Zeitschrift Flugsport

Heft Nr. 14 vom 8. Juli 1942

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Die Zeitschrift Flugsport war die illustrierte, flugtechnische Zeitschrift für das gesamte Flugwesen und wurde im Zeitraum von 1909 bis 1944 von Oskar Ursinus herausgegeben. Über einen Zeitraum von 36 Jahren hinweg wurde in dieser Zeitschrift sowohl über die zivile als auch über die militärische Luftfahrt berichtet. Jedes Heft widmete sich in besonderen Kapiteln u.a. den Themen Segelflug, Motorflug, Luftschiffahrt, Ballonfahren, Modellflug, Luftwaffe oder Luftsport. Ebenso wurden die Bereiche Flugzeuge, Flugzeugtechnik, Flughäfen, Landeplätze sowie Flugnavigation und Luftverkehr im Inland und Ausland behandelt. Alle Seiten aus den Jahrgängen von 1909 bis 1944 sind mit Fotos und Abbildungen als Volltext in der nachstehenden Form kostenlos verfügbar. Erscheint Ihnen jedoch diese Darstellungsform als unzureichend, insbesondere was die Fotos und Abbildungen betrifft, können Sie alle Jahrgänge als PDF Dokument mit Inhaltsverzeichnissen, Seitenzahlen, Fotos und technischen Zeichnungen für eine geringe Gebühr herunterladen. Um komfortabel nach Namen, Themen und Begriffen zu recherchieren, nutzen Sie bitte die verfügbaren PDF Dokumente. Nutzen Sie bitte die kostenfreie Leseproben von Heft 17/1933 sowie von Heft 8/1939, um die Qualität der angebotenen PDF Dokumente zu prüfen.



Mittwoch, 8. Juli 1942

<!-FLUGZEUGRÄDER aus Elektron-Guß mit mechanischen, hydraulischen und Luftdruck-Bremsen, Bremsbetätigungen.

(e - SPORNRÄDER aus Elektron-Preßguß, geleilt mit Flach» bettfeige,

(c - FLUGZEUGBEINE mit Luft-Öl-Dämpfung, £-Schraubenfederbeine, (c-Ringfederbeine,(c-Einbeinfahrgestelle, (e-Gabelfahrwerke, (c-Spornfederungen mit Rad oder Kufe und automalischer Rückführung.

d - FLUGMOTORKOLBEN (Bauart mflHLE), schmiedegepreßt und gegossen in den verschiedensten Bauarten, Größen und Legierungen.

(c - SPRITZGUSS für Bordinslrumente und Zellenteile.

mbH. Bad Cannstatt Berlin-Spandau Wien

Illustrierte flugtechnische Zeitschrift

und Anzeiger für das gesamte Flugwesen

Brief-Adr.: Redaktion und Verlag „Flugsport", Frankfurt a. M., Hindenburg-Platz 8

Bezugspreis für In- und Ausland pro Vierteljahr bei 14täglichem Erscheinen RM 4.50

Telefon: 34384 — Telegr.-Adresse: Ursmus — Postscheck-Konto Frankfurt (Main) 7701

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, Postanstalten und den Verlag Der Nachdruck unserer Artikel ist, soweit nicht mit „Nachdruck verboten" versehen, nur mit genauer Quellenangabe gestattet.

Nr- 14 8. Juli 1942 XXXIV. Jahrgang

Die nächste Nummer des „Flugsport" erscheint am 22. Juli 1942

Luftwaffenerfolge.

Die letzten Erfolge in Afrika, Einnahme von Tobrnk, im Osten Sewastopol, sowie an vielen anderen Stellen, wären ohne Unterstützung der Luftwaffe nicht möglich gewesen. — In Ehrfurcht gedenken wir unserer gefallenen Helden.

Über die fliegerischen und organisatorischen Leistungen sowie über die Bewährung des Flugmaterials wird man erst später einmal sprechen können.

Die Leistungssteigerung in unserer Flugzeugindustrie wird zu den Erfolgen mit beigetragen haben. Fortgesetztes Ringen um flugtechnische Fortschritte hat sich gelohnt. Die Erfolge in dem bisherigen Tempo, Technik und Wissenschaft weiterzutreiben, sind gleichzeitig ein Ansporn für die unermüdlich schaffenden Kräfte. Alle dürfen auf den hohen Stand der deutschen Luftwaffe stolz sein. In steter Beharrlichkeit hat der deutsche schaffende Mensch der Welt wieder einmal bewiesen, daß deutsche Gründlichkeit in der Forschung und Arbeit, im Flugwesen zu Spitzenleistungen geführt hat.

Noch stehen wir im schwersten Kampf. Die Luftüberlegenheit an sämtlichen Fronten wird uns zum Endsieg führen.

Engl. Fairey „Fulmar" Jagdflugzeug,

Fairey „Fulmar" ist ein zweisitziges Jagdflugzeug, entwickelt aus dem Fairey P 4 — 34, nur größer, für Flugzeugträger bestimmt. Aufbau ähnlich dem Hurricane. (Siehe „Flugsport" 1938, S. 291.)

Flügel Metallbau, dreiteilig, 8 starre MGs, je 4 in den Ansatzflügeln.

Rumpf mit langem Sichtaufbau (Vgl. Abb.).

Höhen- und Seitenleitwerk freitragend.

Fahrwerk an den Enden des Mittelstücks angreifend nach innen hochziehbar. Spurweite 2,4 m.

Motor Rolls Royce „Merlin" 1050 PS.

Spannweite 13 m, Länge 9,6 m, Höchstgeschw. in 3000 m Höhe 410 km/h.

Diese Nummer enthält Patentsammlung Nr. 32.

Caproni-Zweimotor „Ca 311". Archjv Flugsport (2)

Caproni=Zweimotor „Ca 311".

„Ca 311" in Gemischtbauweise, gebaut von Caproni Vizzola S. A. ähnelt in seinen Abmessungen dem „Ca 310" Zweimotor.

Flügel nach den Enden sich stark verjüngend mit abgerundeten Enden, freitragend. Betriebsstoffbehälter abwerf bar, zwischen Rumpf, Motoren im Flügel eingebaut.

Rumpf — Nase als Vollsichtkanzel, Beobachterstand, dahinter Führerstand mit zwei Sitzen nebeneinander mit schwenkbarem Steuerrad nach dem Sitz für den Hilfsflugzeugführer. Fußhebel für Seitensteuer doppelt. .Dazwischen schmaler Gang nach dem hinteren MG-Schützenstand. Schaltbrettanordnung so angeordnet, daß die Sicht nach vorn noch möglich ist. Im Mittelteil des Rumpfes mit Fenstern Bombenraum. Einfaches Höhen-und Seitenleitwerk.

Caproni-Zweimotor „Ca 311"

Fahrwerk in Motorverkleidung nach hinten hochziehbar, Grüne Kontrollampe, Fahrgestell ausgefahren, rote Lampen eingezogen. Im eingezogenen Zustand steht das Laufrad um die Hälfte des Durchmessers vor, ebenfalls das Spornrad.

MG Kaliber 7,7, ein MG in linker Flügelnase außerhalb des Schraubenkreises, ein MG im Drehturm, Rumpfoberseite, ein MG in Bombenlücke, Rumpfunterseite.

2 Piaggio-Motoren YII C 35 von 400 PS.

Caproni-Zweisitzer Ca 311.

Spannweite 16,2 m, Länge 13,3 m, Höhe 3,03 m, Gesamtflächeninhalt 38,4 m2, Leergewicht 3500 kg, Gesamtgewicht 4860 kg, Höchstgeschwindigkeit 350 km/h, Mindestgeschw. 119 km/h, Reisegeschw. 300 km/h, Höchst-flugbereich 1950 km.

USA. Martinbomber „Maryland66.

Martin-Bomber „Maryland", früher Modell 167 W, (vgl. Typenbeschreibung „Flugsport" 1940, S. 56) unterscheidet sich hauptsächlich durch den Einbau eines stärkeren Motors, früher Pratt & Whitney-Twin-Wasp-R-1830-Motor von 1050 PS, jetzt Wright 1600 PS. Rumpfnase ist auch gleichgeblieben, statt der früheren geraden Scheiben ist heute gewölbtes Plexiglas verwendet. (Vgl. Abb.)

Martin Baltimore für die RAF. Archiv Flugsport

Die Sturzflugbremse des Sturzkampfflugzeuges Ju 87.

Die Erfolge der deutschen Sturzkampfflugzeuge sind in erster Linie dem entschlossenen Angriffsgeist unserer Besatzungen zu verdanken. Ihr fliegerisches Können wird jedoch wesentlich durch die Sturzflugbremse (vgl. „Flugsport" 1940, S. 292) unterstützt. Sie hält die Geschwindigkeit im Sturzflug in ganz bestimmten Grenzen und verhindert eine Überbelastung für Flugzeug und Besatzung. Außerdem erleichtert sie dem Flugzeugführer das nahe Herangehen an das Ziel und vergrößert dadurch die Treffsicherheit.

Die Sturzflugbremsklappen (Abb. 1) sind bei der Ju an der Tragflügelunterseite angebracht. Sie werden kurz vor dem Ansetzen zum Sturzflug

Abb. 1 links: Die Stnrzflugbremse des Sturzkampfflugzeuges Ju87 in ausgefahrenem Zustand. — Abb. 2 rechts: Hebel zur Bedienung des Sturzkampfflugzeuges Ju 87.

JFM (3)

ölhydraulisch ausgefahren. Damit der Flugzeugführer jeweils über die Stellung der Bremsklappen unterrichtet ist, sind an jeder Flügeloberseite rote Anzeigebolzen angebracht. Bei ausgefahrenen Bremsklappen treten die Anzeigebolzen aus der Flügeloberseite heraus, um bei eingefahrenen Klappen wieder im Flügel zu verschwinden. Die Bolzen werden von dem Kolben der Einziehstrebe der Bremsklappen betätigt.

Das Ausfahren der Sturzflugbremse erfolgt durch einen Schalthebel vom Führersitz aus, der am Schaltkasten an der linken Rumpfseitenwand ((Abb. 2) angebracht ist. Durch diesen Hebel wird ein Schaltschieber betätigt, der das Drucköl für die Einziehstreben der Bremsklappen steuert.

Zum Einziehen der Bremsklappen wird der Schalthebel auf „Einziehen" geschaltet, und die Bremsklappen werden wieder hydraulisch eingefahren.

Beim Ausfahren der Sturzflugbremse stellt die automatische Abfang-vorrichtung eine am rechten Höhenruder befindliche Trimmklappe (Abb. 3,1) nach oben, wodurch die Maschine kopflastig wird. Beim Abwerfen der Bomben wird die Trimmklappe durch die Automatik in ihre Normalstellung (Abb. 3, II) zurückgebracht. Hierdurch wird das Flugzeug schwanzlastig und der Abfangvorgang eingeleitet.

Eine Sicherheitssteuerung, die sich beim Ausfahren der Sturzflugbremse einschaltet, verhindert in einfacher Weise ein unzulässig starkes Abfangen aus dem Sturzflug. Der Knüppel kann nach Einschalten der Sicherheitssteuerung beim Ziehen nur etwa 5° von der Normalstellung aus angezogen werden, demzufolge das Höhenruder nur einen geringen Ausschlag nach oben hat (Abb. 3, III).

Ist ein schärferes Abfangen notwendig, Sturz kann die Sicherheitssteuerung mit einer Steuerkraft von etwa 30 kg überzogen werden.

Bei eingefahrener Sturzflugbremse ist sowohl die Abfangvor-richtung als auch die Sicherheitssteuerung ausgeschaltet.

Vor dem Übergang in den Sturzflug muß der Flugzeugführer die Gasdrossel zurücknehmen, die Kühlerklappen schließen und, soweit das Baumuster kein automatisches Schaltgetriebe und eine von Hand verstellbare Luftschraube besitzt, auf Bodenlader schalten und die Luftschraube auf große Steigung bringen. Durch das Anstellen der Sturzflugbremse neigt das Flugzeug infolge der gleichzeitigen Trimmung

Abb. 3.

ughebel nach hinten

begrenzt Knüppelausschlag atik stellt Sturzflugbremse an stellt Hilfsruder an

Bombenabwurf

eknopf drüqken

löst Bombe stellt Hilfsruder zurück

Sturzflughebel nach vorn

fährt Sfurzflugbremse ein gibt Knüppel frei

auf Kopflastigkeit durch die Abfaiigvorrichtung von selbst dazu, in den Sturzflug tiberzugehen.

Nach dem Abfangen aus dem Sturzflug und dem Einfahren der Bremsklappen müssen die Kühlerklappen wieder geöffnet werden, damit der Motor, der während des folgenden Steigfluges mit Vollast läuft, nicht überhitzt wird.

Die Ausführungen zeigen, wie durch die Sturzflugbremse, in Verbindung mit einer automatischen Abfaiigvorrichtung und einer Sicherheitssteuerung, die Angriffsflüge unserer wagemutigen Besatzungen bedeutend erleichtert werden.

Flugplatz und Werkstatt. Beh.J^iebssto^;

Schutzhülle gegen Schuß Verletzung werden in den Flügeln zwischen den Holmen bei einem Douglas-Zweimotor-Bomber eingebracht. (Vgl.nebenst.Abb.) Derartig primitive Sicherungsmittel gegen Beschuß sind von anderen Feindstaaten verschiedentlich wieder aufgegeben worden. Bild Aero Digest

Rohrbiegewerkzeug dient vorzugsweise zum Biegen von dünnen Leichtmetall-rohren. Die Verformung erfolgt von Hand durch einen Hebel, wobei die Rohre im kalten Zustande über einen entsprechenden Dorn gezogen werden. An den Biegestellen tritt weder eine Quer-

schnittsverengung noch eine Faltenbildung ein, so daß die Rohre auch außen einen sauberen Eindruck machen. Die Rohre können nach jeder beliebigen Richtung gebogen werden, wobei die Einspannlänge etwa dem zweifachen Rohrdurchmesser entspricht. Auch lassen sich ganz kurze Etagenbögen mit einer Länge gleich dem ^Machen Rohrdurchmesser herstellen.

Das Werkzeug (Abb. 1), das von den Junkers-Werken entwickelt worden ist, besteht aus einer Grundplatte, die auf einer Werkbank montiert wird. Der aus drei Teilen zusammensetzbare Dorn muß auf Mitte Biegerolle eingestellt werden.

Die Einstellung der an der Biegerolle anliegenden Mitnehmerbacke wird durch eine

Abb. 1 u. 2. Rohrbiegewerkzeug.

3FM (2)

Einstellschraube geregelt. Nach dieser Backe wird auch die auf einer verstellbaren Führungsplatte angeordnete Gleitschiene ausgerichtet, die ebenfalls durch eine Gewindespindel einstellbar ist.

Soll ein Rohr verformt werden, so wird es über den Dorn gesteckt, wobei die Gleitschiene locker am Rohr liegen muß. Nach Einstellung der Mitnehmerbacke am Biegegriff durch die Einstellschraube wird bei Schwenkung des Biegehebels die Mitnehmerbacke fest an das Rohr gepreßt, und die Biegung kann bis zu dem gewünschten Anschlag durchgeführt werden. Das Lösen des Rohres aus dem Werkzeug erfolgt dadurch, daß der Biegegriff ausgeschlagen und zurückgenommen wird.

Das Gerät sowie sämtliche erforderlichen Zubehörteile, Dorn, Biegerolle usw., sind in einem verschließbaren Kasten übersichtlich untergebracht (Abb. 2).

Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Hptm. Gollob, Kommodore eines Jagdgeschw.

Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Oblt. Geißhardt und Oblt. Setz, Jagdflieger.

Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Fw. Rudolf Müller, Flugzeugf. in einem Jagdgeschw.; Hptm. Kroseberg f, Staffelkapt. einer Notstaffel; Oblt. Herrmann, Flugzeugf. in einem Kampfgeschw.; Obfw. Stotz, Flugzeugf. in einem Jagdgeschw.; Lt. Graber, Staffelkapt. in einem Sturzkampf geschw.; Generalleutnant Hoffmann v. Waldau, Fliegerführer Afrika.

G. Friedrich Beckh, Major, Ritterkreuzträger, Kommodore eines Jagdgeschw., im Osten Heldentod.

Alexander von Winterfeldt 16. Mai 1942 Fliegertod.

Carl Bamberg. 50. Todestag, starb am 4. Juni 1892 im Alter von 45 Jahren. Begründer der Friedenauer Werkstätten für Präzisions-Mechanik und -Optik, welche den Ausgangspunkt der berühmt gewordenen Askania-Werke bilden.

Deutsche Feldpost befördert zur Zeit von der Heimat ins Feld und von der Truppe zur Heimat täglich etwa 15 Millionen Sendungen nach allen Fronten.

Neuer Reichsforschungsrat durch Erlaß des Führers vom 9. 6. wird Reichsmarschall Hermann Göring beauftragt, dessen Vorsitz zu übernehmen. Führende Männer der Wissenschaft sollen auf ihren Sondergebieten in Gemeinschaftsarbeit in erster Reihe die Forschung für die Kriegsführung fruchtbar gestalten. Der bisherige dem Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung unterstehende Reichsforschungsrat geht in der neuen Einrichtung auf. Diese Institution war im Jahre 1937 errichtet und das Präsidium Prof. Karl Becker übergeben worden; 1940 ging es an den Reichsminister Rust über.

Die für Forschungszwecke benötigten Mittel sind — gemäß dem Erlaß — im Reichshaushalt sicherzustellen, soweit sie nicht aus Förderungsbeiträgen der an der Forschung interessierten Kreise aufgebracht werden.

Gibraltar von ital. Flugzeugen 29. 6. bombardiert. Die in dem Flugzeugplatz entstandenen Brände waren noch aus weiter Entfernung sichtbar.

Flughafen Orbetello soll den Namen Italo Balbo (Todestag am 26. 9.) tragen.

Schwedischer Luftverkehr 1939: 47 311; 1940: 85 268 und in den ersten neun Monaten von 1941: 133 600 Flugstunden. Unfälle mit tödlichem Ausgang 1939: 14, 1940:29,1941:21.

Flugzeugführersitz in dem Spitfire wird jetzt aus geschichtetem Preßstoff, Harzgehalt von rund 60%, anscheinend als Austauschstoff für die beschränkt vorhandenen Aluminiumlegierungen, vielleicht auch um Arbeitszeit zu sparen, in England hergestellt.

Lissabon—Kairo-Luftpostlinie der British Airways eingestellt.

trFLUGn

Inland.

Ausland.

Luftwaffe.

Führerhptquart, 19. 6. (DNB.) OKW.: Der Angriff auf Sewastopol führte am gestrigen Tage zu entscheidenden Erfolgen. Die im Nordabschnitt der Befestigungsfront eingesetzten deutschen Infanteriedivisionen durchstießen die -durch starken Artillerie- und Fliegereinsatz niedergehaltenen letzten Verteidigungslinien des Gegners und erreichten in breiter Front die Sewernajr-Bucht gegenüber der Stadt Sewastopol. — An der Eismeerküste wurden die Hafenanlagen von Murmansk und Jokonga mit Bomben schweren Kalibers bekämpft und dabei ein Handelsschiff von 6000 BRT versenkt. Ein weiteres großes Frachtschiff wurde beschädigt. — An der Südküste Englands warfen leichte Kampfflugzeuge bei Tage Lager des Hafens Brixham in Brand. — Im westdeutschen Küstengebiet verursachte ein Tagesängriff eines einzelnen britischen Bombers leichte Verluste unter der Zivilbevölkerung.

Führerhptquart, 20. 6. (DNB.) OKW.: Vor Sewastopol setzte die Luftwaffe die Zerschlagung der Festungsanlagen mit Bomben schweren und schwersten Kalibers fort. — Vor der belgisch-holländischen Küste schössen deutsche Jäger ohne eigene Verluste fünf britische Jagdflugzeuge ab. — Britische Bomber griffen in der letzten Nacht einige Orte in Nordwestdeutschland vorwiegend mit Brandbomben an. In Osnabrück würden zahlreiche Gebäude getroffen. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste. Neun britische Bomber wurden abgeschossen. — Hptm. Gollob, Kommodore eines Jagdgeschwaders, errang seinen 101. Luftsieg. — Ein Jagdgeschwader unter Führung des Majors Trautloft hat an der Ostfront seinen 2000. Abschuß erzielt.

Führerhptquart, 21. 6. (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe unterstützte auch gestern mit starken Kräften die Kämpfe um die Befestigungen von Sewastopol und bombardierte Versorgungsanlagen in der Stadt sowie feindliche Schiffe im Hafen.

— Nachtangriffe der Luftwaffe auf Rostow riefen in mehreren Stadtteilen größere Brände hervor. — Bei Vorstößen zur Kanalküste verlor die britische Luftwaffe am gestrigen Tage neun Flugzeuge im Luftkampf. Ein weiterer britischer Jäger wurde durch Boote einer Flußflottille abgeschossen. — Britische Flugzeuge führten bei Tage wirkungslose Störangriffe im nordwestdeutschen Küsten- und Grenzgebiet durch. Bei Nachtangriffen britischer Bomber auf die Stadt Emden entstanden Brandschäden vorwiegend in Wohnvierteln. Nachtjäger, Flak- und Marineartillerie schössen zehn der angreifenden Bomber ab. — Oblt. zur Lippe-Weißenfels errang in der letzten Nacht drei Luftsiege, Hptm. Lent erzielte seinen 35. Nachtjagdabschuß. — In der See- und Luftschlacht im Mittelmeer bei der Zerschlagung der britischen Geleitzüge zeichnete sich ein Sturzkampfgeschwader unter Führung des Majors Sigel, die Jagdstaffel des Hptm. Belser sowie die Besatzung von zwei Kampfflugzeugen mit den Kommandanten Gruppenkommandeur Major Linke und Obstlt. Schulte besonders aus.

Führerhptquart, 22. 6. (DNB.) OKW.: An der übrigen Einschließungsfront von Sewastopol erstürmten deutsche und rumänische Truppen, durch starke Verbände der Luftwaffe unterstützt, mehrere befestigte und zäh verteidigte Höhenstelliingen.

— tJber Sewastopol und ostwärts des Donez schössen deutsche Jäger am gestrigen Tage 28 feindliche Flugzeuge ab. — Im Südteil der Ostfront bekämpften Zerstörergeschwader mit guter Wirkung Eisenbahnanlagen und Nachschubkolonnen des Feindes. — In Nordafrika wurden ein Vorpostenboot, sechs Küstenfahrzeuge und ein Transporter von 4500 BRT., der bereits durch Luftangriffe beschädigt war, versenkt. — Auf Malta wurde der Flugplatz Luca durch deutsche Kampffliegerkräfte angegriffen. — Vor der niederländischen Küste schössen Sperrbrecher und Marineartillerie zwei britische Bomber ab. — Das Hafen- und Stadtgebiet Sout-hampton war in der letzten Nacht Angriffsziel der Luftwaffe. Durch Spreng- und Brandbomben wurden erhebliche Schäden in kriegswichtigen Anlagen hervorgerufen.

Führerhptquart, 23. 6. (DNB.) OKW.: Vor Sewastopol unterstützten starke Kampffliegerverbände die Angriffe und bombardierten feindliche Reserven und Munitionslager. — Die Sowjetluftwaffe verlor am gestrigen Tage 100 Flugzeuge. Fünf eigene Flugzeuge ^werden vermißt. — Auf Malta bekämpften deutsche und italienische Kampfflugzeuge die Anlagen des Flugplatzes Luca mit Bomben schweren Kalibers. — Die Stadt Emden wurde in der letzten Nacht erneut von britischen Bombern angegriffen. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste. Zahlreiche Gebäude in Wohnvierteln wurden getroffen. Vier der angreifenden Flugzeuge

wurden abgeschossen, — Lt. Leykauf, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader, hat an der Ostfront in einef Nacht sechs feindliche Transportflugzeuge abgeschossen.

Führerhptquari, 24. 6. (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe führte zusammengefaßte Angriffe von Kampffliegerkräften gegen Feld- und Artilleriestellungen vor Sewastopol durch. — Im Finnischen Meerbusen versenkten leichte Kampfflugzeuge ein sowjetisches Schnellboot.— Über Murmansk schössen deutsche Jäger elf feindliche Flugzeuge ab. — Auf Malta wurde die Bombardierung von Flugstützpunkten in der letzten Nacht mit guter Wirkung fortgesetzt. — An der Nordseeküste schoß ein Hafenschulzboot ein britisches Kampfflugzeug ab. — Bei Vorstößen britischer Bomber in das französische und belgische Küstengebiet verlor der Feind am Tage und bei Nacht neun Flugzeuge. — Oblt. Schoenert errang über der Deutschen Bucht seinen 19. und 20. Nacht jagdsieg.

Führerhptquart., 25. 6. (DNB.) OKW.: Schwere und wirkungsvolle Angriffe von Luftwaffenverbänden richteten sich vor allem gegen die Stellungen an der Südbucht, bei Tnkerman und gegen die Verteidigungszone um Nikolajewka. — Aufklärungsflugzeuge vernichteten im Finnischen Meerbusen ein sowjetisches Räumboot. — An der Eismeerfront versenkte die Luftwaffe in der Kola-Bucht zwei Handelschiffe mit zusammen 11 000 BRT. und beschädigte ein weiteres großes Frachtschiff durch Bombentreffer. — Die Sowjets verloren am gestrigen Tage 71 Flugzeuge. Sieben eigene Flugzeuge werden vermißt. — Im Kampf gegen Großbritannien belegte die Luftwaffe in der vergangenen Nacht das Industriegebiet von Birmingham sowie kriegswichtige Ziele in Südostengland mit Spreng- und Brandbomben. — Der Träger des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, Obfw. Steinbatz, Flugzeugf. in einem Jagdgeschw., ist nach seinem 99. Luftsieg vom Flug gegen den Feind nicht zurückgekehrt. Mit ihm verliert die Luftwaffe einen ihrer erfolgreichsten Jagdflieger. Der Führer hat den heldenmütigen Einsatz des Obfw. Steinbatz durch nachträgliche Verleihung des Eichenlaubs mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes gewürdigt.

Führerhptquart., 26. 6. (DNB.) OKW.: Im Raum südostwärts Charkow führte der umfassende Angriff deutscher und rumänischer Truppen, wirksam unterstützt durch Verbände der Luftwaffe, zur Einschließung und Vernichtung feindlicher Kräfte. — Bei bewaffneter Aufklärung im Finnischen Meerbusen versenkte die Luftwaffe ein feindliches Unterseeboot und beschädigte zwei kleine Frachtschiffe durch Bombenwurf. — Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich gegen Rüstungswerke an der oberen und mittleren Wolga sowie gegen Eisenbahnziele im Raum um Moskau. — In der Zeit vom 12. bis 22. Juni verlor die Sowjetluftwaffe 468 Flugzeuge, davon wurden 375 in Luftkämpfen, 63 durch Flakartillerie und 9 durch Verbände des Heeres vernichtet, die übrigen am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 42 eigene Flugzeuge verloren. — In der vergangenen Nacht führte die britische Luftwaffe Angriffe auf mehrere Orte des

Im Schlauchboot treibender Flieger wird von einem zu Hülfe gewasserten

Seenotflugzeug eine Leine zugeworfen. Weltbild

nordwestdeutschen Küstengebietes, besonders auf die Stadt Bremen. Die Bevölkerung hatte Verluste. Brandbomben richteten vor allem in Wohnvierteln und öffentlichen Gebäuden Schaden an. Nachtjäger, Flakartillerie und Marineartillerie schössen 52 der angreifenden Bomber ab. Oblt. Becker erzielte seinen 25. Nachtjagdsieg. — Ein kroatischer Jagdverband unter Führung des Obstlt. Dzal errang an der Ostfront seinen 50. Luftsieg. — Ein Flakregiment erzielte während der Offensive in Nordafrika in der Zeit vom 26. 5. bis 18. 6. folgende Gesamterfolge: 205 feindliche Panzer, 16 Panzerspähwagen und 26 Flugzeuge wurden abgeschossen.

Führerhptquart., 27. 6. (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe versenkte in den Gewässern von Sewastopol einen Zerstörer sowie ein Unterseeboot. — Südostwärts des Ladoga-Sees führten Kampf- und Sturzkampfflugzeuge schwere Angriffe gegen wichtige Eisenbahnknotenpunkte der Sowjets. — Am gestrigen Tage wurden an der Ostfront 48 sowjetische Flugzeuge ohne eigene Verluste zum Absturz gebracht. — In Nordafrika schössen deutsche und italienische Jäger in heftigen Luftkämpfen 43 feindliche Flugzeuge ab. — In Südost-England wurde die Stadt Norwich in der vergangenen Nacht von Kampfflugzeugen mit Spreng- und Brandbomben schwer getroffen. — Hptm. Philipp errang am gestrigen Tage seinen 108. und 110. Luftsieg.

Führerhptquart., 28. 6. (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe bombardierte weiterhin mit starken Kräften Befestigungsanlagen und Feldstellungen östlich der Stadt Sewastopol sowie einen Flughafen der Festung. — Südostwärts Feodosija wurde ein sowjetischer Zerstörer durch eine Bombe schweren Kalibers getroffen, f— In den Gewässern des Finnischen Meerbusens wurden mehrere kleine Handel schiffe von Kampfflugzeugen versenkt bzw. in Brand geworfen. — Nachtangriffe von Kampffliegerkräften gegen Eisenbahnziele am mittleren Don verursachten Zerstörungen und Brände in Bahnanlagen. — Auf Malta wurde der Flugplatz Luca in der vergangenen Nacht erneut mit Bomben belegt. — Britische Bomber griffen in der letzten Nacht einige Orte im nordwest-deutschen Küstengebiet, vor allem die Stadt Bremen und ihre Vororte an. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste. Von der verhältnismäßig geringen Zahl der angreifenden Flugzeuge wurden durch Nachtjäger, Flak und Marineartillerie 14 zum Absturz gebracht. — Im Kampf gegen England bombardierte die Luftwaffe in der Nacht zum 28. Juni einen kleinen Hafen im Bristol-Kanal mit guter Wirkung. — In der Nordsee und im Kanal schössen am 26. Juni Minensuchboote vier britische Jagdflugzeuge, Marineartillerie und Vorpostenboote drei Kampfflugzeuge ab. — Das Jagdgeschwader 52 errang an der Ostfront seinen 2000. Luftsieg.

Führerhptquart., 29. 6. (DNB.) OKW.: Im Festungsgebiet von Sewastopol erzwangen deutsche und rumänische Truppen, durch starke Luftstreitkräfte unterstützt, in kühnem Angriff den Übergang über das tief eingeschnittene Tschernajatal und brachen in stark ausgebaute Stellungen der beherrschenden Sapun-Höhe ein. — Bei nächtlichen Luftangriffen auf Mächtige Nachschubbahnhöfe der Sowjets im Gebiet des oberen Don wurden vierzehn Transportzüge durch Bomben vernichtet. — Wie durch Sondermelclung bekanntgegeben, war es der 2. sowjetrussischen Stoßarmee sowie Teilen der 52. und 59. sowjetrussischen Armee im Februar dieses Jahres gelungen, über den gefrorenen Wolchow nördlich des Ilmensees vorstoßend eine tiefe Einbuchtung in die deutsche Abwehrfront zu erzielen. Unter Führung des Generals der Kavallerie Lindemann haben Truppen des Heeres und der Waffen-^, dabei auch spanische, niederländische und flämische Freiwilligenverbände hervorragend unterstützt durch die Luftflotte des Generalobersten Keller nach monatelangen erbitterten Kämpfen unter schwierigsten Wetter- und Geländeverhältnissen diese feindlichen Armeen zunächst von ihren rückwärtigen Verbindungen abgeriegelt, dann immer mehr zusammengedrängt und heute endgültig vernichtet. — Im Gebiet von Murmansk warfen Kampf- und Sturzkampfverbände Bahnanlagen und Lagerhallen in Brand. Begleitende Jäger schössen zwölf feindliche Flugzeuge ohne eigene Verluste ab. — In Nordafrika führten Verbände der deutschen und italienischen Luftwaffe wirksame Angriffe auf britische Verteidigungsstellungen und bombardierten feindliche Kolonnen auf dem Rückzug. Jagdfliegerverbände schützten den Kampfraum über der Panzerarmee und schössen ohne eigene Verluste zehn feindliche Flugzeuge ab. — Im Nachschubdienst nach nordafrikanischen Häfen schössen Bordflakkommandos der deutschen Kriegsmarine am 27. Juni 16 britische Bomber ab. — An der Nordwestküste Englands warfen in der letzten Nacht stärkere Kampffliegerkräfte, zum Teil aus geringer Höhe, eine große Zahl von Bomben schweren Kalibers und Tausende von Brandbomben auf kriegswichtige Anlagen.

Fiihrerhptquart, 30. 6. (DNB.) OKW.: Starke Kampffliegerverbände zerschlugen feindliche Befestigungsanlagen vor allem auf den Sapun-Höhen und fügten Truppenansammlungen der Sowjets schwere Verluste zu. — Im Donezbecken brach ein von Artillerie und Luftwaffe unterstützter örtlicher Angriff unter hohen Verlusten zusammen. — Wiederholte Angriffe des Feindes gegen den Wolckow-Brückenkopf scheiterten nach harten Kämpfen an dem zähen Widerstand der Infanterie, die durch Artillerie und Luftwaffe wirksam unterstützt wurden. — In den Gewässern des Finnischen Meerbusens versenkten Kampfflugzeuge ein feindliches Schnellboot und beschädigten zwei weitere kleinere Kriegsfahrzeuge. In der Kola-Bucht erhielten zwei große Handelsschiffe der Sowjets Bombentreffer schweren Kalibers. — Starke deutsche und italienische Luftstreitkräfte griffen die Rückzugsstraßen und Verteidigungsanlagen der Briten, vor allem südlich des Araber-Golfes erfolgreich an. — Im Kampf gegen Großbritannien belegte die Luftwaffe in der vergangenen Nacht militärische Anlagen in den Midlands und im Küstengebiet von The Wash mit Bomben. — Britische Bomber griffen in der Nacht zum 30. Juni wieder die Stadt Bremen und ihre Vororte vorwiegend mit Brandbomben an. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste. Ein Versuch des Feindes, auch das Gebiet von Hamburg zu erreichen, scheiterte an dem zusammengefaßten Feuer der Flakartillerie. Die britische Luftwaffe verlor wieder, soweit bisher festgestellt, 13 der eingesetzten Bomber. — In der Zeit vom 17. bis 26. Juni verlor die britische Luftwaffe 200 Flugzeuge. Davon wurden 23 durch Einheiten der deutschen Kriegsmarine abgeschossen. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 37 eigene Flugzeuge verloren.

Führerhptquart, 1. 7. (DNB.) OKW.: Deutsche Truppen drangen, von der Luftwaffe hervorragend unterstützt, bis zu den Verteidigungsstellungen am Ostrand der Stadt Sewastopol vor und erstürmten das aus dem Krimkrieg bekannte Fort Malakow. — Nachtangriffe von Kampffliegerverbänden gegen den feindlichen Nachschubverkehr im Räume zwischen Don und Oskol verursachten große Zerstörungen in mehreren wichtigen Bahnknotenpunkten. — An der Einschließungsfront von Leningrad griffen Kampf- und Sturzkampfflugzeuge mit gutem Erfolg feindliche Panzerbereitstellungen an und bekämpften Eisenbahnanlagen im Waldaigebiet. — Im hohen Norden wurden Hafen- und Industrieanlagen sowie ein feindlicher Flugzeugstützpunkt von der Luftwaffe schwer getroffen. — Auf Malta bombardierten Kampfflugzeuge in der letzten Nacht den Flugplatz Luca. Bombenvolltreffer zerstörten mehrere am Boden abgestellte Flugzeuge und riefen größere Brandfelder in den Flugplatzanlagen hervor.

Abgeschossener englischer Bomber. Luftsack, ein Hilfsmittel der Wetter-

Weltbild (2) warte, wird an der Spitze eines Mastes

befestigt.

Führerhptquarl, 2. 7. (DNB.) OKW.: Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben, haben deutsche und rumänische Truppen unter Führung des Generalfeldmarschalls von Manstein, hervorragend unterstützt von dem bewährten Nahkampffliegerkorps des Generalobersten Freiherr von Richthofen, nach 25 tägigem erbittertem Ringen am Mittag des 1. Juli die bisher stärkste Land- und Seefestung Sewastopol bezwungen. Starke Forts, in Fels gehauene Befestigungswerke, unterirdische Kampfanlagen, Beton- und Erdbunker sowie ungezählte Feldbefestigungen wurden in vorbildlichem Zusammenwirken aller Waffen genommen.

— Vor der Südspitze der Krim wurden zehn kleine, aus Sewastopol flüchtende Schiffe, darunter zwei Wachtboote, durch Luftangriffe versenkt oder beschädigt.

— Die Angriffsoperationen im südlichen und mittleren Abschnitt der Ostfront brachten bedeutende Anfangserfolge. Starke Verbände der Luftwaffe griffen in rollendem Einsätzen in die Erdkämpfe ein. — Bei Luftangriffen auf Woronesch wurden mehrere kriegswichtige Werke vernichtend getroffen. Begleitende Jäger schössen in Luftkämpfen 52 Sowjetflugzeuge ab. — Durch nächtliche Luftangriffe auf wichtige Eisenbahnknotenpunkte wurde die große Nachschublinie Rostow— Moskau an mehreren Stellen schwer getroffen. — An der Eismeerfront belegten Kampf- und Sturzkampfflugzeuge Kai- und Bahnhofsanlagen von Murmansk mit Bomben schweren Kalibers. — In Ägypten haben deutsche und italienische Divisionen, unterstützt durch starke Luftverbände, nach erbittertem Kampf die El Ala-mein-Stellung durchbrochen. — Auf der Insel Malta wurden die Luftangriffe auf britische Flugplätze wirkungsvoll fortgesetzt. Bombentreffer verursachten besonders auf dem Flugplatz Luca zwischen abgestellten Flugzeugen und in den Flugplatzeinrichtungen schwere Zerstörungen und Brände. — Im Kampf gegen Großbritannien griffen Verbände der Luftwaffe in der letzten Nacht kriegswichtige Anlagen in der englischen Süd- und Südwestküste an.

Deutsche Modellfhig-Höchstleistungen — Stand vom 1. Juli 1942.

1. Flugmodelle ohne Antrieb.

Klasse: Rumpfsegelflugmodelle: Handstart-Strecke: W. Saerbeck, Borghorst, 43 000 m; Handstart-Dauer: H. Gonser, Stuttgart, 38 min 26 sec; Hochstart-Strecke: W. Bretfeld, Hamburg, 91 200 m: Hochstart-Dauer: W. Probst, Uhingen, 1 h 06 min 15 sec.

Klasse: Nurflügel-Segelflugmodelle: Handstart-Strecke: A. Herrmann, Nordhausen, 2375 m; Handstart-Dauer: K. Schmidtberg, Frankfurt a. M., 37 min 41 sec; Hochstart-Strecke: H. Kolenda, Essen. 10 400 m; Hochstart-Dauer: A. Widmer, Biberach/Riß, 1 h 02 min 50 sec.

2. Flugmodelle mit Antrieb. Klasse: Rumpfflugmodelle mit Gummimotor:

Bodenstart-Strecke: H. Wenzel, Hannover, 11 125 m; Bodenstart-Dauer: H. Kermess, München-Pasing, 17 min 47 sec; Handstart-Strecke: O. Michalicka, Dresden, 24 000 m; Handstart-Dauer: A. Lippmann, Dresden, 1 h 08 min.

Klasse: Nurflügel-Flugmodelle mit Gummimotor: Bodenstart-Strecke: liegen z. Z. noch keine Ergebnisse vor; Bodenstart-Dauer: G. Sult, Königsberg/Pr., 4 min 16 sec; Handstart-Strecke: A. Militky- Gablonz a. N.. 311 m; Handstart-Dauer: W. Hölzer, Königsberg/Pr., 3 min 04 sec.

Klasse: Rumpfflugmodelle mit Verbrennungsmotor: Bodenstart-Strecke: G. Holl, Essen, 112 400 m; Bodenstart-Dauer: I. Schmidt, Allenstein, 1 h 15 min 33 sec

Klasse: Nurflügel-Flugmodelle mit Verbrennungsmotor: Bodenstart-Strecke: liegen z. Z. noch keine Ergebnisse vor; Bodenstart-Dauer: W. Fleischmann, Starnberg, 10 min 02 sec.

Klasse: Wasserflugmodelle mit Gummimotor: Wasserstart-Dauer: H. Hebel, Hannover, 15 min 42 sec.

Klasse: Wasserflugmodelle mit Verbrennungsmotor: Wasserstart-Dauer: H. J. Mischke, Königsberg/Pr., 21 min 47 sec.

Klasse: Schmingenflugmodelle mit Gummimotor: Bodenstart:Dauer: A. Militky, Gablanz a. N., 50 sec; Handstart-Dauer: A. Kugler, Augsburg, 1 min 03 sec.

Klasse: Schmingenflugmodelle mit Verbrennungsmotor: Bodenstart-Dauer: A. Lippisch, Augsburg, 4 min 13 sec: Handstart-Dauer: A. Lippisch, Augsburg, 16 min 08 sec.

3. Saalflugmodelle mit Antrieb. Klasse: Filmbespannte Saalflugmodelle : Handstart-Dauer: A. Militky, Gablonz a. N.5 12 min 53 sec.

Klasse: Papierbespannte Saalflugmodelle: 1 landstart-Dauer: O. Gerlach, Korntal, 7 min 57 sec.

Klasse: Filmbespannte Nurflügel-Flugmodelle: Handstart-Dauer: G. Sult, Königsberg/Pr., 11 min 02 sec.

Klasse: Papierbespannte Nurflügel-Flugmodelle: Handstart-Dauer: M. ßudnowski, Königsberg/Pr., 7 min 12 sec.

Klasse: Sehivingenflugmodeile: 1 landstart-Dauer: A. Militky, Gablonz a. N., 5 min 01 sec.

Klasse: Drehflügel-Flugmodelle: Handstart-Dauer: A. Militky. Gablonz a. N., 1 min 31 sec.

Reichswettkämpf der Modellfluggruppeii der Hitler-Jugend vom 25. bis 29. Juni (942, Quedlinburg, bestehend aus: Allgemeiner Mannschaftsbew ertung, Sportwettkampf geleitet von der Hitlerjugend und dem fliegerischen Wettkampf geleitet von dein NS.-Fliegerkorps. Zugelassen wurden rund 200 Segelflug- und Motor-ffugmodelle. Bei der Siegerehrung sprachen Obergebietsführer Dr. Schlünder und für den Korpsführer, NSFK.-Gruppenführer Dr. Kratz. Ergebnisse: Klasse 1 (Rumpfsegelflugmodelle): 1. Braunert (Gebiet Bayreuth) 855 P., 2. Scham weber (Mark Brandenburg) 685 P., 3. Forster (Hochland) 481 P. — K 1 a s s e 2 Nurflügel-segelflugmodelle): 1. Groop (Bayreuth) 433 P., 2. Neubert (Sachsen) 289 P., 3. Stro-jek (Köln-Aachen) 251 P, — Klasse 3 (Segelflugmodelle mit Selbststeuerung):

1. igler (Bayreuth) 555 P., 2. Stocklinger (Oberdonau) 526 P., 3. Regeßky (Düsseldorf) 323 P. — Klasse 4 (Rumpfflugmodelle mit Gummimotor): 1. Bück (Hamburg) 285 P., 2. Ritter (Köln-Aachen) 200 P., 3. Wahl (Württemberg) 96 P. — Klasse 5 (Wasserflugmodelle mit Gummimotor): 1. Pospich (Hochland) 324 P.,

2. Gerlach (Württemberg) 289 P., 3. Richter (Hessen-Nassau) 213 P. — K i a s s e 6 (Benzinflugmodelle): 1. Pfitzner (Niederschlesien) 15,08 P., 2. Wulff (Hamburg) 17,55 P., 3. Huber (Hochland) 24,27 P.

Norwegische jugendfi iegerabteilung vor einem halben Jahre gegründet, hat regen Zulauf gefunden. Der Modellbau ist mit großer Begeisterung aufgenommen worden. Für den Sommer ist in Aussicht genommen, die jungen Flieger aus allen I eilen Norwegens in einem Gemeinschaftslager zusammen zu fassen.

Dreieckige kleine Flächen bei älteren engl. Doppeldeckern auf der Unterseite der Flügelnase sind Verkleidungen der Lenker für die nach vorn aus der Flügelnase herausschwingenden Slots zur Bildung des Nasenschlitzes, um den Auftrieb des Flügels bei der Landung zu erhöben.

Schräge Anstellung der Seitenflosse, bei im Uhrzeiger-Sinne rechtsclrehenden Motoren (im Grundriß gesehen nach links) dient zum Ausgleich des Drehmoments der Luftschraube. Besonders bei starken Motoren macht sich der Drall der Luftschraube beim Start bei geringer Geschwindigkeit und geringer Wirkung von Seitenflosse und -Steuer sehr unangenhm bemerkbar.

Radiosonde nach Kölzer-Graw mißt Temperatur der Atmosphäre kontinuierlich durch Frequenzmessung des Senders. Luftdruck durch Ausschaltungen des Senders in Abständen yon 50—30 mb. 4-Volt-Trockenakkumulator liefert Heizstrom für Senderöhre und Primärstrom für Anodentransformator. Gewicht der Radiosonde 450 g.

Berichtigung der Notiz: „Denkmal in Burgos, Pineda de la Sierra, für Gefallene vom 25. Dezember 1939" im „Flugsport" Nr. 12 auf S. 189 muß richtig heißen 25. Dezember 1938.

F. cl. R.

F. Alexander, NSFK.-Hauptsturmfülirer.

Literatur.

(Nachsteh. Bücher können, soweit im Inland erschienen, von uns bezogen werden.)

Luftwaffen wörterblich in sechs Sprachen (deutsch, russisch, spanisch, italienisch, französisch, englisch) von Bruno Glodkowski. Verlag Bernhard & Graefe, Berlin SW 68, Alexandrinenstraße 134 Je Band 13,80 RM.

Bei den zwischenstaatlichen Beziehungen in der Luftfahrtforschung und Flugtechnik sind auf diesem Gebiet umfangreiche Sprachkenntnisse erforderlich. Verfasser hat in übersichtlicher Anordnung einen umfangreichen Wörterschatz zusammengestellt, wie er in der Luftfahrtliteratur bisher nicht vorhanden war. Von der soeben erschienenen Wörterbuchserie liegt der erste Band in deutsch-russisch, russisch-deutsch vor. Jeder Band ist in zwei Teile gegliedert, etwa 14 000 Ausdrücke über Flugwesen, im zweiten Teil etwa 3000 über Luftwaffe. Durch Bildanhaiig mit Erläuterung wird die Einführung und das Erfassen fremdsprachiger Begriffe erleichtert. Wichtige militärische Abkürzungen sind am Schluß angegeben.

Ein noch erscheinender Stichwortband als Sonderham! soll ein alphabetisch geordnetes Wörterverzeichnis mit Zahlenangabe enthalten, unter der jedes einzelne Wort der gesuchten Sprache zu finden ist.

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