Zeitschrift Flugsport

Heft Nr. 10 vom 13. Mai 1942

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Die Zeitschrift Flugsport war die illustrierte, flugtechnische Zeitschrift für das gesamte Flugwesen und wurde im Zeitraum von 1909 bis 1944 von Oskar Ursinus herausgegeben. Über einen Zeitraum von 36 Jahren hinweg wurde in dieser Zeitschrift sowohl über die zivile als auch über die militärische Luftfahrt berichtet. Jedes Heft widmete sich in besonderen Kapiteln u.a. den Themen Segelflug, Motorflug, Luftschiffahrt, Ballonfahren, Modellflug, Luftwaffe oder Luftsport. Ebenso wurden die Bereiche Flugzeuge, Flugzeugtechnik, Flughäfen, Landeplätze sowie Flugnavigation und Luftverkehr im Inland und Ausland behandelt. Alle Seiten aus den Jahrgängen von 1909 bis 1944 sind mit Fotos und Abbildungen als Volltext in der nachstehenden Form kostenlos verfügbar. Erscheint Ihnen jedoch diese Darstellungsform als unzureichend, insbesondere was die Fotos und Abbildungen betrifft, können Sie alle Jahrgänge als PDF Dokument mit Inhaltsverzeichnissen, Seitenzahlen, Fotos und technischen Zeichnungen für eine geringe Gebühr herunterladen. Um komfortabel nach Namen, Themen und Begriffen zu recherchieren, nutzen Sie bitte die verfügbaren PDF Dokumente. Nutzen Sie bitte die kostenfreie Leseproben von Heft 17/1933 sowie von Heft 8/1939, um die Qualität der angebotenen PDF Dokumente zu prüfen.



XXXIV. Jahrgang / Nr. 10;

Mittwoch, 13. Mai 1942

Ansporn

Segelflugzeug Mü 17

Sturzkampfflugzeug Cornier Do 217

Sprungstart Flugrundschau Luftwaffe Segelflug Modellflug Luftpost

Patent-Sammlung Nr. 29

„FLUGSPORT"-I Erscheinungstage

1942 ! XXXIV. Jahrgang

Nr.

Datum

11 27. Mal

12 10. Juni

13 24. Juni

14 8. Juli

15 22. Juli

16 5. August

17 19. August

18 2. September

19 16. Septembei

20 30. September

21 14. Oktober

22 28. Oktober

23 11. November

24 25. November

25 9 Dezember

26 23. Dezember

Preis 80 Pf.

Printed in Germany

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Illustrierte flugtechnische Zeitschrift und Anzeiger für das gesamte Flugwesen

Brief-Adr.: Redaktion und Verlag „Flugsport", Frankfurt a. M., Hindenburg-Platz 8 Bezugspreis für In- und Ausland pro Vierteljahr bei 14täglichem Erscheinen RM 4.50

Telefon: 34384 — Telegr.-Adresse: Ursinus — Postscheck-Konto Frankfurt (Main) 7701

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, Postanstalten und den Verlag Der Nachdruck unserer Artikel ist, soweit nicht mit ,,Nachdruck verboten" versehen, nur mit genauer Quellenangabe gestattet.

Nr, 10 13, Mai 1942 XXXIV, Jahrgang

Die nächste Nummer des „Flugsport" erscheint am 27. Mai 1942

Ansporn.

Die Entwicklung des deutschen Flugwesens schreitet unaufhaltsam vorwärts. Das Tempo der Entwicklung muß beibehalten werden. Um weitere Fortschritte zu erreichen, müssen Ziele und neue Aufgaben gestellt werden. Die Lilienthal-Gesellschaft für Luftfahrtforschung hat, wie in vergangenen Jahren, bereits wieder das Preisausschreiben für 1942 bekanntgegeben. Weiter gilt es darüber zu wachen, zu Leistungssteigerung auf allen Teilgebieten anzuspornen. Der Ehrenpräsident Generalfeldmarschall Milch und das Präsidium für Luftfahrtforschung haben daher beschlossen, hervorragende Einzelleistungen auf dem Gebiet der Luftwissenschaft und -technik in jährlicher Wiederkehr durch besondere Preise, wie wir sie an anderer Stelle der Zeitschrift aufgeführt haben, auszuzeichnen. Es handelt sich im zweiten Falle also nicht um ein Preisausschreiben, sondern um eine Preisstiftung. Es kann sich also niemand auf Grund, einer besonderen Arbeit um die Preise bewerben, sondern ein für die einzelnen Gebiete vom Präsidium bestimmtes Preisrichterkollegium aus führenden Persönlichkeiten entscheidet, wem in jedem Einzelfall ein Preis zuzuerkennen ist.

In den Jahren der Entwicklung des deutschen Flugwesens ist außerordentlich viel stille Arbeit mit Begeisterung geleistet worden. Es entspricht dem Empfinden unserer heutigen Zeit, wenn diese erfolgreichen Arbeiten, zu der die Einzelnen aus eigenem Antrieb Leistungen vollbrachten, anerkannt werden.

Segelflugzeug Mü 17 mit Schneekufen.

Um die Segelflugschleppschule auch im Winter bei hohen Schneelagen auf Maschinen mit einziehbarem Fahrwerk durchführen zu können, hat die FFG-München für das von ihr entwickelte Muster Mü 17 eine gefederte Schneekufe entwickelt (Abb. 1—5). Vor allen Dingen wurde dabei darauf Wert gelegt, den Umbau möglichst einfach durchzuführen und zur Verringerung des Widerstandes die Kufe einziehbar zu gestalten, eine Landung ist sowohl im ausgefahrenen als auch eingefahrenen Zustand möglich. Das Untersetzen der beiden Schneekufen nimmt ungefähr 20 Minuten in Anspruch.

Diese Nummer enthält Patent-Sammlung Nr. 29.

Abb. 1 ii. 2. Mü 17 mit Schneekiifen. Bild ffg.

Oben: Schneekiifen ausgefahren. — Unten: Schneekiifen eingefahren.

Aufbau des Hauptschis zeigt Abb. 5. Die Kufe — aus Esche mit kaurit-verleimter Heraklitplatte — ist an einem federnden Lagerbock (siehe Skizze) befestigt, dessen Achse der Radachse entspricht und in die beiden nach unten offenen U der Fahrwerksgabel eingesetzt wird. Um den zum Landen für die Schneekufen notwendigen Anstellwinkel zu haben, wurde an der Kufenspitze ein Gummiseil angebracht, das mittels eines Karabinerhakens in eine am Rumpfboden angebrachte Öse eingehängt wird. Um ein Schlagen der Kufen während des Fluges zu verhindern, wurde am hinteren Teil der Kufe ein Halteseil befestigt, das ebenfalls mit einem Karabinerhaken am Rumpf befestigt wird. Beim Umbau von Rad auf Schneekufe braucht man also weiter nichts zu tun, als die beiden Schraubenbolzen im U der Radgabel zu lösen, das Rad mitsamt der Achse herauszunehmen und die Schneekufe einzusetzen. Dann hängt man das Gummiseil vorn und das Halteseil hinten am Rumpf ein. Die vordere Schneekufe ist anklappbar.

Abb. 5. Übersichtszeichnung Schneekiifen anbau Mü 17.

a) Schneekufen-esche

b) Heraklitbelag

c) Achse

d) Fahrwerks-L

e) Gleitführung

f) Gummiring

g) Lagerrohr

h) Fahrwerkstrebe.

Zeichnung Flugsport

Abb. 3 u. 4. Schneekufenanbau Mü 17. Bild ffg

Links: Hauptschi. Rechts: Spornschi.

Die Betätigung erfolgt, genau so, wie beim normalen einziehbaren Fahrwerk der Mü 17.

Die Federung des Hauptschis erfolgt durch 4 Gummiringe (siehe Abb. 5). Auf der Achse sitzt drehbar das Lagerrohr, auf welchem der Gleit-bock befestigt ist. An den beiden Gleitführungen sind symmetrisch — um ein Klemmen zu vermeiden — je zwei Gummiringe, die ihren Gegenhalt am Lagerrohr haben, zur Federung angebracht. Außerdem gehen von den Gleitführungen die Streben für die Befestigung des Schis ab.

Die Achse sitzt nun fest in den beiden U der Radgabel. Das Lagerrohr mit Gleitbock und Federung kann sich auf der Achse drehen. Bei Belastung der Sehneekufe werden die Gleitführungen nach oben gedrückt und dabei die Gummiringe gedehnt.

Ebenso leicht läßt sich der Spornschi auswechseln. Beim Umbau löst man im Rumpf einen Splint, der den Sporn gegen Herausfallen sichert; nimmt dann den Sporn heraus und setzt genau so wie den Sporn den Spornschi — ebenfalls aus Esche mit Heraklitplatte — ein und sichert diesen dann wieder mit dem Splint. Um ein Verdrehen des Schis zu verhindern, wird der Spornschi — wie auf der Abb. 4 zu sehen ist — mit einem Schraubenbolzen an der Halterung des Spornes befestigt. Der Spornumbau dauert ungefähr 15 Minuten. Die Federung des Spornschis erfolgt genau wie bei dem normalen Sporn mit einer Druckfeder.

Jagdflugzeug Focke-Wulf „Fw 190".

Werkbild

Jagdflugzeug Focke-Wulf „Fw 190" Weltbild

Jagdflugzeug Focke-Wulf „Fw 190". Vgl. „Flugsport" Nr. 9, S. 127, 1942. Links: Dipl.-Ing. K. Tank, Konstrukteur der Fw 190. Bekannt durch seine grundlegenden konstruktiven Arbeiten im Flugzeugbau. Schaffung des 4motorigen Streckenflugzeuges „Condor". Vgl. „Flugsport" S. 696, 1937, und Nahaufklärers „Fw 189". Vgl. Nr. 8, S. 159, 1941. Werkbilder

Sturzkampfflugzeug Dornier Do 217.

Auf Grund der strategischen Erfahrungen der deutschen Sturzkampfwaffe entwickelten die Dornier-Flugzeugwerke mit der Do 217 ein neues zweimotoriges Sturzkampfflugzeug. Die beiden starken Doppelsternmotoren der BMW-Flugmotorenwerke verleihen dem Bomber eine hohe Geschwindigkeit, die fast an die der gegnerischen Jäger herankommt. Durch die Anordnung der neuen Sturzflugbremse, die sich am Rumpfende schirm-

Oben: Sturzkampfflugzeug Dornier Do 217 auf dem Anflug zum Feindziel. Unten: Sturzkampfflugzeuge Do 217 auf ihrem Einsatzhafen. Weltbild

artig öffnet und schließt, erhält das Fingzeug eine hervorragende Stabilität während des Sturzes. Bombenschächte großer Ausmaße ermöglichen die Unterbringung von schwersten Bomben sowie Torpedos und Minen im Rumpfinneren. Mit der Geschwindigkeit wurde auch die Zuladung dieses Sturzkampfflugzeuges im Vergleich zu den bisherigen Mustern erheblich vergrößert. Die starke, aus MGs und Kanonen bestehende Bewaffnung nach vorne findet eine Ergänzung in einer hinter dem Führerstand angebrachten Panzerkuppel, aus der mit schweren Waffen nach allen Seiten geschossen werden kann. Das Flugzeug hat sich sowohl im Mittelmeerraum, beim Kampf gegen die britische Schiffahrt, wie im Englandeinsatz und Ostfeldzug glänzend bewährt.

Sprungstart.

Den dem Flugzeug anhaftenden Mangel, zu Start und Landung längere Bodenstrecken zu benötigen, hat man auf mannigfache Weise zu beseitigen A^ersucht, ohne bisher eine allgemein befriedigende Lösung gefunden zu haben. Die hierfür verwendeten Mittel lassen sich in drei Gruppen einteilen:

1. Ausstattung der Tragflügel normaler Flugzeuge mit Vorflügeln (Spaltflügeln), besonderen Klappen (z. B. Fowlerflügeln) und ähnlichen die Profilwölbung vergrößernden Flügelzusätzen, ferner durch Absaugen oder Ausblasen der Grenzschicht.

2. Ausstattung des normalen Flugzeugs mit großem Energieüberschuß im 1 riebwerk und besonderen Stützeinrichtungen, die ein steiles Aufsteigen — „wie an der Schraube hängend" — ermöglichen, oder mit zusätzlichen Hubschrauben (Hubschrauben-Flugzeuge).

3. Ausstattung des Flugzeugs statt mit rümpf festen mit umlaufenden

Abb. 1. Sprungstart eines Cierva-Tragschraubers „C 30" (Autogiro). An der nach vorn geneigten Lage der Maschine ist zu erkennen, daß sie noch nicht ihren Tragschrauber-Zustand erreicht hat. Archiv Flugsport

Flügeln, die für den Start antreibbar sind, für die Landung Eigendrehimg besitzen.

Die zuletzt genannte Flugzeugart, der Sprungstart-Steilschrauber (s. Abb. 1) hat bisher die eingangs erwähnte Lücke am ehesten auszufüllen vermocht, allerdings unter Draufgabe wesentlicher Eigentümlichkeiten des Flugzeugs, insbesondere unter Verzicht auf seine Fähigkeit zu größten Geschwindigkeiten.

Beim Sprungstart-Steilschrauber, von J. de la Cierva aus dem Tragschrauber („Autogiro") entwickelt, erhält bekanntlich der Rotor der noch auf dem Erdboden stehenden und gegen das Rückdrehmoment unempfindlichen Maschine vom Motor eine Drehzahl, die die der Eigenclrehung LAutorotation") erheblich übersteigt. Hierbei sind die Rotorflügel auf einen Winkel eingestellt, der nur geringen Auftrieb und Luftwiderstand zur Folge hat. Dieser Schwungradzustand gibt die Energie her, die erforderlich ist, um für eine gewisse Zeitspanne ohne Zuführung eines motorischen Drehmoments den Rotor mit der hierfür nötigen Flügeleinstellung als Hubschraube wirken lassen zu können. Nach dem Cierva-Verfahren (DRP. 675 647, vgl. Patent Sammlung des „Flugsport", Band VIII, S. 39) tritt die Flügelumstellung bei der Umschaltung des Motors vom Rotor auf die

Verstell-Vortriebsschraube selbsttätig ein, und zwar mit Hilfe einer eigenartigen An-lenkung der Flügel an die Nabe. Der Flügel ist außer um ein senkrechte Schlagbewegun-gen ermöglichendes Gelenk noch um einen schräg zur Umlaufachse gerichteten Zapfen frei drehbar, und zwar so, daß sein Einstellwinkel von der jeweiligen durch Drehmoment, Fliehkraft, Auftrieb und Wicler-

Abb. 2. Der Vorgang des Sprungstarts; unten Anlauf Stellung bei motorischem Antrieb der Flügel, oben Erreichung des Tragschrauberzustandes mit eingeschalteter Vor-tri ebs-schr aube.

Archiv Flugsport

stand sowie Trägheit des Flügels bedingten Lage im umlaufenden System abhängig wird. Schwingt der Flügel — kurz nach Abschaltung des Motors — etwa waagerecht vor, so stellt der Schrägzapfen ihn in einen größeren (Hub-)Winkel; schwingt er — nach Verbrauch der Schwungenergie, also bei beginnendem Tragschrauberzustand — zurück, so gelangt der Flügel in kleine, auch negative Einstellwinkel. Die Maschine fliegt nun, da inzwischen die Vortriebsschraube ihre volle Zugkraft erlangt hat, als Tragschraube, d. h. etwa so, als ob der vom Rotor beschriebene Kreis ein Starrflügel sei. Ein Rückdrehmoment tritt, sobald die Maschine den Boden verlassen hat, nicht auf.

Von außen betrachtet sieht der Vorgang wie in Abb. 2 dargestellt, aus. Die Richtung der Auftriebskraft C wandert hierbei aus einer Lage hinter, in eine solche kurz vor dem Schwerpunkt g. Bei dieser Maschine wird nach DRP. 671 034 (Patentsammlung Band VIII, S. 5) in den selbsttätigen Umstellungsvorgang durch eine mit einem Katarakt verbundene Verzögerungseinrichtung eingegriffen, die der Umstellung stets einen bestimmten zeitlichen Verlauf sichert.

Eine besondere Einrichtung für steile Landung ist beim Tragschrauber, der ja praktisch unüb er ziehbar ist, nicht erforderlich. Abb. 3 zeigt eine Landung des durch Nabenverschwenkung steuerbaren Cierva-Sprungstart-Tragschraubers „C 30" auf dem Schleppsegel eines Schiffes.

Interessant dürfte sein, daß der nicht weit vom Sprungstart entfernte Steilschrauber-Gedanke faßt 100 Jahre alt ist. Im Jahre 1843 hat nämlich der englische Physiker G. Cayley in „Mechanics Magazine" seine Stellung zu dem in derselben Zeitschrift kurz zuvor beschriebenen Flugzeugprojekt Hensons (Abb. 4) dargelegt und zugleich Verbesserungsvorschläge gemacht. Die weitspannenden Tragflügel jenes Projektes — 45 m Spann! — erschienen ihm bedenklich. C. schlug daher, vermutlich als erster die Anordnung mehrerer Decks übereinander und ferner aus Stabilitätsgründen eine seitliche V-Stellung der tragenden Flächen vor. Ferner beanstandete er, daß ein Luftfahrzeug wie das Hensonsche, das auf erheblicher Geschwindigkeit beruhe, einen erhöhten Punkt zum Start benötige und nicht auf engem Raum landen könne; es müsse auch, wenn möglich, auf einer Stelle in der Luft verharren können. In diesen Angaben ist bereits der Kern eines Hub- und Tragschraubers zu erkennen. Er ging aber weiter und gab, um die Mängel des Hensonschen Projektes zu beseitigen, das in den Abb. 5 bis 7 dargestellte Luftfahrzeug an.

Am bemerkenswertesten ist bei diesem Projekt die Ausbildung der tragenden Organe und deren Funktion; es sind dies als „Hier" be- * -

zeichnete Schrauben, die je aus einer in Sektoren unterteilten Kreisfläche bestehen. Darüber heißt es im Text: „Wenn von den Kreisebenen nur ihre f lachen-

Abb. 3. Ein Sprung'start-Aiitogiro Cierva landet auf dem Schleppsegel eines Schiffes.

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Abb. 4. Hensons Fhigmaschineii-Projekt aus dem Jahre 1842. Archiv Flugsport

hafte Ausdehnung erforderlich ist, verbleiben sie in einem ebenen oder besser in einem wie ein flacher Regenschirm leicht gekrümmten Zustande; wenn jedoch Maschinenkraft zu ihrer gegenläufigen Drehung angewandt wird, so werden sie hierdurch ohne anderes Zutun zu der „flier"-Form geöffnet; auf diese Weise wird die Fläche in hohem Maße zum Schöpfen gebracht, obwohl die Maschine ortsfest bleiben kann; die obere Kante jeder Sektion ist bei diesen „fliers" vorn. Wenn auch dem Cayleyschen Projekt die den Sprungstart bewirkende Schwungradfunktion der Hub-und Tragflächen fehlt, so ist doch jedenfalls erstaunlich, wie nahe es an die Cierva-Konstruktion zur Zeit der Stephenson und Watt herangekommen ist.

Natürlich scheiterte die Ausführung dieses Projekts an dem Nichtvorhandensein eines Motors von genügender Leichtigkeit. Dampfmaschinen mit Röhrenkessel waren zu schwer; ein von Niepce gebauter Verbrennungsmotor, der mit Lykopodium-Pulver betrieben werden sollte, erwies sich als nicht brauchbar. Erst etwa 80 Jahre später war der erste Trägschrauber

und 90 Jahre später solche mit Sprungstartmöglichkeit wieder erfunden und möglich geworden, möglich geworden vor allem auch durch die schöpferische Tätigkeit der Deutschen Otto, Daimler und Benz am Verbrennungsmotor.

Abb. 5—7. Cayley-Steilschrauber-Projekt aus dem Jahre 1843. Die in V-Stellung stehenden Schrauben-paare 1 öffnen ihre Kreissektoren, wenn motorisch angetrieben, von selbst. Werden nur die Vortriebs-schrauben 2 angetrieben, so wirken die Schrauben mit geschlossenen Sektoren wie Flugzeug-Tragflächen.

PLUG IMJSCHftl

Inland

Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Hptm. H. Ihlefeldt, Gruppenkommandeur in einem Jagdgeschw.

Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Lt. Schneidig, Flugzeug!, einer Fernaufklärungsst, Oblt. G. Jakob, Staffelkapt. in einem Sturzkampf-geschw., Stabsfw. Weigel, Flugzeugf. in einem Sturzkampfgeschw.

Zu „Pionieren der Arbeit" ernannte der Führer am Nationalen Feiertag Prof. Dr. Ernst Heinkel, Prof. Dr.-Ing. e. h. Ferdinand Porsche und Reichs wir t-schaftsmin. Walther Funk.

Preisausschreiben 1942.

der Liliexitnal-Gesellschaft für Luftfahrtforschung umfaßt 5 Hauptgebiete:

Aerodynamik.

Es sollen Untersuchungen über die Druckverteilung an Tragflügeln für solche Machschen Zahlen angestellt werden, bei denen die Höchstgeschwindigkeiten der Luft am Tragflügel sehr nahe an die Schallgeschwindigkeit herankommen oder sie um einiges übertreffen. Die zu entwickelnden Berechnungsmethoden sollen an Tragflügeln mit abgerundeter Vorderkante erprobt werden, wie sie im Hochgeschwindigkeitsbereich als zweckmäßig angesehen werden. Eine Bearbeitung von Versuchsergebnissen soll die Herleitung von praktisch anwendbaren Regeln liefern. Die Ausdehnung der Untersuchungen auf Rümpfe ist erwünscht. Desgleichen ist eine Erörterung der Stabilitätseigenschaften von Tragflügeln und Rümpfen bei den hohen Geschwindigkeiten willkommen.

Flugzeugstatik.

Durch theoretische oder experimentelle Untersuchungen soll der heutige Stand der Kenntnisse über die Vorgänge in überkritisch beanspruchten Blechfeldern erweitert werden. Zu untersuchen sind Bleche mit vorwiegender Schubbelastung, der auch eine Druckbelastung in einer oder zwei Richtungen überlagert sein kann. Von besonderem Interesse sind geringe Überschreitungsgrade, etwa bis zur 5fachen Knicklast, wobei auf die Rückwirkung der Deformation der Randstäbe auf die Vorgänge im Blech Rücksicht genommen werden muß.

Flugmotorenbau.

Thema I. Es ist durch eine zusammenfassende Arbeit oder aber durch eingehende Sonderbehandlung eines oder mehrerer Teilprobleme der Flugmotoren-reglung der Stand der Entwicklung aufzuzeigen. Die Einflußgrößen sind kritisch zu beleuchten, welche zur Erhöhung der Regelgenauigkeit einerseits und andererseits der Betriebssicherheit bei konstruktiven Vereinfachungen der Regelanlagen beitragen.

Thema II. Es ist durch eine zusammenfassende Arbeit oder aber durch eingehende Sonderbehandlung eines oder mehrerer Teilprobleme der Stand der Entwicklung aufzuzeigen. Die Wege zur Schaffung einer Einheit von Motor und Luftschraube, verbunden durch ein obigen Anforderungen gerecht werdendes Getriebe, sind an rechnerischen oder entwurfsmäßigen Beispielen anzudeuten.

Funkwesen und Ausrüstung. Thema I. Die Vor- und Nachteile der Frequenz- und Phasenmodulation sind unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse der Luftfahrt gegeneinander abzuwägen. Die Methoden der Frequenz- und Phasenmodulation auf der Sende-und auf der Empfangsseite sind kritisch zu ordnen. Es sind die Wege anzugeben, wie Frequenz und Phasenmodulation neben dem Nachrichtenverkehr auch in den übrigen Zweigen des Funkwesens, insbesondere für das Richtsenden und -empfangen (Erzeugung und Ausnutzung von Richtdiagrammen) und für die Funknavigationshilfsmittel ausgenutzt werden können.

Thema II. Es sind die schwingungstechnischen Zusammenhänge zwischen Flugzeug- und Selbststeuerungseigenschaften darzustellen und die Bedingungen zu ermitteln, unter denen voraussichtlich kritische Schwingungen in Erscheinung treten werden. Ferner soll untersucht werden, welche Maßnahmen zweckmäßig sind, um sowohl von Seiten des Flugzeug- als auch des Gerätebaues das Auftreten kritischer Schwingungserscheinungen von vornherein zu vermeiden oder nachträglich zu beheben.

Thema III. Die Erfahrungen über die für Langstreckenflug geeigneten Navigationsverfahren sind zusammenzutragen. Die sich aus den Erfahrungen ergebenden Folgerungen sind darzustellen. Insbesondere ist eine kritische Beurteilung über die Brauchbarkeit und die den Verfahren noch anhaftenden Mängel zu geben. Es sind Vorschläge zu unterbreiten, wie durch Änderung oder Ergänzung der bisherigen Navigationsmethoden eine Verbesserung der Navigation für Langstreckenflug erzielt werden kann.

Waffenwesen.

Die eine Maschinenwaffe charakterisierenden ballistischen, mechanischen und physikalischen Daten sind zusammenzustellen und ihr gegenseitiger Zusammenhang ist zu untersuchen, lerner sind die für die Funktion der Waffe in ihrer Gesamtheit als auch die für die wichtigsten Einzelvorgänge maßgebenden Gesetzmäßigkeiten zu entwickeln; es ist darauf hinzuweisen, an welchen Stellen empirische Versuche die theoretischen Überlegungen zu ergänzen oder zu ersetzen haben und welche Versjichsanordnungen dafür in Betracht kommen.

Als Bewerber sind nur Reichs- und Ausländsdeutsche arischer Abstammung zugelassen und an Preisen insgesamt 12 500 RM (für jedes Gebiet 2500 RM) ausgesetzt. Die Arbeiten, in deutscher Sprache und in Maschinenschrift ausgefertigt und mit Kennwort versehen, sind im geschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Preisausschreiben 1942 derLilienthäl-Gesellschaft für Luftfahrtforschung" bis zum 1. Januar 1943 an das Generalsekretariat der Gesellschaft in Berlin SW 11, Prinz-Albrecht-Straße 5, einzusenden, das auch jede weitere Auskunft erteilt. Um möglichst weite Kreise der deutschen Luftfahrttechnik zur Mitarbeit anzuregen, sind in diesem neuen Preisausschreiben für einzelne Gebiete mehrere Themen vorgesehen.

Preise der Luftfahrt für Wissenschaft und Technik

hat der Ehrenpräsident Generalfeldmarschall Milch und das Präsidium der Lilienthal-Gesellschaft für Luftfahrtforschung mit Zustimmung des Reichsministers der Lüftfahr^ und Oberbefehlshabers der Luftwaffe für hervorragende Einzelleistung auf dem Gebiet der Lüftfahrt und Technik ausgesetzt. Preis für naturwissenschaftliche Fortschritte (Carl-Bosch-Preis).

Durch diesen können Leistungen der verschiedensten Art, soweit sie die Luftfahrt fördern helfen, Anerkennung finden, so z. B. Fortschritte in der Strömungsforschung und ihrer Anwendung, auch auf dem Gebiet der Stoffkunde von den Werkstoffen bis zu den chemischen Schutzmitteln gegen Vereisung, Neuerungen bei Flugtriebwerken in der Physiologie. Höhenflugpreis.

Schnellflugpreis (Ernst-Udet-Preis). Weitflugpreis (Henke-von-Moreau-Preis).

Alle drei Preise können sowohl für wissenschaftliche Vorarbeit als auch für erfolgreiche praktische Lösungen und nicht zuletzt auch für persönlichen fliegerischen Einsatz bei gefahrvollen Erstunternehmungen verliehen werden. Flugtriebwerkspreis (Otto-Mader-Preis).

Dieser Preis soll für hervorragende Einzelleistung, konstruktive und wissenschaftliche Arbeiten als auch für fliegerischen Einsatz bei technisch gefahrvollen Erstunternehmungen verliehen werden. Instrumentenflug- und Navigationspreis.

Die Entwicklung des Flugzeuges zu einem vom Wetter unabhängigen Verkehrs- oder Verteidigungsmittel ist abhängig vom Fortschritt des Instrumentenfluges. Preis kann für wissenschaftliche Vorarbeiten, technische Endlösungen oder besonderen fliegerischen Einsatz bei der Erprobung vergeben werden. Flugwaffenpreis

erfaßt das Gebiet der Bordfeuerwaffen und Abwurfmittel. In erster Linie sollen erfolgreiche technische Endlösungen neben wissenschaftlich-technischen Lösungen Anerkennung finden.

Preis der Luftfahrt zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Nachwuchses

für Verdienste auf organisatorischem Gebiet sowie für technisch-wissenschaftliche

Lösungen bei der Nachwuchsförderung.

Preis der Luftfahrt für Literatur und die schönen Künste.

Für das Geschäftsjahr 1941/42 stellt die Lilienthal-Gesellschaft nachträglich an Preisen in Aussicht: für den Höhenflugpreis, Sehn eil Flugpreis, Weitflugpreis je 15 000 RM, für die übrigen Preise je 10 000 RM.

Ausland.

Englischer Luftwaffenunfall ereignete sich, wie in einer Unterhaussitzung am 29. 4. mitgeteilt wurde, Mitte März. Die englische Luftwaffe hatte eine Übung angesetzt, um Offizieren des britischen Heeres die Wirkung des Angriffes von Jägern mit Bordwaffen auf Bodentruppen vorzuführen. Nachdem fünf Hurricane-Appa-rate ihre Schüsse auf die befohlenen Ziele abgegeben hatten, schoß der sechste eine Serie in die Gruppe der Zuschauer. 25 Offiziere wurden dabei getötet und 68 verletzt.

George, USA.-General, Befehlshaber des amerik. Fliegerkorps in Australien mit einem amerik. Berichterstatter tödlich abgestürzt.

USA.-Flugzeugträger „Saratoga", 33 000 t, 34 Knoten, 1101 Mann, 90 Flugzeuge und „Yorktown", 856 Mann, 60 Flugzeuge, 34 Knoten am 6. und 7. Mai Seeschlacht im Korallen-Meer versenkt. Gesamtverlust der feindlichen Flugzeuge in der Seeschlacht im Korallen-Meer über 200 Maschinen. 89 Flugzeuge wurden im Luftkampf abgeschossen, der Rest ist mit Flugzeugträgern untergegangen.

USA Martin-Flugboot XPB2M-1 70 t mit

vier Cyclone 18. Spannweite 60 m, Flugboot zweistöckig, Länge 52 m. Fluggewicht 63,5 t. Ende 1941 im Bau bei den Glenn Martin Werken in Baltimore. Das Flugboot ist beim Probefliegen zu Bruch gegangen.

Luftwaffe.

Fühierhptqrt., 23.4.42. (DNB.) OKW.: Kampfflieger verbände griffen in der letzten Nacht ein großes Rüstungswerk der Sowjets in Stalingrad an und erzielten zahlreiche Bombentreffer mit nachfolgenden Bränden und Explosionen. — Ein weiterer wirkungsvoller Luftangriff richtete sich gegen die Hafenanlagen von Murmansk. — In Nordafrika beiderseitige Spähtrupptätigkeit. — Starke Kampf-, Sturzkampf- und Jagdfliegerverbände setzten bei Tag und Nacht mit gutem Erfolg die Angriffe auf die militärischen Anlagen und Flugplätze der Insel Malta fort. In Luftkämpfen über Malta wurden neun britische Flugzeuge abgeschossen. — Kampfflugzeuge erzielten bei Nachtangriffen Bombentreffer in einer Spreng-stoffabrik in Südengland. — In der letzten Nacht warfen britische Flugzeuge Bomben in Westdeutschland. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste. Geringer Sachschaden entstand vor allem in Wohnvierteln. Nachtjäger und Flakartillerie schössen fünf der angreifenden Bomber ab. — Hptm. Ihlefeld errang am gestrigen Tage an der Ostfront seinen 98./101. Luftsieg. — Oberfeldwebel Gildner erzielte in der Nacht zum 23. April seinen 30. und Oberfeldwebel Beier seinen fünfzehnten Nacht jagdsieg.

Führerhptqrt, 24. 4. 42. (DNB.) OKW.: Im Seegebiet von Noworosijsk wurden ein Sowjettanker und zwei Handelsschiffe durch Bombentreffer beschädigt. — Kampfflugzeuge griffen die Hafenanlagen von Murmansk an und beschädigten ein Handelsschiff durch Bombentreffer. — Die militärischen Anlagen von La Valetta und die Flugplätze der Insel Malta erlitten durch rollende Luftangriffe

Martin-Flugboot XPB2M-1. Bild Aero Digest

erneute schwere Beschädigungen. — Kampfflugzeuge bombardierten in der letzten Nacht mit guter Spreng- und Brandwirkung Hafenanlagen an der englischen Südküste. — Britische Bomber griffen in der Nacht zum 24. April Wohnviertel verschiedener Orte im norddeutschen Küstengebiet an. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste; vier der angreifenden Bomber wurden abgeschossen. — In der Zeit vom 11. bis 20. April verlor die britische Luftwaffe 161 Flugzeuge, davon 46 über dem Mittelmeer und in Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 25 eigene Flugzeuge verloren. — Oberleutnant Ostermann errang am gestrigen Tage seinen 83. bis 85. Luftsieg.

Führerhptqrt., 25. 4. 42. (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe bombardierte mit guter Wirkung Hafenanlagen an der Kaukasusküste und im Asowschen Meer sowie rückwärtige Verbindungen der Sowjets. — Bei den bereits gemeldeten Angriffen deutscher Kampfflugzeuge auf Murmansk schössen begleitende Jäger in heftigen Luftkämpfen achtzehn feindliche Flugzeuge ab, darunter siebzehn vom Muster Hurricane. — Italienische Flugzeuge griffen am 23. April überraschend einen soavjetischen Flugplatz an und zerstörten neun feindliche Flugzeuge am Boden. — In Nordafrika infolge schlechter Wetterlage nur geringe Aufklärungstätigkeit. — Die Luftangriffe auf militärische Anlagen und Flugplätze der Insel Malta wurden bei Tag und Nacht fortgesetzt. Zahlreiche Bombentreffer schweren Kalibers verursachten neue umfangreiche Zerstörungen. — Am gestrigen Tage schössen deutsche Jäger über der Kanalküste in Luftkämpfen mit starken britischen Jagdverbänden acht feindliche Flugzeuge ab. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge griffen bei Tage Fabrik- und Versorgungsanlagen in Süd-England mit Bomben und Bordwaffen an. Als Vergeltung für wiederholte englische Luftangriffe auf deutsche Städte wurde die Stadt Exeter an der englischen Südküste mit schwerer Wirkung bombardiert. — Britische Bomber griffen in der Nacht zum 25. April Wohnviertel in Rostock an. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Eine Anzahl von Wohnhäusern, Kulturstätten und Wohlfahrtseinrichtungen wurde zerstört oder beschädigt. Zwei der angreifenden Bomber wurden abgeschossen. — Unteroffizier Rudolf Müller errang in Luftkämpfen bei Murmansk an einem Tage fünf Luftsiege.

Führerhptqrt., 26. 4. 42. (DNB.) OKW.: Kampfflugzeuge bombardierten tagsüber kriegswichtige Anlagen in Leningrad und Noworossijsk sowie an der Kaukasusküste. — In der Zeit vom 11. bis 25. April verloren die Sowjets 312 Flugzeuge; davon wurden 214 in Luftkämpfen und 35 durch Flakartillerie abgeschossen, der Rest am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 36 eigene Flugzeuge verloren. — In Nordafrika warfen deutsch-italienische Truppen britische Aufklärungskräfte zurück. Die Hafenanlagen von Tobruk wurden mit guter Wirkung bombardiert. Begleitende deutsche Jäger schössen acht britische Flugzeuge ab. — Deutsche Kampfflugzeuge griffen in der letzten Nacht einen britischen Flugplatz am Suezkanal an. — Rollende Luftangriffe wurden während des ganzen Tages mit starker Wirkung gegen Kasernen und Barackenlager der Insel Malta geführt. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge versenkten am gestrigen Tage vor der Insel Wight drei britische Handelsschiffe mit zusammen 10 000 BRT. Britische Bomber, die im Laufe des gestrigen Tages unter starkem Jagdschutz die Küste der besetzten Gebiete anflogen, wurden von deutschen Jägern gestellt. In heftigen Luftkämpfen und im Abwehrfeuer der Flakartillerie verlor der Feind 19 Flugzeuge. — Zur weiteren Vergeltung für die britischen Luftangriffe auf Wohnviertel deutscher Städte griffen starke Kampffliegerverbände in der letzten Nacht zum Teil aus niedrigen Höhen die südenglische Stadt Bath mit vernichtender Wirkung an. — Ein weiterer Nachtangriff richtete sich gegen militärische Anlagen an der schottischen Ostküste. — Britische Bomber griffen in der Nacht zum 26. April erneut die Stadt Rostock an. Die Bombenwürfe erfolgten fast ausschließlich auf Wohnviertel der Altstadt. Die Zivilbevölkerung hatte zahlreiche Verluste. Wertwolle Kulturdenkmäler und Wohlfahrtseinrichtungen wurden vernichtet. — Störflüge britischer Flugzeuge führten nach Süddeutschland und in das Protektorat. Nachtjäger schössen neun der angreifenden Bomber ab. — Oblt. Geißhardt errang gestern an der Ostfront seinen 61. bis 67. Luftsieg.

Führerhptqrt., 27. 4. 42. (DNB.) OKW.: Im Raum von Murmansk vernichteten deutsche Jagdflugzeuge in Luftkämpfen neun feindliche Jäger ohne eigene Verluste. — Die Luftangriffe auf die Insel Malta wurden mit starken Kräften und guter Wirkung fortgesetzt. Leichte Kampfflugzeuge erzielten bei Tag Volltreffer in Kasernen und in einer Fabrikanlage in Südostengland. — Im Seegebiet von

Island wurde ein Vorpostenboot versenkt. — Stärkere Kampff 1 i e g e r v e r b ä n d e setzten in der letzten Nacht die Vergeltungsangriffe gegen England fort. Bei guter Sicht wurde die Stadt Bath mit starker Wirkung bombardiert. — Britische Bomber wiederholten in der Nacht zum 27. April ihre Terrorangriffe auf Wohnviertel der Stadt Rostock. Die Zivilbevölkerung erlitt weitere Verluste. Nach bisherigen Meldungen wurden zwei feindliche Bomber abgeschossen.

Führerhptqrt., 28. 4 42. (DNB.) OKW.: An der Eismeerfront wurden fünf Sowjetbomber, die einen deutschen Flugplatz angriffen, vollständig vernichtet und weitere drei Jagdflugzeuge vom Muster Hurricane abgeschossen. — Starke Verbände der Luftwaffe setzten die Angriffe auf militärische Anlagen der Insel Malta fort. In La Valetta wurden an Kasernen und Versorgungsanlagen weitere schwere Zerstörungen hervorgerufen. — Über der Küste der besetzten Westgebiete verlor die britische Luftwaffe am gestrigen Tage in Luftkämpfen, durch Flak- und Marineartillerie 19 Flugzeuge. — Kampffliegerverbände führten in der Nacht zum 28. April einen Vergeltungsangriff gegen die Stadt Norwich, die mit zahlreichen Spreng- und Brandbomben belegt wurde. — Britische Bomber griffen in der letzten Nacht ausschließlich nichtmilitärische Ziele in Köln an. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Zahlreiche Wohnhäuser, Kirchen und Wohlfahrtseinrichtungen wurden zerstört oder beschädigt. — Ein einzelnes britisches Flugzeug führte einen Stör flu g nach Süddeutschland und in das Protektorat durch. Nachtjäger und Flakartillerie schössen 12 der angreifenden Flugzeuge ab. Mehrere britische Bomber wurden bei einem Nachtangriff auf die norwegische Küste zum Absturz gebracht. Die britische Luftwaffe verlor damit am gestrigen Tage und in der letzten Nacht bei ihren Einflügen in die besetzten Gebiete und in das Pteichsgebiet mindestens 38 Flugzeuge. — Oblt. Schoenert errang seinen 15. Nachtjagdsieg.

Führerhptqrt, 29. 4. 42. (DNB.) OKW.: Im Schwarzen und Asowschen Meer wurden wirkungsvolle Luftangriffe gegen Hafenanlagen und Schiffe der Sowjets geführt. — An der Eismeerfront schössen deutsche Jäger ohne eigene Verluste 15 feindliche Flugzeuge ab, darunter 14 vom Muster Hurricane. — In Nordafrika wurde in der Gegend südostwärts Mechili ein britischer Vorstoß abgeschlagen. Wirksame Luftangriffe richteten sich gegen britische Zeltlager und Kraftfahr-zeugansammlungen bei Tobruk sowie gegen militärische Anlagen des britischen

Ritterkreuzträger: Von links nach rechts, obere Reihe: Obst. Raithel, Hptm. Seiler, Hptm. Preßler, Hptm. Hans Wolff. — Untere Reihe: Hptm. Zemsky, Oblt. Vollmer, Oblt. Wilhelm Kaiser, Ofw. Beier. Weltbild (8)

Flottenstützpunktes Alexandria. — Starke Kainpf 11 ieger verbände führten die Zerschlagung militärischer Einrichtung auf der Insel Malta fort. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge griffen tagsüber Werftaniagen auf der Insel Wiglit und Eisenbahnziele der englischen Südküste mit Bomben und Bordwaffen an. Über dev Kanalküste schössen deutsche Jäger aus starken britischen Jagdverbänden ohne eigene Verluste sechs feindliche Flugzeuge ab. — Als Vergeltung für die britischen Luftangriffe auf Wohnviertel deutscher Städte griffen Kampfflieger verbau de in der Nacht zum 29. April die englische Stadt York an. Zahlreiche große und kleinere Brände sowie Explosionen ließen eine starke Wirkung des Angriffs erkennen. — Britische Bomber griffen in der letzten Nacht das norddeutsche Küstengebiet an. Der Angriff richtete sich vor allem gegen die Stadt Kiel. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste. Wohnhäuser, Krankenansta 11en und Kulturdenkmäler wurden zerstört oder beschädigt. Elf der angreifenden Bomber wurden abgeschossen, drei weitere verlor der Feind bei einem Nachtangriff auf die norwegische Küste. — Ob lt. Eckardt errang seinen 14. bis 16. Nachtjagdsieg.

Führerhptqrt, 30. 4. 42. (DNB.) OKW.: Im mittleren und nördlichen Abschnitt der Ostfront wurden eigene Angriffs- und Stoßtruppunternehmungen mit Erfolg durchgeführt. Vereinzelte schwächere Angriffe der Luftwaffe auf Bahnanlagen und rückwärtige Verbindungen erlitten die Sowjets empfindliche Verluste an rollendem Material. — In Nordafrika infolge starker Sandstürme nur rege beiderseitige Aufklärungstätigkeit. Flugpläte der Insel Malta wurden bei Tag und Nacht mit guter Wirkung bombardiert. — Die V er geltun gsangrif f e der deutschen Luftwaffe gegen Großbritannien wurden fortgesetzt. In der Nacht zum 30. April griffen Kampffliegerverbände bei guten Sichtverhältnissen die englische Stadt Norwich an. In der Stadtmitte und in Industrieanlagen wurden umfangreiche Brände und starke Explosionen beobachtet. — Bei einem feindlichen Luftangriff auf die Vorstädte von Paris entstanden größere Gebäudeschäden und Verluste unter der Zivilbevölkerung. — Einzelne britische Flugzeuge führten Störflüge an der norddeutschen Küste durch. Zwei britische Flugzeuge wurden abgeschossen.

Führerhptqrt., 1. 5. 42. (DNB.) OKW.: Kampfflugzeuge griffen am Tage und in der Nacht zum 1. Mai militärische Ziele in Sewastopol, Noworossijsk und Leningrad mit guter Spreng- und Brandwirkung an. — In Luftkämpfen des gestrigen Tages verloren die Sowjets 53 Flugzeuge, drei weitere wurden am Boden zerstört. — Die Flugplätze der Insel Malta wurden bei Tage und bei Nacht mit guter Wirkung bombardiert. — Kampfflugzeuge griffen in der vergangenen Nacht Hafen- und Werftanlagen an der englischen Ostküste erfolgreich an. — Oblt. Rück und Uffz. Quante einer Fernaufklärungsst. haben sich bei der erfolgreichen Durchführung wichtiger Erkundungsaufträge gegen Großbritannien durch besondere Kühnheit ausgezeichnet.

Führerhptqrt., 2. 5. 42. (DNB.) OKW.: Die Flugplätze der Insel Malta wurden erfolgreich bombardiert. — Kampfflugzeuge griffen in der vorletzten Nacht Hafenanlagen und Versorgungseinrichtungen von Port Said mit starker Spreng-und Brandwirkung an. Ein großes Handelsschiff wurde in Brand geworfen. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge zerstörten bei einem Tagesangriff auf einen südenglisclien Flugplatz mit Bomben und Bordwaffen neun feindliche Flugzeuge und schössen an der englischen Südküste ein Bewachungsschiff in Brand. — In Luftkämpfen über den Küsten der besetzten Westgebiete schössen deutsche Jäger am gestrigen Tage 13 Spitfires ab. — Die Versorgungsschiffahrt Großbritanniens und der USA. erlitt im Monat April einen Gesamtverlust von über 585 000 BRT. Die Kriegsmarine versenkte 81 Handelsschiffe mit 565 000 BRT. und die Luftwaffe sechs feindliche Handelsschiffe mit 19 305 BRT. sowie ein weiteres unbekannter Tonnage. Außerdem beschädigte die Luftwaffe weitere 14 Handelsschiffe durch Bombentreffer schwer. — Hptm. Priller errang gestern im Westen seinen 70. Luftsieg.

Führerhptqrt., 3. 5. 42. (DNB.) OKW.: In Luftkämpfen des gestrigen Tages wurden 33 feindliche Flugzeuge ohne eigene Verluste abgeschossen. — Die Angriffe auf britische Flugplätze der Insel Malta wurden bei Tag und Nacht mit guter Wirkung fortgesetzt. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge versenkten vor der englischen Ostküste zwei im Geleit fahrende Handelsschiffe von zusammen 3500 BRT. und beschädigten ein weiteres durch Bombentreffer. Ein Aufklärungsflugzeug versenkte im Seegebiet der Shetlands einen Tanker von 800 BRT. — In der Zeit vom 21. bis 30. April verlor die britische Luftwaffe 209 Flugzeuge, davon 63 im Mittelmeer und in Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen

im Kampf gegen Großbritannien 45 eigene Flugzeuge verloren. — Britische Kampfflugzeuge die in der Nacht zum 3. Mai das norddeutsche Küstengebiet anzufliegen versuchten, wurden zum Abdrehen gezwungen. — Am gestrigen Tage errangen an der Ostfront Lt. Koeppen seinen 80. bis 84., Lt. Graf seinen 70. bis 76. und Feldwebel Steinbatz seinen 44. bis 49. Luftsieg.

Führerhptqrt., 4. 5. (DNB.) OKW.: Im Nördlichen Eismeer haben Unter- und (jberwasserstreitkräfte der Kriegsmarine im Zusammenwirken mit Verbänden der Luftwaffe feindliche Geleitzüge, die durch starke Kampfgruppen gesichert waren, in tagelangen Angriffen bei Sturm, hohem Seegang und Vereisung bekämpft. — Kampfflugzeuge versenkten drei Handelsschiffe mit zusammen 19 000 BRT. und beschädigten einen größeren Frachter schwer. — In Nordafrika Artillerie- und Spähtrupptätigkeit. — Militärische Ziele auf Malta wurden am Tage, der Hafen Alexandria bei Nacht durch die deutsche Luftwaffe angegriffen. — Im Kampf gegen Großbritannien erzielten leichte deutsche Kampfflugzeuge am Tage Bombenvolltreffer in kriegswichtigen Anlagen der Küstenstadt Hastings. — Als Vergeltung für die Terrorangriffe britischer Bomber auf deutsche,Städte belegten in der Nacht zum Montag starke Verbände von Kampfflugzeugen abermals die Hafenstadt Exeter mit Spreng- und Brandbomben. — Versuche der britischen Luftwaffe, unter starkem Jagdschutz am gestrigen Tage gegen die Kanalküste vorzustoßen, wurden unter erheblichen Verlusten für den Feind abgeschlagen. Deutsche Jäger und Flakartillerie brachten hierbei zehn feindliche Flugzeuge zum Absturz. — Die britische Luftwaffe griff in der vergangenen Nacht Wohnviertel in Hamburg, vorwiegend mit Brandbomben an. Nachtjäger und Flakartillerie schössen fünf der angreifenden Bomber ab.

Führerhptqit., 5. 5. 42. (DNB.) OKW.: Der Hafen La Valetta und die Flugplätze der Insel Malta wurden erfolgreich bombardiert. — Vorpostenboote schössen am 4. Mai zwei britische Bombenflugzeuge ab. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge griffen am Tage Eisenbahnanlagen der englischen Küstenstadt Eastbourne mit guter Trefferwirkung an. — Die britische Luftwaffe verlor am gestrigen Tage über der Kanalküste in Luftkämpfen und durch Flakartillerie 18 Flugzeuge. — Starke Verbände deutscher Kampfflugzeuge belegten in der vergangenen Nacht den englischen Marinestützpunkt Cowes mit Spreng- und Brandbomben. — Britische

Ritterkreuzträger. 1. Reihe v. 1. n. r.: General der Flieger Förster, General der Flieger Bogatsch, Fw. Ohlrogge, Oblt. Fritz Schulze; 2. Reihe: Oblt. Schweickhardt, Oblt. Sattler, Oblt. Stepp, Oblt. Waldhauser. Weltbild (8

Bomber führten eine Reihe planloser Angriffe gegen ungeschützte kleinere Städte und Landgemeinden in Süd- und Südwestdeutschland und gegen Wohnviertel in Stuttgart aus. Ein britischer Bomber wurde abgeschossen.

Führerhptqrt., 6, 5. 42 (DNB.) OKW.: Kampfflugzeuge bombardierten mit guter Wirkung militärische Anlagen in Sewastopol, auf der Halbinsel Kertsch und im kaukasischen Hinterland. — Die Angriffe auf La Valetta und Flugplätze der Insel Malta wurden mit guter Wirkung fortgesetzt. — Leichte deutsche Kampfflugzeuge griffen am gestrigen Tage Eisenbahn- und Fabrikanlagen der englischen Küstenstadt Folkestone erfolgreich an. — Planlose Störflüge britischer Bomber führten in der Nacht zum 6. Mai nach Süddeutschland. Einzelne Bombenabwürfe auf kleinere Städte und Landgemeinden verursachten geringen Sachschaden. Nachtjäger und Flakartillerie schössen drei der angreifenden Bomber ab. — Lt. Koeppen errang an der Ostfront seinen 85. Luftsieg.

15,5 km flog Benzinmotor-Wasserflugmodell des Hitler jungen Roland Jebens. Füßen. Das Modell wurde am 19. 3. vom Hopfensee bei Füßen (800 m) gestartet, stieg schnell auf große Höhe und wurde durch Regenböen in Richtung Ammergauer Berge entführt. Kam nach 16,27 Min. außer Sicht und mußte abgestoppt werden. Nach 24 Min. wurde das Modell mittels Fernrohr noch einmal gesichtet und später wurde es in 1400 m Höhe am Wolfskopf, östlich von Trauchgau, wieder aufgefunden. Es war nach seinem Sturmflug, der bis etwa 1600 in Höhe geführt haben muß, so glatt auf einem frisch geholzten Steilhang gelandet, daß nicht einmal Luftschraube und Schwimmer Beschädigungen aufwiesen. Der Flug dürfte etwa 35 Minuten gedauert haben und ging über eine Strecke von 15,5 km.

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daß ein Flugzeug normalerweise dabei abkippen würde. Warum erfolgt das beim „Storch" nicht?

Der rechteckige Flügel mit dem durchlaufenden, besonders wirksam gestalteten Vorflügel und der erprobten Spaltklappe verträgt die größten Anstellwinkel und liefert hohe Auftriebswerte.

Eine derartige Sacklandung erfolgt doch sicher mit hohen Sinkgeschwindigkeiten. Hält das Fahrwerk dies denn aus? \

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