzt die Maschine in die Tiefe, die Sturzflugbremse ist vollständig geöffnet und wirkt wie ein Fallschirm, der die Geschwindigkeit des Sturzes mildert.

Weltbild (6)

Sturzflugbremse einer „Do 217". Links geschlossen, rechts geöffnet.

PLUG

UMBCHÄl

Inland.

Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Hptm. Baumbach, Gruppenkommandeur in einem Kampfgeschw.

Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Hptm. Gollewe, Gruppenkommmandeur in einem Kampf geschw.

Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Oblt. v. Ballasko, Stffkpt. in einem Kampfgeschw., Obfw. Stumpf, Flugzeugf. in einem Jagdgeschw., Hptm. Kahl, Gruppenkommandeur in einem Kampfgeschw., Hptm. Flechner, Stffkpt. in einem Kampfgeschw., Hptm. Stoffregen, Gruppenkommandeur in einem Kampfgeschw., Hptm. Wandel, Stffkpt. in einem Jagdgeschw.

Generalmajor Freiherr von Gablenz, Amtschef im Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Prof. D r. Carl Krümmel und Bordfunker Obfw. HansKlaer bei einem Dienstflug von Berlin nach Süddeutschland in der Nähe von Mühlberg am 21. 8. tödlich verunglückt, im Haus der Flieger zu einem Staatsakt aufgebahrt. Generalfeldmarschall Milch bezeugte dem Andenken des Generalmajors Freiherrn von Gablenz dadurch die höchste Ehre, daß er an das Ordenskissen des in Krieg und Frieden bewährten Flugpioniers das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz anheftete. Der Führer verlieh dem Toten diesen hohen Orden als viertem Deutschen. Nach dem feierlichen Staatsakt wurde Generalmajor Freiherr von Gablenz mit milit. Ehren auf dem Invalidenfriedhof beigesetzt. Ministerialdirektor Prof. Dr. Krümmel wurde auf dem Waldfriedhof in Dahlem bestattet, und Obfw. Klaer nach Saarbrücken in seine Heimat überführt.

Prof. Dr. Walter Georgii, Vorstand der Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug, Darmstadt, in Würdigung seiner Verdienste um die Förderung des Segelflugs von der Fakultät für Maschinenwesen an der Technischen Hochschule Braunschweig zum Dr.-Ing. e. h. ernannt.

Dr. Oswald von Schmidt zum o. Prof. und Leiter des Institutes für techn. Physik an der Luftkriegsakademie Gatow ernannt.

Hell w ig, Oberregierungsrat beim Reichserziehungsminister Rust jetzt Ministe-

rialrat.

Ausland.

Stefan von Horthy, Stellvertretender Reichsverweser. Oblt. der Reserve, am 20. August, 5 Uhr, mit einem Jagdflugzeug aufgestiegen und um 5.07 Uhr, vermutlich durch Stehenbleiben des Motors abgestürzt. In Budapest ist der Sarg des Reichsverweserstellvertreters aufgebahrt. — Am 26. 8. traf die deutsche Abordnung,

geleitet von Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop als Vertreter des Führers, in Budapest ein und legte am Sarge den Kranz des Führers nieder.

Türk. Verkehrsflugplatz in Afiun Karahisar, 250 km südöstlich von Istanbul und etwa 200 km südwestlich von Ankara, im Ausbau.

Herzog von Kent, Bruder des engl. Königs, (39 Jahre alt, verheiratet mit einer griechischen Prinzessin, hinterläßt 3 Kinder) am 18. August mit seinem Sunderiaad-Flugboot in Nordschottland auf dem Flugwege nach Island bei unsichtigem Wetter gegen eine Bergwand gestoßen, tödlich abgestürzt.

Churchill, engl. Premierminister, flog mit einem von amerik. Piloten William van der Kloot und Jack Ruggles gesteuerten Flugzeug (Faehrkommando, das für die „Alliierten" die Luftverbindung von der afrikan. Westküste zum Nahen Orient aufrecht erhält) über Kairo, Teheran und traf am 12. 8. im Kreml ein. Am gleichen Tage hatte er eine vierstündige Unterredung mit Stalin. 14. 8. Konferenzteilnehmeressen, 25 Trinksprüche, davon 6 von Stalin. 15. 8. Abschied, letzte Besprechung mit Stalin. (22. 7. stellte Stalin angesichts des Zusammenbruchs der Südfront London—Washington eine auf 12 Tage befristete Forderung, zweite Front zu beginnen.) Am 19. August erfolgte Angriff an der franz. Kanalküste bei Dieppe.

6 Std. 45 Min. Atlantiküberflug vom Westen nach dem Osten soll eine Consolidated Liberator am 23. Mai 1942 erreicht haben.

Curtiss Commando neue Bezeichnung für die Curtiss C-46, Armeetransporter der USA Army Air Forces, welche aus der „C. W. 20" entwickelt wurde.

USA-Transportflugzeugprogramin ist inzwischen schon wieder aufgegeben worden. Man beabsichtigt noch zu dieser Zeit, wie „Aeroplane" vom 5. Juni mitteilt, um den Luftfrachtraum zu erhöhen, an den Transportflugzeugen 6 große Gleiter anzuhängen.

Luftwaffe.

Führerhptquart., 14. 8. 42. (DNB.) OKW.: Die Hafenanlagen der Schwarzmeerküste waren erneut das Ziel wirksamer deutscher Luftangriffe. 2 größere Transportschiffe wurden dabei durch Bombentreffer beschädigt. — Bei dem Versuch, einen eigenen Flugplatz im Donbogen anzugreifen, wurde ein Verband feindl. Flugzeuge durch Jäger und Flakartillerie nahezu aufgerieben. Von 45 angreifenden Flugzeugen wurden 35 abgeschossen. — Im hohen Norden wurden die Luftangriffe gegen einen sowj. Flugstützpunkt an der Kolabucht mit Erfolg fortgesetzt. — Die finnische Luftwaffe brachte in Luftkämpfen 6 feindl. Flugzeuge zum Absturz. — Außerdem wurden gestern an der Ostfront insgesamt 125 feindl. Flugzeuge abgeschossen. 8 eigene Flugzeuge werden vermißt. — Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, wurde im Mittelmeer ein starker feindl. Geleitzug durch deutsche und italien. Luft- und Seestreitkräfte zerschlagen und zum großen Teil vernichtet. Einige brit. Flugzeuge führten gestern in großer Flöhe Störflüge über nordwestdeutschem Küstengebiet und Westdeutschland durch. — Tagesangriffe leichter deutscher Kampfflugzeuge verursachten in kriegswichtigen Anlagen an der engl. Südküste umfangreiche Zerstörungen und Brände. Außerdem wurden im Seegebiet südlich Dartmouth ein brit. Torpedoboot sowie ein größeres Wohnschiff durch Volltreffer versenkt. — In der vergangenen Nacht wurde die Stadt Nor wich mit Spreng- und Brandbomben belegt. Es entstanden ausgedehnte Brände. — Der mit dem Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz d. Eisernen Kreuzes ausgezeichnete Oblt. Ostermann, Stffkpt. im Jagcl-geschw. Trautloft, ist nach seinem 102. Luftsieg vom Flug gegen den Feind nicht zurückgekehrt. Mit diesem tapferen Offizier verliert die Luftwaffe einen ihrer kühnsten und erfolgreichsten Jagdflieger.

Führerhptquart., 15.8.42. (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe trug mit starken Sturzkampf- und Zerstörerverbänden zur Zermürbung des feindl. Widerstandes bei. Räumungsbewegungen und Schiffsverkehr an der Schwarzmeerküste wurden weiterhin bekämpft. Ein Zerstörer und 4 Küstenfahrzeuge wurden versenkt, ein zweiter Zerstörer schwer beschädigt. — Nördlich und nordwestl. von Woronesch setzte der Feind seine vergeblichen Entlastungsangriffe fort. Sie wurden in harten Kämpfen unter Mitwirkung starker Kampffliegerverbände abgeschlagen. Der Feind verlor erneut 93 Panzer. — Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, hat die Luft- und Seeschlacht im Mittelmeer durch den heldenmütigen Einsatz der verbündeten Luft-und Seestreitkräfte zu einer vernichtenden Niederlage für den Feind geführt. Nach

den bisher vorliegenden Meldungen wurden von den 21 feindl. Transportern, Handelsschiffen und Tankern, die unter stärkstem Geleitschutz durch die Sizilienstraße durchzubrechen versuchten, 15 Schiffe mit rund 180 000 BRT. versenkt, darunter sämtliche Tanker. Von den übriggebliebenen Handelsschiffen haben einige, zum Teil stark beschädigt, Malta angelaufen. — Von den begleitenden Seestreitkräften, die unter der Wirkung der deutschen und ital. Verbände nach Westen abdrehten, wurden der Flugzeugträger „Eagle" (22 600 Tonnen) und 2 Kreuzer, darunter der große Kreuzer „Manchester" (9300 Tonnen) und 3 Zerstörer versenkt. Ein Flugzeugträger vom Typ „Illustrious" (23 000 Tonnen), der in Brand geraten war, nicht, wie am 13. 8. gemeldet wurde, der amerik. Flugzeugträger „Wasp" und der Flugzeugträger „Furious" (22 450 Tonnen) sind schwer beschädigt in Gibraltar eingelaufen. Ferner wurden 3 Kreuzer und Zerstörer schwer beschädigt. Die eigenen Verluste sind gering. — Der siegreiche Kampf ist ein Ruhmesblatt der Zusammenarbeit der verbündeten Streitkräfte zu Wasser und in der Luft und der vorbildlichen Tapferkeit aller beteiligten Soldaten im Flugzeug und an Bord der Kriegsschiffe. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge belegten bei Tage an der engl. Südküste kriegswichtige Anlagen mit Bomben schweren Kalibers. In der vergangenen Nacht wurde die Stadt Ipswich angegriffen. Explosionen und ausgedehnte Brände wurden beobachtet. Sämtliche Flugzeuge kehrten von ihren Tages- und Nachteinsätzen zurück.

Führerhptquart., 16. 8. 42. (DNB.) OKW.: In den Schwarzmeerhäfen sowie in der Straße von Kertsch wurde die Bekämpfung feindl. Räumungsbewegungen und Einschiffungsversuche aus der Luft fortgesetzt. Die Sowjettflotte verlor dabei 2 große Transportschiffe und 2 Küstenfahrzeuge. Ein weiteres großes Transportschiff und 2 Wachboote wurden schwer beschädigt. — In der Nordostschleife des großen Donbogens durchbrachen Infanteriedivisionen und Schnelle Verbände in engem Zusammenwirken mit der Luftwaffe feindl. Stellungen und stießen bis an den Don durch. — Die finnische Luftwaffe schoß in Luftkämpfen 10 feindl. Flugzeuge, darunter 9 vom Muster Hurricane, ab. — Bei Eintrügen in die besetzten Gebiete wurden gestern ein brit. Bomber und 3 Jagdflugzeuge zum Absturz gebracht. Weitere 4 Jagdflugzeuge wurden durch leichte deutsche Seestreitkräfte und Marineflak abgeschossen. — Nach bedeutungslosen Tagesstörangriffen griff die brit. Luftwaffe in der vergangenen Nacht einige Orte Westdeutschlands an. Die Bevölkerung hatte Verluste. Außerdem entstanden Schäden an Wohngebäuden. 4 der angreifenden Bomber wurden durch Nachtjäger und Flakartillerie abgeschossen. — An der engl. Südküste und im Osten der Insel belegte die Luftwaffe bei Tage und in der Nacht zum 16. 8. kriegswichtige Anlagen mit Spreng- und Brandbomben. Sämtliche Flugzeuge kehrten zurück.

Führerhptquart., 17. 8. 42. (DNB.) OKW.: An der Schwarzmeerküste wurden bei Luftangriffen 3 Küstenfahrzeuge versenkt und ein größeres Transportschiff schwer beschädigt. — Eisenbahnanlagen und Nachschubverkehr im rückwärtigen Gebiet des Feindes waren erneut das Ziel deutscher Kampf- und Sturzkamp fflieger. — In Nordafrika schössen deutsche Jäger in Luftkämpfen 14 brit. Flugzeuge ohne eigene Verluste ab. — Bei vereinzelten Tages- und Nachteinflügen wurden 4 brit. Flugzeuge abgeschossen. — Deutsche Kampfflugzeuge belegten in der vergangenen Nacht kriegswichtige Anlagen Mittel- und Ostenglancis mit Spreng- und Brandbomben.

Führerhptquart., 18. 8. 42. (DNB.) OKW.: In den Häfen der Schwarzmeerküste wurden durch Bombenvolltreffer 12 Küstenfahrzeuge sowie ein größeres Tankschiff und 8 Munitionstransportkähne schwer beschädigt. — Seit dem 30. Juli wurden bei den harten Abwehrkämpfen im vorbildlichen Zusammenwirken mit Verbänden der Luftwaffe insgesamt 1068 Panzerkampfwagen vernichtet. — Die finnische Luftwaffe schoß in Luftkämpfen 11 feindl. Flugzeuge ab. — Bei Tagesstör-flügen über West- und Norddeutschland und den besetzten Westgebieten verlor der Feind in Luftkämpfen 5 Flugzeuge. In der vergangenen Nacht griff die brit. Luftwaffe Westdeutschland an. In Wohnvierteln der Stadt Osnabrück wurden Sach- und Gebäudeschäden verursacht. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste. 3 der angreifenden Bomber wurden abgeschossen. — Bei Tag und Nacht belegte die deutsche Luftwaffe kriegswichtige Anlagen an der engl. Südküste sowie im Südwesten der Insel mit Spreng- und Brandbomben. Es entstanden Zerstörungen und Brände.

Führerhptquart., 19. 8. (DNB.) OKW.: Die Häfen der Schwarzmeerküste wurden erneut von der Luftwaffe angegriffen und dabei 4 Küstenfahrzeuge versenkt sowie ein Sowjetzerstörer, 6 Transportschiffe und 8 Küstenfahrzeuge schwer beschädigt.

— Ostwärts Wjasma und bei Rschew, wo sich das westfälische Infanterieregiment 58 während der schweren Kämpfe ganz besonders ausgezeichnet hat, wurden erneute Angriffe des Feindes in unermüdlichem Einsatz der deutschen Infanterie- und Panzerdivisionen unter Mitwirkung der Luftwaffe zerschlagen und dabei 25 Panzer vernichtet. — Bei Tageseinflügen brit. Flugzeuge nach Nordwestdeutschland und in die besetzten Westgebiete hatte die Zivilbevölkerung durch einzelne Sprengbomben geringe Verluste. Dabei wurden 7 und in der Nacht bei Störangriffen im Raum der Deutschen und Kieler Bucht ein brit. Flugzeug abgeschossen. — Planlose Störfiüge einer Anzahl von Sowjetflugzeugen lösten in der vergangenen Nacht in Ost- und Westpreußen Fliegeralarm aus. Auch hier entstanden durch vereinzelte Bombenabwürfe geringe Yerluste unter der Zivilbevölkerung sowie leichte Gebäudeschäden. Der Feind verlor 2 Flugzeuge. — Die Luftwaffe bombardierte nach Tagesangriffen leichter deutscher Kampfflugzeuge auf milit. Ziele an der engl. Südküste im Verlaufe der letzten Nacht wehrwirtschaftliche Anlagen der Stadt Norwich. Es entstanden anhaltende Brände.

Führerhptquart, 20. 8. 42. (DNB.) OKW: Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, wurde am gestr. Tage eine Landung engl., amerik., kanad. und de Gaulle-Truppen auf 25 km Breite gegen die franz. Kanalküste bei Dieppe, die unter dem Schutz starker See- und Luftstreitkräfte und unter Einsatz von Panzern geführt wurde, durch die im Küstenschutz eingesetzten deutschen Kräfte unter hohen blutigen Verlusten für den Feind abgeschlagen. — Sämtliche Stützpunkte, Batteriestel-lungen, Funkstationen an der Küste wurden von ihren Besatzungen gehalten. Das feindl. Gros, das auf See in Stärke von 35 Transportern, geschützt durch zahlreiche Kreuzer, Zerstörer und Bewacher zur Fortsetzung der Landung bereitgestellt war, mußte unverrichteter Dinge, aber nach starken Verlusten durch Artilleriefeuer und Luftangriffe in seine Ausgangshäfen zurückkehren und wurde laufend durch die Luftwaffe bis zur Ausschiffung verfolgt. — Die Luftwaffe versenkte einen Zerstörer, ein Schnellboot, einen Bewacher und 5 Transporter mit zusammen 13 000 BRT., darunter 2 Spezialschiffe. Sie beschädigte 4 Kreuzer, 4 Zerstörer, 4 Schnellboote, einen Schlepper, ein Sturm-Landungsboot und 5 Transporter mit zusammen 15 000 BRT. Bei der Bombardierung der flüchtenden brit. Seestreitkräfte wurden Kai-und Dockanlagen im Hafen von Portsmouth sowie andere kriegswichtige Ziele an der Südküste Englands schwer beschädigt. Hierbei verlor die Luftwaffe 18 Flugzeuge.

Ritterkreuzträger. 1. Reihe v. 1. n. r.: Oblt. Wagner, Obfw. Teige, Obfw. Beerenbrock, Obfw. Stotz; 2. Reihe: Oblt. Kaiser, Hptm. Kr äfft, Lt. Jaekel, Lt. Scheidig.

Weltbild (8)

Ein Teil der Besatzungen wurde gerettet. — In Luftkämpfen schössen eigene Jäger und Flakartillerie 112 feindl. Flugzeuge ab. 17 eigene Jagdflugzeuge gerieten in Verlust. Einige Flugzeugführer wurden aus Seenot gerettet. — In der Nacht zum 19. 8. stießen die feindl. Landungsstreitkräfte überraschend auf leichte deutsche Seestreitkräfte. 4 feindl. Flugzeuge wurden abgeschossen. — Alle an der Abwehr der feindl. Landung beteiligten Verbände der deutschen Wehrmacht haben sich hervorragend geschlagen. — Die Luftwaffe versenkte an der Schwarzmeer-Küste 3 Transporter. — Die Luftwaffe bekämpfte Eisenbahnanlagen und Nachschubverkehr im rückwärtigen Gebiet des Feindes. — Der Feind verlor außerdem am gestr. Tage im Osten 104 Flugzeuge.

Führerhptquart, 21. 8. 42. (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe versenkte auf der Wolga 3 Transportschiffe u. beschädigte einen Flußdampfer. — Ostwärts Wjasma und bei Rschew wurden mehrfach Bereitstellungen feindl. Truppen durch zusammengefaßtes Feuer aller Waffen und wirksame Unterstützung der Luftwaffe zerschlagen. — Im Finnischen Meerbusen versenkten deutsche Kampfflugzeuge ein feindl. Minensuchboot und beschädigten ein weiteres schwer. Die finnische Luftwaffe versenkte am 19. u. 20. Aug. 2 Sowjetunter seeboote durch Bombentreffer. — In der vergangenen Nacht führten die Sowjets Störflüge über dem Generalgouvernement und Ostdeutschland durch. Die Zivilbevölkerung in Warschau hatte durch Bombenabwürfe einige Verluste. — Vereinzelte brit. Kampfflugzeuge berührten nachts norddeutsches Küstengebiet. Die engl. Luftwaffe verlor am Tage und im Laufe der Nacht 9 Flugzeuge. — Deutsche Kampfflugzeuge bombardierten in der Nacht zum 21. August erneut den Kriegshafen Portsmouth und verursachten durch Bombentreffer schweren und schwersten Kalibers Zerstörungen und Brände im Werft- und Hafengebiet. — Die bei dem Unternehmen von Dieppe abgeschossenen feindl. Flugzeuge erhöhen sich von 112 auf 127. Die eigenen Verluste vermindern sich von 37 auf 35 Flugzeuge.

Führerhptquart., 22. 8. 42. (DNB.) OKW.: Im Finnischen Meerbusen wurde ein feindl. Minensuchboot durch Bombentreffer versenkt. — Im hohen Norden bekämpfte die Luftwaffe einen Flugplatz bei Murmansk sowie ein Truppenlager auf der Fischerhalbinsel. Ein kleines Frachtschiff wurde versenkt. — An der Ostfront wurden gestern in Luftkämpfen und durch Flakartillerie 98 feindl. Flugzeuge abgeschossen, 6 weitere am Boden zerstört. 6 eigene Flugzeuge werden vermißt. — An der engl. Südküste erzielten leichte deutsche Kampfflugzeuge bei einem Tagesangriff Volltreffer in kriegswichtigen Anlagen. — An der belg. Kanalküste wurde ein brit. Flugzeug durch Jäger zum Absturz gebracht, Marineartillerie schoß in der westl. Ostsee 4 brit. Kampfflugzeuge ab. —

Führerhptquart, 23. 8. 42. (DNB.) OKW.: Auf der Wolga wurden am 21. August und 22. August ein Schleppdampfer und 2 Frachter durch Bombentreffer versenkt, ein weiterer Schlepper und 4 Tanker in Brand geworfen. — Im Raum südwestl. Kaluga und bei Rschew wurden Angriffe starker Infanterie- und Panzerkräfte des Feindes in harten Kämpfen, unterstützt durch wirksames Eingreifen der Luftwaffe abgeschlagen. — Die Sowjetluftwaffe verlor am gestrigen Tage in Luftkämpfen und durch Flakartillerie 122 Flugzeuge, 3 weitere wurden am Boden zerstört. 4 eigene Flugzeuge kehrten vom Einsatz nicht zurück. — In Ägypten bekämpften deutsche Kampfflugzeuge in den Nächten zum 22. und 23. August erfolgreich mehrere brit. Flugplätze südl. Alexandrien. Deutsche Jäger schössen gestern 4 brit. Flugzeuge ohne eigene Verluste ab. — Bei Tag- und Nachtangriffen gegen mehrere Rüstungs- und Verkehrsanlagen in Süd- und Ostengland wurden starke Explosionen und Brände beobachtet. An der Südküste wurden 7 brit. Landungsboote durch Bombentreffer versenkt. — Bei Tageseinflügen in die besetzten Westgebiete schössen Flakartillerie und Jäger 4 brit. Flugzeuge ab.

Führerhptquart., 24. 8. 42. (DNB.) OKW.: Nordwestl. Stalingrad erzwangen deutsche Infanteriedivisionen und Schnelle Truppen, von der Luftwaffe hervorragend unterstützt, den Übergang über den Don und durchbrachen im Vorstoß nach Osten stark ausgebaute feindliche Verteidigungsstellungen. — Eisenbahnanlagen und Transportbewegungen im rückwärtigen Gebiet des Feindes sowie der Schiffsverkehr an der Wolga wurden durch die Luftwaffe wirkungsvoll bekämpft. Südwestl. Kaluga, nordwestl. Meclyn und bei Rschew wurden feindliche Angriffe abgewiesen oder in engem Zusammenwirken mit der Luftwaffe schon in der Bereitstellung zerschlagen. — An der Eismeerfront griffen Sturzkampfflugzeuge Truppenlager auf der Fischerhalbinsel an. — Die Sowjetluftwaffe verlor gestern

in Luftkämpfen 157 Flugzeuge, 9 weitere wurden durch Flakartillerie abgeschossen oder am Boden zerstört. 8 eigene Flugzeuge werden vermißt. — Bei Tagesstörflügen warfen einige brit. Flugzeuge über dem nordw^estdeutschen Küstengebiet Sprengbomben ab. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge erzielten im Laufe des gestrigen Tages bei Tiefangriffen umfangreiche Zerstörungen in kriegswichtigen Anlagen an der engl. Südostküste. — In der vergangenen Nacht belegten deutsche Kampfflugzeuge eine Stadt der brit. Rüstungsindustrie in den Midlands sowie kriegswichtige Ziele in Ostengland mit Spreng- und Brandbomben. Es entstanden zahlreiche Brände und Explosionen.

Führerhptquart., 25. 8. 42. (DNB.) OKW.: Heftige Tag- und Nachtangriffe der Luftwaffe gegen das rückwärtige Gebiet des Feindes, insbesondere gegen Stalingrad, riefen in Rüstungswerken und milit. Anlagen Großbrände und umfangreiche Zerstörungen hervor. Auf der Wolga wurden zwei Transporter versenkt. — Deutsche Kampfflugzeuge griffen gestern den wichtigen sowj. Weißmeerhafen Archangelsk an. Starke Brände wurden beim Abflug beobachtet. — In Nordafrika bekämpften leichte deutsche Kampfflugzeuge in den letzten beiden Nächten einen brit. Flugplatz nordwestl. Kairo. Anlagen und abgestellte Flugzeuge wurden beschädigt. — Bei Tagesangriffen in die besetzten Westgebiete wurden 2 brit. Flugzeuge im Luftkampf abgeschossen. Verbände der brit. Luftwaffe griffen in der vergangenen Nacht das Rhein-Main-Gebiet mit Spreng- und Brandbomben an. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste. In mehreren Orten, vor allem in Wohnvierteln der Städte Frankfurt am Main und Mainz entstanden Sach- und Gebäudeschäden. Nachtjäger und Flakartillerie schössen 16 der angreifenden Bomber ab. — Die Luftwaffe bombardierte bei Tage kriegswichtige Anlagen in Südengland.

Führerhptquart, 26. 8. 42. (DNB.) OKW.: Stalingrad, in dem Großbrände wüten, wurde durch die Luftwaffe bei Tag und Nacht mit Spreng- und Brandbomben angegriffen. — Auf der Wolga wurde ein Frachtschiff versenkt, 3 weitere beschädigt und ein Tanker in Brand geworfen. — Die Luftwaffe fügte dem Feind, vor allem bei Rschew hohe blutige Verluste zu. — In der Zeit vom 1. bis 24. August verlor die Sowjetluftwaffe 2505 Flugzeuge, davon wurden 1923 in Luftkämpfen, 307 durch Flakartillerie, 195 durch Verbände des Heeres abgeschossen und erbeutet, die übrigen am Boden zerstört. — Während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 140 eigene Flugzeuge verloren. — In den Abendstunden des 25. August überflogen einzelne brit Flugzeuge westdeutsches Gebiet und warfen vereinzelte Sprengbomben. — Im Kampf gegen Großbritannien belegte die Luftwaffe bei Tag und Nacht wichtige Anlagen in Mittel- und Ostengland mit Spreng- und Brandbomben.

Preisausschreiben 1942 des Korpsführers des NS.-Fliegerkorps zur Förderung des Modellfluges 1. Geschicklichkeitsflug für Benzinmotor-Flugmodelle.

a) Zielflug.

Gefordert wird, daß ein Benzinmotor-Flugmodell nach Geradeausflug in einem vorher abgesteckten Kreise von 500 m Durchmesser landet, dessen Mittelpunkt 2000 m von der gegebenen Startstelle entfernt ist. Dieser Nachweis muß in zwei Flügen mit glatter Landung erbracht werden. Das Flugmodell darf während der Prüfungsflüge den aus der Zeichnung ersichtlichen Sektor ABC nicht verlassen.

Die Flüge sollen bei einer Windgeschwindigkeit von nicht mehr als 5 m/sec (gemessen in 3 m Bodenabstand) durchgeführt werden. Das Flugmodell muß das Ziel im Geracleausflug ohne Kurven erreichen. Leichte Kursabweichungen, nach denen das Flugmodell (z. B. mit Hilfe einer Steuerung) wieder in die ursprüngliche Richtung zurückkehrt, werden nicht als Kurven angesehen.

Für die Lösung der Aufgabe werden jedem Bewerber drei Startversuche bewilligt, von denen die zwei besten Ergebnisse gewertet werden. Sieger ist derjenige Bewerber, dessen Flugmodell in diesen beiden Flügen dem Mittelpunkt des Kreises insgesamt am nächsten kommt. Flüge, die außerhalb des Kreises enden, scheiden für die Bewertung aus.

b) Kunstflug.

Gefordert wird die Vorführung eines Kunstflugprogramms durch ein Benzinmotor-Flugmodell. Das Kunstflugprogramm soll aus zwei Überschlägen nach oben,

zwei Rollen und Rückenflug yon mindestens 5 Sek. Dauer mit anschließender Rückkehr in die Normallage bestehen. Der Aufstieg muß im Kreisflug erfolgen, wobei das Flugmodell im Kurvenwechsel Rechts- und Linkskurven zu fliegen hat. Das ganze Kunstflugprogramm muß innerhalb 5 Minuten erledigt sein und mit einer glatten Landung enden.

Die Abnahme des Kimstflugprogramms erfolgt durch Kunstflugprüfer, die die gezeigten Leistungen nach einem vorher festgelegten Punktschema bewerten. Der Bewerber mit der höchsten Punktzahl ist Sieger.

Damit die Ausführung der einzelnen Kunstflugfiguren genau beobachtet werden kann, ist der Tragflügel des Flugmodells auf der Unterseite dunkelfarbig (schwarz oder rot), auf der Oberseite hellfarbig (weiß oder gelb) zu bespannen.

Die Flugmodelle zu 1 a) und b) können mit einem oder mit zwei Motoren ausgerüstet sein. Der Hubraum des einzelnen Motors darf 10 ccm nicht übersteigen. 2. Dauerflug für Schwingenflugmodelle mit Benzinmotor.

Gefordert wird von einem Schwingenflugmodell mit Benzinmotor nach Bodenstart ein Kraftflug von mindestens 30 Min. Dauer. Die Einhaltung einer bestimmten Flugrichtung wird hierfür nicht vorgeschrieben.

Unter einem Schwingenflugmodell wrird ein Flugmodell verstanden, dessen Antrieb durch eine periodische Bewegung des Tragflügels oder durch besondere Schlagflügel erfolgt.

Der Hubraum des Benzinmotors darf 10 ccm nicht übersteigen. Sieger ist derjenige Bewerber, dessen Schwingenflugmodell den längsten Kraftflug, mindestens aber von 30 Min. Dauer, ausführt.

Teilnahmebedingiingen. Bewerber kann jeder unbescholtene Reichsdeutsche arischer Abstammung sein. Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen, erfolgt die Meldung durch ihren Führer, der die Arbeitsgemeinschaft in allen Angelegenheiten vertritt und dem auch bei evtl. Zuerkennung eines Preises die Verteilung des Geldbetrages obliegt.

Die Meldung ist von den Bewerbern unter dem Kennwort „Preisausschreiben 1942" an den Korpsführer des NS.-Fliegerkorps, Berlin W 15, Meierottostraße 8/9, in der Zeit vom 15. 4. bis spätestens 15. 7. 1943 einzureichen. Ist der Bewerber Angehöriger oder Förderer des NS.-Fliegerkorps, hat er seiner zuständigen NSFK.-Gruppe Durchschrift seiner Meldung zu geben. Die Beteiligung eines und desselben Bewerbers an mehr als einer Preisaufgabe ist nicht gestattet.

Die Meldung muß (bei Arbeitsgemeinschaften für jeden Bewerber) folgende Angaben enthalten: Vorname, Name, Geburtsdatum, Beruf, Wohnort, Straße, Nr., Nachweis der deutschen Staatsangehörigkeit, Nennung der Preisaufgabe, um die sich der Bewerber bzw. die Arbeitsgemeinschaft bewirbt.

Diesen Angaben soll eine kurzgefaßte Beschreibung des Flugmodells folgen, mit dem die Preisaufgabe gelöst werden soll. Eine Übersichtszeichnung im Maßstab 1 : 10 und Lichtbilder des Flugmodells sowie Einzeldarstellungen der gegebenenfalls eingebauten Vorrichtungen zur Erfüllung des Flugauftrages sind beizufügen.

Die Meldung mit den näheren Angaben ist in Maschinenschrift zu schreiben und muß klar und deutlich sein. Etwaige Anfragen sind, mit dem Kennwort versehen, an den Korpsführer des NS.-Fliegerkorps zu richten.

Nach Eingang der Meldung erfolgt eine Vorprüfung durch einen Beauftragten des Korpsführers. Das Ergebnis der Vorprüfung entscheidet über die endgültige Zulassung zur Beteiligung an der Preisaufgabe.

Von Seiten des Veranstalters erfolgt die Kenntnisnahme der Unterlagen sowie der in den Flugmodellen eingebauten Vorrichtungen zur Erfüllung des Flugauftrages vertraulich. Eine Veröffentlichung dieser Unterlagen erfolgt nur, wenn der Bewerber aus patentrechtlichen Gründen seine Zustimmung gibt.

Die Bewerber um die einzelnen Preisaufgaben werden vom Korpsführer nach dem 15. 7. 1943 an einem noch zu bestimmenden Tage und Ort zur Vorführung und Abnahmeprüfung einberufen. Fahrgeld der Bewerber sowie die Kosten für Unterbringung und Verpflegung während der Wettbewerbstage trägt der Veranstalter. An Preisen werden ausgesetzt:

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Zu 1. a) (Zielflug für Benzinmotor-Flugmodelle)........ 3000 — RM

Zu 1. b) (Kunstflug für Benzinmotor-Flugmodelle) ....... 4000,— „

Zu 2. (Dauerflug für Schwingenflugmodelle mit Benzinmotor) .. . 5000,— „

Die genannten Beträge sind für die jeweils beste Leistung vorgesehen; doch kann der Korpsführer des NS.-Fliegerkorps auf Veranlassung des Preisgerichtes auch eine andere Festlegung der Höhe der einzelnen Preise treffen und bei Vorliegen mehrerer gleich guter Leistungen für eine der gestellten Forderungen einen A-USgleich schaffen

Preisgericht: NSFK.-OGrf. Sauke; NSFK.-Obf. Kunz, Berlin; NSFK.-Stdf. Bengsch, Berlin; NSFK.-HStf. Alexander, Berlin; Ing. Alexander Lippisch, Augsburg; Ing. F. W. Schmitz, Berlin.

Gegen die Entscheidung des Preisgerichtes kann ein gerichtlicher Einspruch nicht erhoben werden. Jeder Bewerber erkennt durch die Abgabe seiner Meldung diesen Entscheid an.

Mit der Zuerkennung eines Preises geht das Recht der Auswertung und der Veröffentlichung der gezeigten Leistungen, des verwendeten Flugmodells und der eingebauten Vorrichtungen an den Korpsführer über. Der Korpsführer behält sich jedoch das Recht vor, auf die Veröffentlichung ganz oder teilweise zu verzichten.

Das Ergebnis des Preisausschreibens wird vom Korpsftihrer des NS.-Fliegerkorps bekanntgegeben.

Der ständige bevollmächtigte Vertreter des Korpsführers Sauke, NSFK.-Obergruppenführer.

Norweger aus Hirdens Fliegerkorps befinden sich zur Zeit auf Einladung des NS.-Fliegerkorps in Deutschland zur Ausbildung auf Modell-, Segelflug- und fliegerisch-technischen Schulen. Außerdem wurde Dr. med. A. Höygaard vom Sanitätsamt des NS.-Fliegerkorps für fliegerärztliche Untersuchung ausgebildet. — Hirdeils Fliegerkorps ist die nationalsozialistische Organisation für die Luftfahrt in Norwegen und betätigt sich im Rahmen der Quisling-Bewegung. Korpsführer des Hirdens Fliegerkorps ist Brigadeführer Reidar Aagaar.

Modellflughöchstleistung erreichte der 18jährige sudetendeutsche Flieger-Hitler-jimge Alfred Militky (Gablonz) mit einem Saalschwingenflugmodell (Schwinguine), womit er die amerikanische Leistung von 4 Min. 19 Sek. auf 5,01 Minuten verbesserte. Diese Höchstleistung wurde bereits vom Korpsführer des NS.-Fliegerkorps, General der Flieger Christiansen, anerkannt. Der junge Abiturient, der inzwischen zur Luftwaffe einberufen wurde, erreichte außerdem außergewöhnliche Flugzeiten für Saalflugmodelle (15,52 Min.). Drehflügelmodelle (91 Sek.) und Schwingenflugmodelle mit Bodenstart (50 Sek.).

Sternmotoreiiverkleidung (kreisrunde Öffnungen) sind Ausschußschächte von gesteuerten MG.

Riesenflugboot mit hochziehbaren Schwimmern, ist noch nicht ausgeführt. Die von Ihnen herangezogene Abb. ist ein Phantasiebild.

Kunststoff als Konstriiktionswerkstoff im Flugzeugbau. Eine übersichtgebende Abhandlung wird demnächst im „Flugsport" erscheinen.

Literatur.

Schriften der Deutschen Akademie der Luftfahrtforschling. Heft 16. Zur Stabilität der Hubschrauber. Von Boris von Schlippe und Rudolf Dietrich. 3,90 RM. Verlag R. Oldenbourg, München.

Behandelt sind die freifliegende Schraube ohne Leitwerk, ein rotationssymmetrischer Hubschrauber mit einer Schraube und einem Leitwerk und ein mit zwei gegenläufigen Schrauben und zwei Leitwerken ausgestatteter Hubschrauber.

Heft 22. Das Trag- und Hubschrauberproblem. Von Henrich Focke. 3,60 RM.

Ausgehend von der geschichtlichen Entwicklung und Betrachtung der Trag-und Hubschrauber sind die wirtschaftlichen und technischen Mittel auf diesem Gebiete dargestellt. Behandelt ist die Auftriebserzeugung einer Luftschraube; angetrieben und autorotierend, sowie die Steuerung und Stabilitätsvorgänge. (Nach einem Vortrag vom 26. 11. 1937.)

Heft 29. Probleme des Höhenflugs. Von Asmus Hansen. Bericht über den Bau von Höhenflugzeugen. Von Herbert Wagner. 3,80 RM.

In dem ersten Vortrag ist gezeigt, daß sich mit den Mitteln heutiger Technik Höhen- und Weitflugzeuge von 13 000 bis 16 000 km schaffen lassen. In dem zweiten Vortrag sind die von den Junkers-Werken gebaute Höhenflugzeuge „Ju 49" und „EF 61" im Aufbau, Druckkammer, Sauerstoffkammer, Motorenanordnung beschrieben.

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