Zeitschrift Flugsport

Heft Nr. 7 vom 2. April 1941

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Die Zeitschrift Flugsport war die illustrierte, flugtechnische Zeitschrift für das gesamte Flugwesen und wurde im Zeitraum von 1909 bis 1944 von Oskar Ursinus herausgegeben. Über einen Zeitraum von 36 Jahren hinweg wurde in dieser Zeitschrift sowohl über die zivile als auch über die militärische Luftfahrt berichtet. Jedes Heft widmete sich in besonderen Kapiteln u.a. den Themen Segelflug, Motorflug, Luftschiffahrt, Ballonfahren, Modellflug, Luftwaffe oder Luftsport. Ebenso wurden die Bereiche Flugzeuge, Flugzeugtechnik, Flughäfen, Landeplätze sowie Flugnavigation und Luftverkehr im Inland und Ausland behandelt. Alle Seiten aus den Jahrgängen von 1909 bis 1944 sind mit Fotos und Abbildungen als Volltext in der nachstehenden Form kostenlos verfügbar. Erscheint Ihnen jedoch diese Darstellungsform als unzureichend, insbesondere was die Fotos und Abbildungen betrifft, können Sie alle Jahrgänge als PDF Dokument mit Inhaltsverzeichnissen, Seitenzahlen, Fotos und technischen Zeichnungen für eine geringe Gebühr herunterladen. Um komfortabel nach Namen, Themen und Begriffen zu recherchieren, nutzen Sie bitte die verfügbaren PDF Dokumente. Nutzen Sie bitte die kostenfreie Leseproben von Heft 17/1933 sowie von Heft 8/1939, um die Qualität der angebotenen PDF Dokumente zu prüfen.



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Jahrgang

Datum April April Mai Mai Juni Juni Juli Juli

August

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September

September

Oktober

Oktober

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November

November

Dezember

Dezember

I Preis 80 Pf.

Printen" in Germany

Illustrierte flugtechnische Zeitschrift und Anzeiger für das Gesamte Flugwesen

Brief-Adr.: Redaktion und Verlag „Flugsport", Frankfurt a. M., Hindenburg-Platz 8

Bezugspreis für In- und Ausland pro Vierteljahr bei 14täglichem Erscheinen RM 4.50

Telefon: 34384 — Telegr.-Adresse: Ursinus — Postscheck-Konto Frankfurt (Main) 7701

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, Postanstalten und den Verlag Der Nachdruck unserer Artikel ist, soweit nicht mit „Nachdruck verboten" versehen, n u r mit genauer Quellenangabe gestattet.

Nr. 7 2. April 1941 XXXIII. Jahrgang

Die nächste Nummer des „Flugsport" erscheint am 16. April 1941

Nachwuchs=Erziehung.

Der Leitaufsatz „Berufswahl" in der letzten Nummer hat verschiedene Rückfragen ausgelöst. Der größte Teil der Fragen ist in dem nachfolgenden Aufsatz: „Flieger-Technische Vorschulen" in dieser Nummer bereits beantwortet.

Die handwerkliche Grundschulung in den Lehrwerkstätten ist in der heutigen Zeit wirklich mustergültig. In einem längeren, demnächst erscheinenden Aufsatz über „Neuzeitliche Berufserziehung in der Luftfahrtindustrie" wird ein klares Bild über alle Fragen vermittelt.

Flieger=Technische Vorschulen.

Von Dr.-Ing. Erwin Krause.

Wer Gelegenheit hat, eine unserer heutigen modernen Kampf maschinell einmal genau anzuschauen, der ahnt etwas von der gewaltigen Entwicklung, die die Luftfahrttechnik von den Zeiten Lilienthals bis zur Gegenwart genommen hat. Er wird nicht nur von der eleganten äußeren Form des Flugwerks und Triebwerks, sondern auch von der Vielzahl der Instrumente, Apparate und sonstigen Einbauten beeindruckt sein. Diese Verkomplizierung des Fluggeräts hat natürlich zur Folge, daß auch die Wartung und Instandsetzung immer schwieriger und komplizierter wird. Sie setzt heute Spezialkräfte voraus, die auf ihrem engeren Fachgebiet genauestens Bescheid wissen und deren Können und Wissen mit der in der Luftfahrt besonders schnellen Entwicklung Schritt hält. Fliegertechnisches Personal.

Damit ist die Fliegertruppe vor die Notwendigkeit gestellt, nicht nur über fliegendes Personal in ausreichender Zahl zu verfügen, sondern ein Mehrfaches davon an fliegertechnischem Personal für die Wartung und Instandsetzung zu besitzen. Es sind dies jene unbekannten Flieger, die dafür sorgen, daß die Maschinen ständig intakt sind und daß die Besatzungen sich ihren Flugzeugen mit dem Gefühl der Ruhe und Sicherheit anvertrauen können. Von dieser stillen und verantwortungsvollen Arbeit der fliegertechnischen Soldaten, die in der Öffentlichkeit nur wenig in Erscheinung tritt, hängt das Gelingen jeden Einsatzes erheblich ab.

Diese Nummer enthält Patent-Sammlung Nr. 3, Band IX.

Diese Erkenntnis hat die Luftwaffe beizeiten daran gehen lassen, einen fliegertechnischen Nachwuchs heranzubilden, der allen neuzeitlichen Anforderungen entspricht. So sind schon 1937 die ersten Flieger-Technischen Vorschulen entstanden, deren Zahl sich seitdem stark vermehrt hat, und die noch in weiterem Ausbau begriffen sind. Sie bestehen heute im ganzen Reich und sind den großen Flugzeug-, Flugmotoren-, Waffen- und Zubehörfirmen angegliedert. Aufgaben der Flieger-Technischen Vorschulen.

Die Flieger-Technischen Vorschulen sind eine Schöpfung ihres ersten Kommandeurs, des Generalmajors Mooyer, der als Bevollmächtigter des RLM. für das Luftfahrtindustriepersonal u. a. auch das große Verdienst hat, den Aufbau der Berufsausbildung in der Luftfahrtindustrie") nach modernen Grundsätzen durchgeführt zu haben.

Die Flieger-Technischen Vorschulen haben die Aufgabe, der Fliegertruppe erstklassigen fliegertechnischen Nachwuchs zur Verfügung zu stellen, der vor allem für die maßgeblichen Unterführerposten des technischen Dienstes erforderlich ist. Diese Aufgabe erfüllen sie dadurch, daß sie ihren Militärschülern eine eingehende technische, sowohl praktische als auch theoretische Ausbildung vermitteln und ihnen andererseits eine umfassende soldatische Erziehung zuteil werden lassen. Diese Verbindung von technischer Ausbildung und soldatischer Erziehung schafft das Fundament eines technischen Soldatentums, das schlechthin für die Wehrmacht immer notwendiger wird, je mehr die Technik innerhalb der einzelnen Waffengattungen an Umfang und Bedeutung gewinnt. Daß die Flieger-Technischen Vorschulen für den Bereich der Luftwaffe diese Aufgabe zu lösen vermögen, beweisen die ausgezeichneten Erfahrungen, die bisher mit den aus den Fl.-Techn. Vorschulen hervorgegangenen fliegertechnischen Soldaten in der Fliegertruppe gemacht worden sind.

Auslese der Anwärter.

Natürlich kann das Ziel nur dann erreicht werden, wenn neben einer intensiven Ausbildung und Erziehung durch eine sorgfältige Auslese von vornherein dafür gesorgt wird, daß nur geeignete Anwärter für die Schulen gewonnen werden. Sie stammen aus allen deutschen Gauen und rekrutieren sich aus solchen 14-, höchstens 15jährigen Volksschülern, die körperlich, geistig und charakterlich geeignet sind und auch entsprechende technische Veranlagung besitzen. Im Rahmen der Vorauslese, die die Berufsberatungsstellen der Arbeitsämter vornehmen, werden die Bewerber einer ärztlichen Untersuchung und einer psychologischen Begutachtung unterzogen, die nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. In einer anschließenden Endauslese wird eine nochmalige militärärztliche Untersuchung und eine abschließende Begutachtung durch eine Kommission unter Vorsitz eines Luftwaffen-Offiziers vorgenommen. Die angenommenen Jungen gehen bei ihrer Einstellung die Verpflichtung ein, nach Abschluß ihrer Ausbildung 12 Jahre lang bei der Fliegertruppe zu dienen. Kostenlose Ausbildung, Unterbringung und Verpflegung.

Die Ausbildung in den Flieger Techn,. Vorschulen dauert 4 Jahre lang. Sie erfolgt in den Lehrberufen Metallflugzeugbauer, Flugmotorenschlosser, Elektromechaniker, Mechaniker (Waffenbauer) und Feinmechaniker. Für die Unterbringung stehen neu erbaute Heime mit allen notwendigen Einrichtungen zur Verfügung. Sie werden den Jungen schnell zur neuen Heimat.

Die Ausbildung, Unterbringung, Verpflegung, Heilfürsorge und Bekleidung (Uniform der Flieger-HJ.) erfolgen für die Eltern völlig kostenfrei. Darüber hinaus erhalten die Militärschüler ein kleines Taschengeld, das mit der Dauer der Lehrzeit steigt.

*) Hiervon soll in einem späteren Aufsatz die Rede sein.

Technische Ausbildung.

Die technische Ausbildung, die im Vordergrunde steht, zerfällt in zwei Abschnitte: 2 Jahre Lehrwerkstatt und 2 Jahre betriebliche Ausbildung.

In den ersten beiden Jahren werden die Militärschüler zusammen mit den werkseigenen Lehrlingen der Industrie in den Lehrwerkstätten, die bei allen Luftfahrtbetrieben neuzeitlich eingerichtet sind, mit den handwerklichen Fertigkeiten ihres Berufes gründlichst vertraut gemacht. Nach dieser 2jährigen Grundausbildung werden die Militärschüler für weitere IV2 Jahre den einzelnen Abteilungen des Betriebes, wie Montage, Entwicklung, Reparatur usw., zugeteilt, in denen sie im Hinblick auf ihre spätere Verwendung im technischen Dienst der Fliegertruppe besonders viel lernen können.

Nach 3V2jähriger Lehrzeit legen sie schließlich die Facharbeiterprüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer ab, Dann folgt im Interesse der vielseitigen Ausbildung für die Metallflugzeugbauer ein kurzer Austausch in ein Flugmotorenwerk und für die Flugmotorenschlosser in ein Flugzeugwerk. Auch bei den Waffenbauern wird ein Austausch von dem Schußwaffenwerk in ein Abwurfwaffenwerk und umgekehrt durchgeführt. Die Elektromechaniker, die später die gesamte elektrische Bordanlage zu betreuen haben, werden ebenfalls für eine bestimmte Zeit von ihrem elektromechanischen Ausbildungswerk in ein Flugzeugwerk versetzt. Nur die Feinmechaniker, die später für die Fluginstrumente zuständig sind, bleiben die gesamte Ausbildungszeit über in ihrem Stammwerk.

Im Laufe des letzten Halbjahres werden die Militärschüler schließlich in einem sogenannten Übungsfeld, das das gesamte Fluggerät enthält, in konzentrierter Form in alle Einzelheiten, die für die Kenntnis des Geräts wesentlich sind, eingewiesen.

Neben der praktischen Ausbildung erhalten die Militärschüler bis zur Facharbeiterprüfung wöchentlich einen 8stündigen Unterricht in den Werkberufsschulen der Luftfahrt. Gerade auf die schulische Ausbildung und auf die Vermittlung eines ausgedehnten Fachwissens wird größter Wert gelegt. Aus diesem Grunde wird auch nach der Facharbeiterprüfung noch Sonderunterricht erteilt.

Soldatische Erziehung.

Wie schon eingangs erwähnt, geht mit der technischen Ausbildung auch umfassende soldatische Erziehung der Militärschüler einher. Sie umfaßt eine ausgedehnte sportliche Ertüchtigung, die die Militärschüler zu harten, widerstandsfähigen und wendigen Soldaten machen soll. — Daneben erhalten die Militärschüler einen eingehenden nationalpolitischen Unterricht. Daß die gesamte Erziehung darauf gerichtet ist, die Militärschüler zu echten Nationalsozialisten zu machen, bedarf keiner besonderen Erwähnung. Neben der nationalpolitischen Schulung wird Deutschunterricht erteilt, wie überhaupt jede Gelegenheit dazu benutzt wird, die Allgemeinbildung der Militärschüler zu heben. Ferner spielt die vormilitärische Ausbildung eine große Rolle. — Einmal im Jahr gehen die Militärschüler für zwei Wochen in ein Segelfliegerlager, daneben wird das Segelfliegen am Wochenende betrieben. Gerade der Segelflugsport, der unter den Militärschülern sehr beliebt ist, trägt wesentlich dazu bei, die Militärschüler zu Mut, Entschlossenheit und zum Verantwortungsbewußtsein zu erziehen.

Aufstiegsmöglichkeiten.

Die Aufstiegsmöglichkeiten für die aus den Flieger-Technischen Vor-schulen hervorgehenden Soldaten sind recht gut. Für die Besten von

ihnen besteht die Möglichkeit, Offizier zu werden. Die anderen werden auf Grund ihrer hochwertigen Ausbildung und soldatischen Erziehung schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit zu Unterführern befördert werden können. — Vor ihrem Ausscheiden aus der Luftwaffe erhalten sie eine ingenieurmäßige Ausbildung, die sie befähigt, die technische Beamtenlaufbahn zu ergreifen bzw. in das Ingenieurkorps der Luftwaffe übernommen zu werden. Selbstverständlich bieten sich ihnen auch innerhalb der Industrie zahlreiche gleichwertige Berufsmöglichkeiten.

Nippon Tombo „Drachenflieger".

Segelflugzeug für Fortgeschrittene von der Nippon Kogota Hikoki, Tokyo gebaut. Flügel freitragend von gleichbleibender Flügeltiefe. Rechteckiger Rumpf; Unterseite gekielt mit Kufe und Laufrad; Oberseite gewölbt, Kabinenaufsatz mit Zellonscheiben. Höhen- und Seitenleitwerk rechteckige Form.

Nippon Tombo „Drachenflieger".

Spannweite 12 m, Länge 6 m, Flügelfläche 14 m2, Seitenverhältnis 10, Flächenbelastung 14,9 kg/m2, Leergew. 140 kg, Fluggew. 215 kg, Mindest-Sinkgeschw. 0,8 m/sec, Gleitzahl 20, Gleitgeschw. 60 km/h, Landege-schw. 48 km/h.

Jap. Tempu Type 2 = Seegleiter.

Das Seegleitflugzeug, konstruiert von Tokichiro Tsuno, gebaut von dem Tokyo Motor Boat Club, ist ein abgestrebter Hochdecker.

Flügel zweiteilig, seitlich Stützschwimmer in der Nähe des Strebenknotenpunktes an einer etwas schräg nach außen gestellten Schwimmerstrebe befestigt.

Zentraler abgeschotteter Bootsrumpf, stark gekielt mit einer Stufe. Am Heck Wassersteuer. Kastenförmiger Leitwerksträger mit hoch verlagertem Höhen- und Seitenleitwerk.

Spannweite 13,4 m, Länge 6,6 m, Höhe 1,45 m, Flügeltiefe 1,4 m, Profil Gott. 580, Seitenverhältnis 10, Flügelfläche 18 m2, Querruderinhalt 1,56 m2, Höhenleitwerk 2,2 m2, Seitenleitfläche 1,06 m2, Wasserseitenruder 0,11 m2, Leergew. 140 kg, Zuladung 65 kg, Fluggew. 205 kg, Flügelflächenbelastung 11,38 kg/m2, Sinkgeschw. 0,9 m/sec, Gleitzahl 15, Gleit-geschw. 52 km/h, Landegeschw. 45 km/h.

Ju 88 Groß=Serienbau.

Der deutschen Flugzeugindustrie ist es vorbehalten geblieben, den ersten brauchbaren Sturzbomber herzustellen, der sich sowohl beim Eingreifen in den Erdkampf als auch bei der Bekämpfung größter und kleiner Schiffseinheiten , bewährt hat. Während dieses Flugzeug, die Ju 87, im Frieden erprobt und im Kriege sich in Spanien, in Polen, Norwegen und Frankreich bestens bewährte, entstand bei Junkers-Werken unter Auswertung der laufenden Erfahrung die zweimotorige Ju 88, ein ideales Universalkampf-flugzeug für alle Arten offensiver Verwendung und insbesondere für Sturzangriffe. Schon vor dem Kriege konnte das Flugzeug zwei Weltrekorde aufstellen und über 1000 km mit 2000 kg Nutzlast 501 km/h Geschwindigkeit erreichen. Es war gelungen, ein Flugzeug mit hervorragenden Flugleistungen zu bauen, das große Nutzlasten bei hohen Geschwindigkeiten befördern konnte.

Groß-

der

Serienherstellung Ju 88.

Oben: Der aus zwei Schalen bestehende Rumpf wird zusammengebaut. — Unten: Hiernach erfolgt der Einbau sämtlicher notwendiger Geräte in die Besatzungsräume.

Werkbild

Hierdurch war jedoch erst die Grundlage zu einem leistungsfähigen Kampfflugzeug geschaffen. Das Flugzeug mußte nun erst zu einem eigentlichen Kampfflugzeug weiterentwickelt werden. Die Besatzungsräume mußten z.B.-so gestaltet werden, daß eine einwandfreie Zusammenarbeit der Besatzungsmitglieder während des Feindfluges gewährleistet wird, was in vollem Maße gelang. Es mußten Bombenabwurfgeräte für den Abwurf im Horizontal- und Sturzflug eingebaut und erprobt werden. Das Flugzeug wurde schließlich mit einer besonders starken Abwehrbewaffnung ausgerüstet, so daß es für Jäger einen gefährlichen Gegner darstellt. Bombenziel- und Visiergeräte und andere zahlreiche für Kampfflugzeuge zusätzliche Apparate gelangten zum Einbau und zur Erprobung. Zahlreiche Versuche und eine Unmenge von Kleinarbeit ist notwendig, um dem Flugzeug eine überlegene Kampfkraft zu verleihen.

Es ist aber nicht allein mit deni Entwurf, der Konstruktion und befriedigenden Leistungen eines solchen Flugzeuges getan. Eine der schwierigsten Aufgaben ist die Großserienherstellung dieses Baumusters. Man muß bedenken, daß ein solches Flugzeug jeweils eine besondere hydraulische Anlage zum Einziehen des Fahrwerks und des Spornes besitzt, die gleichzeitig auch das Schließen der Öffnungen für Fahrwerk und Sporn durch Abdeckbleche bewirkt. Weitere hydraulische Anlagen

Groß-Serienherstellung der Ju 88. Oben links: Zusammenbau der Kühlanlagen. — Rechts: Das fertige Kabinendach wird zur Montage gebracht. — Unten links: Prüf stand für das Fahrwerk. — Rechts: Es fehlen nur noch die Abdeckbleche und die Maschine ist flugfertig.

. Werkbilder

dienen zur Betätigung der Landeklappen, der Sturzflugbremsen und zur Verstellung der automatischen Verstelluftschraube. Das Fahrwerk verdreht sich beim Einziehen um 90°. Die elektrischen Leitungen haben eine Länge von vielen Kilometern. Zahllose Nieten werden an dem Flugzeug verarbeitet. Auf Grund dieser wenigen Angaben kann man sich ein Bild machen davon, wie schwierig es heute ist, ein so kompliziertes Flugzeug in Großserie zu bauen. Dennoch ist das in einer Zahl gelungen, die später einmal als eine der größten fertigungstechnischen Leistungen in der Industrie überhaupt bezeichnet werden wird.

Jap. Kohlenstaubmotor für hohe Drehzahlen*).

Dem Problem des Kohlenstaubmotors wird gegenwärtig wieder ein besonderes Interesse entgegengebracht, was auch durch die große Anzahl der von in- und ausländischen Firmen angemeldeten Patente zum Ausdruck kommt. Zweifellos wird die Entwicklung nach dem Kriege auf diesem Gebiet zu einem gewissen Abschluß kommen. In Anbetracht des derzeitigen hohen Standes der Technik werden die an das theoretische und versuchsmäßige Entwicklungsprogramm zu stellenden Anforderungen besonders hohe sein, wenn das Endprodukt mit den auf Höchstleistung gezüchteten Mustern für flüssige Kraftstoffe erfolgreich in Wettbewerb treten will.

Für die Verwendung von Kohlenstaubmotoren sprechen eine Reihe von Vorteilen; vor allem ließe sich eine wesentliche Verbilligung der Betriebskosten erreichen, weil ein Energieträger in seiner in der Natur vorhandenen Form direkt verwendet werden könnte, ohne daß, wie beim Benzin, kostspielige Gewinnungs- und Veredlungsprozesse notwendig wären. Brennstaub verdunstet nicht und ist praktisch explosionssicher, dadurch ist eine einfache und gefahrlose Lagerung möglich. Bei Verwendung eines Kohlenstaubmotors im Flugzeug wird sich aus diesen Gründen eine Erhöhung der Betriebssicherheit ergeben.

Diesen offensichtlichen Vorteilen stehen aber eine Reihe von Nachteilen gegenüber, die sich bei der Aufbereitung und Verbrennung fester Brennstoffe im Motor ergeben. So macht es beispielsweise Schwierigkeiten, den Brennstaub in genau dosierter Menge in den Zylinder zu bringen und ihn dort in brennfähigem Zustand zu erhalten, d. h. ihn möglichst von den ölbedeckten Oberflächen von Zylinder und Kolben fernzuhalten. Kohlenstaub ist ferner sehr empfindlich gegen Luftfeuchtigkeit, wodurch es zu Klumpenbildung und damit zu Störungen in der Förderung kommen kann. Nach der Verbrennung besteht das nicht minder schwierige Problem der restlosen Ascheentfernung aus dem Zylinder. Aschenreste würden zu Fehlzündungen und zu einer Zerstörung der gleitenden Flächen von Kolben und Zylinder führen.

Im folgenden soll über Versuche mit einem japanischen Kohlenstaubmotor berichtet werden, der angeblich zufriedenstellend gelaufen ist und u. a. die nachstehend aufgeführten Vorzüge haben soll: Einfache Handhabung und schnelle und vollständige Verbrennung, Anpassung an plötzliche Drehzahländerungen, geringe Erosion und Korrosion an den gleitenden Flächen und schließlich einfache Konstruktion und niedrige Herstellungskosten. Über Gewichte und Leistungen werden leider keine näheren Angaben gemacht.

Aufbau und Wirkungsweise des Motors.

Der Motor wurde als 6-Zylinder-Blockmotor mit einer Drehzahl von 1300 normal und 2000 maximal entworfen. Wasserkühlung. Die Wirkungsweise sei an Hand der schematischen Abbildung näher er-läntert. Der gebrauchsfertige Brennstaub gelangt aus dem Behälter 1

*) Transactions of the Society of Mechanical Engineers Japan. Vol. 6, Aug. 1940, Nr. 24.

durch eine über den Trieb 3 vom Motor angetriebene Förderschnecke 2, deren Umdrehungszahl und somit Fördermenge regelbar ist, in die Ansaugleitung 4. Während des Ansaughubes hat sich das Ventil 5 geöffnet, durch das der Brennstaub zunächst in die Vorkammer 6 gelangt.

Die eigentliche Verbrennung geht in 3 Stufen vor sich; Zweck dieser Unterteilung ist die restlose Verbrennung des eingeführten Gemisches. Zunächst wird der Brennstaub in der Vorkammer vorgewärmt, in die bei dem folgenden Verdichtungshub Luft gepreßt wird, so daß das Gemisch kurz vor Erreichen des oberen Totpunktes durch die Kerze 7 gezündet werden kann. Der durch die Verbrennung eines Teiles des Gemisches in der Kammer 6 entstehende Druck treibt das restliche Gemisch durch das Rohr 8 in den ringförmigen Brennraum 9, der den Zylinder in seinem oberen Teil umgibt. In diesem Ringraum geht die zweite Stufe der Verbrennung vor sich, wobei durch den Anprall der Staubteilchen an die Wandungen eine erneute Pulverisierung stattfindet. Die sehr hohe Relativgeschwindigkeit zwischen Brennstaub und Luft beschleunigt die Verbrennung. Nunmehr wird der Hauptteil des unverbrannten Gemisches durch den im Ringraum entstehenden Verbrennungsdruck durch die Öffnungen 10, unter gleichzeitiger kräftiger Durchwirbelung, in den Zylinder 11 gedrückt, wo dann die eigentliche Verbrennung erfolgt.

Beim Niedergang des Kolbens 12 werden durch dessen Steuerkante 14 Bohrungen 13 in der Zylinderwand freigelegt, durch die Frischluft über den ringförmigen Spalt 15 in den oberen Zylinder gelangt Diese unter Druck geführte Luft treibt zunächst die Restgase aus dem Ventil 16 ins Freie, darauf tritt sie über den Ringraum 9 und die Leitung 8 in die Vorkammer 6, um bei dem folgenden Ansaughub diese ebenfalls zu spülen. Durch den Ringspalt 15 werden Zylinder und Kolben zusätzlich gekühlt. Der Spülvorgang wird noch unterstützt durch einen Luftstrahl, der aus dem Ventil 17 austritt und aus der die Bohrungen 13 speisenden Hauptluftleitung (nicht dargestellt) entnommen wird. Die Ascherückstände treten aus dem Ventil 18 aus.

Obwohl sich Erosions- und Korrosionserscheinungen in mit staubförmigen Brennstoffen betriebenen Motoren bei Verwendung bekannter Werkstoffe nicht vermeiden lassen, gelang es bei dem vorliegenden Motor doch, diese auf ein Mindestmaß herabzusetzen. Dies wird zum Teil durch bauliche Maßnahmen erreicht wie durch die Tatsache, daß alle mit Verbrennungsrückständen in Berührung kommenden Teile von vornherein auf schnelle Austauschbarkeit entworfen wurden. Die Vorkammern wurden mit einem leicht auswechselbaren Schutzstoff ausgefüttert. Im übrigen wird die Luftspülung nach jedem Verbrennungshub so intensiv durchgeführt, daß einerseits eine ausreichende Kühlung der Ventile, Kolben usw. erfolgt, andererseits eine restlose Entfernung der Ascherückstände erreicht wird.

N i c o 1 a u s

Wirkungsweise des japanischen Kohlenstaubmotors, schematisch 1 Brennstoffbehälter, 2 Förderschnecke, 3 Antrieb für 2, 4 Ansaugleitung, 5 Einlaßventil der Vorkammer, 6 Vorkammer, 7 Zündkerze, 8 Gemischrohr, 9 ringförmige Brennkammer, 10 Gemischöffnungen, 11 Zylinder, 12 Kolben, 13 Frischlufteintritt, 14 Steuerkante des Kolbens, 15 ringförmiger Luftspalt, 16 Auslaßventil, 17 Spülventil, 18 Ascheventil.

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Flugmotoren BMW 132 F.K. &N.

Die älteren bewährten Baumuster der 9-zyl. 4-

Takt-Sternmotoren BMW „132" haben wir in dieser Zeitschrift bereits ausführlich beschrieben, und zwar: „132Dcu 1938, Seite 228, „132 L & 132 H" 1940, Seite 95. Heute sind wir in der Lage, von den 3

neuesten Baumustern BMW „132 F, K & N" anschauliche Bilder, aus denen konstruktive Einzelheiten hervorgehen, zu veröffentlichen.

Sämtliche Baumuster sind, an Stelle der bisherigen Vergaser, mit

Kraftstoff einspritzein-richtung versehen.

Die Baumuster „132 F&K" besitzen Waffenantrieb, Druckölleitung

Abb. 1. Motorschnitt d. BMW 132 K.

4 Werkbilder

Abb. 2. Gemischladerteil mit Ansaugluftführung d. BMW 132 F/N.

Abb. 3. BMW-132-N-Getriebe.

zur Luftschraubenverstellung, sonst sind sie im Qesamtaufbau dem BMW „132 N" (Abb. 1) gleich. Das Laderad a) saugt durch den Ringkanal b), welcher mit den zwei mit Sieben versehenen Ansaugstutzen c) (Abb. 2) verbunden ist, die Ladeluft an und drückt sie in den Ringkanal d), von wo sie den Zylindern zugeführt wird. Auf der Hinterseite des Motors erkennt man die Einspritzpumpen e), die über Leitungen f) während des Saughubes durch die Düsen g) den Betriebsstoff in den Verbrennungsraum spritzen. Das zur Luftschraubenverstellung nötige Drucköl wird durch die Leitung h) zum Luftschraubenanschlußflansch geführt.

Die Untersetzungsgetriebe sind bei diesen 3 Baumustern verschieden. „132 F" hat Kegelradumlaufgetriebe, „132 K" Stirnradumlaufgetriebe mit doppelten Planetenrädern, „132 N" hingegen nur einfaches Planeten-Stirnradumlaufgetriebe, Wie die Abb. 3 erkennen läßt, beansprucht das Stirnradumlaufgetriebe weniger Platz als die Kegelradumlaufgetriebe und zeigt ferner die Verschiedenheit in der Konstruktion der Getriebe. — Getriebe- und Zylinderbauart haben wir bereits früher ausführlich besprochen.

luftschraubengelr/ebe 1323u < Übersctzung44-6lM0,72nMator -Antriebsrad Z*78

-Planetenrad klein Z=47 Planetenrad groi Z=22 .Sonnenrad Z=3$

Abb. 4. Triebwerk, Getriebe u. Apparateantriebe d. BMW-132-F/N-Motors.

Luftschraubengetriebe 132 MuN Übersetzung 13-21'je 0,62n Motor Ptanetenrad Z- ~ Antriebszahnkranz 7= Sonnenrad, fest Z=43

y_ ^ _ v Olpumpenzahnräder z=7 s^TjjWtJ'J '-üetriebeöt-Absaugpumpe "Kl Absaugpumpe für Ötsumpfunten I Absaugpumpe für Ölsumpf oben | j/- Druckpumpe

Baumusterangaben „BMW 132 F, K-N". 132 N: Mitteldrucklader, 132 K: Bodenlader, Zylinderzahl: 9, Bohrung: 155,5 mm, Hub: 162 mm, Gesamthub: 27,7 1, Verdichtung: 6,5 Kraftstoff-Förderpumpe: Junkers-Zweikolbenpumpe Gr. 3, bzw. Graetzin-Pumpe Gr. 4, Schmierstoff pumpe: BMW-Zahnradpumpe, Zündmagnet: Bosch-Zwillingsmagnetzünder ZM 9 BR 1, Stromerzeuger: SAE-Anschluß mit 2,182facher Motordrehzahl für Bosch-Stromerzeuger LK 1200 24/CR, größter Durchm. des Motors: 1380 mm, größte Motorlänge: 1249 mm, Gewicht mit Motorzubehör: BMW 132 K 525 kg, BMW 132 N 515 kg.

Italienisches Atemgerät für Höhenflüge*).

Die Nachteile der derzeit in Gebrauch befindlichen Atemgeräte bildeten den Anlaß zum Entwurf des vorliegenden Modells, als dessen Hauptvorzüge angeführt werden: 1. Sparsamster Sauerstoffverbrauch, der sich genau an die theoretisch und versuchsmäßig ermittelten Mindestmengen hält; 2. Aufrechterhaltung der Atembedingungen in Bodennähe bis zu Höhen von 10 000 m; 3. infolge vollständig automatischen Arbeitens ist keinerlei Bedienung oder besondere Aufmerksamkeit erforderlich; 4. keine Behinderung der körperlichen Beweglichkeit und Sicht für den Flugzeugführer; 5. geringes Gewicht.

Das Gerät wird in zwei Ausführungen hergestellt, und zwar für Mund- und Nasenatmung, sowie nur für Nasenatmung (Abb. 1). Der letzteren Ausführung ist der Vorzug zu geben, da der Mund zum Sprechen, zur Nahrungsaufnahme o. dgl. freibleibt, dabei wird die Sauerstoffzufuhr nicht unterbrochen. Eine Weiterentwicklung des Modells nach Abb. 1 zeigt die Abb. 2. Bei diesem sind alle Zuleitungen auf den Rücken verlegt, so daß eine noch weitgehendere Bewegungsfreiheit erreicht worden ist. In den Abbildungen bedeuten! H die Nasenmaske, L das Ausatmungsventil, F die Atemleitungen, N die Sauerstoffleitung, durch die ständig reiner Sauerstoff in die „Lunge" B einströmt, O die mit einer Drossel versehene Luftleitung zur Herstellung des richtig zusammengesetzten Atemgemisches, I ein elastisches Band.

Die Leistungsfähigkeit des Gerätes wurde in der Unterdruckkammer von Guidonia untersucht. Dabei wurden als Mindestmengen an Sauerstoff 0,5 1/min bei 4000 m und 1,3 1/min bei 10 000 m angenommener Höhe ermittelt. Die Versuchsperson leistete keinerlei körperliche Arbeit. Dem Sauerstoff war bei den Versuchen etwa 8%>

*) Atti di Guidonia N. 35, Rom 1940.

Abb. 1. Abb. 2.

Stickstoff beigemengt. 2 Liter Sauerstoff, der auf 150 atü komprimiert ist, reichen demnach aus für einen siebenstündigen Flug in 4000 m oder für einen vierstündigen Flug in 10 000 m Höhe.

Bei Fallschirmsprüngen aus großer Höhe dürften sich diese Atemgeräte ebenfalls bewähren; dabei kann der komprimierte Sauerstoff vorteilhaft zum Aufblasen der Rettungsvorrichtung, wie Schwimmweste usw., dienen, so daß die bisher erforderlichen besonderen Preßluftflaschen in Fortfall kommen können. Bei Verwendung dieses Gerätes in offenen Flugzeugen wird sich u. U. die Notwendigkeit ergeben, Mittel zur Verhütung der Vereisung vorzusehen, die durch den bei der Ausatmung kondensierenden Wasserdampf eintreten kann. Es wird in den meisten Fällen schon genügen, die Maske und das Ausatmungsventil mit einem Wollstreifen zu bedecken. Ni.

flug

umbchä

Inland.

Lohr, General d. Flieger, Befehlshaber einer Luftflotte, 27. 3. in Sofia zur Besichtigung deutscher Fliegerverbände eingetroffen. Wurde durch Oberbefehlsh. d. buig-Luftwaffe, Generalmaj. Bojdeff auf dem Flugplatz Wraschdebna bei Sofia und später vom König Boris empfangen.

Hanna Reitsch Eisernes Kreuz II. Kl. hat sich unter fortgesetztem Einsatz ihres Lebens besondere Verdienste um die Entwicklung von Luftwaffengerät erworben. Wurde ferner vom Reichsmarschall Göring mit dem Pilotenabzeichen in besonderer Ausführung ausgezeichnet.

DAF. übernahm Thüringer Ingenieurschulen Weimar, Bad Frankenhausen und Ver. Industriefachschulen in Altenburg. Amt für Berufserziehung und Betriebsführung der DAF. plant weitere 3 Reichsschulen in Thüringen.

Werner Roenneke, Major d. Sch., begann vor 20 Jahren seine rege ununterbrochene Vortragstätigkeit auf dem Gebiete der Luftfahrt. Major Roenneke, Fliegeroffizier aus dem Weltkriege, zählte zu denen, die der Schmachvertrag von Versailles nicht ruhen ließ, und gerade in der Zeit der tiefsten Erniedrigung Deutschlands war er unermüdlich bemüht, durch Wort und Schrift den Luftfahrtgedanken in allen Schichten des deutschen Volkes wachzuhalten und auf die lebenswichtige Bedeutung der Luftfahrt hinzuweisen. Ganz besonders trat Major Roenneke für die Förderung des Luftverkehrs ein, der ihn selbst auf zahlreichen Studienreisen nach den verschiedensten Ländern und Erdteilen geführt hat.

Werner Roenneke

Krupp-Flugzeugmotorenteile auf der Wiener Frühjahrsmesse 1941. Werkbild i

Ausland.

Schwed. Eindecker-Torpedoflugzeug-Konstruktion vollendet. Zwei Motoren je 960 PS, Geschwindigkeit 350 km/h, Höhenflosse automatisch während des Fluges regulierbar, Nebelerzeuger, Besatzung 3 Mann.

USA. Flugzeugproduktion im Februar: 972, davon 879 Flugzeuge für England.

USA. T. P. Wright, Vizepräsident der Curtiss Wright Corp. und neu ernannter Mitarbeiter der amerik. Flugzeug-Industrie im Aufrüstungsamt, schreibt in „Aviation", daß, um die von Roosevelt aufgestellte jährl. Flugzeugproduktion von 50 000 Flugzeugen zu erreichen,-ein Terrahrvon 8 360 000 qm und 800 000 Arbeiter nötig seien. Die optimi-stisch'steli Berechnungen ergeben jedoch für Ende 1941 nur eine Fläche von 2 000 000 qm und 200 000 Arbeitskräfte. Dabei ist zu beachten, daß 1940 nicht mehr als 4000 Militärflugzeuge fertiggestellt wurden.

USA-Flugzeug-Export im Januar: 450 Land-, 8 Wasser- und 9 kombinierte Flugzeuge im Gesamtwert von 41 Mill. Dollar zum größten Teil nach England. U. a. für 6,5 Mill. Dollar an die afrik. Goldküste, für 7 Mill. Dollar an Kanada und für 2,5 Mill. Dollar an Südafrika.

British Overseas Airways Corp. beabsichtigt Frühjahr 1941 Fluglinie über Afrika nach Indien, Australien und Neuseeland einzurichten.

Gene Tunney zum Direktor der Physiklehrgänge an den 3 amerik. Flugschulen ernannt.

Mexiko. Passagierflugzeug über den Abhängen des Popacholla (Prov. Durango) mit 3 Personen verunglückt.

Luftwaffe.

Berlin, 12. 3. 41. (DNB.) Oberk. d. Wehrmacht: Der Handelskrieg gegen England hatte während der vier Wintermonate, November 1940 bis einschl. Februar 1941, bedeutende Erfolge. Der Feind verlor in dieser Zeit 2 037 000 BTR. Handelsschiffsraum, davon wurden 513 000 BRT. durch die Luftwaffe versenkt. Außerdem beschädigte die Luftwaffe 175 feindliche Handelsschiffe durch Bombentreffer schwer. Nicht eingerechnet sind in diesen Zahlen die Verluste des Feindes infolge von Minentreffern. — Kampffliegerverbände griffen in der letzten Nacht kriegswichtige Industrieanlagen in Birmingham sowie die Hafen- und Dockanlagen von London und Southampton wirkungsvoll mit Bomben an. Ein Aufklärungsflugzeug bombardierte vor der Küste Nordschottlands ein im Geleitzug fahrendes großes Handelsschiff, das nach Volltreffer liegenblieb. — Erfolgreiche Angriffe richteten sich bei Tage gegen Flugplätze in Südengland und die Hafenanlagen von Portsmouth. — Im Mittelmeerraum erzielten Verbände der deutschen Luftwaffe Bombentreffer schweren Kalibers in militärischen Anlagen auf der Insel Malta. Weitere erfolgreiche Angriffe richteten sich gegen britische Fahrzeugkolonnen in Nordafrika. — Der Feind warf in der letzten Nacht an einigen Stellen in Norddeutschland Spreng- und Brandbomben. Neben geringem Sachschaden wurden einige Zivilpersonen getötet oder verletzt. — In der Zeit vom 6. bis 11. 3. verlor der Feind 11 Flugzeuge, davon 4 im Luftkampf, 2 durch Flak- und eines durch Marineartillerie. Mit der Vernichtung weiterer am Boden angegriffener Flugzeuge ist zu echnen. Während der gleichen Zeit betragen die eigenen Verluste neun Flugzeuge.

Berlin, 13. 3. 41. (DNB.) Oberk. d. Wehrmacht: Mehrere hundert deutscher Kampfflugzeuge griffen während der ganzen Nacht beim Mondschein und klarer Sicht in rollendem Einsatz die Hafenanlagen von Liverpool-Birkenhead mit sehr starkem Erfolg an. Zahlreiche Hafeneinrichtungen und Lebensmittellager sowie am Hafen gelegene Industriewerke wurden zerstört oder schwer getroffen. Mehrere Schiffe gerieten in Brand. — Weitere Nachtangriffe schwächerer Kampffliegerkräfte richteten sich gegen militärische Ziele und Industrieanlagen in Schottland und Südengland. — Aufklärungsflugzeuge erzielten bei Angriffen gegen Geleitzüge an der britischen Ostküste Volltreffer auf drei großen Handelsschiffen und versenkten ein Schiff von 1000 BRT im Seegebiet von Great-Yarmouth. — Leichte Kampfflugzeuge zerstörten bei Tage Hallen und Unterkünfte auf einem Flugplatz in Südengland. — Im Mittelmeerraum führten deutsche Kampfflugzeuge zusammen mit italienischen Verbänden bewaffnete Aufklärung gegen die Insel Malta durch. In Nordafrika bekämpfte die deutsche Luftwaffe britische Fahrzeugkolonnen und Kraftwagenansammlungen wirkungsvoll mit Bomben und Bordwaffen. — Der Feind warf in der letzten Nacht auf Orte des norddeutschen Küstengebietes sowie auf die Reichshauptstadt Brand- und Sprengbomben

in größerer Zahl. Innerhalb von Wohnvierteln wurde eine Anzahl von Gebäuden, darunter Kirchen und Krankenhäuser, beschädigt. Unter der Zivilbevölkerung ist eine Reihe von Toten und Verletzten zu beklagen. Zehn der angreifenden Flugzeuge wurden durch Nachtjäger und Flakartillerie abgeschossen. Außerdem verlor der Feind bei Tage drei Flugzeuge in Luftkämpfen. — Sechs eigene Flugzeuge werden vermißt.

Berlin, 14. 3. 41. (DNB.) Oberk. d. Wehrmacht: Die deutsche Luftwaffe versetzte auch in der letzten Nacht dem Feind erneut wuchtige Schläge. — Starke Kampffliegerverbände griffen mit besonderem Erfolg das Schiffsbauzentrum Glasgow an. Die Angriffe richteten sich bei Vollmond und klarer Sicht mehrere Stunden lang gegen Hafen- und Werfteinrichtungen, Rohstoffspeicher und Lebensmittellager. Es entstanden zahlreiche Großbrände, die sich im Laufe der Nacht zu einem Flammenmeer vereinigten. — Gleichzeitig bombardierten starke Kampffliegerverbände in Liverpool und Hull Betriebe der Nahrungsmittelindustrie, Versorgungseinrichtungen aller Art und Rohstofflager. In Liverpool wiesen noch alte Brände, die vom Angriff der vorigen Nacht herrührten, den Kampfflugzeugen den Weg. — Weitere erfolgreiche Angriffe richteten sich gegen kriegswichtige Ziele in Süd- und Mittelengland. — Zwei Aufklärungsflugzeuge griffen bei Tage ein großes Tankschiff im Bristol-Kanal an und beschädigten es durch Volltreffer schwer. — Im Verlaufe des Tages kam es an der britischen Südküste wiederholt zu Luftkämpfen, bei denen der Feind sechs Jagdflugzeuge vom Muster Spitfire verlor. Hierbei zeichnete sich besonders ein einzeln fliegendes Aufklärungsflugzeug aus, das einen Spitfire-Jäger aus einem Verband von fünf feindlichen Jagdflugzeugen herausschoß, die übrigen Angreifer zum Abdrehen zwang und selbst den Heimathafen wohlbehalten erreichte. — Der Feind griff in der letzten Nacht mehrere Orte in Nordwestdeutschland, vor allem Hamburg, an. Die Schäden an Industrie- und Hafenanlagen sind nicht bedeutend, dagegen wurden in Wohnvierteln wieder mehrere Gebäude, unter anderem zwei Krankenhäuser, durch Sprengbomben zerstört oder schwer beschädigt. Unter der Zivilbevölkerung entstanden Verluste an Toten und Verletzten, besonders in den Krankenhäusern. Nachtjäger, Flakartillerie und Marineartillerie schössen neun der angreifenden britischen Flugzeuge ab.

Berlin, 15. 3. 41. (DNB.) Oberk. d. Wehrmacht: Die Luftwaffe setzte in der letzten Nacht ihre Operationen gegen Großbritannien mit unverminderter Kraft fort. — Starke Kampffliegerverbände griffen erneut Glasgow bei gutem Wetter und klarer Sicht mit durchschlagender Wirkung an. In Hafen-, Werft- und Speicheranlagen entstanden zahlreiche Großfeuer. Die letzten Staffeln stellten eine außerordentliche Rauchentwicklung über den Angriffszielen fest. — Ein anderer starker Kampffliegerverband griff gleichzeitig das Stahlzentrum Sheffield an. Bomben schweren und schwersten Kalibers trafen mehrere Stahlwerke sowie eine Geschützfabrik und riefen starke Brände hervor. — Weitere erfolgreiche Angriffe richteten sich gegen die Tilbury-Docks bei London sowie die Hafeneinrichtungen von Plymouth und Southampton. Auch in verschiedenen kriegswichtigen Werken von Leeds entstanden nach Abwurf von Spreng- und Brandbomben Großfeuer. — Bei einem Angriff gegen einen Geleitzug an der britischen Ostküste versenkte die Luftwaffe zwei Handelsschiffe mit zusammen 11000 BRT und beschädigte ein drittes Schiff schwer. — Der Feind warf in der letzten Nacht mit schwächeren Kräften an verschiedenen Stellen Westdeutschlands Spreng- und Brandbomben. Die Schäden an Industrieanlagen sind geringfügig. Einige Zivilpersonen wurden getötet oder verletzt. — Bei Nachtjagd schoß Hauptmann Streib seinen 10, Gegner ab.

Berlin, 16. 3. 41. (DNB.) Oberk. d. Wehrmacht: Ein starker Kampffliegerverband griff in der letzten Nacht trotz schwieriger Wetterlage wichtige Ziele in London und Südengland an. Im Londoner Hafen entstanden mehrere mittlere Brände und ein Großfeuer. — An anderen Stellen Südenglands wurden Flugplätze und Hafeneinrichtungen wirksam mit Spreng- und Brandbomben belegt. — In Nordafrika bekämpften deutsche Aufklärungsflugzeuge mit guter Wirkung britische Fahrzeugkolonnen und Truppenansammlungen bei Agedabia. — Auf der Insel Malta bombardierte die deutsche Luftwaffe die Flugplätze Halfar und Luca. Ein deutsches Jagdflugzeug schoß hierbei im Luftkampf ein britisches Flugzeug vom Muster Vickers-Wellington ab. — Der Feind warf in der letzten Nacht mit schwachen Kräften im westdeutschen Grenzgebiet einige Bomben. Militärischer Schaden entstand nicht. Der sonstige Sachschaden ist gering. In einem Kriegsgefangenenlager wurden zwei Franzosen durch eine britische Sprengbombe verletzt. — In der Zeit vom 12. bis zum 15. 3. verlor der Feind 31 Flugzeuge, davon elf in Luftkämpfen, elf weitere durch Nachtjäger, sechs durch Flakartillerie und drei durch Marineartillerie. Während der gleichen Zeit betragen die eigenen Verluste 21 Flugzeuge.

Berlin, 17. 3. 41. (DNB.) Oberk. d. Wehrmacht: Die Luftwaffe griff in der letzten Nacht verschiedene kriegswichtige Ziele in Südengland an. Die Hafen- und Dockanlagen von Bristol und Avonmouth wurden mit guter Wirkung bombardiert. Auch die Hafenanlagen von Portsmouth erhielten Treffer schweren Kalibers. — Bei Tage versenkten deutsche Aufklärungsflugzeuge 350 km westlich Irland zwei bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit zusammen 4000 BRT. — Bei einem Vorstoß deutscher Jagdflugzeuge gegen Malta wurde ein feindlicher Jäger vom Muster Hurricane abgeschossen. — Der Feind flog weder bei Tage noch in der Nacht nach Deutschland und in die besetzten Gebiete ein.

Berlin, 18. 3. 41. (DNB.) Oberk. d. Wehrmacht: Bei bewaffneter Aufklärung über der Nordsee versenkte die Luftwaffe ostwärts Newcastle ein Handelsschiff vo.n 4000 BRT. — In der Nacht zum 18. 3. bombardierten Kampfflugzeuge die Hafen- und Dockanlagen von Newcastle. Weitere Angriffe richteten sich gegen Häfen an der schottischen Ostküste. — Der Feind griff in der letzten Nacht an verschiedenen Stellen das nordwestdeutsche Küstengebiet an. Einige Brände in nicht militärischen Anlagen konnten sofort gelöscht werden. Der Einsturz verschiedener Wohnhäuser verursachte Opfer an Toten und Verletzten. —■ Über Dover wurden im Laufe des Tages vier Sperrballone abgeschossen.

Berlin, 19. 3. 41. (DNB.) Oberk. d. Wehrmacht: Starke Kräfte der Luftwaffe griffen in der letzten Nacht wieder militärische und kriegswichtige Ziele in Großbritannien an. Insbesondere wurden auf Hull an der Humber-Mündung während der ganzen Nacht Spreng- und Brandbomben aller Kaliber in großer Zahl abgeworfen, In Hafeneinrichtungen und Versorgungsanlagen entstanden zahlreiche Brände. — Bei Tage wurde ein Handelsschiff im St. Georgs-Kanal wirkungsvoll mit Bomben belegt. Das Schiff blieb mit Schlagseite liegen. — Im Mittelmeerraum griffen am 16. 3. deutsche Aufklärungsflugzeuge 40 km westlich von Kreta einen starken Verband feindlicher Kriegsschiffe, bestehend aus zwei schweren Kreuzern und zwei bis drei Zerstörern, an. Die beiden schweren Einheiten wurden durch je einen Lufttorpedo getroffen. — Der Feind flog in der letzten Nacht in Norddeutschland ein und warf über zwei Küstenstädten Brand- und Sprengbomben. Der angerichtete Schaden ist geringfügig. Es gelang, sämtliche Brände bereits im Entstehen zu löschen. Einige Zivilpersonen wurden getötet, mehrere verletzt. — Der Gegner verlor 5 Flugzeuge, davon zwei durch deutsche Nachtjäger. Ein eigenes Flugzeug kehrte vom Feindflug nicht zurück. — An dem Erfolg bei dem Angriff auf den Verband feindlicher Kriegsschiffe westlich Kreta waren beteiligt: Kampfgruppenkommandeur Hauptmann Kowalewski als Kommandant mit der Besatzung Oberlt. Lorenz, Oberfw. Henze, Fw. Lehmann, und Leutnant Bock als Kommandant mit der Besatzung Oberfw. Schmidt, Uffz. Brückner, Fw. Katen.

Berlin, 20. 3. 41. (DNB.) Oberk. d. Wehrmacht: Sehr starke Kampf verbände der Luftwaffe führten in der vergangenen Nacht bei guter Sicht Angriffe mit durchschlagender Wirkung auf kriegswichtige Ziele der britischen Hauptstadt durch. Hierbei wurden vor allem die Hafen- und Dockanlagen mit Sprengbomben aller Kaliber und Brandbomben belegt. Der 6 Stunden lang rollende Angriff richtete schwerste Zerstörungen in den Royal-Victoria-Docks, Royal-Albert-Docks, King-George-Docks sowie in den Hafenanlagen des Themsebogens an. Ausgedehnte Brandfelder und weithin sichtbare Explosionen wurden beobachtet. Auch in Fabrikanlagen nordwärts des Themsebogens sind Bombenvolltreffer erzielt worden. Handelsschiffe auf der Themse gerieten in Brand. — Aufklärungsflugzeuge griffen am gestrigen Tage einen stark gesicherten Geleitzug erfolgreich an. Ein Handelsschiff von rund 7000 BRT wurde versenkt. Zwei weitere Schiffe von insgesamt etwa 10 000 BRT wurden durch Bombenwurf schwer beschädigt. — Bei einem Jagdvorstoß gegen Südengland verlor der Feind in Luftkämpfen 3 Flugzeuge vom Muster Spitfire. — In Nordafrika schoß deutsche Flakartillerie ein britisches Kampfflugzeug ab. — Der Gegner flog in der Nacht zum 20. 3. nur mit wenigen Flugzeugen in Westdeutschland ein. Durch Abwurf einer geringen Zahl von Spreng- und Brandbomben wurde lediglich Gebäudeschaden im Wohnviertel einer Stadt hervorgerufen. — Die Verluste des Gegners am gestrigen Tage betragen vier Flugzeuge; eigene Flugzeugverluste sind nicht eingetreten.

Berlin, 21. 3. 41. (DNB.) Oberk. d. Wehrmacht: Die Luftwaffe griff in der letzten Nacht mit stärkeren Kampffliegerkräften den Hafen von Plymouth erfolgreich an. Besonders gute Sichtverhältnisse erleichterten den gezielten Bombenwurf und führten zu einer vorzüglichen Trefferlage. In den Hafen- und Dockanlagen entstanden Großfeuer. Mehrere Schiffe gerieten in Brand. Das Marineyerpflegungsamt wurde schwer beschädigt. Andere Kampfflugzeuge belegten abermals London mit Bomben. — Im Laufe des 20. 3. erzielten Aufklärungsflugzeuge auf Flugplätzen in Südengland Bombenvoll-

treffer in Hallen und Unterkünften. Bei Abwürfen aus nur 100 m Höhe wurden Bombeneinschläge in unmittelbarer Nähe einer größeren Zahl abgestellter Jagdflugzeuge beobachtet. Ein weiterer Angriff mit guter Wirkung richtete sich gegen den Hafen Clacton on Sea. — Vor der britischen Südostküste versank ein Frachtdampfer von 8000 BRT nach drei Bombeneinschlägen auf Heck und Vorschiff. Bei dem im gestrigen Wehrmachtsbericht gemeldeten Angriff auf einen Geleitzug wurde noch ein viertes Handelsschiff von 6000 BRT in Brand geworfen. — Ein Minenräumboot schoß in der Nordsee ein britisches Flugzeug ab. — Der Feind flog in der vergangenen Nacht in das Reichsgebiet nicht ein.

Berlin, 22. 3. 41. (DNB.) Oberk. d. Wehrmacht: Im Verlauf des gestrigen Tages fügte auch die Luftwaffe der feindlichen Schiffahrt erheblichen Schaden zu. Insgesamt fielen etwa 31 000 BRT Schiffsraum der Vernichtung anheim. Weitere 6000 BRT wurden schwer beschädigt. — So griffen nördlich Kreta deutsche Kampfflugzeuge in den Nachmittagsstunden einen gesicherten Geleitzug mit großem Erfolg an. Ein Tanker modernster Bauart von 12 000 BRT stand nach zwei Volltreffern in Flammen und muß als verloren betrachtet werden. Ein zweites Schiff von 8000 BRT brach durch einen Bombentreffer mittschiffs in zwei Teile auseinander. Ein drittes Handelsschiff von 6000 BRT geriet in Brand. — In den Gewässern um Malta erhielt ein englischer Zerstörer einen Bombentreffer auf das Vorderschiff. — Im Seegebiet um England versenkten Kampfflugzeuge im Bristolkanal südostwärts Pembroke ein Handelsschiff von 4000 BRT und einen Tanker von 4000 BRT. — Ferner sank südostwärts Aldebourgh ein weiteres Handelsschiff von rund 3000 BRT nach Bombentreffer. — Stärkere Kampfkräfte belegten in der Nacht zum 22. 3. abermals die Hafen- und Dockanlagen von Plymouth mit Bomben aller Kaliber. Ausgebreitete Brände entstanden vor allem im Südteil des Hafens. Die in der vorhergehenden Nacht erzielte Wirkung wurde durch diesen Angriff noch erheblich verstärkt. — Über dem Reichsgebiet fand bei Tag und bei Nacht keinerlei Kampftätigkeit des Feindes statt. Flakartillerie schoß zwei feindliche Flugzeuge, Nachtjäger und ein Minenräumboot je ein feindliches Flugzeug ab. Der Feind verlor ferner am gestrigen Tage in Luftkämpfen zwei Jagdflugzeuge vom Muster Hurricane. Die Verluste des Gegners betrugen damit am 22. 3. insgesamt 6 Flugzeuge, denen zwei eigene Flugzeugverluste gegenüberstehen.

Berlin, 23. 3. 41. (DNB.) Oberk. d. Wehrmacht: Leichte Kampfflugzeuge griffen gestern die Hafenanlagen von Clochester und Peterhead mit guter Wirkung an. Im St. Georgskanal sank ein Frachter von 3000 BRT nach Bombeneinschlag mittschiffs. Ostwärts Oxfordness wurde ein Dampfer durch Bombenwurf schwer beschädigt. Vor der britischen Südküste wurden Minenräumboote erfolgreich angegriffen. — Unter dem Begleitschutz von Jagdflugzeugen bombardierte ein deutscher Kampfverband in den Nachmittagsstunden des 22. 3. den Hafen von La Valetta auf Malta. Auf Schiffen und Flakstellungen wurden Volltreffer beobachtet. In Luftkämpfen, die sich während dieses Angriffes entwickelten, schössen deutsche Jäger 7 Jagdflugzeuge vom Muster Hurricane ohne eigene Verluste ab. In den Abendstunden wurde der Hafen von La Valetta abermals angegriffen. — Deutsche und italienische Zerstörerflugzeuge schössen bei Agedabia in Nordafrika feindliche Flugzeuge in Brand und griffen Truppenansammlungen mit Bomben und Bordwaffen mit sichtbarem Erfolg an. — Im Seegebiet südlich Kreta stellten deutsche Kampfflugzeuge einen stark gesicherten Geleitzug. Sie erzielten im Tiefangriff zwei Treffer mittschiffs auf einem Dampfer von 6000 BRT, worauf das Schiff brennend liegen blieb. Zwei weitere Schiffe dieses Geleitzuges wurden beschädigt. — Ein Handelsschiff von 5000 BRT wurde südwestlich Cypern durch ein deutsches Kampfflugzeug so schwer beschädigt, daß mit seinem Verlust zu rechnen ist. — Ein Vorpostenboot schoß vor der norwegischen Küste ein britisches Bombenflugzeug vom Muster Bristol-Blenheim ab. — Der Feind flog weder bei Tage noch in der Nacht in das Reichsgebiet ein. — Die Verluste des Gegners betrugen am 22. 3. acht Flugzeuge. Ein eigenes Flugzeug ist überfällig.

Berlin, 24. 3. 41. (DNB.) Oberk. d. Wehrmacht: Die Luftwaffe führte den Kampf gegen die britische Schiffahrt in der Nordsee, im Atlantik und im Mittelmeer erfolgreich fort. Aufklärungsflugzeuge versenkten bei den Orkneys- und bei den Faröer-Inseln zwei kleinere Handelsschiffe von zusammen etwa 2500 BRT. Im Seegebiet der Shetland-Inseln wurde ein bewaffnetes Handelsschiff von 6000 BRT. im Tiefangriff erfolgreich bekämpft. — Im Mittelmeergebiet griffen deutsche Flugzeuge südlich Kreta zwei britiche Handelsschiffe von je 6000 BRT, darunter einen Tanker, an. Das Tankschiff wurde in sinkendem Zustand beobachtet. Das zweite Handelsschiff blieb mit schweren Beschädigungen liegen. — Am 23. 3. wurden zwei erfolgreiche Angriffe durch Sturz-

PATENTSAMMLUNG

1941

des

Band IX

Nr. 3

Inhalt: 702262, 642, 822, 873, 926; 703135, 218, 261, 375, 376, 553,

Flugwerk für Flugzeuge mit Kraftantrieb (Gr. 3—24).

h Pat- 702642 v. 23. 9. 38, veröff. 12. U U05 2 4L Dr.„Ing, e h Dr. phii. h. c. Ernst

Heinkel, Warnemünde'). Bruchfeste Vollsichtkanzel für Flug2enge.

Patentansprüche :

1. Druckfeste Vollsichtkanzel für Flugzeuge mit doppelwandiger Verglasung, gekennzeichnet durch die Vereinigung einer an sich bekannten, aus einem Stück bestehenden Kunstharzkuppel als druckdichte Außenwand mit einer ebenfalls bekannten, aus in einem Rahmen eingesetzten Einzelscheiben bestehenden Kuppel als Innenwand.

2. Druckfeste Vollsichtkanzel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von geschliffenem Spiegelglas oder Mehrschichtenglas als ebene Einsatzscheiben.

b3

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dient, die eine über die Länge der Haube und ihres Bewegungsbereiches sich erstreckende Länge aufweist.

3. Befestigungsvorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Befestigungsseiten der Haube an dem einen Bauteil drehbar gelagerte Halteglieder angeordnet sind, die in den beiden Endlagen mit Sperrgliedern am anderen Bauteil in oder außer Eingriff gelangen.

4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Halteglied eine Drehwelle (12) dient, die mit Schulterflächen (13) für den Eingriff von an dem anderen Bauteil angeordneten, hakenartig ausgebildeten Befestigungsmitteln versehen ist.

*) Erfinder: Dr.-Ing. habil. Kurt Matthaes, Seestadt Rostock.

Pat. 703553 v. 5. 12. 37, veröff. 11. 3. ' 41. Henschel Flugzeug-Werke A. G., Schönefeld, Kr. Teltow*). Befestigungsvor-rich tung für verschiebbare Abwarfhauben an Flugzeugen.

Patentansprüche : I. Befestigungsvorrichtung für verschiebbare Ab-wurfhauben an Flugzeugen mit am Rumpfkantenprofil angeordneten, Teile der Haube umfassenden Haltegliedern, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise über eine Gleitrippe (8, 14)) an der

b 4o4Pat 702926 v- 20- 12- 38> veröff. 24.

2. 41. Arado Flugzeugwerke G. m. b. IL, Potsdam*). Einrichtung zum Absaugen der Grenzschicht an Flugzeugtragflügeln. Patentanspruch: Einrichtung zum Absaugen der Grenzschicht an Flugzeugtragflügeln mittels eines Luftförderers, der an über den Querruderbereich und mindestens einen Teil der übrigen Tragflächenspannweite reichende, mit Kammern verbundene und nebeneinanderliegende Absaugöffnungen angeschlossen ist, von denen je eine Leitung zu einem Sammelkörper mit Vorrichtung zum Einstellen

der Fördermenge der Einzelleitungen führt, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der im Bereich der Querruder angeordneten Absaugöffnungnen durch eine Versteilvorrichtung relativ zu dem Querschnitt der anderen Absaugöffnungen veränderbar ist.

Haube greifenden, gleichzeitig als Gleitführung dienenden Halteglieder (5, 9, 12) zur Freigabe der Haube beweglich angeordnet und mit einer gemeinsamen Betätigungseinrichtung (19, 11, 16 bis 18) versehen sind.

2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine in Schrägschlitzen (10) längs verschieblich geführte Schiene (9) als Halteglied

*) Erfinder: Aug. Bringewald, Augsburg, H. J. Molzahn, Berlin-Grünau, Otto Oeckl, Berlin-Schöneberg und Emil Ostendorf, Berlin-Oberschöneweide.

*) Erfinder: Franz Mayer, Brandenburg, Havel.

U A Pat. 702873 v. 8. 10. 38, veröff. 19. U **08 2 41 Focke-Wulf Flugzeugbau G. m. b. Ii., Bremen, Flughafen*). Einrichtung zur Verbesserung der Auftriebsbeiuerie von Tragflügeln.

Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Verbesserung der Auftriebswerte von Flugzeugtragflügeln, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: Ein in an sich bekannter

*) Erfinder: Dipl.-Ing. Kurt Tank, Bremen.

Weise aus dem windschnittigen Profil des Hauptflügels aus- und einfahrbarer Hilfsflügel legt sich, in ausgefahrener Stellung über die Hinterkante des Hauptflügels hinausragend, spaltlos an den Tragflügel an, so daß beide Flügel ein gemeinsames Qesamtprofil bilden, während er in gleichfalls bekannter Weise im eingefahrenen Zustand innerhalb der windschnittigen Begren-zungsfläche des Tragflügels liegt, derart, daß die Begrenzungsfläche des Hilfsflügels bündig und absatzlos mit der Außenfläche des Tragflügels verläuft. Bei ausge-fahrendem Halfsflügel wird die Grenzschicht der an der Saugseite des so gebildeten Gesamtflügels verlaufenden Strömungsluft in an sich bekannter Weise in der Nähe der Hinterkante des Hauptflügels in den Flügel abgesaugt.

2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei eingefahrenem Hilfsflügel die zur Absaugung der Grenzschicht vorgegsehenen Öffnungen verschlossen sind, derart, daß die Anlageflächen diese Öffnungen verdecken.

3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Nähe der Hinterkante des Hauptflügels angeordnete Absaugöffnung bezw. -Öffnungen an der Unterseite desselben angebracht sind.

4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsflügel im ausgefahrenen Zustand den Hauptflügel in Flugrichtimg vor den Ansaugöffnungen (4) berührt, derart, daß zwischen Hilfs- und Hauptflügel ein zu den Absaugöffnungen führender Trichter gebildet wird.

5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsflügelnase eine von der strömungstechnisch günstigsten Querschnittsform abweichende, vorzugsweise keilförmige Quer-schnittsform aufweist, derart, daß bei ausgefahrenem Hilfsflügel ein zu den Absaugöffnungen führender Trichter gebildet wird.

U C Pat. 702822 v. 22. 2. 39, veröff. 17.

^06 2 41 junkers Flugzeug- und -Motorenwerke Akt.-Ges., Dessau"). Verfahren und Vorrichtung sam Anbringen von Abdeckplatten (Klappen) an Fing2engteilen, Patentansprüche:

1. Verfahren zum Anbringen von Abdeckplatten (Klappen) an Flugzeugteilen, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einsetzen von Abdeckplatten zwecks Festlegung der Versteifungs- und Auflageteile an der Durchbruchstelle des Flugzeugteils eine die Stelle der Ab-deckplatte einnehmende Hilfsvorrichtung, die mit den

*) Erfinder: Dipl.-Ing. Victor Eckhardt und Karl Lingner, Dessau.

Auflage- und zweckmäßigerweise auch mit den Versteifungsteilen zusammenzuspannen ist, benutzt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegungsarbeit für Auflageteile und gegebenenfalls Versteifungsglieder durch zweckmäßig in der während der Durchführung dieser Arbeit mit den genannnten Teile zusammengespannten Hilfsvorrichtung vorgesehene Durchbrüche erfolgt, welche die freie Zugänglichkeit in das Innere des Flugzeugteils gestatten.

3 .Vorrichtung zur Durchführung: des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Hilfsvorrichtung in den Abmesssungen der Ab-deckplatte, welche während der Festlegungsarbeit für die Auflage- und Versteifungsteile für die Abdeck-platte an deren Stelle mit den genannten Teilen zusammengespannt ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsvorrichtung rahmenartig gestaltet ist und die äußere Randgestaltung der später ihre Stelle einnehmenden Abdeckplatte aufweist, während im inneren Bereich Durchbrüche vorgesehen sind.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die rahmenartige Hilfsvorrichtung aus Leichtbaustoff besteht und derart versteift ist, daß während der Festlegungsarbeit der von ihr getragenen Teile keine Form- und Lageänderungen im Auflage- und Befestigungsflansch für die Abdeckplatte auftreten.

b5c6

Pat. 703261 v. 15. 6. 39, veröff. 5. 3. 41. Dornier-Werke G. m. b. IL, Friedrichshafen1). Verfahren mir Anfertigung von Biege-, Zuschneide- und Bohrschablonen für Bnmpfspanten, Qnerriegel und ähnliche Banteile für Flugzeuge.

*) Erfinder: Dr.-Ing. Alois Spieß, Friedrichshafen.

Patentansprüche:

1. Verfahren zur Anfertigung von Biege-, Zuschneide-und Bohrschablonen für Rumpfspanten, Querriegel und ähnliche Bauteile für Flugzeuge unter Benutzung eines Lehrgerüstes, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Herstellung der Schablonen dienenden Stahlbänder auf den entsprechenden Spantteilen des Lehrgerätes aufgespannt werden und durch Anschweißung eines Steges und zwischen Stahlband und Steg liegender Eckbleche formhaltig versteift werden.

2. Nach dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellte Biege-, Zuschneide- und Bohrschablonen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenfläche der Schablone in gewissen Abständen Anlageklötze beispielsweise aus Kunstharzpreßstoff angebracht sind,, deren senkrechte Innenfläche als Anlagefläche für die zu biegenden Spante dient.

fl 1 9oo Pat 702262 v- ! 10- 36> veröff. 24. 13 I j£02 2 41 Siemens Apparate und Maschinen G. m. b. IL, Berlin5*). Kreiselgerät.

Patentansprüche: 1. Schaltvorrichtung an einem als Richtgeber für die Selbststeuereinrichtung eines Fahrzeuges, insbesondere Luftfahrzeuges, dienenden Kreiselgerät mit von einer Handhabe einrückbarer Feststellvorrichtung für seine Präzessionsachse, dadurch gekennzeichnet, daß ein in an sich bekannter Weise von der gleichen Handhabe betätigter Schalter zur Ein- und Ausschaltung der Selbststeuereinrichtung von einem zwischen der Handhabe, z.B.Stößel, und dem Festhalteteil der Präzessionsachse liegenden Verschiebungsteil der Feststellvor-

Relais derart verstellt wird, daß der Kurzschluß im Druckmittelstromkreis aufgehoben ist.

richtung in solchem Sinne abhängig von der Bewegung dieses Teils steuerbar ist. daß das Ausschalten der Selbststeuereinrichtung zu Beginn der Feststellung der Präzessionsachse bewirkenden Schiebebewegung und das Einschalten der Selbststeuereinrichtung erst nach völliger Freigabe der Präzessionsachse (am Ende der die Freigabe bewirkenden Verschiebung) erfolgt.

2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 an einem als Richtgeber einer Selbststeuereinrichtung mit hydraulischem Servomotor dienenden Kreiselgerät, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter zur Ein- und Ausschaltung der Selbststeuereinrichtung in dem Stromkreis eines in Einstellverbindung mit einem im Druckmittel-stromkreis zwischen Servomotor und Steuerventil angeordneten Kuppelventil stehenden Relais liegt und in seiner Ausschaltstellung das Kuppelventil so steht, daß der Druckmittelstromkreis für den Servomotor kurzgeschlossen ist, während in der Einschaltstellung des Schalters das Kuppelventil durch Ansprechen des

b!5o4,PaL

703375 v. 12. 1. 39, veröff. 7. 3. 4L Gerhard Fieseier Werke G. in. b. IL, Kassel und Gerhard Fieseier, Kassel-Wilhelmshöhe:). Steuerfläche für Luftfahrzeuge.

Patentansprüche: 1. Steuerfläche für Luftfahrzeuge, die gebildet ist aus der über die Hinterkante des sie tragenden Bauteils hinausgeführten Beplankung, gekennzeichnet durch

in ihrer Länge verstellbare und feststellbare oder federnde Zugbolzen (i) zum Regeln des Bremsdrucks.

2. Steuerfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum in der Steuerfläche mit Schwammgummi oder gleichartigem Werkstoff ausge-gosssen ist.

*) Erfinder: Max Weber, Kassel.

b 22o2 Pat 703218 v- la 4- 35' veröff.

5. 3. 41. Siemens Apparate und

*) Erfinder: Johannes Thiry, Berlin-Charlottenburg und Dipl.-Ing. Heinr. Roland, Berlin-Steglitz.

Maschinen G. m. b. IL, Berlin'). Gefechtsstand für Fahrzeuge.

Patentansprüche :

1. Qefechtsstand für Fahrzeuge, insbesondere Luftfahrzeuge, in dem der Waffe beim Seitenrichten mit Rücksicht auf durch Bauteile des Fahrzeuges sich ergebende Hindernisse zwangsläufig eine die letzteren in der Höhenrichtung überbrückende Kippbewegung erteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Waffe an einem auf einer kurvenförmigen Fahrbahn (5) mit kreisförmigem Profil gleitenden Wagen (4) befestigt ist, dessen Qleitglieder, vorzugsweise Rollen (6, 7), das Profil der Bahn um mehr als 180° umgreifen und daß zur Erzwingung der Kippbewegung eine der Fahrbahn des Wagens folgende Leitführung (8) vorgesehen ist.

2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Wagens an der aus einer Stange gebildeten Fahrbahn (5) ein oder mehrere (vorzugsweise zwei) Sätze (6 bzw. 7) von je drei über das Stangenprofil gegeneinander um etwa 120° versetzten Rollen dienen.

(Hier folgen Ansprüche 3—7). —

2. Schwenkarmlafette nach Anspruch L dadurch gekennzeichnet, daß am Griff (20) des Schwenkarmes (1) ein Hebel (21) zum Auslösen des Sperrgliedes (11) vorgesehen ist.

h QA<si Pat 703135 v. 12. 12. 37, veröff. U 1. 3. 4L Dornier-Werke G. m. b. H.

und Dr.-Ing. e. h. Claude Dornier, Friedrichshafen*) Auf Biegung beanspruchter Hohlkörper für Fingsenge.

Patentansprüche:

1. Auf Biegung .beanspruchter Hohlkörper für Flugzeuge, beispielsweise Tragflügel, Rumpf, Boot o. dgl., mit einer Außenhaut, welche aus zwei im Verhältnis zur Gesamtdicke der Haut dünnen Platten mit zwischen diesen befestigten Abstandhaltern aus druckfestem Stoff besteht, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Abstand der dünnen Platten gleich mindestens der doppelten Summe ihrer beiden Blechstärken der Querschnitt der Abstandhalter etwa gleich oder größer ist als der der zugehörigen Teile der dünnen Platten.

2. Hohlkörper nach Anspruch 1, dadurch gekenn-

*) Eugen Blattmann, Berlin-Steglitz.

h 99m Pat- 703376 v. 11. 4. 37, veröff. U 7 3> 41 Henschel Flugzeug-Werke

A. G., Schönefeld, Kr. Teltow"). Schwenk-armlafette für Schnellfeuern)äffen in Flugzeugen, die über Hebelgestänge mit einem Gegengewicht verbunden ist.

Patentansprüche : 1. Schwenkarmlafette für Schnellfeuerwaffen in Flugzeugen, bei der ein die Waffe tragender, um eine parallel zur Flugzeuglängsachse liegende Achse schwenkbarer und über ein Hebelgestänge mit einem Gegengewicht für den Massenausgleich verbundener Arm in der Ruhestellung der Waffe an einer Zurreinrichtimg festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß

fibb. i

ein die Zurreinrichtung (10) von Hand bedienbares, bewegliches Verriegelungsglied (11) mit dem Sperrglied (17) einer am Gegengewicht (6) befestigten und dieses in der Endstellung sichernden Verriegelungsvorrichtung (15) zwangsläufig verbunden ist.

*) Erfinder: Fritz Borchert, Saalfeld, Berlin-Adlershof.

zeichnet, daß entsprechend den zu erwartenden Beanspruchungen die Entfernung, die Breite und Dicke oder eine oder zwei von diesen Abmessungen der distanz-haltenden Streifen an den verschiedenen Stellen des Umfanges verschieden bemessen wird.

3. Hohlkörper nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Distanzkörper bildenden Streifen an Stellen, an denen eine Anhäufung von Niet- oder Schraubenlöchern zu erwarten ist, knotenblechartig verbreitert sind.

4. Hohlkörper nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an Stellen, wo zusätzliche Träger an den Hohlkörper angeschlosssen werden, Abstandhalter zwischen den dünnen Platten angeordnet sind.

Berlin-Britz und Emil

*) Erfinder: Dr.-Ing. e.h. Claude Dornier, Friedrichshafen.

Pat.-Samml. Nr. 3 wurde im „FLUGSPORT" XXXIII., Heft 7, am 2. 4. 1941 veröffentlicht

kampfverbände auf den Hafen von La Valetta durchgeführt. Fünf große Fracht- und Fahrgastschiffe wurden von Bomben schweren und schwersten Kalibers getroffen. Ferner erhielt ein leichter Kreuzer im Hafen von La Valetta drei schwere Volltreffer. Hafenanlagen und ein Öllager wurden zerstört. — Italienische Jagdflugzeuge, die zusammen mit deutschen Jägern die Angriffe gegen La Valetta sicherten, schössen in Luftkämpfen vier feindliche Flugzeuge vom Muster Hurricane ab. — In Nordafrika griffen deutsche Aufklärungsflugzeuge Truppenansammlungen des Feindes mit Bomben und Bordwaffen an. Auf einem Bahnhof wurden Treibstoffvorräte beim Ausladen in Brand geschossen. Das dadurch entstehende Großfeuer konnte beim Abflug noch aus einer Entfernung von über 100 km beobachtet werden. —■ Von drei feindlichen Kampfflugzeugen, die gegen Abend des 23. 3. die holländische Küste anflogen, wurden zwei Flugzeuge vom Muster Bristol-Blenheim durch Jäger im Luftkampf abgeschossen. — Der Gegner flog in der letzten Nacht nach Norddeutschland ein und griff die Hauptstadt an. In verschiedenen Wohnbezirken Berlins wurden Brand- und Sprengbomben aus großer Höhe geworfen, die an einigen Stellen Dachstuhlbrände verursachten. Militärischer Schaden ist nicht eingetreten. Von der Bevölkerung wurden einige Personen getötet und mehrere verletzt, die sich außerhalb der Luftschutzräume aufhielten. — Der Feind verlor außer den vier im Mittelmeer abgeschossenen Jagdflugzeugen drei weitere Flugzeuge. Sechs eigene Flugzeuge werden vermißt.

Berlin, 25. 3. 41. (DNB.) Oberk. d. Wehrmacht: In der Nordsee schoß ein Torpedoboot ein Flugzeug vom Muster Bristol Blenheim ab. — Deutsche Aufklärungsflugzeuge griffen in Südengland drei Flugplätze wirkungsvoll an. In Hallen, Baracken und Unterkünften entstanden heftige Brände und nachhaltige Zerstörungen. Im Tiefangriff wurden abgestellte Jagd- und Bombenflugzeuge mit Bordwaffen beschossen. — Im Mittelmeer bekämpften deutsche Kampfflugzeuge südlich Kreta einen stark gesicherten feindlichen Geleitzug. Hierbei wurden 2 große Frachtschiffe von je etwa 8000 BRT schwer beschädigt. Gegen stärkste Abwehr führten deutsche Kampfflugzeuge Angriffe auf die Hafenanlagen von La Valetta durch. Zahlreiche Bombeneinschläge auf ankernden Schiffen und Verladeeinrichtungen wurden beobachtet. — Im Seegebiet südwestlich Kreta wurde ein schwerer Bombentreffer auf einem britischen Schlachtschiff erzielt und ein feindliches Vorpostenboot durch Luftangriff vernichtet. — Der nach dem Wehrmachtsbericht vom 24. 3. in sinkendem Zustand beobachtete Tanker von etwa 6000 BRT ist als das 10 000 BRT große Tankschiff „Sulheim" festgestellt worden. — Über Südengland vernichteten deutsche Kampfflugzeuge 6 Sperrballone. — Der Feind flog weder bei Tage noch in der Nacht nach Deutschland ein.

Berlin, 26. 3. 41. (DNB.) Oberk. d. Wehrmacht: Die Luftwaffe vernichtete am 25. 3. im Seegebiet um England 5000 BRT und beschädigte rund 15 000 BRT feindlichen Handelsschiffsraum. Es wurden versenkt ein Handelsschiff von 2000 BRT ostwärts Clactin on Sea durch Bombentreffer, ein zweites von 3000 BRT am Eingang des Bristol-Kanals. Ein Schiff von 8000 BRT wurde vor Great Yarmouth in Brand geworfen. Ein Dampfer von 4000 BRT blieb nördlich Newquay nach Tiefangriff mit Schlagseite liegen. Bei den Faröerinseln wurde ein weiteres Handelsschiff von etwa 3000 BRT getroffen. — In Südengland bombardierte ein Kampfflugzeug die Gaswerksanlagen einer Industriestadt mit guter Wirkung. — Bei Luftkämpfen über der englischen Südküste verlor der Gegner ein Jagdflugzeug vom Muster Spitfire. — In der

Die Oase Giarabub, die die italienische Besatzung heldenhaft verteidigte.

Archiv Flugsport

Nordsee schoß ein Vorpostenboot ein angreifendes feindliches Torpedoflugzeug ab. — Der Feind flog in der vergangenen Nacht weder in das Reichsgebiet noch in die besetzten Gebiete ein.

Italien.

Rom, 12. 3. 41. (DNB.) Hauptquartier d. Wehnnacht: Griech. Front: Unsere Luftgeschwader haben im Verlauf des gestrigen Tages und in der Nacht mit Aktionen kontinuierlichen Charakters feindliche Verpflegungsstützpunkte, militärische Werke und Stellungen, Batterien und Truppen angegriffen. In Luftkämpfen wurden zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen. Zwei eigene Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt. — In der Nacht zum 11. 3. haben Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps militärische Werke Maltas bombardiert. — Nordafrika: Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps haben britische Quartiere und Kraftwagen bombardiert. — Der Feind hat in der Nacht zum 11. 3. einen Luftangriff auf Tripolis unternommen. Keine Opfer, leichter Schaden. — Im Äg. Meer haben feindliche Flugzeuge unsere Flugstützpunkte auf der Insel Rhodos angegriffen, ein Verwundeter, einiger Schaden. — Ostafrika: Unsere Luftwaffe hat im Somali-Abschnitt feindliche Streitkräfte mit Splitterbomben belegt, wobei ausgedehnte Brände entstanden. Feindliche Flugzeuge haben einige Ortschaften Eritreas bombardiert, ohne nennenswerten Schaden anzurichten.

Rom, 13. 3. 41. (DNB.) Hauptquartier d. Wehrmacht: Griech. Front: Unsere Luftwaffe hat einen wichtigen feindlichen Flottenstützpunkt bombardiert. — Eigene und deutsche Flugzeuge haben in nächtlichen Aktionen die Hafenanlagen von La Valetta (Malta) angegriffen. — Nordafrika: Unsere Flugzeuge haben Flotten- und Flugzeugstützpunkte in der Cyrenaika angegriffen. — Abteilungen des deutschen Fliegerkorps haben Zeltlager und britische motorisierte Abteilungen mit Bomben und MG-Feuer belegt. — Ostafrika: Der Feind führte Einflüge gegen einige Ortschaften in Eritrea aus, ohne Schaden anzurichten.

Rom, 14. 3. 41. (DNB.) Hauptquartier d. Wehrmacht: Griech. Front: Zahlreiche Luftverbände haben in aufeinanderfolgenden Wellen feindliche Verteidigungsstellungen und Truppen angegriffen. Es wurde außerdem ein wichtiger griechischer Flottenstützpunkt bombardiert. Fünf feindliche Flugzeuge wurden von einem unserer Jägerverbände abgeschossen. Drei unserer Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt. — In den Morgenstunden des 13. 3. haben feindliche Torpedoflugzeuge versucht, im Hafen von Valona vor Anker liegende italienische Dampfer anzugreifen. Von heftigem Abwehrfeuer der Marineflak empfangen, konnten nur zwei Torpedoflugzeuge zum Angriff kommen, wurden aber beide abgeschossen. Die Besatzungen wurden gefangengenommen. Ein einziger Dampfer wurde beschädigt. — Abteilungen des deutschen Fliegerkorps haben in der Nacht zum 13. 3. Flugzeug- und Flottenstützpunkte in der Marmarica angegriffen. Am Boden stehende Flugzeuge, Kraftwagen und Stellungen verschiedener Art wurden zerstört. — Feindliche Flugzeuge haben einen Bombenangriff bei Nacht auf Tripolis durchgeführt; leichter Schaden. — Unsere Luftverbände haben Flugzeug- und Flottenstützpunkte auf der Insel Kreta bombardiert. — In der Nacht zum 13. 3. haben britische Flugzeuge Brand- und Sprengbomben auf einige Dörfer und auf ein Kloster auf der Insel Rodos abgeworfen. Es wurden zwei Eingeborene getötet und zwei verwundet. Einiger Schaden an Wohnhäusern. — Ostafrika: Im oberen Sudan haben unsere Flugzeuge Kraftwagen und Truppen bombardiert.

Rom, 15. 3. 41. (DNB.) Hauptquartier d. Wehrmacht: Griech. Front: In der Nacht zum 14. und am 14. 3. selbst haben Verbände unserer Luftwaffe zu wiederholten Malen Fahrstraßen, feindliche Stellungen, Batterien und Truppen angegriffen. In Luftkämpfen wurden vier feindliche Flugzeuge abgeschossen. Zwei unserer Jagdflugzeuge sind an ihren Stützpunkt nicht zurückgekehrt. — Cyrenaika: Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps haben am 13. 3. feindliche motorisierte Abteilungen mit Bomben und MG.-Feuer belegt. — Ostafrika: An der Südfront haben unsere Flugzeuge auf Lastwagen herangebrachte englische Truppen auf der Straße Gorrahei—Dagabur mit Sprengbomben und MG.-Feuer belegt. — Ostafrika: An der Nordfront Aktionen der feindlichen Luftwaffe auf Keren und andere Ortschaften Eritreas.

Rom, 16. 3. 41. (DNB.) Hauptquartier d. Wehrmacht: Griech. Front: Abteilungen unserer Luftwaffe haben einen wichtigen griechischen Flugstützpunkt bombardiert. Des weiteren wurden feindliche Truppen mit Splitterbomben angegriffen. — Am Nachmittag des 15. 3. haben feindliche Flugzeuge Valona bombardiert. Es entstand leichter

Schaden. Ein feindliches Flugzeug wurde abgeschossen. — Nordafrika: Britische Kraftwagenansammlungen in der Umgebung von Agedabia wurden von deutschen Verbänden bombardiert. — Ostafrika: Der Feind unternahm des weiteren Luftangriffe gegen Abrascico (Eritrea), die einigen Schaden anrichteten, auf Diredaua, wo kein Schaden entstand, sowie im Abschnitt von Keren, wo ein feindliches Flugzeug durch Gewehrfeuer abgeschossen wurde.

Rom, 17. 3. 41. (DNB.) Hauptquartier d. Wehrmacht: Griech. Front: Unsere Flugzeuge haben feindliche Truppen mit Sprengbomben belegt. Englische Flugzeuge haben einen unserer Luftstützpunkte angegriffen. Unsere sofort eingesetzten Jäger haben ein Wellington-Flugzeug abgeschossen. — Deutsche Jagdflugzeuge schössen bei einer Aktion gegen Malta eine Hurricane ab. — Nordafrika: Verschiedene Kraftwagenparks wurden durch deutsche Flugzeuge angegriffen. — Ostafrika: Im Verlaufe des feindlichen Einfluges auf Diredaua, der im Wehrmachtsbericht vom Sonntag erwähnt wurde, haben unsere Jäger zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen. Zwei weitere Flugzeuge wurden im Abschnitt von Keren abgeschossen. — In der Nacht zum 15. 3. torpedierte ein englisches Torpedoflugzeug im Hafen von Valona ein für die Einschiffung von Verwundeten bereitliegendes Lazarettschiff. Die entstandenen Verluste sind außerordentlich gering.

Rom, 18. 3. 41. (DNB.) Hauptquartier d. Wehrmacht: Griech. Front: Unsere Flugzeuge haben feindliche Flugzeugstützpunkte mit Bomben und MG.-Feuer belegt. — Am 16. 3. haben Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps eine im östlichen Mittelmeer auf Fahrt befindliche Flottenformation angegriffen. Bei dieser Aktion wurden zwei Schlachtschiffe mit Torpedos getroffen. — Nordafrika: Unsere Bomber haben motorisierte Kampfmittel, Brennstofflager und die Anlagen eines feindlichen Stützpunktes ^getroffen. — In der Nacht zum 17. 3. haben feindliche Flugzeuge einen Luftangriff auf Tripolis durchgeführt. Einige Verwundete und Schäden an Wohnhäusern.— Ostafrika: Im Luftkampf'haben unsere Jäger ein englisches Flugzeug abgeschossen. Ein, eigenes Flugzeug ist nicht zu seinem Stützpunkt zurückgekehrt. — Britische Luftangriffe auf einen unserer Stützpunkte haben einigen Schaden verursacht.

Rom, 19. 3. 41. (DNB.) Hauptquartier d. Wehrmacht: Nordafrika: Unsere Flugzeuge bombardierten feindliche motorisierte Einheiten und Truppen. — Ostafrika: Einer unserer Jagdverbände hat im Überraschungsangriff auf einen feindlichen Luftstützpunkt acht englische Flugzeuge vernichtet.

Rom, 20. 3. 41. (DNB.) Hauptquartier d. Wehrmacht: Unsere Flugzeuge haben im Tiefflug Straßen, Autokolonnen, Truppenlager und feindliche Depots angegriffen. — Während der feindlichen Luftaktionen während der letzten Tage gegen Valona wurde ein weiteres englisches Flugzeug abgeschossen, dessen Trümmer auf der Insel Saseno aufgefunden wurden. — Nordafrika: Unsere Flugzeuge haben den feindlichen Luftstützpunkt von Berka (Bengasi) bombardiert. — Deutsche Fliegerverbände haben verschiedene Stellungen und feindliche Anlagen angegriffen. — In der Nacht zum 19. 3. hat der Feind einen Einflug auf Tripolis unternommen, wo einige Tote und Verwundete zu beklagen sind und einiger Schaden angerichtet wurde. Ein feindliches Flugzeug wurde von der Luftabwehr brennend abgeschossen. Ein anderes Flugzeug wurde in der Umgebung von Nufilia von der deutschen Luftabwehr abgeschossen. Der Pilot wurde gefangengenommen. — Im Äg. Meer sind unsere Flugzeuge mit einem feindlichen Jagdverband zusammengestoßen. Ein Flugzeug vom Muster Hurricane wurde abgeschossen. Einer unserer Bomber ist nicht zum Stützpunkt zurückgekehrt. — Ostafrika: Unsere Luftwaffe hat sich besonders ausgezeichnet, indem sie die feindliche Artillerie mit Bomben und Splitterbomben belegte und Truppen und Kraftwagen unter MG.-Feuer nahm. — Unsere Bomber haben den Luftstützpunkt von Agorda getroffen, wodurch große Brände entstanden. — Außer den im gestrigen Wehrmachtsbericht genannten zerstörten feindlichen Flugzeugen wurden weitere vier feindliche Jäger abgeschossen.

Rom, 21. 3. 41. (DNB.) Hauptquartier d. Wehrmacht: Griech. Front: Unsere Flugzeuge haben feindliche Truppen und Verteidigungsanlagen im Tiefflug bombardiert und mit MG.-Feuer bestrichen. — Nordafrika: In der Cyrenaika haben unsere Flugzeuge den Flottenstützpunkt Bengasi bombardiert. — Im Luftraum der Syrte hat die deutsche Luftabwehr am 19. 3. ein Flugzeug vom Muster Wellington abgeschossen. Die Besatzung wurde gefangengenommen. — Einer unserer Luftverbände hat den Flottenstützpunkt Suda (Kreta) bombardiert, wobei die im Hafen liegenden Schiffe Volltreffer erhielten. Unsere Jäger haben ein Flugzeug vom Muster Hurricane abgeschossen. — Ostafrika: Unsere Luftwaffe hat feindliche Batterien mit Bomben und Bordwaffen angegriffen, wodurch heftige Explosionen verursacht wurden.

Rom, 22. 3. 41. (DNB.) Hauptquartier d. Wehrmacht: Griech. Front: Unsere Bomberverbände haben den Flottenstützpunkt von Prevesa angegriffen. — Ein Jagdflugzeug vom Glostertyp wurde von einem unserer Erkundungsflugzeuge abgeschossen. — Deutsche Flugzeuge haben einen englischen Torpedobootszerstörer in der Nähe von La Valetta (Malta) angegriffen und getroffen. — Nordafrika: Bei dem im Wehrmachtsbericht vom Donnerstag erwähnten feindlichen Einflug auf Tripolis wurde ein weiteres Flugzeug von der Luftabwehr abgeschossen. — Im Äg. Meer haben unsere Flieger den feindlichen Stützpunkt von Mythilene bombardiert und getroffen. — Unsere Flugzeuge haben mit Torpedos einen feindlichen Kreuzer in der Nähe der Insel Kreta angegriffen. Im Kampf mit den die feindlichen Schiffe begleitenden Jägern wurde ein Flugzeug vom Hurricane abgeschossen. —■ Im östlichen Mittelmeer wurde ein feindlicher Geleitzug im Sturzflug von Verbänden des deutschen Fliegerkorps angegriffen. Ein Petroleumschiff von 12 000 BRT. wurde in Brand gesetzt, ein Dampfer von 8000 BRT. versenkt; ein weiterer Dampfer mittlerer Tonnage getroffen und schwer beschädigt. Die anderen Dampfer wurden unter MG.-Feuer genommen. — Ostafrika: Einem unserer Jagdverbände, der mit überlegenen feindlichen Formationen zusammenstieß, gelang es, ein Flugzeug vom Hurricane-Typ abzuschießen.

Rom, 23. 3. 4L (DNB.) Hauptquartier d. Wehrmacht: Griech. Front: Unsere Luftverbände haben den Hafen und Flugstützpunkt von Korfu angegriffen. Ein Dampfer wurde versenkt und ein weiterer Dampfer und die Anlagen des Stützpunktes beschädigt. Unsere Jäger haben wiederholt im Tiefflug den griechischen Flugplatz von Faranithya angegriffen und drei Flugzeuge am Boden in Brand gesteckt und verschiedene andere beschädigt. Im Kampf mit feindlichen Jägern wurden zwei Flugzeuge des Gloster-Typs abgeschossen. — Der unter dem Befehl von Flugzeugführer Major Oscar Molinari stehende Jägerverband hat seinen 50. Luftsieg davongetragen. — Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps haben den Hafen von La Valetta (Malta) bombardiert und vor Anker liegende Schiffe sowie Artilleriestellungen beschädigt. Im Kampf mit feindlichen Jägerverbänden wurden 7 Hurricane abgeschossen. — Nordafrika: Deutsche und italienische Flugzeuge haben Kraftwagenkolonnen und feindliche Truppen bombardiert. —■ Im östlichen Mittelmeer haben unsere Flugzeuge einen feindlichen Geleitzug mit Bomben und Torpedos angegriffen. Ein durch Torpedo getroffener 10 000-BRT-Dampfer ist gesunken. — Deutsche Flugzeuge haben einen feindlichen Geleitzug angegriffen und drei Dampfer schwer beschädigt. An anderer Stelle wurde ein Dampfer schwer beschädigt. —■ Einer unserer Jagdfliegerverbände hat im Tiefflug den Flugplatz von Hiraklion (Kreta) angegriffen, ein feindliches Flugzeug in Brand gesteckt und andere Flugzeuge beschädigt. — Ostafrika: Unsere Flugzeuge haben in diesem Abschnitt starke Stellungen des Feindes bombardiert. — Im Luftkampf wurden drei englische Flugzeuge abgeschossen. Zwei unserer Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt. — Die feindliche Luftwaffe hat Einflüge auf Diredaua, Keren, Asmara und andere Ortschaften Eritreas durchgeführt. In Asmara gab es 2 Tote und 9 Verwundete. Ein feindliches Flugzeug wurde abgeschossen. Ein weiteres englisches Flugzeug wurde von unseren Jägern über Diredaua abgeschossen. — Im Verlauf der obengenannten Aktionen hat der Feind insgesamt 11 Flugzeuge durch unsere Flieger und 7 weitere durch deutsche Flieger verloren.

Rom, 24. 3. 41. (DNB.) Hauptquartier d. Wehrmacht: Griech. Front: Unsere Luftverbände haben Anlagen des Stüzpunktes von Prevesa und im Hafen von Liuri liegende feindliche. Schiffe bombardiert. Andere Flugzeuge haben feindliche Stellungen und Barackenlager an der Front der 11. Armee bombardiert. — Feindliche Flugzeuge haben einen Einfjug auf Devoli unternommen. Von unseren Jägern gestellt, wurden zwei Hurricane abgeschossen. Ein weiterer Hurricane wurde von der Flak abgeschossen. — Der Flottenstützpunkt Valetta (Malta) wurde zu wiederholten Malen von den Verbänden des deutschen Fliegerkorps angegriffen, die von italienischen und deutschen Jägern begleitet wurden. Außer Hafenanlagen und einem Brennstofflager wurden mit Bomben schweren Kalibers ein Kreuzer, zwei große Dampfer und drei von mittlerer Tonnage getroffen. Im Luftkampf haben die italienischen Jagdflieger vier feindliche Eindecker abgeschossen. — Nordafrika: Abteilungen des deutschen Fliegerkorps haben in der Cyrenaika Zusammenziehungen von Kraftwagen mit Bomben und MG.-Feuer belegt. Im Äg, Meer haben unsere Jäger einen feindlichen Flugstützpunkt auf Kreta angegriffen und. dabei ein Flugzeug am Boden in Brand geschossen, und andere beschädigt. — Im östlichen Mittelmeer haben deutsche Flugzeuge einen Tanker von 6000 BRT. versenkt und ein anderes feindliches Handelsschiff schwer beschädigt.

Rom, 25. 3. 41. (DNB.) Hauptquartier d. Wehrmacht: Einheiten des deutschen Fliegerkorps haben, begleitet von italienischen und deutschen Jägern, von neuem die Hafenanlagen von La Valetta (Malta) und dort liegende Schiffe wiederholt angegriffen. Außer Werftanlagen und Brennstofflagern wurden mehrere Dampfer und ein Kreuzer getroffen. — Nordafrika: Britische Flugzeuge haben in der Nähe von'Syrte unsere Truppen mit Bomben und MQ.-Feuer belegt. Es gab einige Verwundete. — Im östlichen Mittelmeer haben unsere Flugzeuge durch Torpedoschuß einen großen Truppentransportdampfer getroffen und andere Schiffe mit Bomben belegt. — Deutsche Flugzeuge haben einen Tanker von ungefähr 10 000 BRT sowie ein Vorpostenboot versenkt. — Ostafrika: Britische Flugzeuge unternahmen einen Einflug gegen Asmara, der neun Tote, Verwundete sowie Schäden an Wohnhäusern zur Folge hatte.

Rom, 26. 3. 41. (DNB.) Hauptquartier d. Wehrmacht: Griech. Front: Einheiten der Luftwaffe haben auf dem rechten Ufer des Devoli Verpflegungsstützpunkte, Depot und feindliche Zeltlager wiederholt bombardiert. — Nordafrika: Deutsche und italienische Flugzeuge haben Zusammenziehungen feindlicher motorisierter Streitkräfte mit Bomben und MG.-Feuer belegt. — In der Nacht zum 25. 3. hat der Feind einen Einflug auf Tripolis unternommen. — Unsere Jäger haben neuerlich auf der Insel Kreta den Flugstützpunkt Iraklion erneut mit MG.-Feuer bestrichen. Ein feindliches Flugzeug am Boden wurde in Brand geschossen. — Feindliche Flugzeuge haben einige unserer Stützpunkte im Äg. Meer angegriffen. Einige Personen wurden verletzt — Ostafrika: In Luftkämpfen über Keren hat unsere Luftwaffe ein Flugzeug vom Muster Hurricane abgeschossen. — Formationen unserer Luftwaffe haben einen feindlichen Flugzeugstützpunkt bombardiert und dabei zahlreiche Flugzeuge am Boden getroffen.

Beförderungswagen für Segelflugzeuge.

Bei den zunehmenden Anforderungen der Beförderung von Segelflugzeugen auf längere Strecken bei schlechten Straßenverhältnissen, war es notwendig, die bisherigen Transportwagen in ihrer Konstruktion weiter zu verbessern.

Bereits 1921 erschien zum ersten Male Martens mit einem Transportwagen. Damals wurde diese Einrichtung als übertrieben belächelt. Heute ist die Transportwagenfrage eine kleine Wissenschaft für sich, so daß sich sogar Spezialfirmen entwickelten, welche, entsprechend den sich steigernden Anforderungen, wie die Firma Gebr. Eberle, Schorndorf, neue Konstruktionen herausbrachten. Eberle brachte 1936 zum ersten Male ein Baumuster mit aufklappbaren Seitenwänden AZ 1, 2, 3. Ein ähnlicher Wagen aus Stahlrohrkonstruktion wurde dann 1 Jahr später von der Korps-

Segelflugzeug-Beförderungswagen Efag III. Zeichnung Flugsport

führung herausgebracht. Der Rumpf wurde dort umgekehrt verladen. — Den Vorteil der seitlichen Verlademöglichkeit von Flügel und Leitwerk ausnützend, entschloß sich die FAQ Eßlingen unter tatkräftiger Leitung von Prof. Dipl.-Ing. H. Prinz, die Überdachung während der Verladung ganz abzunehmen und schuf den ersten Haubenwagen. Die Haube wurde als Schalenkonstruktion in 2 Teilen nach vorn und hinten abgenommen und erlaubte somit eine allseitige bequeme Zugänglichkeit für die Verladung. Umklappbare Lager-Scheren für Rumpf und Leitwerk brachten weitere Bequemlichkeiten, welche von E. in Lizenzbau übernommen wurden und zu einer vielseitigen Entwicklungsarbeit über die Baumuster EFAG 2, EFAG 3 Baur. 0 und Baur. 1 zu dem heutigen vollwertigen Beförderungsgerät EFAG III Baur. 2 (Abb. 1) führten.

In einem festen, vorderen und hinteren unverstellbaren Lagerbock ruhen Flügel und Rumpf sicher gegen jeden auftretenden Stoß. In ein und demselben Lagerbock ist also die Rumpf- und Flügellagerung (Abb. 2) enthalten. Die Lagerböcke sind auswechselbar gegen solche für andere Flugzeugmuster, wie: Kranich, Gö 4, Minimoa, Weihe, Meise, Mü 17, Mü 13, Bussard, Baby II. Auch Reiher und Rheinland sind im Wagen unterzubringen. — Bei der Verladung wird der Rumpf jeweils von vorne aus auf dem begehbaren Boden des Unterbaues hereingetragen und abgesetzt. Sowohl die Rumpf- als auch die Flügellagerungen umgreifen die Flugzeugteile bis zur dicksten Stelle, womit sich eine gewisse, günstige Höhe des Lagerbocks ergibt (Abb. 3) und dementsprechend eine sichere Lagerung. Das Höhenleitwerk kommt unter den Rumpf Abb. 4 in gut gepolsterten Auflagen zu liegen. Das Seitenruder bleibt immer am Rumpf befestigt. Sämtliche Flugzeugteile werden mittels kräftigen Gurten und besonderen, dafür entwickelten, werkseigenen Gurten-Spann-Klemmen

Segelflugzeug-Transportwagen. Oben links Abb. 1: Haubenwagen geschlossen; oben rechts Abb. 2: Rumpf- und Flügellagerung auf einer freitragenden Rumpfschale; Mitte links Abb. 3: Lagerung für Rumpf und Flügel aus einem Stück dient gleichzeitig zur Strebenlagerung; Mitte rechts Abb. 4: Höhenleitwerkslagerung unter dem Rumpf; unten links Abb. 5: Kranichlagerung; unten rechts Abb. 6: Flügel- und Rumpflagerung

bei Gövier. Werkbilder

sicher und spielfrei befestigt (Abb. 5). Die Überdachung besteht aus den abnehmbaren, stromlinienförmigen Sperrholz-Schalen.

Auf allseitige Zugänglichkeit bei neuzeitlichen Segelflugzeug-Beförderungswagen während des Ver- und Entladens mit Rücksicht auf Sicherheit und anderes, wird man heute nicht mehr verzichten (Abb. 6). Gute Fahreigenschaften der Stromlinien-Anhänger im Gelände, auf der Landstraße und in winkeligen Straßen ist selbstverständlich.

Ein besonders leichter und einfach zu handhabender Wagen, geeignet für die Übungsflugzeuge Baby II, Storch, Bussard und ebenso in größerer Bauart für Kranich und Gö 4 usw. wird demnächst herausgebracht.

Deutsche Modellflug-Rekorde. Stand vom 1. 4. 41.

Nach der zuletzt veröffentlichten Aufstellung in Heft 1/1941 (Stand vom 1. 1. 41) sind noch hinzugekommen:

2. Flugmodelle mit Antrieb. Klasse: Wasserflugmodelle mit Benzinmotor. Wasserstart-Dauer: B. Kocea, Essen, 11 min 14 sec.

3. Saalflugmodelle mit Antrieb. Klasse: Schwingenflugmodelle.

Handstart-Dauer: A. Militky, Gablonz a. N., 1 min 05 sec.

F. d. R.:

F. Alexander, NSFK.-Obersturmführer. Reichswettbewerb für Segelflugmodelle, 1941. Veranstalter Korpsführer des NSFK. 1. bis 2. Juni. Mindest-Spannw. 1500 mm.

Hermann Gasser, Vorkriegsflieger, am 13. 10. 89 in Mannheim geboren, Flugze>ug-führerzeugnis Mai 1912 erworben, am 3. 3. 40 in Leipzig beigesetzt.

Focke-Wulf FW 187 Zerstörer. Baubeschreibung Flugsp. 1940, S. 259.

Segelflugzeugführer - Tätigkeitsabzeichen ist nur von der zuständigen NSFK.-Dienststelle zu erhalten.

Einspritzpumpe regelt Kraftstoffmenge und spritzt durch im Zylinder sitzende Düsen Kraftstoff fein zerstäubt in den Zylinder während des Ansaugens, im Gegensatz zum Dieselmotor, wo das Einspritzen am Ende der Verdichtung erfolgt. — Vgl. Flugmotoren BMW in dieser Nr. S. 133.

Plastisches Holz, gebrauchsfertig in Blechbüchsen, erhalten Sie in jedem Farbengeschäft.

Gummizement in größeren Automobil-Bedarfsgeschäften.

Literatur.

(Nachsteh. Bücher können, soweit im Inland erschienen, von uns bezogen werden.)

Drei deutsche Fliegerinnen. Von Rolf Italiaander, Verlag Gustav Weise, GmbH., Berlin SW 68, Friedrichstraße 16. Preis geb. 4.25 RM.

Verfasser gibt eine zusammenfassende Darstellung des Werdeganges der drei berühmten deutschen Fliegerinnen. Man erlebt die vielen Kunstflugvorführungen, Triumphe und spürt ihre Verdienste als Vorkämpferinnen des deutschen Gedankens im Ausland. Die Aufgaben waren oft nicht leicht. Es gehörte viel Energie, Zähigkeit, Ausdauer und unverwüstliche Begeisterung für die Fliegerei dazu, um die großen

Schwierigkeiten, ohne sie sich anmerken zu lassen, zu überwinden. Ein schön bebildertes Buch für den Fliegernachwuchs.

Grundlagen des Flugwesens. Von Dipl.-Ing. Karl Wolfram, 2. Aufl. Akad. Verlagsgesellschaft Athenaion, Potsdam. Preis 1.40 RM br.

Die sich stetig steigernde Flugzeugentwicklung ist bei der Neubearbeitung dieser 2. Auflage berücksichtigt. Verfasser ist es gelungen, bei der Fülle des Schulungsmaterials das Wissenswerteste für die Grundausbildung zusammenzufassen. Vorhandene Lücken wurden beseitigt, das Bildmaterial erneuert und vermehrt, die Flugzeugtypen nach dem neuesten Stand ergänzt. Ein preiswertes, unentbehrliches Nachschlagebuch für den Anfänger.

Die Deformationen des Kreisringes. Von P. Enneper. — Diese Arbeit ist entstanden in der Entwicklungsabteilung der Siebel-Flugzeugwerke und bringt die bisher in der Literatur veröffentlichten Untersuchungen über die für kleine Deformation gültige Theorie der Formänderungen des Kreisringes zu einem gewissen Abschluß. Einleitend sind die Bestimmungen der Momente und der Quer- und Normalkräfte für den hydrostatisch teilbelasteten und durch Schalenschub geschützten Kreisring durchgeführt. Anschließend folgt Ableitung der Differentialgleichungen, die Aufstellung der Gleichungen der Radial- und Tangentialverschiebungen. Im dritten Teil sind die Verschiebewerte mit Hilfe der Deformationsgleichungen ermittelt.

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