Zeitschrift Flugsport

Heft Nr. 14 vom 5. Juli 1939

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Die Zeitschrift Flugsport war die illustrierte, flugtechnische Zeitschrift für das gesamte Flugwesen und wurde im Zeitraum von 1909 bis 1944 von Oskar Ursinus herausgegeben. Über einen Zeitraum von 36 Jahren hinweg wurde in dieser Zeitschrift sowohl über die zivile als auch über die militärische Luftfahrt berichtet. Jedes Heft widmete sich in besonderen Kapiteln u.a. den Themen Segelflug, Motorflug, Luftschiffahrt, Ballonfahren, Modellflug, Luftwaffe oder Luftsport. Ebenso wurden die Bereiche Flugzeuge, Flugzeugtechnik, Flughäfen, Landeplätze sowie Flugnavigation und Luftverkehr im Inland und Ausland behandelt. Alle Seiten aus den Jahrgängen von 1909 bis 1944 sind mit Fotos und Abbildungen als Volltext in der nachstehenden Form kostenlos verfügbar. Erscheint Ihnen jedoch diese Darstellungsform als unzureichend, insbesondere was die Fotos und Abbildungen betrifft, können Sie alle Jahrgänge als PDF Dokument mit Inhaltsverzeichnissen, Seitenzahlen, Fotos und technischen Zeichnungen für eine geringe Gebühr herunterladen. Um komfortabel nach Namen, Themen und Begriffen zu recherchieren, nutzen Sie bitte die verfügbaren PDF Dokumente. Nutzen Sie bitte die kostenfreie Leseproben von Heft 17/1933 sowie von Heft 8/1939, um die Qualität der angebotenen PDF Dokumente zu prüfen.



Illustrierte flugtechnische Zeitschrift und Anzeiger für das gesamte Flugwesen

Brief-Adr.: Redaktion und Verlag „Flugsport", Frankfurt a. M., Hindenburgplatz 8 Bezugspreis für In- und Ausland pro Vi Jahr bei 14täglichem Erscheinen RM 4.50

Telef.: 34384 — Telegr.-Adresse: Ursinus — Postscheck-Konto Frankfurt (Main) 7701

Zu beziehen durch alle Buchhandlungen. Postanstalten und Verlas Uer Nachdruck unserer Artikel ist, soweit nicht mit „Nachdruck verboten" versehen, nur mit genauer Quellenangabe gestattet.

Nr. 14

5. Juli 1939

XXXI, Jahrgang

INTERNATIONAL .

AERONAUTIQUI

Die nächste Nummer des „Flugsport" erscheint am 19. Juli 1939

II. Internationaler Salon Brüssel 1939*). Vorschau.

8.-23. Juli 1939. Die praktische Betätigung der Belgier im Flugwesen führt bis auf das Jahr 1909 zurück, wo bereits eine kleine Ausstellung für Luftfahrt gezeigt wurde. Mit Beginn dieses II. Internationalen Salons — der erste fand 1937 statt — sind über 30 Jahre vergangen. Die Begeisterung für die Fliegerei in Belgien ist die gleiche geblieben und die Entwicklung der Luftfahrt in Belgien hat auf allen Gebieten Schritt gehalten.

Die Ausstellung ist wie 1937 im Palais du Centenaire untergebracht. Am 9. 7., am Eröffnungstage, findet gleichzeitig anläßlich des 25jährigen Bestehens des belg. Militärflugwesens das internat. Flugmeeting auf dem Flugplatz Evere bei Brüssel statt. Während im ersten Salon, 1937, nur 22 Flugzeuge ausgestellt waren, werden diesmal 50 Flugzeuge, darunter die neuesten Erzeugnisse, zu sehen sein. Offiziell sind folgende Länder vertreten außer Belgien: Deutschland, England, Frankreich, das Protektorat Böhmen und Mähren und Holland.

Neben den vielen ausländischen Ausstellern werden die Besucher des II. Internationalen Salons Brüssel auch eine würdige belgische Abteilung mit der Aeronautique Militaire an der Spitze vorfinden. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Königs. Qeneral-sekretariat: 30, Rue Montagne-aux-Herbes Potageres, Brüssel.

Deutschland*

Die deutsche Luftfahrt-Industrie wird auf der Brüsseler Ausstellung durch den Reichs verband der Deutschen Luftfahrt-Industrie ver-treten sein, und zwar werden nicht nur Modelle ausgestellt, sondern

*) Vgl. die Ausstellungsberichte über den I. internationalen Salon Brüssel „Flugsport" 1937 Nr. 11 und 12.

Diese Nummer enthält Patentsammlung Nr. 11, Band VT11.

die Besucher werden sechs Flugzeuge in natürlicher Größe studieren können. Es stellen aus von den

Flugzeugfirmen: Arado — Originalflugzeug Ar 79, Dornier — verschiedene Flugzeugmodelle, Focke-Achgelis — Modell „Focke 61",

Focke-Wulf — Präzisionsmodell des Großverkehrsflugzeugs Fw 200 „Condor",

Gothaer Waggonfabrik — Originalflugzeug Go 150, Henschel — Modell Hs 126,

Junkers — Originalflugzeug Ju 87, Schnittmodell Jumo 211-Motor, Klemm — Originalflugzeug Kl 105, Modell Kl 35, Messerschmitt — Originalflugzeug „Taifun",

Siebel — Originalflugzeug Si 202 „Hummel", Modelle Siebel Fh 104 und Si 202.

Flugmotorenfirmen:

Argus — 2 Motoren, 1 Verstelluftschraube, 1 Prüfstand, verschiedene Zubehörteile,

BMW und Bramo — Bramo „Fafnir" 323 A, Sh 14 A 4, BMW 132 K.

Daimler-Benz —- Flugmotor „DB 601",

Hirth — 1 Flugmotor HM 508 D, Motoratrappe HM 512.

Junkers — Schnittmodell Jumo 211-Motor.

Segelflugzeugfirmen:

Sportflugzeugbau Schempp-Hirth, Göppingen/Württ. — Modell „Minimoa",

Sieger beim Intern. Sternflug für Journalisten, Rom, ca. 8500 km in 10 Tg. mit Si 202 „Hummel", 50 PS Zündapp. Oben: Links Dr. Keller, Berichterst., rechts Wellershausen, Flugzeugf., erhielten den Pokal des Duce. Unten: Rechts Glardon, Flugzeugf. d. Siebel-Flugzeugwerke, links Dr. Kredel, Berichterst. „Völkischer Beobachter", gleichfalls auf Si 202 „Hummel". Werkbilder

Segelflugzeugbau Edmund Schneider, Grunau/Riesengeb. — Modell

„Grünau Baby II A", Schwarzwald-Flugzeugbau Wilh. Jehle, Donaueschingen — Modell

„Mü 13",

Karl Schweyer A. G., Abt. Flugzeugbau, Ludwigshafen — Modell „Weihe". Von der

Luftfahrt-Ausrüstungs-Industrie,

deren Erzeugung einen großen Umfang angenommen hat, können die Firmen nur einen geringen Teil ihrer Erzeugnisse ausstellen. Es werden vertreten sein:

Askania — verschiedene Flugzeugbordgeräte, Kinotheodolite, Kurssteuerungsanlage Lstz 14,

Bosch — Lichtmaschinen, Magnetzünder, Kerzen,

Deuta — Fern-Tachometer, Blindlande-Instrumente, Anemometer, Kontroll-Instrumente, Handtachometer, biegsame Antriebwellen,

Dürener Metallwerke — Halbzeuge und Fertigteile aus Schwer- und Leichtmetall,

Elektron-Co. — Fahrzeugräder, Fahrzeugbeine., kompl. Fahrwerke, Spornaggregate, Flugmotorenkolben, kompl. hydraulische Einziehanlagen,

Fuess — Luftfahrtinstrumente, meteorologische Geräte, optische

Apparate für die Werkstoffprüfung. Goetzewerk — Kolbenringe und Dichtungen,

v. Kehler & Stelling — Fallschirm 30 I S 24 B, 1 Rettungsschlauchboot

RS 2,2 m, 1 Schlauchboot „Jäger", Kronprinz — Fahrgestellhälfte für Ju 87, Ringfederbeine für Sporn

Ju 52, Spornräder mit und ohne Bereifung, Flugzeugrohre, Lorenz — 2 Bordstationen, 1 Bodenstation, „Oigee" — Zielgeräte, Reflexvisiere,

Si 202 „Hummel". Blick in die geräumige Kabine. Man beachte die einfache Bauweise. Doppelsteuerung, links unten Feuerlöscher. Ausführt. Typenbeschreibung der Si 202 „Hummel" vgl. „Flugsport" 1939 Nr. 4, S. 91/93. Werkbild

Klemm Kl 35 b. Ausführung mit Schiebekabine. Werkbild

Propellerwerk Schwarz — Einzelflügel und mehrflügelige Luftschrauben,

Telefunken — 5 Gestelle mit montierten Flugzeuggeräten und Teilanlagen,

Vereinigte Deutsche Metallwerke — Verstelluftschrauben, einbaufertige Flügel, Federbeine, Spornrad, Spornfederbein, Luftschraubenhaube u. a.,

Vereinigte Leichtmetallwerke — Tiefziehteile, Bleche, Profile, Spezial-bleche in Blank- und Mattausführung, verschiedenste Preßteile, Bearbeitungsmuster von Drehwerkzeugen, Halbzeuge aus Pantal, Luxal u. dgl.

England

stellt aus: 1 Airspeed Oxford, 1 Moth Minor, 1 G. A. C. Cygnet, 1 Miles Magister und 1 Reid and Sigrist Schulflugzeug Zweimotor. Motoren: Alvis Leonides and Pelides, CirrusMajor, Siddeley Cheetah, Bristol Pegasus XVIII, Taurus, D. H. Gipsy Twelve mit Verstell-schrauben, Napier Dagger und Rolls Royce Merlin. Zubehör stellen aus: Aedes and Pollock Ltd., Automotive Products Ltd., Gallay Ltd., High Duty Alloys Ltd., Jablo Propellers Ltd., Rotax Ltd., Shackleton Ltd., Short and Mason Ltd., Smiths Aicraft Instruments, Vokes Ltd.

Frankreich.

Flugzeuge: 6 nationale Gesellschaften und Societe Louis Breguet.

Motoren: Societe Nationale de Construction de Moteurs, Hispano Suiza, Gnome-Rhone, stellen die neuesten Motoren aus.

Zubehörteile: 36 Aussteller (Fabricants d'Accessoires), darunter Aviorex, Aerazur etc., Paulstra (elastische Motoraufhängung) und die Societe d'Etudes Industrielles.

Auf einem großen Sonderstand die Societe Duralumin.

Klemm Kl 35 b mit Schiebehaube. Werkbild

Klemm Kl 105, Kabinenzweisitzer, 50 PS Z 9-92.

Dieses Baumuster ähnelt in der Konstruktion dem Muster Kl 107. Trotz des verhältnismäßig schwachen Triebwerkes 50 PS Zündapp ergaben sich gute Start- und Steigleistungen bei einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h.

Rumpf, Ausführung als Kabinenflugzeug, mit zwei nebeneinanderliegenden Sitzen und abnehmbaren Flügeln, in Klemm-Teilschalenkon-struktion. Ausreichend bemessener Gepäckraum, Doppelsteuerung. Lastigkeitsänderung durch ein während des Fluges verstellbares Hilfsruder. Schwingachsenfahrwerk mit gedämpfter Federung. Niederdruckreifen, Bremsen.

Klemm Kl 105 Kabinenzweisitzer 50 PS Z 9—92. Werkbilder

Spannweite 10,92 m, Länge 7,35 m, Höhe 2 m, Tragfläche mit Querruder 15 m2, Flügelstreckung 8, Inhalt d. Kraftstoffbeh. 55 1, Inhalt d. Schmierstoffbeh. 4 1.

Rüstgewicht 340 kg, Zuladung 220 kg, Fluggewicht 560 kg, Flächenbelastung 39 kg/m2, Leistungsbelastung 11 kg/m2, Flächenleistung 3,5 PS/m2. Höchstgeschw. 150 km/h, Reisegeschw. 135 km/h, Lande-geschw. 65 km/h, Flugdauer 3,6 h, Flugweite 500 km, Kraftstoffverbrauch 11 1/100 km, Steigzeit auf 1000 m 11 min, Steiggeschw. in Bodennähe 1,7 m/sec, Dienstgipfelhöhe 3100 m.

Koolhoven F. K. 56.

Das von N. V. Koolhoven Vliegtuigen, Rotterdam, ausgestellte Flugzeug F. K. 56 ist ein Militärtrainingsflugzeug für Jagdflieger mit einziehbarem Fahrwerk. Diesen Typ haben wir bereits im „Flugsport" 1938, S. 243, und zwar mit festem und hochziehbarem Fahrwerk, an Hand einer Uebersichtsskizze beschrieben,

Beanspruchung: Fall A 8,5 (Druckpunkt so weit wie möglich nach vorn), Fall B 6 (max. Horizontalgeschw. 306 km/h), Fall C 2 (senkrechter Sturzflug, max. Geschwindigkeit 504 km/h).

Rumpf Stahlrohr: Vorderteil mit Aluminium, hinten mit Leinwand bedeckt. Kabine Schiebehaube, vgl. Abb. Führersitz mit Platz für Fallschirm, verstellbar. Dahinter Beobachterraum. Als Trainingsflugzeug ist F. K. 56 mit Doppelsteuerung versehen, in diesem Falle ohne Bewaffnung ; für Schießübungen mit festem und beweglichem MG. Für Bombenabwurftraining Bombengewicht 4X20 kg.

Flügel zwei Kastenholme mit Sperrholzrippen, alles mit Sperrholz beplankt. Flügelenden etwas aufgebogen.

Fahrwerk nach hinten in besondere Verkleidung im Knick einziehbar. Betriebsstoffbehälter im Vorderteil des Rumpfes 270 1. Oel-behälter 36 1 hinter dem Motor vor dem Brandspant. Der Behälter ist mit einer besonderen Heizungskammer, welche durch Klappe abgeschlossen werden kann, versehen. Die Heizungskammer wird beim Warmlaufen des Motors geöffnet, so daß immer die gleiche Menge Oel durch den Motor strömt. Nach Erreichen der normalen Betriebs-öltemperatur wird die Kammer geschlossen, so daß sich das warme Oel des Motors mit dem Oel im Behälter mischt.

Motor Armstrong Siddeley „Cheetah" X, Untersetzung 1 : 1, Maximalleistung in 2280 m Höhe 350 PS bei einer Drehzahl von 2425 U/min, Brennstoffverbrauch bei Reisegeschw. 61,5 kg/h. In der Luft verstellbare Metallschraube.

Spannweite 11,5 m, Länge 7,85 m, Höhe 2,3 m, Flächeninhalt 20 m2, Spurweite 3,5 m, Flächenbelastung 86 kg/m2, Leistungsbelastung 4,85 kg/PS, Flächenleistung 17,5 PS/m2, Rüstgewicht 1150 kg, fest eingeb. Zulad. 50 kg, Besatzung m. 2 Fallschirmen 180 kg, Brennstoff 185 kg, Oel 25 kg, Bewaffnung 110 kg, Fluggewicht 1700 kg.

Höchtgeschw. in 2280 m bei 2425 U/min 305 km/h, Reisegeschw. in 2280 m 275 km/h, Kleinstgeschw. a. Boden 110 km/h, Landegeschw. 105 km/h, Anlauflänge bei 2,5 m/sec Windgeschw. 170 m, Auslauflänge bei 2,5 m/sec Windgeschw. 185 m.

Koolhoven F. K. 56. Oben mit einziehbarem, unten mit festem Fahrwerk. Werkbilder

Steiggeschwindigkeit am Boden 5,5 m/sec, in 2000 m 5,9 m/sec, in 4000 m 4 m/sec, in 6000 m 2 m/sec. Steigzeit auf 1000 m 3 min, 2000 m 5,9 min, 3000 m 9 min, 4000 m 12,7 min, 6000 m 24,1 min, Gipfelhöhe praktisch 7600 m, theoret. 8100 m, Aktionsradius b. Reisegeschw. in 2280 m 850 km.

Messerschmitt-Verstell-Propeller V, P. 7.

Der zweiflügelige Messerschmitt-Verstell-Propeller V. P. 7 ist mit zwei Schwarz-Leichtholzmantel-Luftschraubenblättern Größe 1 und genormter Schwarz-Flügellagerung ausgerüstet. Ungeteilte Stahlnabe, die durch Hirth-Verzahnung und Differentialmutter mit dem Nabenhals verbunden und mittels 6 normalen Flanschbolzen am Argus-Motor angeschlossen ist.

Bauart sehr einfach. Durch eine kardanisch aufgehängte, ring-

Hirth HM 508 D, Achtzylinder V, 225/280 PS. 105 mm Bohrung,

115 mm Hub, 0,996 1 Hubraum, 7,96 1 Gesamthubraum. Verdichtungszahl 6:1. Vgl. Typenbeschr. m. Schnittzeichnung „Flugsport" 1938, S. 567 cf.

Werkbild

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Hirth HM 512, Zwölfzylinder, 400/360 PS. Typenbeschr. „Flugsport" 1938, S. 642.

Werkbild

Abb. 1 u. 2. Messerschmitt Versteilpropeller.

Werkbilder

förmige Verstelltraverse wird, in Verbindung mit einem selbsthemmenden Spindelantrieb, ein Radiax-Kugellager auf dem Nabenhals in der Flugrichtung oder umgekehrt verschoben.

Durch diese Längsbewegung werden die Anstellwinkel der beiden Luftschraubenblätter in einfachster Weise über je einen Lenker verändert (Abb. 1).

Die Verstelltraverse ist durch zwei Lagerböcke an der Motorvorderseite gelagert, ohne daß jedoch das normale Motorgehäuse irgendwie geändert zu werden braucht (Abb. 2).

Die Verstellspindel an der Nabe wird über eine, an der linken Motorseite entlanggeführte Wellenleitung a, die mit Wernergelenken ausgestattet ist, durch eine Handkurbel am Instrumententisch betätigt (Abb. 3 u. 4).

In Ruhestellung wird die Handkurbel automatisch im oberen Teil des Kurbelkreises festgehalten und dadurch eine Behinderung des Steuerknüppels vermieden.

Abb. 3 u. 4. Messerschmitt Verstellpropeller V. P. 7. Links erkennt man die Wellenleitung a, rechts im Führersitz die Handkurbel. Werkbilder

Abb. 5. Austauschbare Einzelteile des Messerschmitt Verstellpropellers.

Werkbild

Mit der Kurbel ist eine Anzeigevorrichtung verbunden, auf der die Stellungen für „Start" und „Reise" besonders gekennzeichnet sind.

Abb. 5 zeigt lehrenhaltige und ohne jede Nacharbeit austauschbare Teile des Messerschmitt-Verstellpropellers V. P. 7.

Innerhalb weniger Arbeitsstunden kann jede normale Luftschraube durch den Messerschmitt-Verstellpropeller V. P. 7 ersetzt werden, der mit einer Haube ausgerüstet ist, die mit wenigen Handgriffen zerlegt werden kann (Abb. 6 u. 7).

Ab- und Anbau des Me V. P. 7 ist in wenigen Stunden durchführbar. Geringe Wartung, nach 100 Flugstunden Schmierung der wichtigsten Stellen, wie Gleitbüchse, Radiaxlager u. a. Bedienung außerordentlich einfach.

Das Verstellen des Me Verst.-Prop. V. P. 7 auf größte Steigung geschieht durch Drehen der Handkurbel nach rechts; das Verstellen auf kleinste Steigung durch Drehen der Handkurbel nach links.

Beim Abbremsen des Motors muß der Verstellpropeller so eingestellt werden, daß die Anzeigeuhr „Start" anzeigt. In dieser Einstellung der Luftschraube erfolgt der normale Start.

Soll zum Reiseflug übergegangen werden, so ist durch Drehen der Handkurbel die Steigung solange zu verstellen, bis die Anzeigeuhr die Stellung „Reise" anzeigt.

Die beste Steigleistung wird bei Stellung „Start" erreicht.

Abb. 6 u. 7. Haube und ihre Einzelteile des Messerschmitt Verstellpropellers.

Werkbilder

Durchmesser 2,35 m, Standdrehzahl 1750, Verstellbereich 10° + 2° Reserve, Gesamtgewicht 37,45 kg, d. i. ca. 20 kg mehr, als bei einer normalen Festschraube.

Zubehör,

Der Argus-Parkschalter

dient dazu, die Bremsen beim Parken des Flugzeugs auf längere Zeit festzustellen, und zwar eignet sich dieser sowohl für pneumatisch als auch für hydraulisch betätigte Bremsen. Wird der Hebel des Parkschalters nach Betätigen der Bremsen auf „geparkt" gelegt, so bleiben diese beliebig lange in angezogenem Zustande. Gewicht des Gerätes 0,28 kg. Vergl. nebenstehende Abb.

HebelausscMag s0o

Bremsrad L Bremsrad 1

Argus-Hochdruckschlauchleitungen

für Betriebsdrücke bis 150 kg/cm2 wurden in Gemeinschaft mit Spezialfirmen entwickelt. Der aus synthetischem Kautschuk hergestellte Schlauch eignet sich innerhalb des Temperaturbereiches von

Abb. l u. 2. Argus-Hochdruckschlauchleitungen. Werkzeichi

—60° bis +170° C für Kraftstoffe (Benzolgehalt bis zu 50%), mineralische und pflanzliche Schmierstoffe und Hydrauliköle, Gasöl, Feuerlöschmittel, Wasser, Luft und andere Flüssigkeiten und Gase. Die leichte und schnelle Montage der Schlauchfassungen mittels eines einfachen Montagedornes gestattet, in den Ersatzteillagern lediglich Schlauchhalbzeug und Schlauchanschlußteile zu führen, während bisher meistens Schlauchleitungen für die verschiedenen Verwendungszwecke in jeweils bestimmten Längen auf Lager gehalten wurden. Der Schraubnippel wird auf den Montagedorn aufgeschoben und mit der Ueberwurfmutter festgezogen. Man taucht den Schraubnippel in eine Paste aus Graphit und Oel und führt ihn unter ständigem Rechtsdrehen in das freie Ende der Schlauchfassung ein, bis das Gewinde gefaßt hat. Alsdann schraubt man den Nippel so weit in die Fassung, bis der Abstand „c" erreicht ist. Nach Lösen der Ueberwurfmutter wird der Montagedorn herausgezogen, und damit ist der Anschluß fertiggestellt.

Bordgeräte.

Die Firma R. Fuess, Berlin-Steglitz, zeigt in Brüssel einige neuentwickelte Meßgeräte, von denen der Dosen-Ladedruckmesser und der elektrische Temperaturschreiber besonders erwähnt seien.

Der Dosen-Ladedruckmesser ist ein zum festen Einbau in das Gerätebrett bestimmtes Rundgerät der großen internationalen Norm, das unabhängig von der Flughöhe den Ladedruck des Kompressormotors anzeigt. Zum Unterschied von den bisher üblichen Ladedruckmessern wird der zu messende Druck jedoch nicht in das Gehäuse, sondern nur in einen Dosensatz geleitet, so daß das Gehäuse, das in hochfestem Preßstoff ausgeführt wird, nicht druckdicht zu sein braucht. Der fälschende Einfluß des Luftdruckes wird durch einen zweiten Dosensatz aufgehoben, der über einen Differentialhebel auf die Anzeigevorrichtung arbeitet. Es ist ein besonderer Vorzug des Geräts, daß es unempfindlich gegen Ueberflutung mit Treibstoff oder Oel aus der Druckleitung ist. Der elektrische Temperaturschreiber (vgl. Abb 1) dient zur praktisch trägheitsfreien Aufzeichnung der Temperatur der Außenluft und ist auch in schnellfliegenden Flugzeugen anwendbar. Er kann ohne weiteres an übliche Widerstandsgeber von 100 Ohm Widerstand angeschlossen und auch zur Registrierung anderer Temperaturen verwendet werden. Zur wissenschaftlichen Lufttemperaturmessung wurde ein Spezialwiderstandsgeber entwickelt, der sich

Abb. 1. Elektr. Temperaturschreiber.

-7! elektr.Temperaturschreibers S| Rekordflug der i hi 90. Juli 1938.

Schrieb des

Archiv Flugsport

Abb. 2.

durch verschwindend kleine thermische Trägheit auszeichnet — dafür allerdings nicht vereisungssicher ist.

Der Temperaturschreiber enthält eine Wheatstone'sche Brücke mit einem Null-Galvanometer in der bekannten Kompensationsschaltung, bei der die Brücke sich ständig selbsttätig auf Stromlosigkeit des Galvanometers abgleicht. Die Messung bleibt daher unbeeinflußt von allen möglichen Störungen, insbesondere von Schwankungen der Meßspannung — die die Bordbatterie liefert — sowie von der Temperatur des Schreibgeräts und des Galvanometers.

Die Schreibvorrichtung besteht aus einer von einem kältebeständigen Uhrwerk angetriebenen Trommel, auf deren Schreibstreifen — berußte Metallfolie — der Schreibhebel eine praktisch kontinuierliche Kurve großer Feinheit aufzeichnet. Abb. 2 ist die Wiedergabe einer Originalaufzeichnung des Geräts, die bei dem bekannten Rekordflug der Ju 90 im Juli 1938 mit 10 000 kg Last auf mehr als 7000 m Höhe gewonnen wurde. _

Dornier Do 215 Mehrzwecke-Kampfflugzeug.

Dornier Do 215, ein zweimotoriger Ganzmetallschulterdecker mit dem besonders kennzeichnenden langen schmalen Rumpf, ist aus dem Do 17, dessen Leistungen bedeutend übertroffen werden, hervorgegangen. Gegenüber dem Do 17 (vgl. Typenbeschr. „Flugsport" 1938, S. 35) sind je nach den verwendeten Motoren Höchstgeschwindigkeit, Zu-ladefähigkeit und Reichweite gesteigert. Infolge der hohen Geschwindigkeit, Wendigkeit, großen Gleitgeschwindigkeit, Stabilität um alle Achsen eignet sich der Do 215 besonders als schwerer Bomber, Fernbomber, Fernaufklärer, kombinierter Bombenaufklärer, Tiefangriffsflugzeug und unter Ausnutzung seiner hervorragenden Wendigkeit und Bewaffnung als Zerstörer.

Flügel freitragend, blechbeplankt, Trapezform mit abgerundeten Ecken. Anordnung der Querruder und Landeklappen erkennt man aus nebenstehender Abbildung.

Dornier Do 215 Kampfflugzeug.

Werkbild

Dornier Do 215 Kampfflugzeug, zweimotoriger Ganzmetall-Eindecker mit planverglastem, noch vor der Schraubenebene liegendem Kopf. Werkbild

Rumpf Schalenbauweise mit Glattblechbeplankung. Rumpfkopf, in verstärktem Maße vor der Schraubenebene liegende neuartige Vollsichtkanzel mit planverglasten Scheiben, bietet völlig freies unverzerrtes Blickfeld in allen .Richtungen. An dem

durch geschickteste "Raumausnutzung viel Arbeitsraum bietenden Rumpfkopf sind in besonders leistungsfähiger Anordnung die Waffen vorgesehen, die bei der hier angewendeten neuen Gruppierung beste Schußfelder und damit' hervorragende Kampfkraft verbürgen. Im Kommandofenster auf ■ Deck und unten am Kopf sind bewegliche MGs so angeordnet, daß sich ein ideales Schußfeld ergibt. Hinter dem Führer- und Besatzungsraum liegen die mit horizontalen Bombenaufhängungen versehenen Bombenräume.

Dornier Do 215 Kampfflugzeug mit charakteristischer Vollsichtkanzel, die ein freies und ungehindertes Blickfeld nach allen Seiten bietet.

Werkbild

Dornier Do 215 Kampfflugzeug 500 km/h. Werkbilder

Leitwerk freitragend, Höhenflosse mit angelenktem Höhenruder und doppeltem Endscheiben-Seitenleitwerk mit verstellbarem Hinterkantenausgleich. Sämtliche Ruder gewichtlich und aerodynamisch ausgeglichen.

Fahrwerk unter den Motoren angeordnet, mit. bremsbaren Rädern versehen, einziehbar. Die Räder schwenken nach hinten in die Verkleidung ein, wobei sich die Oeffnung in der Flügelunterseite durch zwei selbsttätige Klappen schließt. Am Rumpfende abgefedertes einschwenkbares Spornrad.

Zwei Motoren vor der Flügelvorderkante in je einer Motorgondel. Je nach Wunsch werden luft- oder wassergekühlte Motoren von 700 bis 1100 PS eingebaut. Abwärme dient zur Innenraumheizung und zur Heizung der Flügelvorderkante als Vereisungsschutz. Als Zugschrauben dienen dreiflügelige, stetig verstellbare Metallpropeller.

Spannweite 18 m, Länge 16,3 m, Höhe 4,8 m, Flügelfläche 55 m2, Fluggewicht 8600 kg, Gesamtlast bis 3300 kg, Höchstgeschwindigkeit über 500 km/h, Landegeschwindigkeit 110 km/h, Dienstgipfelhöhe 9000 m, Reichweite 3000 km.

Curtiss P-40 Jagdflugzeug.

Curtiss P-40 ist das letzte Erzeugnis der Curtiss Wright Corp., gebaut in Buffalo, von denen die USA-Luftwaffe Serien im Werte von 12 872 398 $ bestellt hat. Viele Konstruktionsteile sind von dem P-36 und P-37 übernommen. Gegenüber dem P-37 ist der „General Elec-tric"-Kompressor ganz weggefallen.

Ganzmetallbau, Tiefdecker, Querruder, Höhen- und Seitenruder leinwandbedeckt. Flügel ein Hauptholm, zwei Nebenholme, Glattblechbekleidung. Landeklappen Ganzmetall, Ausschlag nach unten 30°,

U. S. A. Curtiss Jagdflugzeug P-40. Werkbüd

Einbeinfahrwerke, nach hinten hochziehbar in den Flügel, mit Schwenkung des Laufrades um 90°. Vergleiche das Curtiss Hawk Einziehfahrwerk, „Flugsport" 1939, Nr. 13, S. 332. Schwanzrad nach hinten hochziehbar mit Deckblech.

Führersitz in der Mitte des Rumpfes vor der Hinterkante des Flügels. Windschutzaufbau nach hinten verschiebbar, ähnlich wie bei den früheren Jagdflugzeugtypen. Hinter dem Führersitz Betriebsstoffbehälter. Weitere Betriebsstoffbehälter im Flügel. Oelbehälter hinter dem Motor. Im Führerraum Atemgeräte, besondere Einrichtung für Heizung und Ventilation vom Führer regulierbar. Die im Steig- und Sturzflug sowie bei Höhenflügen bis auf 9120 m entstehenden Temperaturdifferenzen können hiermit ausgeglichen werden.

Funkeinrichtung für Verständigung mit den anderen Piloten und Bodenabwehrstationen.

Motor 12-Zyl.-V-Form-Allison QV-1760D 1260 PS. Flüssigkeitskühler. Oelkühler unter

der Rumpfnase. Kompressor hinter dem Motor. Curtiss-Verstell-schraube 3,45 m Durchmesser.

In der obenstehenden Abbildung erkennt man die zwei auf der Rumpfoberseite durch den Propeller feuernden MKs Browning Modell MQ-53, Kaliber 50.

Curtiss P-40 Jagdeinsitzer.

Zeichnung Flugsport

Spannweite 11,58 m, Länge 9,60 m, Höhe 3,45 m, Leergewicht 1800 kg, Nutzlast 555 kg, Fluggewicht 2355 kg. Max. Geschwindigkeit 644 km/h, Reisegeschw. 587 km/h, Steiggeschw. 1824 m/min, absolute Gipfelhöhe 10 082 m, praktische 9272 m, Aktionsradius 1000 km.

Kanad. Jagdflugzeug PDB-L

Dieser kanadische Versuchs-Jagdeinsitzer FDB-1, gebaut von der Canadian Car & Foundry Ltd., soll als Jagdeinsitzer und Sturzbomber verwendet werden. Konstrukteur Michael Gregor. Ganzmetallbau, Doppeldecker leicht gestaffelt. Oberflügel nach der Oberseite des Rumpfes leicht nach unten gekröpft.

Kanad. Jagdflugzeug FDB-1. Weltbild

Motor in der Versuchsmaschine 750 PS Pratt & Whitney Wasp Junior. Rumpf nach hinten stark verjüngt. Bauweise, Profilringe mit Schotten, Profillängsträger mit Glattblechauflage. Führersitz verstellbar. Die übliche Ausrüstung, Fahrwerkshochziehkontrollen, elektrischer Starter u. a. m.

Flügelaufbau zwei Duralholme und Rippen in sich verspannt. Flügelnase Duralbedeckung, hinten Leinwandbedeckung. Oberflügel Schlitzklappen 500 mm und an der Hinterkante Spreizklappen 2,5 m. Am Unterflügel Querruder.

Höhen- und Seitenleitwerk Metallkonstruktion freitragend; Ruder

Geteiltes Fahrwerk, seitlich in den Rumpf ein-ziehbar. Hydraulische Stoßaufnehmer und Bremsen. Schwanzrad vom Führersitz aus feststellbar.

Betriebsstoffbehälter 440 1, zwei nebeneinander liegende Tanks vor dem Führersitz. Oelbehälter 77 1.

Bewaffnung zwei MGs 13 mm, 1000 Schuß, zwei 50-kg-Bomben.

Kanad. Jagdflugzeug FDB-1.

Zeichnung Flugsport

leinwandbedeckt, Trimmklappen.

Kanad. Jagdflugzeug FDB-1

Bilder Aviation.

Spannweite 8,4 m, Länge 6,5 m, Höhe 2,8 m. Fläche 18 m2. Leergewicht 1360 kg, Fluggewicht 1920 kg. Max. Geschwindigkeit in 2300 m Höhe 480 km/h, mittlere Geschwindigkeit mit 67% Motorleistung 410 km/h, Landegeschw. 120 km/h. Steigfähigkeit 1050 m/min, Gipfelhöhe 9000 m. Aktionsradius 1540 km. Erreichte Sturzfluggeschwindigkeit wird mit 900 km/h angegeben.

USA. Consolidated 31 Flugboot, zwei 18 Zyl. Wright Cyclone Doppelstern 2000 PS.

Werkbild

Mayo Schnellpostflugzeug-Entwurf.

Ueber die Möglichkeit eines wirtschaftlichen Einsatzes des Mayo Doppelflugzeuges ist man heute in Fachkreisen noch geteilter Meinung. Daran ändern auch die gelungenen Probeflüge und die Ozeanüber-querung nichts. Es ist daher verständlich, daß man eine größere Leistungsfähigkeit der oberen Einheit, die gegenwärtig als Schwimmerflugzeug gebaut wird, zu erreichen versucht. Aerodynamisch hochwertig kann aber nur ein Landflugzeug gebaut werden. In folgendem sollen die Hauptdaten dieses als Landflugzeug gebauten „Idealflugzeuges44 angegeben werden.

Die Berechnungen haben zur Grundlage einen Postverkehr zwischen London und New York, mit einer Reisegeschwin-

Mayo-Schnellpostflugzeug-Entwurf.

Zeichnung Flugsport

digkeit von 400 km/h über eine Entfernung von 6000 km, einschließlich Windeinfluß.

Abmessungen und errechnete Leistungen: Spannweite 22,4 m, Länge 16,4 m, Flügelfläche 65 m2. Gewichte: Zelle 3600 kg, Triebwerksanlage 2400 kg, Ausrüstung 445 kg, Leergewicht 6500 kg; Besatzung (3) 275 kg, Post 1700 kg, Kraftstoff 7050 kg, Oel 440 kg, Fluggewicht 16 000 kg. Flächenbelastung, Start 245 kg/m2, Landung 136 kg/m2, Leistungsbelastung, Start 5,7 kg/PS, Reiseflug 9,3 kg/PS. Triebwerk: 2 Bristol „Hercules 4" Schiebermotoren zu je 1400 PS Startleistung und 850 PS Reiseleistung in H = 1500 m.

Reisegeschwindigkeit km/h nach dem Start 370 (Ende des Fluges 400), Anfangssteiggeschw. m/min 370 (780), Steiggeschw. in H =--910 m 210 (540), Dienstgipfelhöhe m 4100 (7600), absol. Gipfelhöhe m 4650 (7900).

Menasco Unitwin Doppelmotor, 580 PS.

Unitwin-U-520 Motor gebaut von der Menasco Manufacturing Co., Los Angeles, ist ein Motorenaggregat, bestehend aus zwei C6S-5-Menasco-Motoren von 260 PS, arbeitend auf einem mit Kuppelungen versehenen Untersetzungsgetriebe. Das Getriebe ist so konstruiert, daß die Motoren nicht mit genau gleicher Drehzahl zu arbeiten brauchen. Ebenso hat bei Stillstehen eines Motors das veränderte Drehmoment keinen Einfluß auf die Arbeitsweise des anderen Motors, und ebenso wird der stillstehende Motor durch Reaktionsmomente nicht beeinflußt.

Gewicht des Gesamt-12-Zyl.-Aggregats 625 kg. Normalleistung Seehöhe bei 2300 U 520 PS, in 1500 m bei 2300 U 520 PS, Startleistung 1 min 2400 U 580 PS, Betriebsstoff 87 Oktan, Oelverbrauch 11,2 g/PS/h. Luftschraubenwelle Untersetzung 1,28 : 1.

Typenbeschreibung des Menasco C6S Bucaneer siehe „Flugsport"

1934, Seite 276, 445, 525. Bohrung 114 mm. Hub 130 mm, Kompressionsverhältnis 5,5 : 1, Vorverdicht. 10,4:1. Der Motor wurde

in verschiedene Flugzeuge, so in das fünfsitzige Passagierflugzeug Ve-ga 2, eingebaut Geradeausflug mit einem Motor in 3000 m Höhe. Start mit einem Motor, erreichbare Gipfelhöhe 3000 m, Steigfähigkeit mit beiden Motoren 390 m/min, Höchstgeschwindigkeit 320 km in 1500 m.

USA. Unitwin Doppelmotor, 580 PS.

Werkbild

25 Jahre Dornier Metallbau.

1910 kam Dr.-Ing. e. h. Claudius Dornier als Ingenieur zum Zeppelinbau, baute Luftschiffhallen, entwarf 1913 ein Transozeanluftschiff, und 1914 übertrug ihm der Graf den Bau eines Wasserflugzeuges. Von Anfang an versuchte Dornier, in Metall zu bauen. Nach unendlichen Mühen entstand die heutige Dor-nier-Bauweise. Den Lesern dieser Zeitschrift ist die Entwicklung bekannt. Vieles wird der Erinnerung entschwunden sein. Nachstehend geben wir, um die Dornier-Entwicklung in Erinnerung zu rufen, einen Ueberblick Über Claudius Dornier, geb. 14. 5. 1884, Kempten die wichtigsten Dornier-Typen. Die Entwicklung von 1914 mit dem ersten RS I bis zum Transozeanflugboot Do 26 hat viel Pionierarbeit erfordert — ein schöner Erfolg.

Do Rs I Riesenflugboot 1914/15-

Spannw. 43 m, Länge 29 m, Fläche 328,40 m2. Motor 3X145 PS.

Do Rs II Riesenflugboot 1915/16.

Spannw. 33,20 m, Länge 23,9 m, Fläche 257 m2. Motor 4X240 PS. Höchstgeschw. 130 km/h.

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Do Rs III Riesenflugboot 1917.

Spannw. 37m, Länge 22,7m, Fläche 226 m2. Motor 4X260 PS. Höchst- t, geschw. 145 km/h.

Do Cs I Seeflugzeug 1917. >Ar

Spannw. 13,18 m, Fläche 29,80 nr. " ^ Motor 1X195 PS. Höchstgeschw. 150 km/h.

Do Cl I Aufklärungsflugzeug 1917.

Spannw. 10,50 m, Fläche 25,70 m2. Motor 1X160 PS. Höchstgeschw. 160 km/h.

Do Rs IV Riesenflugboot 1918.

Spannw. 37 m, Länge 22,3 m, Fläche 226 m2. Motor 4X270 PS. Höchstgeschw. 145 km/h.

Do Gs I Verkehrsgroßflugboot 1919.

Spannw. 21m, Länge 15,3m, Fläche 79 m2. Motor 2X260 PS. Höchstgeschw. 160 km/h.

Delphin I Verkehrsflugboot 1920.

Spannw. 17,10, Länge 9,1 m, Fläche 49 m2. Motor 1X185 PS. Höchstgeschw. 140 km/h.

Libelle I, Sportflugboot 1921.

üi Spannw. 8,5 m, Fläche 14 m2. Motor 1X50 PS. Höchstgeschw. 125

km/h.

Do Komet Verkehrsflugzeug 1921.

Spannw. 17 m, Länge 12 m, Fläche 49 m2. Motor 1X240 PS. Höchstgeschw. 150 km/h.

Wal Großflugboot 1922.

Spannw. 22,5 m, Länge 18,2 m, Fläche 96,0 m2. Motor 2X360 PS-Höchstgeschw. 180 km/h.

Falke Jagdeinsitzer 1922.

Spannw. 10 m, Fläche 20 m2. Motor 1X300 PS. Höchstgeschw.

260 km/h.

Do Spatz Schul- u. Sportflugzeug 1923.

Spannw. 9,8 m, Länge 6,9 m, Fläche 15,5 m2. Motor 1X80 PS. fiöchstgeschw. 160 km/h.

Do E Flugboot 1924.

Spannw. 17 m, Fläche 53,30 m2. Motor 1X 420 PS. fiöchstgeschw. 170 km/h.

Do N Bomben-Großflugzeug

1925/26.

Spannw. 26,80 m, Fläche 129 m2. Motor 2X600 PS. Höchstgeschw. 190 km/h.

Merkur Verkehrsflugzeug 1926.

Spannw. 19,60 m, Länge 12,5 m, Fläche 62,40 m\ Motor 1X600 PS. Höchstgeschw. 195 km/h.

Delphin III Verkehrsflugboot 1927.

Spannw. 19,60 m, Länge 14,35 m, Fläche 62,40 m2. Motor 1X650 PS. Höchstgeschw. 170 km/h.

Superwal Verkehrsflugboot 1927/28.

Spannw. 28,6 m, Länge 25,7 m, Fläche 137 m2. Motor 4X500 PS. Höchstgeschw. 220 km/h.

Do D Torpedoschwimmerflugzeug 1928.

Spannw. 19,60 m, Fläche 62,40 m2. Motor 1X600 PS. Höchstgeschw. 195 km/h.

Do X Flugschiff 1929/30.

Spannw. 48 m, Länge 40 m, Fläche 450 m2. Motor 12X600 PS. Höchstgeschw. 212 km/h.

Do K Verkehrsflugzeug 1930/31.

Spannw. 25m, Länge 16,5 m, Fläche 89 m2. Motor 4X240 PS. Höchst-geschw. 230 km/h.

Do S Großflugboot 1930.

Spannw. 31 m, Länge 25,75 m, Fläche 186 m2. Motor 4X600 PS. Höchstgeschw. 210 km/h.

Do CII Kampfzweisitzer 1930/31.

Spannw. 15 m, Fläche 32,85 m2. Motor 1X650 PS. Höchstgeschw. 290 km/h.

Do Y Fracht- u. Bomben-Großflugzeug 1931.

Spannw. 28 m, Länge 18,20 m, Fläche 111 m2. Motor 3X510 PS. Höchstgeschw. 240 km/h.

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Do 12 Libelle II Amphibium-Sport-flugzeug 1932.

Spannw. 13 m, Länge 8,9 m, Fläche 25 m2. Motor 1X270 PS. Höchstgeschw. 208 km/h.

Do F Frachtflugzeug 1932/33.

Spannw. 28 m, Länge 18 m, Fläche 108 m2. Motor 2X650 PS. Höchstgeschw. 250 km/h.

10-t-Wal Großflugboot 1933.

Spannw. 27,2 m, Länge 18,2 m, Fläche 113,2 m2. Motor 2X660 PS. Höchstgeschw. 230 km/h.

Do 22 Seeaufklärungs- u. Torpedoflugzeug 1934.

Spannw. 16,2 m, Länge 13 ra. Fläche 45 nr. Motor 1X850 PS. Höchstgeschw. 340 km/h.

Do 23 Bomben-Großflugzeug 1934.

Spannw. 25,60 m, Länge 18,8 m, Fläche 108,10 m2. Motor 2X700 PS. Höchstgeschw. 262 km/h.

Do 18 Langstreckenflugboot 1935.

Spannw. 23,70 m, Länge 19,28 m, Fläche 98 m\ Motor 2X560 PS. Höchstgeschw. 260 km/h.

Do 17 Kampfflugzeug 1936.

Spannw. 18 m, Länge 16,9 in, ^

Fläche 55 m2. Motor 2X950 PS. ©IL "Höchstgeschw. 500 km/h.

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Do 19 Großkampfflugzeug 1936.

Spannw. 35 m, Länge 25,45 m, Fläche 162 m2. Motor 4X850 PS. Höchstgeschw. 380 km/h.

Do 24 Großflugboot 1937.

Spannw. 27 m, Länge 22 m, Fläche 108 m2. Motor 3 X 750/900 PS. Höchstgeschw. 340 km/h.

Do 26 Transozeanflugboot 1938.

Spannw. 30 m, Länge 24,5 m, Fläche 120 m2. Motor 4X600 PS. Höchstgeschw. 335 km/h.

Do 215 Kampfflugzeug 1939.

Spannw. 18,00 m, Länge 16,30 m, Fläche 55 m2, Motor 2X1100 PS. Höchstgeschw. über 500 km/h.

FLUG UflDSCHfl

Inland.

Internationale Rekordanerkennung. Klasse D, 2. Kategorie. Entfernung mit festem Ziel (Deutschland).

Flugzeugführer: Otto Braeutigam. Begleiter: Hannes Meyer. Segelflugzeug:: Kranich, D—7—244. Strecke: Großrückerswalde—Wien/Aspern, den 21. April 1939, 363,798 km.

Ital. Jagdflieger, Gäste des Generalfeldmarschalls Göring, führten am 20. 6. dem' Jagdgeschwader Richthofen ihre Maschinen vor. Die ital. Jagdflieger fertig

zum Start. Weltbild

Luftarmeegeneral Valle traf auf Einladung von Generalfeldmarschall Göring am 24. 6. Flugplatz Staaken ein, wo er von Staatssekretär Generaloberst Milch

empfangen wurde. Weltbild

-,,Condor"-Flug-zeug für den Führer. Die Abb. zeigt ein Modell, wie es dem Führer anläßlich seines 50.

Geburtstages von Flugkapitänen zum Geschenk gemacht worden war. Durch Aufklappen des Oberteiles ist die Inneneinrichtung sichtbar gemacht. Modell ist in Brüssel ausgestellt.

Berlin—Brasilien, 28 Std., flog Focke-Wulf-Großflugzeug Fw 200 „Condor" D-AXFO „Pommern". Der „Condor" startete am 27. 6. 22.30 h in Berlin-Tempelhof und traf 29. 6. 6.21 h (MEZ) auf dem Landflughafen von Natal in Brasilien ein. Es handelte sich um ein normales Landverkehrsflugzeug Focke-Wulf Fw 200, welches vom Condor-Syndikat erworben und einfach über den Südatlantik überführt wurde. Die Besatzung der „Pommern" war Flugkapt. Henke von der Deutschen Lufthansa, bekannt durch seine Flüge nach New York und Tokio, sowie Günter Schuster vom brasilianischen Condor-Syndikat, welcher mehr als IV2 Millionen Flug-km bereits zurückgelegt hat. Dieses normale Streckenflugzeug D-AXFO „Pommern" ist mit 4 BMW-132-L-Motoren von 750 PS, mit Askania-Kurssteuerung, Funkgeräten von Lorenz und Telefunken ausgerüstet. Für Besatzung von 4 Mann und 26 Fluggäste eingerichtet. Eine weitere Focke-Wulf Fw 200 „Condor" soll in wenigen Wochen nach Brasilien überführt werden. Die Gesamtflugzeit für die Ueberführung von Berlin nach Rio de Janeiro, 11 105 km, betrug 36 h 4 min.

Luftsporti. Veranstaltungen Köln 1940 finden anläßlich der Intern. Verkehrs-Ausstellung (IVA) statt. General der Flieger Christiansen wurde vom Reichsverkehrsminister Dr. Dorpmüller zum Vorsitzenden des Ausschusses Luftsport für die IVA berufen. Das luftsportliche Programm umfaßt nationale Rundflüge, internationale Luftrennen und Fliegertreffen u. a. m. Während der IVA werden "vom NS.-Fliegerkorps regelmäßige Motor- und Segelflugvorführungen veranstaltet.

I. G. Karl Schmidt & Co., Solingen, neue Firma, umfaßt auch die Abteilung Sportgeräte der Firma Dr. W. Kampschulte &. Cie. als selbständiges Unternehmen. Da die bisherigen Fabrikräume den gesteigerten Ansprüchen nicht mehr genügen, werden Ringe, Gummikabel und Startseile in neuen Fabrikanlagen hergestellt.

Was gibt es sonst Neues?

Oskar Knofe, Polizeioberst, jetzt Inspektor d. Ord. Pol. für Sachsen und Anhalt. Dienststelle Magdeburg.

Elly Beinhorn-Rosemeyer von Kalkuttaflug, 34 000 km, 30. 6. 39 zurück Tempelhof.

20 Jahre K. L. M. Am 7. 10. 1919 flog auf einer gemieteten Koolhoven B. A. T. der Pilot Turner von London nach Amsterdam.

Ausland.

„Golden Hind" erstes Short-Atlantik-Flugzeug der G-Klasse, 17. 6. ersten Probeflug. Spannweite 40,8 m, Länge 30,6 m, Fluggewicht 32 t, Reisegeschwindigkeit 290 km, max. 315 km. Vier Herkules-Motoren von 5500 PS. Die drei bestellten G-Boote werden von der neuen British Overseas Airways Corp. übernommen werden.

Rolls-Royce-Motorenwerke sollen für 4 000 000 £ in Hillington, Schottland, ■errichtet werden. Anfangsarbeiterzahl 3000, nach vollständigem Ausbau 10 000 Mann.

British Overseas Airways umfaßt in der Zusammenarbeit für den Atlantikflugverkehr die Imperial Airways und die British Airways. Diese neue Gesellschaft soll jährlich bis zu 4 Millionen £ Regierungsbeihilfe für die nächsten 15 Jahre erhalten.

Short Nordatlantikflugboot „Connemara" fing beim Tanken in der Basis von Hythe bei Southampton Feuer am 19. 6. und wurde vollkommen vernichtet.

Saunders-Roe Lerwick Zweimotorenflugboot, insgesamt 2800 PS, Serienauftrag für R. A. F. Hochdecker, zwei seitliche Stützschwimmer, zweistufig, hintere Stufe unter dem Höhenleitwerk. MG.-Stand in der Rumpfnase und auf der hinteren Rumpfoberseite.

Nicholas Comper f, der bekannte engl. Flugzeugkonstrukteur, wurde-am 18. 6. mit schwerer Verletzung in bewußtlosem Zustand in Hythe aufgefunden. Man vermutet, daß Comper von einem unbekannten Angreifer niedergeschlagen wurde. Comper ist als Konstrukteur zum erstenmal 1923 mit seinem „Cran-well II" an die Oeffentlichkeit getreten. Aus Begeisterung für das Kleinflugzeug konstruierte er mehrere Maschinen, darunter den in Sportkreisen beliebt gewordenen „Comper Swift". In letzter Zeit konstruierte er für die Studenten der Aeronautical Engineering einen kleinen Eindecker mit hinten liegendem Motor. Comper war ein Idealist und Fliegerkamerad, dem wir ein ehrendes Andenken; bewahren.

Moräne 406 Jagdflugzeug ist eine Umkonstruktion des Moräne 405 für Serienbau. Die äußere Formgebung ist dieselbe geblieben. Man hat hierbei Einzelteile von anderen Flugzeugen, die bereits in Serien gebaut wurden, für die Serien-herstellung des 406 verwendet. Fertigherstellung in den Werken der S. N. C. A. de l'ouest in Nantes-Bouguenais.

Dewotine 530, Hochgeschwindigkeits-Eindecker, entwickelt aus dem Typ 520, siehe „Flugsport" 1939, Seite 203, in 'Toulouse gebaut, z. Z. versucht. Motor vermutlich Hispano Suiza 12-4, 1800 PS.

Bloch 161, Tiefdecker, 33 Passagiere, für Atlantikverkehr soll demnächst versucht werden. Indienststellung erfolgt 1941. Versuchsmaschine vier Gnome-Rhone K. 18 Motoren von je 1000 PS. Später 1000 PS Wright Cyclone Motoren. Geschätzte Geschwindigkeit 354 km/h. Max. Geschwindigkeit 425 km/h. Fluggewicht 16 800 kg.

Louis Hirschauer t> zuletzt Generalinspektor der franz. Luftarmee, im Alter von 58 Jahren in Cannes gestorben.

Douglas TBD-1, Torpedotiefdecker,

kommt in USA bei"

Flugzeugträgern zur Verwendung.. Torpedo innerhalb

des Rumpfes.

Spannweite 15 mr Länge 10,5 m, Höhe 3,4 m. Leergewicht 2280 kg, Fluggew. 3900 kg..

Geschwindigkeit 300 km/h, Reise 270 km/h, Landeetwas über 100km/h. Gipfelhöhe 6000 m. Aktionsrad. 650 km.

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1938 1959 iUDRTIMIK

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mit

Südafrikan. Luft-rennen 24. 6. Rennen über 2300 km, zwei Tage, Erster E. U, Brierley auf B. A. Double Eagle, Zweiter H. A. Dal-rymple auf Leopard Moth.

Ital. Nardi FN 305. Archiv Flussport

Flughafen Beyrouth 6. 6. eröffnet.

Austrat. Luftwaffe, 8 Geschwader, insgesamt 97 Flugzeuge, soll bis 1941 auf 19 Geschwader mit 212 Flugzeugen erhöht werden.

Austral. Beaufort-Bomber werden mit Taurus-Motoren ausgerüstet. 80 austral. Monteure gehen zur Werksausbildung in die Bristol-Werke.

Neuseeland-Luftwaffe, 4 Geschwader. 1938 Gesamtbestand an Flugzeugführern in Neuseeland 546 „A" und 74 „B".

Neuseeland-Luftverkehrslinien sind alle in den Besitz der Union Airways übergegangen.

Segelflug

NSFK.-Zielstreeken-SegelHug-Wettbewerb 18. 6.-2. 7. 1939

ist beendet. (Streckenführung vgl. „Flugsport" 1939, S. 321.) Trotz der ungünstigen Wetterlage landeten 14 Segelflieger in Stettin: Schmidt, Braeutigam, Flinsch, Huth, Reukauf, Reutsch, Fick, Zitter, Beck, Hof-mann, Kraft, Peters, Flakowski und Qeul. Die 840 km lange Strecke wurde von Schmidt und Braeutigam in 5 Tg. bewältigt. Die an der Spitze liegenden Flugzeugtypen sind: „Mü 13" (Schmidt), „Weihe" (Braeutigam), D. 30 Darmstadt (Flinsch), „Reiher" (Huth).

Ergebnisse:

1. Oberstuf. Schmidt (NSFK.-Qr. 16) 5 Tage, 560 Wertungspkt. ; 2. Hptstuf. Braeutigam (NSFK.-Qr. 7) 5 Tg., 531 Pkt.; 3. Segelflgzf. Flinsch (DVL-Darmstadt) 6 Tg., 466 Pkt.; 4. Oberstuf. Huth (NSFK.-Qr. 3) 6V2 Tg., 450 Pkt.; 5. Obtruppf. Reukauf (NSFK.-Qr. 9) 6V2 Tg., 426 Pkt.; 6. Flugkpt. Reitsch (DFS-Darmstadt) 7 Tg., 404 Pkt.; 7. Obtruppf. Fick (NSFK.-Qr. 2) 7 Tg., 386 Pkt.; 8. Oberstuf. Beck (NSFK-Qr.15) 7 Tg., 378 Pkt.; 9. Segelflgzf. Zitter (DFS-Darmstadt)

7 Tg., 361 Pkt.; 10. Sturmi Kraft (NSFK.-Qr. 15) 7 Tg., 354 Pkt.; 11. Sturmf. Hofmann (NSFK.-Qr. 4) 8 Tg., 329 Pkt.; 12. Oberstuf. Medicus (NSFK.-Qr. 13) 7 Tg., 271 Pkt.; 13. Hptstuf. Peters (NSFK.-Qr. 8) 8 Tg., 268 Pkt.; 14. Truppf. Kracht (NSFK.-Qr. 12) 7 Tg., 221 Pkt.; 15. Obltn. Flakowski (Luftwaffe) 7 Tg., 219 Pkt.; 16. NSFK.-Mann Pomper (NSFK.-Qr. 1) 8 Tg., 215 Pkt.; 17. Segelflgzf. Qeul (DVL-München) 7 Tg., 206 Pkt.; 18. Sturmf. Philipp (NSFK.-Qr. 6)

8 Tg., 200 Pkt.; 19. Ogefr. Mudin (Luftwaffe) 7 Tg., 139 Pkt.; 20. Uffz. Scheidhauer (Luftwaffe) 7 Tg., 125 Pkt.; 21. Segelflgzf. Lerche (DVL-Berlin) 7 Tg., 51 Pkt.; 22. Ltn. Wendt (Luftwaffe) 7 Tg., 42 Pkt.

fertiggestellt und das 100. an das NS.-Fliegerkorps dieser Tage abgeliefert.

Leistungs-Segelflug-zeugeMuster „Minimoa"

wurden

100

Pick, engl. Segelflieger, vom Yorkshire Qliding Club startete auf dem Privat-Flugplatz Walburn Hall im Flugzeugschlepp. In 80 m Höhe ging das Motorflugzeug über den Flügel und riß das Segelflugzeug, dessen Flügel brachen, mit nach unten. Beide tödlich verunglückt.

Peter Riedel hatte bei seinem Etappensegelflug von der Westküste zur Ostküste der Vereinigten Staaten, trotz der Ueberwindung von großen Höhenunterschieden, beträchtliche Streckenleistungen erzielt. Er erreichte in den südkalifornischen Bergen in der Nähe von San Jancinto 3600 m Höhe und bei seinem Flug von Albuquerque (Neu-Mexiko) nach Hereford, 370 km Entfernung, 5500 m Höhe.

Engl. nat. Segelflugwettbewerb 8. bis 16. 7. in Camphill, Derbyshire. 28 Meldungen.

Klasse: Rumpfsegelflugmodelle.

Handstart-Strecke: W. Saerbeck, Borghorst, 43 000 m. — Handstart-Dauer: E. Bellaire, Mannheim, 20 min. 13 sec. — Hochstart-Strecke: W. Bretfeld, Hamburg, 91 200 m. — Hochstart-Dauer: H. Kummer, Düben, 55 min. Klasse: Nurflügel-Segelflugmodelle.

Handstart-Strecke: A. Herrmann, Nordhausen, 2375 m. — Handstart-Dauer: K. Schmidtberg, Frankfurt a. M., 37 min 41 sec. — Hochstart-Strecke: H. Kolenda, Essen, 10 400 m. — Hochstart-Dauer: H. Kolenda, Essen, 11 min. Klasse: Rumpfflugmodelle mit Gummimotor.

Bodenstart-Strecke: W.Bauer, Köln, 1030 m. — Bodenstart-Dauer: A. Menzel, Dresden, 14 min 55 sec. — Handstart-Strecke: O. Michalicka, Dresden, 24 000 m. — Handstart-Dauer: A. Lippmann, Dresden, 1 h 8 min. Klasse: Rumpfflugmodelle mit Verbrennungsmotor.

Bodenstart-Strecke: H. G. Holl, Essen, 112 400 m. — Bodenstart-Dauer: J. Schmidt, Allenstein, 1 h 15 min 33 sec. Klasse: Rumpfwasserflugmodelle mit Gummimotor.

Wasserstart-Dauer: H. Antusch, Griesheim, 7 min 9 sec. Klasse: Rumpfwasseflugmodelle mit Verbrennungsmotor.

Wasserstart-Dauer: B. Kocea, Essen, 11 min 14 sec. Klasse: Schlagflügel-Flugmodelle mit Gummimotor.

Bodenstart-Dauer: Liegen zur Zeit noch keine Ergebnisse vor. — Handstart-Dauer: Liegen zur Zeit noch keine Ergebnisse vor.

Deutsche Flugmodell-Höchstleistungen. Stand vom 1. Juli 1939.

Klasse: Sehlagflügel-Flugmodelle mit Verbrennungsmotor.

Bodenstart-Dauer: A. Lippisch, Griesheim, 4 min 15 sec. — Handstart-Dauer: A. Lippisch, Griesheim, 16 min 8 sec. Klasse: Saalflugmodelle mit Gummimotor.

Handstart-Dauer: H. J. Mischke, Königsberg, 10 min 30 sec.

F. d. R. F. Alexander, NSFK.-Sturmführer.

Internat. Modellwettbewerb Lüttich, 18. 6., Sieger Paul de Neck, Brüssel, gewann die Coupe du Roi mit 37 min 21 sec.

Sovfet-Motormodell flog 135,4! km von Moskau nach Yaroslav in 1 h 31 min.

Literatur.

(Nachsteh. Bücher können, soweit im Inland erschienen, von uns bezogen werden.)

„Das NS.-Fliegerkorps", Ausgabe B der „Luftwelt", eine Monatsschrift, herausgegeben vom Korpsführer des NSFK., ist für die Angehörigen des NS.-Flieger-korps bestimmt. Nach dem Geleitwort von Korpsführer General der Flieger Christiansen soll die Zeitschrift zu dem einzelnen NSFK.-Mann sprechen, ihn belehren, schulen und mit der Zeit eine Unterstützung der praktischen Arbeit in den Stürmen und Trupps werden. Diese Monatsschrift soll ein Sprachrohr sein, um alle NSFK.-Angehörigen untereinander eng zu verbinden, die praktischen Erfahrungen zu vermitteln und einen Gedankenaustausch herbeizuführen.

„Motor-Kiek", Anfänger-Motorflugmodell, unter Anlehnung an das Modell „Kiek in die Welt" von Curt Möbius. (Schreibers Kleine Flugmodell-Baupläne Nr. 1.) Verlag J. F. Schreiber, Eßlingen a. N. Preis RM —.35.

Einfaches Stabmodell mit Gummimotor, 570 mm Spannweite, 480 mm Länge, richtig gebaut, Flüge von 80—100 m.

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