Zeitschrift Flugsport

Heft Nr. 8 vom 15. April 1942

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Die Zeitschrift Flugsport war die illustrierte, flugtechnische Zeitschrift für das gesamte Flugwesen und wurde im Zeitraum von 1909 bis 1944 von Oskar Ursinus herausgegeben. Über einen Zeitraum von 36 Jahren hinweg wurde in dieser Zeitschrift sowohl über die zivile als auch über die militärische Luftfahrt berichtet. Jedes Heft widmete sich in besonderen Kapiteln u.a. den Themen Segelflug, Motorflug, Luftschiffahrt, Ballonfahren, Modellflug, Luftwaffe oder Luftsport. Ebenso wurden die Bereiche Flugzeuge, Flugzeugtechnik, Flughäfen, Landeplätze sowie Flugnavigation und Luftverkehr im Inland und Ausland behandelt. Alle Seiten aus den Jahrgängen von 1909 bis 1944 sind mit Fotos und Abbildungen als Volltext in der nachstehenden Form kostenlos verfügbar. Erscheint Ihnen jedoch diese Darstellungsform als unzureichend, insbesondere was die Fotos und Abbildungen betrifft, können Sie alle Jahrgänge als PDF Dokument mit Inhaltsverzeichnissen, Seitenzahlen, Fotos und technischen Zeichnungen für eine geringe Gebühr herunterladen. Um komfortabel nach Namen, Themen und Begriffen zu recherchieren, nutzen Sie bitte die verfügbaren PDF Dokumente. Nutzen Sie bitte die kostenfreie Leseproben von Heft 17/1933 sowie von Heft 8/1939, um die Qualität der angebotenen PDF Dokumente zu prüfen.



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Illustrierte rtugtechnische Zeitschrift

. und Anzeiger für das gesamte Flugwesen

Brief-Adr.: Redaktion und Verlag „Flugsport", Frankfurt a. M., Hindenburg-Platz 8

Bezugspreis für In- und Ausland pro Vierteljahr bei 14täglichem Erscheinen RM 4.50

Telefon: 34384 — Telegr.-Adresse: Ursinus — Postscheck-Konto Frankfurt (Main) 7701

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, Postanstalten und den Verlag Der Nachdruck unserer Artikel ist, soweit nicht mit „Nachdruck verboten" versehen, n u r mit genauer Quellenangabe gestattet.

Nr. 8 15» April 1942 XXXIV, Jahrgang

Die nächste Nummer des „Flugsport" erscheint am 29. April 1942

Erfinden

Die Regsamkeit der Erfinder hat jetzt während des Krieges auf verschiedenen Gebieten zugenommen. Es scheint, daß die Leistungssteigerung auf allen Gebieten hier auch die Erfinder angeregt hat. Prozentual sind die Erfolgsaussichten der Erfindungen von Laien gegenüber denen von Ingenieuren und sonstigen Fachleuten gering.

In der heutigen Zeit haben wir uns daran gewöhnt, das Ideengut von Laien nicht einfach unter den Tisch fallen zu lassen, sondern dieses nachzuprüfen und das Wertvolle her auszusortieren, um es zu verwenden. Wenn in früheren Zeiten von den zuständigen Fachstellen Laienerfinder mit einem gewissen Vorurteil behandelt und ihre Ideen abgelehnt wurden, so war das nicht nur unhöflich, sondern auch schädlich. Man brauchte sich daher nicht zu wundern, wenn eine Verbitterung unter dieser Klasse von Erfindern sich breit machte. Es gehört allerdings für den Fachmann als Prüfer ein hohes Maß von Geduld und Einfühlungsvermögen dazu, mit Laienerfindern, die das technische und wissenschaftliche Rüstzeug nicht besitzen, zu verhandeln, sich in den Gedankengang des Erfinders zu vertiefen und diese zu belehren. Oft führt die Belehrung nicht zum Ziel. Es gibt eben auch hier Menschen, die sich nicht belehren lassen. In diesen Fällen ist es notwendig, und das muß einmal ausgesprochen werden, daß der Erfinder dem Belehrenden etwas mehr Kameradschaftlichkeit und Höflichkeit entgegenbringt. Voreingenommenheit, Gehässigkeit werden hierbei nur Verbitterung nach sich ziehen. Man sieht für die Menschen in den Prüfstellen ist es nicht leicht, ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Mit etwas Vertrauen und Kameradschaft wird man weiter kommen.

Engl Fairey „Swordfish*6 Torpedo=Doppeldecker.

Der aus dem Jahre 1937 stammende Fairey „Swordfish" wird mit Fahr-nnd Schwimmwerk auswechselbar von den Engländern sogar noch in der Front eingesetzt.

Flügel verspannter Doppeldecker. Zelle dreiteilig. Mittelstück, unteres gegen Rumpf verstrebt, oberes auf einem Spannturin befestigt. Oberflügel größere Spannweite und Flächentiefe wie Unterflügel. Am Oberflügel enden

Diese Nummer enthält Patentsammhmg Nr. 27.

e / /

Engl. Fairey „Swordfish" Torpedo-Doppeldecker. Archiv Flugsport

in der Nase Spaltflügel mit dahinterliegenclen Querrudern. Außerdem noch Querruder am Unterflügel. Ansatzflügel nach hinten zurückklappbar. Fiügelbauweise Stahlrohrholme, Duraluminrippen, stoffbespannt. Querruder Dural stoffbespannt. Rumpf Stahlrohr, Streben ovaler Querschnitt. Vorderteil des Rumpfes Blech, Hinterseite Stoff aufläge. Von vorn nach hinten Führersitz, hinten MG-Schütze, bei Verwendung als Aufklärer zwischen beiden noch ein weiterer Sitz.

Höhen- und Seitenleitwerk Stahlrohr mit Duralrippen stoffbespannt. Höhenleitwerk gegen den Rumpf abgestrebt und über das Seitenleitwerk vev spannt.

Fahrwerk an der Unterseite des Rumpfes angelenkte V-Streben mit Stoß aufnehmerstrebe. Schwimmwerk, zwei Schwimmer stark gekielt, eine Stufe, Wasserruder, Ganzmetallbauweise.

MG durch Luftschraubenkreis feuernd, ein bewegliches vor dem hintersten Sitz. Torpedo ca. 780 kg.

Triebwerk 9 Zyl. Bristol Pegasus III. M 655/690 PS luftgekühlt mit Townendring. Fairey Metallschraube. Hauptbetriebsstoff behälter im Mittel stünk, Falltank im oberen RumpfteiL

Spannweite 13,87 m, mit zurückgeklappten Flügeln 5,26 m, Länge Landflugzeug 12 m, Seeflug-zeug 12,20 m, Höhe Landflgz. 3,93 m, Seeflgz. 4,45 m. Landflugzeug: Leergewicht 1905 kg, Flug gewicht 3505 kg, Höchstgeschwindigkeit 246,4 km/h, Reise-210 km/h, Lande-Engl. Fairey / \\\ 107,2 km/h. Gipfel-

„Swordfish"- 110116 5870 m'Dauer

Torpedo-Doppel- || 5,7 Std.

decker. Zeichnung Flugsport

Engl. Fairey „Swordfish" Torpedo-Doppeldecker. Archiv Flugsport

USA Boeing P=17 C.

Der vorliegende Typ B—17 C unterscheidet sich gegenüber dem B—17 (vgl. „Flugsport" 1937, Seite 640) und B—17 A („Flugsport" 1939, Seite 122) durch einige geringe Abänderungen, mit welchen man bemüht war, den Widerstand zu verringern.

Die seitlich hervorstehenden MG-Nester am Rumpf sind weggefallen und statt dessen mit der Rumpfverkleidung gleichlaufende Sichtfenster vorgesehen. Hinzugekommen ist die Anordnung einer Bodenwanne an der Rumpf Unterseite.

Flügel symmetrisches Profil, zweiholmig, GanzmetaU. Hinterkanten-Spreizklappen.

Motoren vorbauten wegen Auswechseln gleich groß. Schraubenebene der Außenmotoren gegenüber der Innenmotoren entsprechend der Pfeilform der Flügelvorderkante nach hinten gerückt.

Rumpf runder Querschnitt, Schalenbauweise, Bewaffnung 7 MGs. Einfaches freitragendes Leitwerk, Ruder stoffbespannt.

Fahrwerk unter Innenmotoren nach vorn in die Verkleidung hochziehbar.

Vier Wright Cyclone 1200 PS mit durch Aufpuffgase angetriebenem Verdichter. Spannweite 31,6 m, Länge 20,2 m, Höhe 4,7 m, Leergewicht 14100 kg, Fluggewicht 21 500 kg, Betriebsstoff 6434 1, Öl 680 1. Höchstgeschwindigkeit 522,9 km/h, Gipfelhöhe 11 186 m, Steigfähigkeit 688,8 ml min, Reichweite 5630 km.

Zeichnung Flügsport

Boeing B-17 C. B'ld Aero D'9est

Arbeit des Einfliegers,

Wenn ein im Größserienbau hergestelltes Kampfflugzeug die Halle fertig verläßt, wird es vor Übergabe an die Einfliegerei vom Werk einer eingehenden Prüfung unterzogen, um anschließend der Bauaufsicht übergeben zu werden. Diese überprüft das Flugzeug nach genau vom Ministerium vorliegenden Vorschriften.

Nunmehr erfolgt der erste Probelauf des Triebwerkes, in dessen Verlauf an Hand der Triebwerksüberwachungsinstrumente die richtige Ein-regulierung hinsichtlich Ladedruck, Drehzahl und Kraftstoffverbrauch festgestellt wird. Nach dem Probelauf werden die Öl-, Benzin- und sonstigen Leitungen nachgesehen. Häufig wird es erforderlich sein, hier und da kleinere Undichtigkeiten durch Nachziehen von Anschlüssen abzustellen. Dann wird das Flugzeug der Einfliegerei übergeben.

Nach einem kurzen Probelauf werden von der Einfliegerei nochmals sämtliche Verspätungen und Sicherungen kontrolliert. Wenn keine Beanstandungen vorhanden sind, meldet der verantwortliche Prüfer die Maschine dem Einflieger flugkiar.

Abb. 1. Maßschablone für Trimmklappen- Abb. 2. Rücktrimmknopf an der linken

ausschlag. Führerwand. Bild jfm. (2)

Dieser übernimmt die Maschine und startet damit zum ersten Flug. Der Endprüfer, der das Flugzeug flugklar gemeldet hat, muß diesen ersten Flug mitmachen. Der Flugzeugführer hat somit die Gewähr, daß er ein Flugzeug in die Hand bekommt, das nach menschlichen Voraussetzungen keinerlei größere technischen Fehler mehr aufweisen kann.

Beim Start werden sogleich die Überwachungsgeräte und die Start-einrichtungen überprüft. Hierzu gehören das Fahrwerk, die Landeklappen, die selbständige Einstellung der automatischen Verstell-Luftschrauben, die Trimmung und schließlich die Triebwerksüberwachungsgeräte. Während der Flugzeugführer beim Steigen ständig diese zahlreichen Geräte abliest und beobachtet, erreicht er nach wenigen Minuten die Volldruckhöhe der Motoren. Das ist die Höhe, in der die Motoren ihre volle Leistung abgeben. Diese Höchstleistung wird dann erflogen. Voraussetzung für die Einhaltung der richtigen Höhe ist die genaue Einstellung des Höhenmessers auf 1013 Millibar. Außerdem muß die Außentemperatur, unter der die Leistung er flogen wird, bei der späteren Umrechnung der Werte berücksichtigt werden. Man spricht von einem Er fliegen der Leistung, wenn die Maschine bei einem gegebenen Ladedruck und einer bestimmten Drehzahl in einer festgesetzten Höhe eine vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Nun erfolgt die Überprüfung der Flugeigenschaften der Maschine. Vielfach wird eine neue Maschine nach einer Seite hängen oder drehen, köpf- und schwanzlastig sein.

Diese Lästigkeit kann durch entsprechendes Trimmen bzw. Bügeln ausgeglichen werden. Das Kampfflugzeug Ju 88 hat eine besondere Anlage zur Verstellung der Trimmklappen für Höhen-, Seiten- und Querruder.

Die Verstellung geschieht durch Handrad eben an einem Getriebekasten, der an der linken Rumpfseitenwand angeordnet ist. Die jeweilige Stellung der Trimmklappen kann der Flugzeugführer an einer Anzeigevorrichtung, die sich an dem Getriebekasten (Abb. 3) befindet, ablesen.

Die Übertragung der Drehbewegung vom Getriebekasten zu den Rudern erfolgt durch Gelenkwellen, Winkel- und Spindelgetriebe.

Soll das Flugzeug kopflastig getrimmt werden, so muß das Handrädchen in die gewünschte Drehrichtung des Flugzeuges, also nach vorne in Flugrichtung gedreht werden, wobei der Zeiger der Anzeigevorrichtung in Flugrichtung wandert und die Trimmklappe nach oben angestellt wird.

Hängt das Flugzeug nach links, dann ist das Handrädchen für Quer-ruclertrimmung nach rechts zu drehen, wodurch die Querrudertrimm-klappe am linken Querruder nach oben ausschlägt. Dreht das Flugzeug nach links, dann muß das Handrädchen für Seitenrudertrimmung nach rechts gedreht werden, wobei die Seitenrudertrimmklappe nach links ausschlägt.

Abb. 3. Trimmkasten mit Sturzflug- Abb. 4. Höhenvordertrimmung und Abmarken Ju 88. fangvorrichtung der Ju 88. Biid jm (2)

Die Trimmklappen erhalten also immer eine dem Ruderausschlag entgegengesetzte Anstellung und bewirken dadurch einen Ausgleich und gleichzeitig eine Verringerung der Steuerkräfte.

Kann das Hängen oder Drehen der Maschine durch eine halbe Drehung des Trimmrades oder -knopfes ausgeglichen werden, so fällt die Drehbewegung unter die zulässige Toleranz. Muß der Flugzeugführer aber das Trimmrad ein- oder mehrmals drehen, um einen Ausgleich der Drehbewegung herbeizuführen, so muß die Maschine später nach der Landung, wie man in der Fliegersprache sagt, „gebügelt" werden. Hierunter verstellt man das Verstellen der sogenannten Bügelkanten (bestehend aus einem Blechstreifen) an den einzelnen Rudern.

Der Einflieger ist stets bestrebt, seine Maschine so einzufliegen, daß sie bei Nullstellung der Trimmklappen oder Trimmruder um alle Längsachsen völlig stabil ist und nur in besonderen Fällen nachgetrimmt zu werden braucht. Die Erreichung dieses Zieles stellt eine mühsame Kleinarbeit dar und erfordert hohe fliegerische Erfahrungen.

Nun zurück zum ersten Flug. Nachdem die verschiedenen Lästigkeiten um die Quer- und Längsachse bestimmt worden sind, mißt der Einflieger mit einer Waage (Abb. 5) die Ruderdrücke. Diese Feststellung ist notwendig, da die Ruderdrücke einen festgesetzten Wert nicht überschreiten dürfen, um bei langen Flügen ein Ermüden des Flugzeugführers zu verhindern. Anschließend wird das einwandfreie Aus- bzw. Einfahren der Landeklappen und des Fahrwerkes nebst Sporanlage, dem sich das Ausbzw. Einfahren der gleichen Anlage durch die Notbetätigungshebel anschließt und die gesamte Enteisungsanlage überprüft.

Während des weiteren Flugverlaufes achtet der Flugzeugführer auf die automatische Einschaltung des Höhenladers und überprüft schließlich die Luftschrauben. In die Ju 88 wird die automatische Junkers VS-Verstell-Luftschraube eingebaut. Letztere muß bei sämtlichen Geschwindigkeiten und auch im Sturzflug den Motor auf gleichbleibender Drehzahl halten.

Beendet wird der Flug durch den ersten Sturzflug. Die Maschine wird auf den Sturzflug ausgetrimmt. Öl- und Wasserkühler werden geschlossen und die Sturzflugbremsen herausgefahren, wobei gleichzeitig auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Ausfahrzeit der Bremsen geachtet wird. Dann wird die Maschine in den Sturzflug gebracht. Während des Sturzfluges müssen sämtliche Geräte einer eingehenden Prüfung unterzogen werden, damit die Maschine nicht zu schnell oder zu langsam stürzt. Während des Abfangens wird die automatische Abfangvor-richtung beobachtet, die ein weiches Abfangen gewährleisten muß, wobei eine gewisse g-Zahl nicht überschritten werden darf. Diese Bedingung ist beim Abfangen mit einer Endbeschleunigung, die nicht über 3 g liegt, erfüllt.

Der automatischen Abfangvorrichtung muß der Einflieger besondere Aufmerksamkeit schenken, da es nicht einfach ist, diese genau auf die geforderte g-Zahl einzuregulieren. Es handelt sich hierbei um eine verhältnismäßig einfache Einrichtung, die gleichzeitig beim Ausfahren der Sturzflugbremsen durch eine an der Höhenflosse angebrachte Einziehstrebe mit Öldruck die Trimmklappen am Höhen-

Abb. 5. Steuerwaage zum Messen des Steuerdrücke^.

Werkbild JFM.

rüder (Abb. 4) betätigt. Eine Stoßstange stellt die Trimmklappen dabei nach oben, also anf Kopflastigkeit. Dnrch Drücken des Bombenauslöse-knopfes am Stener oder des Riicktrimmknopfes an der linken Führerraumwand wird bewirkt, daß der Kolben der Einziehstrebe für die Trimmklappe an der Höhenflosse einfährt, wodurch die Trimmklappe wieder ihre normale Anstellung als Hilfsruder erhält. Das Flugzeug wird schwanzlastig und das Abfangen damit eingeleitet.

Nach diesem ersten Sturzflug setzt der Einflieger zur Landung an. Anschließend folgt eine Besprechung mit den zuständigen Ingenieuren, Prüfern und Meistern, in deren Verlauf alle Ungenauigkeiten festgelegt und anschließend abgestellt werden.

Der zweite Flug, der sogenannte Funk- und Höhenflug dient zur eingehenden Beobachtung der gesamten Funkanlage der Sonderausrüstung und zur Festhaltung der erflogenen Daten, die durch den Prüfer auf einer besonderen Tabelle schriftlich notiert werden. Gleichzeitig prüft der Flugzeugführer alle vorher festgestellten Mängel und achtet darauf, ob diese endgültig abgestellt worden sind. Im Verlaufe dieses zweiten Fluges führt der Flugzeugführer wiederum einen Sturzflug mit mindestens 3—4000 m Höhenunterschied aus. Diese Sturzflüge stellen an den Einflieger sehr hohe Anforderungen physischer Art. Häufig zeigen sich bei einem Flugzeug, das im Normalflug um alle Achsen stabil ist, während des Sturzfluges Neigungen zum Drehen oder Hängen. Feststellungen dieser Art erschweren dem Flugzeugführer auf der anderen Seite wieder die Beobachtung der Trieb-werkübeiwachiingsgeräte. Es gehört sehr viel Erfahrung dazu, bis ein Einflieger während eines Sturzfluges die zahlreichen Geräte ausreichend genau beobachten und die Flugeigenschaften überprüfen kann. Man muß bedenken, daß er außerdem bei diesen Vorgängen auch noch fliegen und die Maschine völlig in der Hand haben muß.

Der Flug endet mit einem Funkbakenanflug, wobei das Flugzeug den Nachweis seiner Blind-, Lande- und Anflugtauglichkeit erbringen muß.

Beim Einfliegen wird auch die Kurssteuerung einer Überprüfung unterzogen. Ein bestimmter Kurs wird eingestellt, und das Flugzeug muß automatisch den vorgeschriebenen Kompaßkurs einhalten. Hieran schließt sich ein Einmotorenflug, einmal bei stillgesetztem linken und einmal bei stillgesetztem rechten Triebwerk an. Noch nicht behobene Mängel der Maschine werden wiederum festgestellt. Durch einen Sturzflug werden die Sturzflugeigenschaften einer letztmaligen Prüfung unterzogen.

erksfatt u.FlugpIatz

Strahltrieb. Bringt man einen Öltropfen auf einen Wasserspiegel, so breitet er sich mit großer Geschwindigkeit aus. Aus der „Oberflächenspannung", auf der dieser physikalische Vorgang beruht, läßt sich eine wenn auch winzige Energie gewinnen und zur Veranschaulichung des Strahltriebs nutzbar machen. Man schneide sich aus einem steiferen Papier nebenstehende Figur iit etwa doppelter Größe aus und lege das Blatt in einem Waschbecken auf einen Wasserspiegel. Ein in die runde Öffnung geträufeltes öltröpfchen wird, indem es sich zu entspannen sucht, das flächenhafte Schiffchen vortreiben. Der Spannung führende Öl-„Strahl" wirkt hier im kleinen nicht anders als im großen ein aus einer Brennkammer

austretender, durch eiue Düse geleiteter Gasstrahl eines Strahltriebwerks. (Das Öl darf nicht zäh sein; Anwärmung auch des Wassers ist zweckmäßig.)

Splintabbiegezange von einem Gefolgschaftsmitglied der Arado-Werke entwickelt, aus einer Rundzange umgebaut, dient dazu das Splinteinsetzen und Umbiegen schnell und gut auszuführen. —

Die Einführung des Splintes mit der Zange erfolgt derart, daß die Öse über den spitzzulaufenden Teil der Zangenbacken geschoben wird. Der Splint wird bei geöffneter Zange eingesetzt und die freien Enden desselben werden beim Zusammenkneifen der Zange durch die andere keilförmig gebildete Zangenbacke auseinandergespreizt.

Splintbiegezange. Bild Arado

-FLUG

Inland.

Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieh der Führer an: Hptm. Christel. Gruppenkommandeur in einem Zerstörergeschwader; Oblt. Kiel, Flgzf. in einem Zerstörergeschwacler; Oblt. Krafft, Stfflkp. Lt. Dickfeld, Flgzf., Lt. Ornert, Flgzf., Fw. Roßmann, Flgzf., alle in einem Jagdgeschwader; Oblt. Rieger, Stfflkp, in einem Sturzkampf geschwacler.

Beförderungen in der Luftwaffe. Mit Wirkung vom 1. 4. 1942: Zu General lt.: die Generalmaj. Petersen, Zoch, Hanesse, von Wühlisch, Moll. Zu Generalmaj.: die Obersten von Rantzau, Kettner, Kuen, Exß, Banse. Zu Obersten: die Obstlt. Thomas, Reh, Koester, de Salengre-Drabbe, Sachs von Kummer, Emminghaus, Hefele. Aue, Cohrs, Simek, Ehrhard, Brandes, Kaus, Gschwender, Ziegler, von Schiigen, Frhr. von Falkenstein, Kreipe, Heigl, Kraut, Thönissen, Oehmischen, Krämer, Pusch, Dalimann, Clemens, Schlieter, Plathe, Urban, Schüttel, Lindeiner, genannt von Wildau, Pretzell, Uhlig, Roth, Thein. Mit Wirkung vom 1. 3. 1942: der Obstlt. Riehle. Mit Wirkung vom 1. 4. 1942: zum Obstarzt der Oberfeldarzt Dr. Potthoff, Dr. Schweikert, Dr. Lohrentz.

Geiieralfeldniarschall Milch, 50 Jahre am 30. 3. 1942. Seine militärische Laufbahn begann er mit 18 Jahren im Fußartillerie-Reg. Nr. 1 (Ostpreußen). Als Flieger im Weltkrieg wurde er 1918 Hptm., kam nach kurzem Studium 1920 in den Flugdienst, wurde Flugleiter der Lloyd-Ostflug Ges. 1924 betätigte er sich für Junkers in Nord- und Südamerika. 1926 Direktor der Deutschen Lufthansa. 31. 1. 1933 stellvertretender Reichskommissar für Luftfahrt unter dem damaligen Reichsminister ohne Geschäftsbereich Göring. Später leistete er als Staatssekretär im Reichsluftfahrtministerium dem Reichsmarschall beim Aufbau der Luftwaffe wertvolle Dienste. Am 30. 3. 1935 Generallt, am 2. 4. 1936 General der Flieger. Im November 1938 Generaloberst und im Juli 1940 Generalfeldmarschall. Seit 1939 Generalinspekteur der Luftwaffe.

Gaim, Flugkapitän in der Fliegerstaffel des Führers, am 1. 4. 1942 50 Jahre alt.

Hptm. Philipp, Gruppenkommcl. in einem Jagdgeschwader, errang am 31. 3. seinen 100. Luftsieg. Reichsmarschall Göring übersandte ihm folgendes Schreiben: „Lieber Hauptmann Philipp! Ihr 100. Luftsieg erfüllt mich mit Stolz und Bewunderung. Zu dem hervorragenden Erfolg spreche ich Ihnen meine besondere Anerkennung aus. Möge Ihr heldenhafter Einsatz von neuen Erfolgen gekrönt sein, gez. Göring, Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches und Oberbefehlshaber der Luftwaffe."

Lt. Meyer, Ritterkreuzträger, in Erfüllung seines vorbildlichen Soldatenlebens an der Ostfront Fliegertod.

Ausland

Clipperverkehr mit Lissabon soll von den Pan American Airways Washington unter allen Umständen fortgesetzt werden. Damit scheint man den Plan, eine neue Transatlantik-Verbindung zwischen den Vereinigten Staaten und Nord-Irland zu schaffen, fallengelassen zu haben.

Kanadischer Flugzeugbau plant in zunehmendem Maße die Verwendung von Holz als Baustoff.

Vought-Sikorsky-Hubschrauber VS 300 flog angeblich 1 h 32 min. Eine Ausführung wird mit Schwimmern ausgerüstet.

Luftwaffe.

Fülirerliptquart, 27. 3. 42. (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe zerschlug Panzeran-sammlungen des Feindes auf der Halbinsel Kertsch und zerstörte allein im mittleren Frontabschnitt 19 Transportzüge der Sowjets. — In Nordafrika wurde bei Luftangriffen auf den Hafen von Tobruk ein Handelsschiff mittlerer Größe beschädigt. Die Wiistenbahn in Nord-Ägypten wurde in der vergangenen Nacht durch Bomben Volltreffer an mehreren Stellen unterbrochen und hierbei ein britischer Transpoftzug vernichtet. — Auf Malta setzten deutsche Kampffliegerkräfte die Angriffe auf feindliche Schiffe im Hafen von La Valetta sowie in der Marsa-Scirocco-Bucht mit besonderem Erfolg fort. Bomben schweren Kalibers trafen einen Kreuzer und fünf große Handelsschiffe, von denen vier in Brand gerieten. Weitere Bombentreffer wurden in Öltanklagern, Docks, Kasernen und Flakstel-lungen erzielt. — Im Kampf gegen die britische Insel belegte die Luftwaffe in der letzten Nacht militärische Anlagen des wichtigen Schiffsbauplatzes Sunclerland und einen Hafen an der Humber-Mündimg erfolgreich mit Bomben. — Bei Angriffen schwächerer Kräfte der britischen Luftwaffe in der letzten Nacht auf Westdeutschland erlitt der Feind hohe Verluste. Nachtjäger und Flakartillerie schössen 16 der angreifenden Bomber ab. Vier weitere britische Flugzeuge wurden bei Tage an der französ. Westküste zum Absturz gebracht. — Ofw. Gildner errang seinen 26.—28. und Obltn. zu Lippe-Weißenfeld seinen 18.—21. Nachtjagdsieg. Ein Nachtjagdverband unter der Führung von GeneralItn. Kammhuber erzielte damit in der letzten Nacht seinen 500. Abschuß.

Führerhptquart.,28.3.42. (DNB.) OKW.: Kampfflugzeuge griffen in der letzten Nacht kriegswichtige Anlagen in Moskau an. — Am gestrigen Tage wurden an der Ostfront 21 feindliche Flugzeuge vernichtet. — In Nordafrika griffen deutsche Sturzkampfflugzeuge die Hafenanlagen von Tobruk an und erzielten Bomben-

Vereidigung der spanischen Legion mit Kriegsfahne in Werneuchen.

Bild Brieke - Weltbild

treffer auf einem feindlichen Handelsschiff. In Luftkämpfen wurden drei britische Flugzeuge abgeschossen. — Die Luftangriffe auf Flugplätze der Insel Malta sowie Marinewerften und Hafenanlagen von La Valetta wurden bei Tag und Nacht fortgesetzt. — An der britischen Süd- und Ostküste bombardierten Kampfflugzeuge bei Tage mehrere Häfen; zwei Handelsschiffe wurden beschädigt. — Aus einem schwächeren Verband britischer Bomber, der in der letzten Nacht die norddeutsche Bucht und das besetzte holländische Küstengebiet anflog, wurden durch Nachtjäger und Flakartillerie fünf Flugzeuge abgeschossen. Störflüge einzelner britischer Flugzeuge führten in das Küstengebiet der Ostsee und nach Süddeutschland.

Führerhptquart., 29. 3. 42. (DNB.) OKW.: Auf der Halbinsel Kertsch zerschlugen deutsche Kampfflugzeuge feindliche Panzeramsammlungen. Bei Luftangriffen auf das Hafengebiet von Noworosijsk wurden Bombentreffer auf zwei Handelsschiffe sowie Eisenbahnanlagen erzielt. — Im Seegebiet des Nordkap beschädigte die Luftwaffe einen Zerstörer und vier Handelsschiffe eines stark gesicherten Geleitzuges durch Bombenwurf. Der Hafen von Murmansk wurde bei Tag und Nacht mit Bomben belegt. — In Nordafrika erfolgreiche Luftangriffe gegen die Festung und den Hafen von Tobruk sowie gegen britische Kraftfahr-zeugkolonnen und Zeltlager. — Auf Malta wurde vor allem die Staatswerft von La Valetta bombardiert. — An der Kanalküste schössen deutsche Jäger aus einem feindlichen Verband sieben Bombenflugzeuge ab. Westlich St. Nazaire versenkten Kampfflugzeuge bei Tage im Tiefangriff ein britisches Schnellboot. Britische Bomber griffen in der letzten Nacht einige Orte im norddeutschen Küstengebiet an, vor allem die Stadt Lübeck. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste. Nachtjäger und Marineartillerie schössen 12 der angreifenden Bomber ab.

Führerhauptquart., 30. 3. 42. (DNB.) OKW.: Finnische Luftstreitkräfte vernichteten an der Karelischen Front am 28. 3. mehrere feindliche Kolonnen und schössen in Luftkämpfen 27 sowjetische Flugzeuge ab. — In der vergangenen Nacht belegten deutsche Kampfflugzeuge militärische Ziele im Stadtkern von Moskau ferner an der oberen Wolga und ostwärts Bologoje wirksam mit Bomben schweren Kalibers. Volltreffer verursachten unter anderem in Rüstungsanlagen größere Brände. — Deutsche Zerstörer griffen den nach Murmansk bestimmten feindlichen Geleitzug an, der laut Bericht des OKW. vom 29. 3 bereits Ziel deutscher Luftangriffe gewesen war. Sie versenkten durch Artillerie- und Torpedotreffer einen großen Transporter von 10 000 BRT., der mit einer Ladung von Panzerwagen und Munition von New York unterwegs war. Die Überlebenden dieses Dampfers sowie die eines von der Luftwaffe versenkten Dampfers wurden an Bord genommen. — Vor der französischen Westküste versenkte am 28. 3. ein Kampfflugzeug ein weiteres Schnellboot. — Bei dem im gestrigen Bericht des OKW. gemeldeten britischen Luftangriff auf Lübeck wurden in erster Linie die Wohnviertel der Stadt betroffen. Die Zivilbevölkerung hatte stärkere Verluste. — Bei Anflügen einzelner britischer Bomber in der letzten Nacht in das holländische Küstengebiet wurden zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen.

Fiihrerhptqrt, 31. 3. 42. (DNB.) OKW.: Die Luftwaffe bombardierte eine Flugzeugfabrik in Sewastopol und Hafenanlagen an der Meerenge von Kertsch mit guter Wirkung. Bei Luftangriffen gegen Flugplätze und Eisenbahnverbindungen der Sowjets erlitt der Feind empfindliche Verluste an Flugzeugen und rollendem Material. Kampfflugzeuge bombardierten den Hafen von Murmansk. —-In Nord-Afrika wurde in der Marmarica ein Flugplatz und die Hafenanlagen von Tobruk erfolgreich bombardiert. Ein britischer Frachter erhielt Bombentreffer. — An der engl. Ostküste beschädigten Kampfflugzeuge ein britisches Handelsschiff mittlerer Größe. An der Kanalküste schoß Marineartillerie vier britische Jagdflugzeuge ab. — Störflüge einzelner britischer Kampfflugzeuge führten in das östliche Reichsgebiet. — Bei nächtlichen Einflugversuchen britischer Bomber in das besetzte norwegische Gebiet wurden drei feindliche Flugzeuge abgeschossen. — Hptm. Ihlefeld errang mit sieben Abschüssen seinen 82. Luftsieg.

Führerhptqrl., 1. 4. 42. (DNB.) OKW.: Ital. Jäger griffen im Südteil der Ostfront einen überlegenen feindlichen Jagdverband an und schössen ohne eigene Verluste von 12 Sowjetflugzeugen 4 sicher und 2 wahrscheinlich ab. — In Nord-afrika richteten sich erfolgreiche Luftangriffe gegen Flugplätze in der Marmarica und im ägypt. Küstengebiet. Die Wüstenbahn wurde mit guter Wirkung bombardiert. — Auf der Insel Malta wurden die Staatswerften und Unterseebootliege-

platze in La Valetta sowie die britischen Flugplätze bei Tag und Nacht mit Bomben belegt. In Luftkämpfen schössen deutsche Jäger zwei feindl. Flugzeuge ab. — An der engl. Südküste beschädigten deutsche Kampfflugzeuge ein größeres Handelsschiff durch mehrere Bombentreffer. — Am gestrigen Tage und in der vergangenen Nacht führten einige britische Flugzeuge Störflüge im westlichen Reichsgebiet durch. Einzelne Bombenabwürfe verursachten geringen Sach- und Personenschaden.

Führerhptqrt., 2. 4 42. (DNB.) OKW.: Die Sowjetluftwaffe verlor am gestrigen Tage in Luftkämpfen und durch Zerstörung am Boden 45 Flugzeuge. — In Nord-Afrika wurden Flugplätze und Zeltlager in der Marmarica sowie die Wüstenbahn und britische Kraftfahrzeugkolonnen im ägypt. Küstengebiet erfolgreich bombardiert. — Rollende Angriffe starker Kampf- und Jagdfliegerverbände richteten sich bei Tag und Nacht gegen militärische Anlagen der Insel Malta. Volltreffer in Flugzeughallen. Unterkünften und zwischen abgestellten Flugzeugen riefen starke Brände und Explosionen hervor. Britische Flakstellungen wurden niedergekämpft. Im Hafen von La Valetta erhielten Unterseeboote und Zerstörer des Feindes Bombenvolltreffer. — In Luftkämpfen wurden drei britische Flugzeuge abgeschossen. — ltal. Bomber griffen mit gutem Erfolg die britische Festung Gibraltar an. — Störangriffe britischer Bomber richteten sich in der letzten Nacht gegen das westliche Reichsgebiet. Die Zivilbevölkerung hatte einige "Verluste. Der wirtschaftliche Schaden ist gering. Nachtjäger und Flakartillerie schössen elf der angreifenden Bomber ab. — Der Kampf gegen die Versorgungsschiffahrt Großbritanniens und der Vereinigten Staaten brachten im Monat März große Erfolge. Kriegsmarine und Luftwaffe versenkten 105 feindliche Handelsschiffe mit zusammen 646 900 BRT. Außerdem wurden weitere 39 Handelsschiffe des Feindes durch Torpedo- und Bombentreffer schwer beschädigt.

Führerhptqrt, 3. 4. 42. (DNB.) OKW.: An der Kaukasusküste warfen Kampfflugzeuge einen großen sowjetischen Tanker in Brand. Im Seegebiet von Kertsch wurde ein größeres Handelsschiff durch Bombenwurf beschädigt. — In Nordafrika erzielten deutsche Kampfflugzeuge Bombentreffer auf zwei feindlichen Handelsschiffen bei Tobruk. In Luftkämpfen wurden sechs britische Flugzeuge

Ritterkreuzträger: V. 1. n. r. obere Reihe: Hptm. Kiel, Oblt. Freiherr v. Malapert, Lt. Graf, Ofw. Hachtel. — Untere Reihe: Hptm. Wittmann, Oblt. Beeger, Oblt.

Noell, Ofw. Stechmann. Weltbild (8)

abgeschossen. — Die Luftangriffe auf militärische Anlagen in La Valetta und auf Flugplätze der Insel Malta wurden bei Tag und Nacht fortgesetzt. In Luftkämpfen, schössen deutsche Jäger vier britische Flugzeuge ab. — In der Nacht zum 3. 4. griffen deutsche Kampfflugzeuge kriegswichtige Ziele und Hafenanlagen in Dover und Portland an. Starke Brände und Explosionen wurden beobachtet. In den Monaten Februar und März versenkte die deutsche Luftwaffe im Kampf gegen die Seestreitkräfte Großbritanniens und der Vereinigten Staaten zwei Motorkanonenboote, drei Bewachungsfahrzeuge und beschädigte durch Luftangriffe 37 feindliche Kriegschiffe, darunter zehn Kreuzer, elf Zerstörer und fünf Unterseeboote.

Fiihrerhptqrt., 4 4 42. (DNB.) OKW.: Kampf- und Jagclfliegerverbäncle griffen militärische Anlagen in Murmansk mit starker Wirkung an; im Hafen wurde ein Handelsschiff durch Bombenwurf beschädigt. — Die sowjet. Luftstreitkräfte verloren in den ersten drei Monaten dieses Jahres: 1765 Flugzeuge in Luftkämpfen. 250 Flugzeuge durch Flakartillerie, 595 Flugzeuge durch Zerstörung am Boden und HO Flugzeuge, die durch Verbände des Heeres abgeschossen wurden.

Fiihrerhptqrt, 5. 4 42. (DNB.) OKW.: Starke Kampf-, Sturzkampf- und Jagdflieger verbau de unterstützten wirkungsvoll die Kämpfe des Heeres im Nordabschnitt der Ostfront. Die Sowjets erlitten empfindliche Verluste an Menschen und Material. In Luftkämpfen und durch Flakartillerie wurden 47 feindliche Flugzeuge bei einem eigenen Verlust abgeschossen. — Verbände der gleichen Luftflotte griffen die Pteste der sowjet. Ostseeflotte in den Häfen von Leningrad und Kronstadt an. Zwei Schlachtschiffe und zwei schwere Kreuzer erhielten Bombentreffer schweren und schwersten Kalibers. Die Beschädigung eines Minenkreuzers ist wahrscheinlich. Schwerste Artillerie des Heeres unterstützte die Angriffe der Luftwaffe durch Bekämpfung feindlicher Flakbatterien. — Im Raum der Fischerhalbinsel und an der Murmanküste versenkten Kampfflugzeuge durch Bombenabwurf ein Handelsschiff von 1200 BRT. und beschädigten fünf weitere schwer. — In Nordafrika wurden Flugplätze und Kraftfahrzeugkolonnen in der Marmarica mit guter Wirkung bombardiert. — Die Angriffe auf militärische Ziele und die Hafenanlagen in La Valetta sowie britische Flugplätze der Insel Malta wurden bei Tag und Nacht mit starker Wirkung fortgesetzt. Ein im Dock liegender britischer Kreuzer wurde durch Bomben getroffen. — An der engl. Südwest-küsie bombardierten deutsche Kampfflugzeuge ein Werk der britischen Flugrüstungsindustrie. — Aus einem britischen Bomberverband, der am gestrigen Nachmittag unter starkem Jagdschutz in die besetzten Westgebiete einzufließen versuchte, wurden durch deutsche Jäger und Flakartillerie 14 Flugzeuge ohne eigene Verluste abgeschossen. — Ein Jagdgeschwader unter der Führung seines Commoclore Major Trautloff errang am gestrigen Tage den 2000. Luftsieg.

Fiihrerhptqrt., 6. 4. 42. (DNB.) OKW.: Am gestrigen Tage wurden an der Ostfront 46 feindliche Flugzeuge in Luftkämpfen abgeschossen oder am Boden zerstört. Zwei eigene Flugzeuge gingen verloren. — Erfolgreiche Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich gegen Anlagen der sowjet. Flugzeugrüstungsindu -strie in Rybinsk sowie gegen militärische Ziele in Moskau. — In Nordafrika wurde die Eisenbahnstrecke Alexandria—Marsa Matruk an mehreren Stellen durch Bombentreffer unterbrochen, — Rollende Angriffe deutscher Kampf- und Jagdflieger verbände richteten sich gegen militärische Anlagen der Insel Malta. In den Staatswerften, in Hafen und Dockanlagen, Kasernen, Brennstofflagern und Ver-sorgungsbetrieben wurden Volltreffer mit nachfolgenden Explosionen und Bränden beobachtet. Durch Bombenwurf wurde ein leichter Kreuzer im Dock, ein Handelsschiff und ein Hafentanker beschädigt. — An der engl. Südküste bombardierten deutsche Kampfflugzeuge ein für die Versorgung wichtiges Industriewerk. — Britische Bomber griffen in der letzten Nacht Wohnviertel verschieden er Orte in Westdeutschland an, vor allem in der Stadt Bonn. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Militärischer oder wehrwirtschaftlicher Schaden entstand nicht. Dagegen wurde eine Anzahl öffentlicher Gebäude mit zum Teil hohen kulturellen Werten durch Bombenwurf beschädigt. Flakartillerie und Nachtjäger schössen fünf der angreifenden Bomber ab.

Fiihrerhptqrt., 7. 4. 42. (DNB.) OKW.: Am gestrigen Tage wurden an der Ostfront 60 sowjet. Flugzeuge abgeschossen oder am Boden zerstört. — In Nordafrika griffen Kampf- und Jaffdfliegerverbände britische Flugplätze in der Marmarica sowie im ägyptischen Küstengebiet an und zersprengten Kraftfahrzeugansamm-

lungeii siidostwärts von MechilL In Luftkämpfen schössen deutsche Jäger sechs britische Flugzeuge ab. — Starke Verbände deutscher Kampf-, Sturzkampf- und Jagdflieger setzten die Angriffe gegen militärische Anlagen der Insel Malta bei Tag und Nacht fort. Ein im Dock liegender britischer Zerstörer wurde in Brand geworfen. — An der engl. Südküste erzielten deutsche Kampfflugzeuge Bombentreffer in einer Sendeanlage. — Britise Bomber führten in der letzten Nacht Stör-cuigriffe gegen das westliche Reichsgebiet. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste. Nachtjäger und Flakartillerie schössen drei der angreifenden Bomber ab. — Das Jagdgeschwader Mölders errang am gestrigen Tage den 3000. Luftsieg.

Fiihrerhptquart, 8. 4 42. (DNB.) OKW.: Der britische Flottenstützpunkt Alexandria wurde in der Nacht zum 7. 4. bombardiert. In den Dockanlagen entstanden beträchtliche Schäden. — Luftangriffe starker deutscher Kampf-, Sturz-kämpf- und Jagdfliegerverbände richteten sich gegen die Hafen- und Versorgungsanlagen von La Valetta, das Torpedolager Calafrana und britische Flugplätze der Insel Malta. In Lagerhallen, Werftgebäuden und Werkanlagen wurden Großbrände hervorgerufen. Der im Dock liegende britische Leichte Kreuzer erhielt abermals Bombentreffer. — Im Skagerrak wurde durch die Luftwaffe ein norwegisches Schiff von 6305 BRT, das für England gechartert war, versenkt. — In der letzten Nacht griffen deutsche Kampfflugzeuge versorgungswichtige Hafen- und Dockanlagen an der Humbermündung an. Starke Brände wurden beobachtet. — In der Nacht zum 7. 4. errang Oblt. Woltersdorf seinen 10. Nacht jagdsieg.

Führerhptqrt. 9. 4. 42. (DNB.) OKW.: An der Kaukasusküste griffen deutsche Kampfflugzeuge bei Tag und Nacht Hafenanlagen und eine Ölraffinerie erfolgreich an. — In Nordafrika setzte die Luftwaffe ihre Großangriffe gegen die Insel Malta mit stärkster Wirkung fort. Flugplätze und militärische Anlagen, Versorgungseinrichtungen sowie feindliche Schiffe wurden durch zahlreiche Bombentreffer erneut schwer beschädigt. — Bei bewaffneter Aufklärung über dem Kanal beschädigten deutsche Jäger ein britisches Vorpostenboot durch Bombenwurf. An der englischen Südküste wurde eine Sendeanlage mit guter Wirkung bombardiert. — Britische Bomber griffen in der letzten Nacht einige Städte im norddeutschen Kütengebiet an. Vier feindliche Bomber wurden abgeschossen. Störflüge einzelner britischer Flugzeuge führten nach Ost- und Süddeutschland.

Segelflug

Inhaber des Segelflieger=Lelstun^sabzeichens

(veröffentlicht im „Flugsport" 1936, S. 103 Nr. 1—200, S. 681 Nr. 201—300, 1938, S. 398 Nr. 301—845, 1939, S. 315 Nr. 846—1132, 1940, S. 307 Nr. 1133—1383, S. 395 Nr. 1384—1692).

1693. Fritz Yoegeli, Landau, Pfalz

27.

5.

40

1712.

Hans Misar, Wien

4.

6.

40

1694. Stefan Eisen, Wien, NSFK.-Gr. 17

25.

5.

40

1713.

Rudolf Deutschmann, Breslau

13.

7.

40

1695. Wilhelm Brosen, Wien,

     

1714.

Eugen Aeberli, Zürich, Schweiz

15.

7.

40

NSFK.-Gr. 17

25.

5.

40

1715.

Hans Schwarz, Zürich, Schweiz

15.

7.

40

1696. Peter v. Kunowsky. Potsdam

7.

6.

40

1716.

Ernst Lohrum, Neckargemünd

22.

7.

40

1697. Ernst Heilinger, Wien IV,

     

1717.

Ludwig Neumeier, Nürnberg

22.

7.

40

NSFK.-Gr. 17

25.

5.

40

1718.

Hermann Gaisberger, Linz a. d. D.

22.

7.

40

1698. Rudolf Wilms, Aachen

25.

5.

40

1719.

Kurt Mißlitz, Pegau

30.

7.

40

1699. Hans Blonk, Krefeld

25.

5.

40

1720.

Anton Fischer, Frankfurt a. M.

30.

7.

40

1700. Walter Melzer, München-Gladbach

25.

5.

40

1721.

Wolf Dietrich, Wien III

8.

8.

40

1701. Bruno Ullrich, Essen

8.

8.

40

1722.

E. Schaffroth, S. G. Dübendorf,

     

1702. Paul Kindling, Halle a. d. Saale

25.

5.40

 

Schweiz

10.

8.

40

1703. Gerhard Kühn, Halle a. d. Saale

25.

5.

40

1723.

Veljko S. Masic, Dvor na Uni,

     

1704. Heinz Ohme, Halle-Nietleben

25.

5.

40

 

Jugoslawien

12.

8.

40

1705. Walter Sängerlaub, Glesien

25.

5.

40

1724.

Milenko M. Milivojevic, Uzice,

     

1706. Helmut Schürmann, Köln-Sülz

25.

5.

40

 

Jugoslawien

12.

00

40

1707. Franz Gödecke, Köln

25.

5.

40

1725.

Peter Schmitz, Werneuchen

27.

8.

40

1708. Henning Wocke, Karlsruhe

27.

 

40

1726.

Gustav Ullrich, Oppeln (O.-S.)

27.

CO

40

1709. Alfred Rudolph, Berlin

4.

6.

40

1727.

Paul Wagner, Sorau

13.

9.

40

1710. Wilhelm Graf, Magdeburg

4.

6.

40

1728.

Gerhard Hitgen, Mülheim

14.

10.

40

1711. Heinrich Jäger, Bad-Tölz

5.

6.

40

1729.

Bernhard Bäuerle, Landsberg

14.

10.

40

1730. Heinrich Hellemann, Dessau 14. 10. 40

1731. Alfr. Trüb, Tiergarten b. Oberkirch 14. 10. 40

1732. Walter Seiler, Werdau-S. 14. 10. 40

1733. Walter Teschner, Dessau 14. 10. 40

1734. Ludwig Kelting, Hiddesen 31. 10. 40

1735. Wilhelm Mensching, Herford 8. 11. 40

1736. Klaus Musso, Neuhausen-Königsberg 16. 11. 4D

1737. Massimo Guessimi, Rom, Italien 22. 11. 40 173S. Leonardo Venturini, Rom, Italien 22. 11. 4J

1739. Adriano Mantelli, Rom, Italien 22. 11. 40

1740. Orleo Mazzitelli, Rom, Italien 22. 11. 40

1741. Carlo Stricher, Rom, Italien 22. 11. 43

1742. Friedr. Schulte, örlinghausen 28. 11. 40

1743. Hans Joachim Eilenberg, Leipzig 29. 11. 40

1744. Johann Pettendy, Budapest, Ungarn 6. 12. 40

1745. Franz Danovszky, Budapest, Ungarn 6. 12. 40

1746. Aladar Kovach, Budapest, Ungarn 6. 12. 40

1747. Josef Pinter, Budapest, Ungarn

6.

12.

40

1748. Alexander Hedl, Budapest, Ungarn

6.

12.

40

1749. Paul Vojnich, Budapest, Ungarn

6.

12.

40

1750. Peter Kell, Budapest, Ungarn

6.

12.

40

1751. Johann Rechnitzer, Budapest, Ung.

6.

12.

40

1752. Ludwig Konrath, Budapest, Ungarn

6.

12.

40

1753. Alexander Paszterko, Budapest, Ung

. 6.

12.

40

1754. Andreas Huszar, Budapest, Ungarn

6.

12.

40

1755. Ladislaus Pozsgay, Budapest, Ung.

6.

12.

40

1756. Stefan Kiraly, Budapest, Ungarn

6.

12.

40

1757. Andreas Karsay, Budapest, Ungarn

6.

12.

40

1758. Friedrich Deppe, Dortmund

13.

12.

40

1759. Jakob Thoennissen, Pilsen

13.

12.

40

1760. Walter Mischke, Neuhausen

13.

12.

40

1761. Leutnant Heintz, Stettin

13.

12.

40

1762. Ludw;g Nagy von Eörs, Budapest,

     

Ungarn

17.

12.

40

1763. Paul Kaiser, Budapest, Ungarn

17.

12.

40

1764. Julius Sovary, Budapest, Ungarn

17.

12.

40

1765. Karl Szomolanyi, Budapest, Ung.

17.

12.

40

1766. Anton Lenkei, Budapest, Ungarn

17.

12.

40

1767. Leutnant Franz Reil, Braunschweig

18.

12.

40

1768. Obfeldw. Hans Hempel, Hildesheim 24.

1.

41

1769. Oberleutnant Schweizer, Hildesheim 24.

1.

41

.1770. Rudi Kunstmann, Berlin

14.

2.

41

1771. Hans Joach'm Greul, Weimar

14.

3.

41

1772. Friedrich Mai, Litzmannstadt

14.

3.

41.

1773. Heinrich K:enzler, Kaufbeuren

14.

3.

41

1774. G'ldina Haake, Küstrin

14.

3.

41

1775. Josef Villanyi, Budapest, Ungarn

14.

3.

41

1776. Richard Lewin, Budapest, Ungarn

14.

3.

41

1777. Siegfried Klein, Pforzheim

14.

3.

41

1778. Helmut Dähne, Neuhausen

24.

3.

41

1779. Oltn. Hermann Werner, Münster

24.

4.

41

1780. Erwin Rinkel, Geisingen

28.

4.

41

1781. Ernst Reimer, Gütersloh

30.

4.

41

1782. Emil Malinowski, Gütersloh

30.

4.

41

1783. Leutnant Hans Bohnert, Sorau

14.

5.

41

1784. Uffz. Heinz Funke, Stade a. Elbe

15.

5.

41

1785. Uffz. Herbert Bergk, Berlin

17.

5.

41

1786. Feldwebel Ludwig Köhl, Cottbus

24.

5.

41

1787. Uffz. Eugen Busch, Fürth i. B.

31.

5.

4J

1788. Jann Schmidt

24.

6.

41

1789. Hans Flaschel, Grünau

23.

6.

41

1790. Heinrich Seifert, Jüterbog

21.

6.

41

1791. Paul Becker, Karlsruhe

21.

6.

41

1792. Herbert Horstmann, Telgte

15.

7.

41

1793. Hans Reiter, Memmingen

24.

6.

41

1794. Walter Rösler, Münster i. Westf.

24.

6.

41

1795. Gefr. Helmut Martin, Stade a. Elbe 27.

6.

41

1796. Gefr. Helmut Desage, Stade a. Elbe

27.

6.

41

1797. Ernst Lamsfuß, Stade a. Elbe

27.

6.

41

1798. Friedr. Hauck, Augsburg-Göggingen 27.

6.

41

1799. Gefr. R. Schwarzer, Sorau

8.

7.

41

1800. Karl Bölling, Borkenberge

00

7.

41

1801. Feldwebel Zeitter, Memmingen

8.

7.

41

1802. Hans Ehmann, Fürth i. B.

8.

7.

41

1803. Xaver Frey, Fürth i. B.

8.

7.

41

1804. Werner Trott, Eschborn-Taunus

8.

7.

41

1S05. Robert Plewa, Breslau-Schöngarten

11,

7.

41

1806. Leutnant Hans König, Hagenow

15.

7.

41

1807. Wilhelm Steiner, Hummerich a. Rh.

15.

7.

41

1808. Willi Deleurant, Jüterbog,

     

Altes Lager

15.

7.

4t

1809. Leutnant Karl Koch, Brandenburg

24.

7.

41

1810. Konrad Bruder, Donaueschingen

6.

8.

41

1811. Walter Kellermeier, Braunschweig

7.

CO

41

1S12. S;egfried Quentel, Hannover

7.

8.

41

1813. Josef Pfeiffer, Lechfeld

6.

8.

41

1814. Ltn. Walter Wittmer, Brandenburg

8.

8.

41

1815. Obgefr. Franz Appel, Memmingen

8.

8.

41

1816. Willi Küster, Schönwalde

25.

00

41

1817. Horst Schumann, Schönwalde

25.

8.

41

1818. Gefr. Werner Jung, NSFK.-Gr. 5

17.

9.

41

1819. Frl. Urs. Schmatolla, Warnemünde

17.

9.

41

1820. Obltn. Gg. Resch

17.

9.

41

1821. Heinr. Kipp, Norrköping, Schweden 17.

9.

41

1822. Ake Gävert, Traneberg, Schweden

16.

9.

41

1823. Torsten Berglund, Linköping, Schw.

15.

9.

41

1824. Stig Fägerblad, Yesferäs, Schweden 15.

9.

41

1825. Willi Gilges, NSFK.-Gr. 8

15.

9.

41

1826. August Hayn, Rechlin

30.

9.

41

1827. Obgefr. Zimmermann, Friedersdorf 30.

9.

41

1828. Gefr. Kurt Doli, Friedersdorf

30.

9.

41

1829. Henri Rütschi, Ölten, Schweiz

30.

9.

41

1830. Frl. Irmgard Springguth, Salzwedel 6.

10.

41

1831. Erwin Oppermann, Marburg

7.

10.

41

1832. Erich Thaler, Wolmeroth

7.

10.

41

1833. Wilhelm Groth, Marburg

8.

10.

4t

1834. Paul Kaiser, Gotha

00

10.

41

1835. Uffz. Fritz Siebert, Posen

13.

10.

41

1836. Gefr. Helmut Walla, Posen

13.

10.

41

1837. Uffz. Bruno Falk, Königsberg

13

10.

41

1838. Arne Heden, Alvsjö, Schweden

13.

10.

41

1839. Uffz. Hans Richter, Hildbrandsgrün

13.

10.

41

1840. Feldwebel Georg Knoblauch,

     

Fürstenfeldbruck

13.

10.

41

1841. Feldw. K. Strucksberg, Greifswald 22.

10.

41

1842. Alfred Prohaska, NSFK.-Gr. 7

22.

10.

41

1843. Gefr.H Remm, Berlin-Johannisthal

22.

10.

41

1844. Ltn. d. R. Ritzinger, Fürth

22.

10.

41

1845. Gefr. Bruno Schleicher!, Pütnitz,

     

Pommern

3.

11.

41

1846. Feldw. Max Röhricht, Breslau

11.

11.

41

1847. Oberfeldw. Hub. Fleischer,

     

West-D ievenow

24.

11.

41

1848. Obergefr. Karl Stricker, Zeltweg

8.

12.

41

1849. Feldw. Willi Meister, Memmingen

18.

12.

41

1850. Oberltn. Dr. Rob. Müller, NSFK.

18.

12.

41

1851. Ludwig Hufner, NSFK.

18.

12.

41

1852. Carlos Gutierrez, Monflorite-Huesca,

   

Spanien

23.

12.

41

1853. Gyula von baji Patay, Budapest,

     

Ungarn

9.

1.

42

1854. Robert Meray-Horvath, Budapest,

     

Ungarn

9.

1.

42

1855. Sandor Szulinszky, Budapest, Ung

. 9.

1.

42

1856. Laszlo Laicha, Budapest, Ungarn

9.

1.

42

1857. Attila Fabian, Budapest, Ungarn

9.

1.

42

1858. Tibor Horvath, Budapest, Ungarn

9.

1.

. 42

1859. Sandor Retkes, Budapest, Ungarn

9.

1.

, 42

1860. Dr. Laszlo Kertesz, Budapest, Ung

. 9.

1.

. 42

1861. Andor Balazs, Budapest, Ungarn

9.

1.

. 42

1862. Istvan Huber, Budapest, Ungarn 9. 1. 42

1863. Laszlo Vadas, Budapest, Ungarn 9. 1. 42

1864. Jenö Kapuvary, Budapest, Ungarn 9. 1. 42

1865. Frl. Erzsebet Czekus, Budapest, Ung. 9. 1. 42

1866. Lajos Beniczky, Budapest, Ungarn 9. J. 42

1867. Endre Tatraaljai, Budapest, Ungarn 9. 1. 42

1868. Gefr. Alfons Grünke, Dresden 2. 2. 42

1869. Feldw. Hub. Mazurek, NSFK.-Gr. 7 2. 2. 42

Knittelfeld. Reichsbahn-Ausbesserungswerk übergab dem NS.-Fliegerkorps eine neue Segelflugwerkstatt und zwei Schulgleiter. 40 Lehrlinge haben bereits die Segelflugprüfung abgelegt.

Deutsche erfolgreiche Flugmodelle 1941.

(Fortsetzung von Seite 107.) Nurflügel-Saalflugmodell von Uffz. Günther Sult, Königsberg.

Bisher erreichte Bestleistung 11 min 2 sec, Durchschnittsleistung 10 min, Zahl der bisherigen Flüge etwa 660, davon 7 über 10 min. Geschätzte Gleitzahl und geschätzte Sinkgeschwindigkeit 1 : 6,5.

Spannweite 800 mm, Länge über alles 400 mm. Flächeninhalt 11 dm2, Flächenbelastung 0,345 g/dm2. Fluggewicht 3,8 g.

Einstellwinkel des Tragflügels 0°. Verwin-dung des Tragflügels (Differenz zwischen dem Winkel des Endprofils und dem Winkel des Flügelwurzelprofils) etwa 5°. Gummistrangquerschnitt 4 mm2, 450 mm lang.

Luftschraubensteigung etwa 700 mm, Luftschraubendurchmesser 400 mm, Luftschraubenblattbreite 27 mm.

Werkstoff für das Rumpfwerk Balsa, Mikrofilm. Werkstoff für das Tragwerk Balsa, Mikrofilm.

Sonstige Besonderheiten: Die Luftschraube läuft, von hinten gesehen, im entgegengesetzten Uhrzeigersinn. Das Flugmodell kreist links. Aufdrehzahl des Gummimotors = 1500. Schlankheitsverhältnis des Mittelprofils 1 : 11, des Endprofils 1 : 15.

Schwanzloses Saalflugmodell „SN-7" von Hitlerjunge Karlheinz Rieke, Berlin.

Bisher erreichte Bestleistung 8 min 55 sec, Durchschnittsleistungen 8 min 30 sec. Zahl der bisherigen Flüge 24. Geschätzte Gleitzahl und geschätzte Sinkgeschwindigkeit 1:12; 0,12 m/secf

Spannweite 800 mm, Länge über . alles 475 mm, Tragflügelinhalt 10,8 dm2, Fluggewicht 2,8 g, Flächenbelastung 0,27 g/dm2.

Schwanzloses Saalflugmodell .,SN-7" von Hitler junge Karlheinz Rieke, Berlin.

2 Zeichnungen NSFK.

Nurflügel-Saalflugmodell von Uffz. Günther Suit, Königsberg.

Verwindung des Tragflügels (Differenz zwischen dem Winkel des Endprofils und dem Winkel des Flügel Wurzelprofils) 10°.

Gummistrangquerschnitt 3.2 mm2, 520 mm lang.

Luftschraubensteigung 440 mm, Luftschraubendurchmesser 400 mm.

Werkstoff für das Rumpfvv^erk Strohhalm, Werkstoff für das Tragwerk Balsa-holz. Durchschnittliche Rippenstärke Mittelteil 1X1 mm, Außenflügel 0,5X0,5 mm, Querschnitte der Tragflügelholme bzw. Leisten 3X1 mm bis auf 1 X0,5min verKingt.

Sonstige Besonderheiten: Mit Mikrofilm bespannt. (Fortsetzung folgt.)

Energie, potentielle und kinetische, werden Sie nicht mehr verwechseln, wenn Sie sich an die Bezeichnung Lagenenergie und Bewegungsenergie gewöhnen. Lagenenergie (potentielle) ist gleich der Arbeit, die aufgewendet werden muß, um einen Körper von dem Gewicht G in eine erhöhte Lage zu bringen. — Bewegungsenergie (kinetische) ist gleich der Arbeit, um einen Körper aus dem Ruhezustand bis auf die Geschwindigkeit v zu beschleunigen. Nach dem Satz von der Erhaltung der Kraft (Energieprinzip) bleibt die Summe aller am Vorgang beteiligten Energien unverändert.

Stratosphäre (für Deutsch 1 and) von 11—65 km Höhe.

Literatur.

Der Flugmotor. Teil L: Bauteile und Baumuster von Dr.-Ing. Hans Katz, Fl.-Obst.-Ing. i. RLM. Verlag Dr. M. Matthiesen & Co., Berlin. Preis 4,80 RM.

Gegenüber der ersten Auflage im Jahr 1938 ist die vorliegende 3. Auflage (24.—36. Tausend) erweitert und verbessert. Die Zahl der Abbildungen ist auf 326 gestiegen. Bei der Beschreibung der einzelnen Bauteile sind entsprechend der neueren Entwicklung neuere Einspritzpumpen, Ladedruckregler und anderes beschrieben. Im dritten Kapitel sind 17 Baumuster mit ihren Kennwerten und Kurzbeschreibungen behandelt. Im Anhang sieben farbige und zwei einfache Tafeln. Ein empfehlenswertes Buch.

Anlassen aber wie? — Anlaßhilfeii für Benzin- und Dieselmotoren. Von Willy Wehrkamp, Fl.-Hpting. i. RLM. Verlag Dr. Matthiesen & Co., Berlin SW 68. 109 Seiten, 73 Abb. Preis 4 — RM.

Einleitend sind Aufbau und Arbeitsverfahren des Vier- und Zweitakt-Otto-Motors, ferner des Vier- und Zweitakt-Dieselmotors an Hand von Abbildungen kurz beschrieben. Unter dem Abschnitt Fehlerquellen und Fehlerbeseitigung sind die Anlaßschwierigkeiten bei verschiedenen Außentemperaturen sowie oft vorkommende Fehlerquellen am Otto- und Dieselmotor und deren Beseitigung sowie die in der Praxis üblichen Anlaßmittel zusammengestellt.

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Dreipunktlage in der Luft und dann Sacklandung?

Um'rnit.einer so kurzen Auslauffläche von 25 m auszukommen, macht der „Storch" eine sogenannte Sacklandung, d.h. er wird schon in der Luft in die für die Landung erforderliche Dreipunktlage gebracht. Damit ist die technische Voraussetzung für eine

sackartige Landung geschaffen. Zwar können auch andere Flugzeuge in der Bewegung einmal für einen Augenblick sich in der Dreipunktlage befinden. Der „Storch" aber kann als einziges Flugzeug gewollt dauernd in dieser Lage gehalten werden.-Wie läßt sich nun ein Flugzeug in der Luft in stationäre Dreipunktlage bringen?

Das finden Sie erklärt in der nächsten Anzeige, die an derselben Stelle veröffentlicht wird.

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